Focos: Porträt-Kamera-App in Version 2.0 jetzt mit Unterstützung für alle iPhone-Kameras

Der Download der App ist gratis

Focos (App Store-Link) ist schon länger im deutschen App Store erhältlich und kann dort kostenlos heruntergeladen werden. Die Anwendung für iPhone und iPad ist etwa 76 MB groß, benötigt iOS 11.0 oder neuer, und kann auch in deutscher Sprache verwendet werden. Für die dauerhafte Nutzung aller Funktionen wird in Focos ein kostenpflichtiges Abonnement fällig, das mit 1,99 Euro/Monat, 8,99 Euro/Jahr oder auch 13,99 Euro/lebenslang zu Buche schlägt.

Mit Focos können Besitzer eines iPhones den Porträtmodus ihrer Kamera noch weiter ausreizen. „Focos bringt Ihnen DSLR-ähnliche Fotos auf Ihr iPhone“, so die Aussage des Entwickers Xiaodong Wang im deutschen App Store. „Außerdem können wunderschönen Bokeh-Effekte, die normalerweise nur mit professionellen Kameras mit großer Blende erreichbar sind, erzeugt werden. Mit der Technologie der computergestützten Fotografie können Sie unbegrenzte Änderungen an Ihren Fotos vornehmen.“

Im Verlauf der letzten Jahre hat Focos von verschiedenen Stellen hervorragende Reviews einsammeln können, das englischsprachige Apple-Magazin MacRumors listete die App sogar in einer „Best of 2017“-Liste für iOS-Anwendungen. Focos erlaubt es unter anderem, Porträtbilder aufzunehmen und nachträglich den Schärfebereich zu definieren. Dazu stehen auch verschiedene Bokeh-Effekte, ein 3D-Modus zur besseren Bearbeitung, mehrere Tiefenfilter und Blenden zur Verfügung. 

Nutzung von Front- und Rückseitenkamera möglich

Mit dem nun erfolgten Release von Version 2.0 von Focos hat der Entwickler seiner App ein größeres Update spendiert, was selbigen laut eigener Aussage im Changelog auch „sehr stolz“ macht. Ab sofort ist es mit Fokos 2.0 möglich, alle Bilder auf jedem beliebigen Gerät bearbeiten zu können, „sogar auf Einzelkamera-Geräten“, wie es im App Store heißt. „Dank der modernen Machine-Learning-Technologie wird die Schärfentiefe automatisch für jedes Bild berechnet. Jetzt kannst du diese Tiefenkarte und die Dual-Kamera-Ausgänge kostenlos verwenden und mit allen bestehenden Tools einen schönen Bokeh-Effekt erzielen.“

Zudem integriert wurde nun eine Möglichkeit, die errechneten Tiefendaten von Bildern in besserer Auflösung und verbesserter Qualität zu erhalten. Dafür ist die Pro-Version von Fokos notwendig. Weiterhin neu ist die Option, mit allen iPhones und iPads Fotos sowohl mit der Rückseiten-, als auch der Frontkamera zu machen. Der Entwickler hat in v2.0 zudem das Live Photo-Feature entfernt, mit der Begründung, „Mit der Videoversion von Focos, die derzeit entwickelt wird, wirst du aber sowieso bessere Ergebnisse erhalten.“ Man darf also gespannt sein, was Entwickler Xiaodong Wang in Zukunft noch alles für Focos bereithält. 

Focos
Focos
Entwickler: Xiaodong Wang
Preis: Kostenlos+

Kommentare 5 Antworten

  1. Tolle App und wirklich schoene ergebnisse! Und auch ohne abo sehr funktional – und auch onetime kauf gibt es sollte man die pro version brauchen.

  2. Für diesen App-Tipp von mir an Mel ein demutsvolles „Danke Meisterin, dass du mich an deinem Wissen teilhaben ließest“! 🙏
    Denn diese App ist bisher an mir komplett „vorbei gegangen“ (obwohl ich ein ganzes iPad mit Photo-Apps füllen könnte…), ich habe sie runter geladen, getestet – und sehr schnell die „Lebenslang-Lizenz“ gekauft.
    (Geringer) Bedienungsaufwand und (tolle) Ergebnisse stehen für mich genau im richtigen Verhältnis UND wenn man will, kann man auch an ganz vielen Knöpfchen spielen UND die App ist gleichermaßen für iPhone und iPad (echtes Querformat!) geeignet!
    Und ohne diesen Beitrag hätte ich vielleicht nie von der App erfahren; also werde ich auch morgen wieder hier vorbei kommen…

  3. Wie lässt sich in iOS 13 eine Seite in Safari, die sich nur wegen des Adblockers nicht öffnet ohne Adblocker laden?
    Vorher konnte man länger auf den Refreshbutton klicken und ohne Werbeblocker laden. Jetzt ist das ganze links bei dem Lesemodus zu finden, der jedoch bei nicht geladenen Seiten gar nicht erscheint. Saudumm von Apple gelöst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de