Kurz und knapp: Touch Bar-Integration, keine Displays von Apple und Promocodes für In-App-Käufe

Wir wollen den heutigen Samstag nutzen, um einige wichtige Details noch vor Montag zu erläutern. Kurz und knapp fassen wir die wichtigsten Meldungen zusammen.

MacBook Pro Touch Bar

Die neue Touch Bar im MacBook Pro ist in aller Munde. Auch wir waren von der Vorführung auf der Mac-Keynote begeistert. Jetzt sickern immer wieder neue Informationen durch. So zeigt die Touch Leiste bei der Nutzung von Windows auf dem Mac weiterhin die normalen Funktionstasten an. F1 bis F12 und die ESC-Taste sind sichtbar und können verwendet werden. Zu 100 Prozent können wir diese Aussage nicht unterschreiben, denn die Infos stammen aus einer Nutzer-Mail, die Craig Federighi entsprechend beantwortet haben soll.


Apple ruft alle Entwickler auf, die neuen Möglichkeiten der Touch Bar mit den eigenen Apps kompatibel zu machen. Jetzt hat 1Password preisgegeben, dass sie schon jetzt an einer Touch ID-Integration für den schnellen Login in den Passwort-Safe arbeiten. Des Weiteren haben die Entwickler einige Konzepte der Integration von 1Password und der Touch Bar gezeigt. 1Password wird demnach eine der ersten Drittapplikationen sein, die die neue Touch Bar unterstützt wird.

1password Touch Bar

Apple stellt keine eigenen Displays mehr her

Auf dem Mac-Event „hello again“ hat Apple keine eigenen Displays gezeigt. In Kooperation mit LG wird man Displays anbieten, die perfekt für die neuen MacBooks konzipiert sind. So gibt es Displays mit einer 4K und 5K-Auflösung, die zwischen 700 und 1300 US-Dollar kosten. Wie nun Nilay Patel von The Verge bestätigt, wird Apple keine eigenen Displays mehr herstellen.

Ein kleines Detail hat Apple verschwiegen. Im neuen MacBook Pro wird es keinen leuchtenden Apfel mehr auf der Rückseite geben. Erstmals hat man diese Funktion im PowerBook G3 3. Generation im Jahre 1999 verbaut. Das MacBook Pro und das 13 Zoll MacBook Air sind nun die einzigen Computer, die mit einem leuchtenden Apfel daherkommen.

Kein Netzteil-Verlängerungskabel im Lieferumfang

Ein weiteres nicht zu verachtendes Detail: Das neue MacBook Pro wird ohne Netzteil-Verlängerungskabel ausgeliefert. Die Verlängerung muss somit einzeln erworben werden und kostet 25 Euro. Das ist traurig, denn das lange Kabel war in vielen Situationen sehr hilfreich.

netzkabel

Promocodes für In-App-Käufe

Endlich. Apple hat bekanntgegeben, dass Entwickler jetzt auch Promocodes für In-App-Käufe generieren können. Spiele, die per In-App-Kauf zur Vollversion freigeschaltet werden, können so kostenlos per Gutschein geladen werden. Das hilft uns ungemein. Insgesamt können 100 Gutscheine für jeden In-App-Kauf generiert werden.

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Kommentare 16 Antworten

    1. 25€ für ein Kabel??? neee Apple, das mach ich nicht mit … ich warte mal bis ihr die Preise wieder grade rückt … weil im Moment ist das ja verrückt…

  1. Wer sich das neue 15″ MacBook Pro mit Touch Bar
    und 2 TB SSD nicht holt, ist selber schuld und braucht sich nicht wundern, was für ein technisch solides und langlebiges Gerät er hätte!
    Meine Traumkonfiguration kostest mich übrigens 4039 Euro.

    1. Das ist jetzt aber mit ein wenig Ironie zu verstehen? Es ist nicht einmal die neuste Generation der Intel Prozessoren drin und dann soll ich 4000 Euronen hinlegen? Sorry, aber das ist mir zu viel.

