Tim Cook: Keine unmittelbaren Pläne für Kryptowährungen

Apple Pay auch weiter ohne Krypto-Feature

Kryptowährungen sind offenbar aktuell DAS Ding und in aller Munde: Elon Musk treibt mit Aussagen bei Twitter Kurse in die Höhe, und erste Länder auf der Welt akzeptieren die digitalen Währungen als offizielles Zahlungsmittel. Wie steht es eigentlich bei Apple um dieses Thema?

Von höchster Stelle, namentlich CEO Tim Cook, gibt es vorerst eine Absage für Kryptozahlungen bei Apple. Der Apple-Chef äußerte sich am Dienstag im Rahmen eines Interviews bei der DealBook Online Summit gegenüber der New York Times.


In einem seiner wenigen privaten Einblicke sagte Tim Cook, er habe selbst Recherchen zu Kryptowährungen unternommen und sei schon „seit einiger Zeit“ daran interessiert. Er gab ebenfalls an, selbst Kryptowährungen gekauft zu haben. „Ich denke, es ist vernünftig, sie als Teil eines diversifizierten Portfolios zu besitzen“, so Cook.

„Es gibt andere Dinge, die wir definitiv in Betracht ziehen“

Für seinen Konzern Apple allerdings hält er Kryptowährungen noch nicht als geeignetes Zahlungsmittel. Anders als andere große Unternehmen hält Apple sich in dieser Hinsicht bisher zurück. Tesla hingegen akzeptiert seit diesem Jahr auch die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel für die eigenen Elektroautos und hat Bitcoin im Wert von 1,5 Milliarden USD für den Konzern erworben.

Apple mit seinen rund 200 Milliarden USD Barvermögen jedoch plane nicht, Bitcoin zu erwerben. „Ich glaube nicht, dass die Leute Apple-Aktien kaufen, um sich in Kryptowährungen zu engagieren“, erklärte Tim Cook im Interview. Er fügte hinzu, dass das Unternehmen auch keine Pläne habe, Kryptowährungen in nächster Zeit zu einem akzeptierten Zahlungsmittel zu machen. „Das ist nichts, was wir unmittelbar vorhaben“, so der Apple-CEO. Kryptisch fügte er aber hinzu: „Es gibt andere Dinge, die wir definitiv in Betracht ziehen.“

Das gesamte Interview mit der New York Times, bei dem auch andere Themen wie die Zukunft des Internets und mentale Gesundheit zur Sprache kamen, kann als knapp 30-minütiges Video bei YouTube angesehen werden.

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Kommentare 2 Antworten

  1. Naja die Länder, die darauf angesprungen sind, haben dermaßen volatile Währungen, dass sowas wie Bitcoin dagegen stabil aussieht. Und das soll schon etwas heißen.

    Denke aber es kommen schwierigere Zeiten auf „Kunsthandel“-Währungen, die auf Energieverbrauch basieren. Diese können mit einem politischen Fingerschnipsen in die Illegalität rutschen – genau wie in China passiert.

    1. Das mit Tesla ist auch schon überholte Info. Sie haben damit nur ein paar Monate gespielt und nach dem ersten volatilen Absturz wieder ausgestiegen.
      Offiziell natürlich wegen Umweltschädlichkeit – aber da war sicherlich auch die Sorge größere Rabatte als beabsichtigt zu vergeben. Tesla hat es ja nicht so mit Aktionen.

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