Editorial: Funktionaler Text-Editor wird universal & bekommt iOS 7-Look

Die Entwickler haben sich zwar etwas Zeit gelassen, das Update auf Version 1.1 ist aber gelungen und erwähnenswert.

EditorialDer im Juli letzten Jahres erschienene Text-Editor Editorial (App Store-Link), ist durch das heutige Update auf Version 1.1 zur Universal-App geworden und funktioniert somit auch auf dem iPhone. Der Kaufpreis liegt bei 5,99 Euro, die Downloadgröße bei 38,7 MB.

Weiterhin haben die Entwickler endlich ein zu iOS 7 passendes Design veröffentlicht, auch wurde Support für Multi-Markdown hinzugefügt. Des Weiteren werden ab sofort Wörter gezählt, auch wurden die Shortcuts überarbeitet und eine TextExpander-Unterstützung integriert.

Neben dem .md-Format für Markdown-Texte kann Editorial allerdings auch Nutzer beglücken, die ihre Texte in einem .txt-Format erstellen und verwalten wollen. Dazu steht unter anderem eine Drpbox-Anbindung bereit, um Dokumente von dort zu importieren, oder später auch exportieren zu können. Auch ein Versand per E-Mail ist in der Editorial-App vorhanden.

Beim Verfassen des Textes selbst hält das Programm einige Sonderfunktionen bereit, die das Arbeiten deutlich vereinfachen. So lassen sich nicht nur Abkürzungen für oft gebrauchte Textbausteine festlegen, sondern es wird auch über der Tastatur permanent eine zusätzliche Symbolleiste eingeblendet, mit der sich Sonderzeichen schnell einfügen lassen.

Außerdem könnt ihr den integrierten Browser zur weitergehenden Recherche oder Inspirationen anderer Art einsetzten, ohne die App verlassen zu müssen. Auch lassen sich alle vorgenommenen Änderungen in einer übersichtlichen Workflow-Liste dokumentieren, und eine Rechtschreibprüfung aktivieren. Für das bequeme Arbeiten in dunklen Umgebungen kann könnt ihr ebenfalls in einen „Dark Mode“ schalten, der, ähnlich wie bei Navigationssystemen, weniger störend und augenfreundlicher ist.

Mit dem Update auf Version 1.1 wurde der Preis von 4,49 Euro auf 5,99 Euro angehoben – dafür gibt es allerdings jetzt auch einen Editor der auf iPhone und iPad gleichermaßen funktioniert. Die Bewertungen belaufen sich im Schnitt auf volle fünf Sterne.

Kommentare 1 Antwort

  1. „Auch lassen sich alle vorgenommenen Änderungen in einer übersichtlichen Workflow-Liste dokumentieren,…“

    Das was in der App als „Workflow“ bezeichnet wird, ist keine Änderungshistorie sondern so etwas wie „Plugins“, welche die Möglichkeiten des Editors unglaublich erweitern. Es ist sogar möglich eigene Plugins direkt im Editor zu erstellen. Wer die Programmiersprache Python kann, hat hier fast unendliche Möglichkeiten. In der neuen Version wurde sogar eine Bibliothek eingeführt, mit der sich eigene grafische Dialoge erstellen lassen.

    Diese App ist nicht nur ein Editor für Markdown (bzw. Multimarkdown), sondern eine echte Allzweckwaffe 😉

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