Apple verkauft keinen 27″ iMac mehr: Stirbt der große All-in-One iMac aus?

Studio Display als "Nachfolger"?

Auf dem Spring Loaded Event im Mai letzten Jahres hat Apple den 24″ iMac mit Apple-Prozessor vorgestellt. Der große 27″ iMac wurde nicht aktualisiert, wurde aber weiterhin mit einem Intel-Prozessor verkauft. Damit ist nach der Vorstellung des Mac Studio und Studio Display aber Schluss. Der 27″ Intel iMac ist aus dem Sortiment verschwunden und kann nicht mehr direkt bei Apple erworben werden. Wer noch einen 27″ iMac sucht, kann nur noch die Reste bei Drittanbietern kaufen.

Stirbt der 27″ iMac aus?

Das ist unklar. Apple selbst hat auf der Keynote gesagt, dass die Umstellung auf Apple Silicon fast geschafft ist und nur noch der Mac Pro fehlt – von einem großen iMac war nicht die Rede. Gut möglich, dass Apple das neue Studio Display als Ersatz ansieht, allerdings benötigt man dann immer noch einen Mac, den man am Display anschließt, um einen adäquaten Ersatz zum iMac zu erhalten.


Während der 27″ Intel iMac ab rund 2000 Euro erhältlich war, muss man jetzt tiefer in die Tasche greifen. Nimmt man das Studio Display für 1749 Euro und den günstigsten M1 Mac mini für 799 Euro, zahlt man zusammen rund 2500 Euro. Soll es der neue Mac Studio sein, muss man inklusive Studio Display mindestens 4000 Euro auf den Tisch legen.

Bald verschwinden alle Intel-Chips

Doch Apple verkauft immer noch zwei Macs mit Intel-Chips. Da wäre noch der 1259 Euro teure Mac mini mit Intel Core i5 Chip sowie der Mac Pro ab 6499 Euro. Ob der Intel Mac mini erst dann verschwindet, wenn der kleine Mac mini ein erneutes Update bekommen hat, bleibt abzuwarten. Der Intel Mac Pro wird vermutlich im Sommer von einem mächtigen Mac Pro mit Apple Silicon abgelöst.

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Kommentare 8 Antworten

  1. Es wurde wörtlich schon gesagt: es wird noch der Mac Pro geupdated, das ist aber eine Geschichte für einen anderen Tag.
    Damit ist der MacStudio das Produkt auf Höhe des iMac Pro, mit 3500$ Grundpreis.
    Wobei das StudioDisplay auch für MacBook Besitzer ein verdammt gutes Desktop Aquivalent hat.

  2. Die Headline wird wieder jene verrückt machen, die so oder so niemals einen Anwendung für einen iMac Pro gehabt hätten. Der Kreis der Anwender war schon immer sehr klein. Wozu das also hier zum Thema machen?

  3. Tja, ich hatte auf einen 27“ iMac gehofft. Wäre aber mit der teureren Lösung auch zufrieden. Die Vorteile liegen für mich in der modularen Ausführung. Das Display hat 27 Zoll, eingebaute Lautsprecher, eine zwölf Megapixel Webcam und vier Anschlüsse, dazu einen Mac Mini, und das Setup auf dem Schreibtisch bleibt Clean. Ein weiterer Vorteil ist, dass man das Display auch mit anderen Geräten betreiben kann. Dies habe ich gerade im Home-Office bei meinem iMac 27“ schmerzlich vermisst. Den iMac als externen Monitor zu benutzen und an ihm ein Windows Firmen Notebook zu betreiben, ist seit Ende 2014 bekanntlicherweise nicht mehr möglich. Ich werde wahrscheinlich zuschlagen.

    1. Gleiches Setup bei mir im HomeOffice. Für die Arbeit am Win-Laptop nutze ich eine Remote-Desktop-Verbindung.
      Jump Desktop:
      https://www.jumpdesktop.com/

      Funktioniert einwandfrei. In Meetings wähle ich mich parallel immer mit dem iPhone ein. Muss man aber vermutlich nicht so machen.

  4. Einen iMac hatte ich einmal, aber irgendwann war er dann doch zu langsam. Das Display hätte ich aber gerne behalten, aber das geht bekanntermaßen nicht.
    Daher werde in nie wieder einen All-in-One kaufen, weil ich das als Verschwendung empfinde.

    Jetzt mit Mac mini M1 an einem LG 38WN95C-W macht es wieder richtig Spaß etwas zu machen. Über das Display freue ich mich jeden Tag.
    Der Mac Studio ist dann doch etwas überdimensioniert.
    Da der Mac mini M1 aber schon schneller ist als mein 10-Core Mac Pro 2013, ist mir das herzlich egal.

  5. Ich hatte auf einen iMac 32″ 6K Retina gehofft, ich habe gerne alles in einem Gerät und bin kein Bastler. Vielleicht kommt ja doch noch einer im Lauf dieses Jahres, es wäre sehr schade, wenn nicht. 27″ 5K Retina habe ich schon so lange — und bin immer noch zufrieden, nur allmählich müsste mein End 2015 iMac mal ersetzt werden. Ich hoffe weiter; bitte, bitte Tim! 🙂

  6. @KabelBaum: Frag mich mal, mit meinem iMac von 2011 😂. Die Lieferzeiten steigen und ich weiß immer noch nicht, was ich machen soll.

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