        1. Danke für diese Info. Die Kaby lake Serie kommt tatsächlich erst in ein paar Monaten als 4 Kern CPU. Das war mir nicht bewusst…

          1. @Pascual3: Bei der Frage, ob etwas „zu teuer“ ist, muss man halt IMMER zwischen der Sicht eines Kunden (und das sollte natürlich die für UNS relevante Sicht sein) und der Sicht einer gewinnorientierten Aktien-Gesellschaft unterscheiden.
            Apple wird im Vorfeld sehr genau Untersucht haben, bei welchem Preis der Firmengewinn am Größten ist – aus Apples Sicht wäre es daher falsch, einen niedrigeren (oder noch höheren) Preis zu verlangen.
            Als Kunde kann man i.d.R. nur kaufen oder es bleiben lassen – mal abgesehen von gezielten politische Boykott-Aktionen ;-); „nicht kaufen“ kann aber ziemlich schwierig werden, wenn man im „Apple-Ökosystem“ gefangen ist und ein Wechsel zur Konkurrenz – dieser Schritt sollte die Preise ja regulieren – mit verschiedensten Problemen behaftet ist (was Apple bei seiner Preisgestaltung aber ebenfalls berücksichtigen wird…)

  2. Puh dachte schon ich bin der einzige, der sich über die Preise aufregt. Habe mir den Preisverlauf mal angeschaut. 2012 waren es immer noch so die 1700 euro.
    Jetzt sind wir bei 2700??? Da werde ich wohl langsam aber sicher aus dem apple ökosystem ausbrechen

  3. Anfang 2011 habe ich mein erstes MacBook gekauft. Eine völlig neue Welt – einfach fantastisch. Begründet teuer – aber einfach faszinierend. Gute Entscheidung!

    Im Oktober 2011 starb Steve Jobs. Leider! Danach bestimmen offensichtlich wahrlich grausige Nichtsnutze die Zukunft von Apple. Seitdem nimmt Apple seinen eigentlich treuen Anhängern mit jeder Veröffentlichung und jedem Update Jahr für Jahr irgend etwas weg und dies auch noch bei steigenden Preisen. Erstaunlich, was sich selbst die treuesten Anhänger hier gefallen lassen. Ich gehöre dazu. Sehr erstaunlich, dass ich überhaupt noch dabei bin.

    Als erstes nahmen sie dem Macbook die Möglichkeit, die Festplatte zu tauschen bzw. den Speicherplatz zu erhöhen.

    Dann nahmen sie das fantastische Aperture aus dem Programm. iPhoto wurde ebenfalls entfernt und durch eine lächerliche Foto-App ersetzt, die anfangs noch nicht einmal das Betastadium überwunden hatte. Schrecklich! Ein Tritt in die Eier aller Fotografen. Später wurde dann zum Glück nachgebessert – grundlegende iPhoto- und Aperture-Funktionen wurden jedoch bis heute nicht erreicht.

    Beim neuen Apple-TV nahmen sie uns dann gewohnt wunderbare Diashow-Modi weg – ohne jeden Grund und ohne Argument – irgendjemanden hatten sie wohl nicht gefallen. Warum?

    Sie nahmen uns dann die 3.5 Klinkensteckerbuchse ab dem iPhone 7. Warum?

    Dann nahmen sie uns den perfekten Partner für den Mac Mini und für’s MacBook das Thunderbolt-Display – es wird einfach nicht mehr hergestellt. Apple sagt dazu: Guckt doch bei LG etc.

    Jetzt nehmen sie uns am neuen MacBookPro die standardisierte USB-A-Buchse, das leuchtende Apple-Logo, die geniale Mag-Safe-Verbindung zum Netzteil, den für Fotografen so wichtigen SD-Karten-Slot und den Startsound beim Booten. Meines Erachtens tritt Apple damit dem linientreuen Luxus-Lifestyle-Käufer erneut in die Weichteile – bleibt doch kaum noch ein erwartetes und erkauftes Alleinstellungsmerkmal übrig. Was da noch bleibt, kann ja fast schon jeder…

    Sicherlich haben uns die offensichtlich verzweifelten Manager von Apple hier und da auch etwas Neues wie Gold angepriesen und gegeben, aber ich erwähne das hier bewusst nicht, weil es im Vergleich mit den Verlusten wirklich lächerlich unbedeutend ist. Dennoch bin ich der Meinung: Für lediglich dünner und leichter habt ihr bei Apple einen sündhaft teuren Preis bezahlt und lasst mittlerweile den Treuesten aller Treuen am Produkt zweifeln. Zu Recht!

    Ihr werdet dafür vom Markt bestraft, davon bin ich überzeugt.
    Hört auf, den treuen Anhängern Dinge wegzunehmen und dafür auch noch mehr Geld zu verlangen. Diese Rechnung geht auf Dauer nicht auf! Der fehlerhafte Fokus auf Gewinnmaximierung und die ebenfalls fehlerhafte Abkehr von Alleinstellungsmerkmalen an einem Lifestyleprodukt werden hoffentlich zeitnah durch die unverständlich vernebelten, offensichtlich führungslosen und fehlgeleiteten Manager von Apple bemerkt und korrigiert.

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