Microsoft OneNote: Digitales Notizbuch aktualisiert und kostenlos

Microsoft OneNote (iPhone/iPad) ist seit Dezember 2012 auch in Deutschland erhältlich und hat jetzt das erste Update erhalten.

Microsoft OneNoteDas digitale Notizbuch für iPhone und iPad liegt jetzt in Version 2.0 vor und ist ab sofort unbegrenzt und kostenlos nutzbar. Vorher hatte Microsoft die App auf 500 Notizen beschränkt, mit einem In-App-Kauf konnte man sich hochstufen lassen, doch dieser ist nun nicht mehr nötig.

Neben den Gratis-Angebot hat die Applikation auch eine aktualisierte Navigation erhalten, so dass das Suchen und Anzeigen von Notizen noch besser und einfacher funktioniert. Außerdem wurde die iPhone-Version endlich an das vier Zoll große iPhone 5 Display angepasst, auch eine geräteübergreifende Synchronisation der Notizen mit SkyDrive Pro und SharePoint ist jetzt möglich.

Für die Verwendung der App wird übrigens ein Microsoft-Konto benötigt, das kann natürlich kostenlos angelegt werden. OneNote ermöglicht das Festhalten von Ideen und Aufgaben. So kann man durchsuchbare Notizen mit Text erstellen, aber auch Bilder oder Aufzählungen speichern. Weiterhin können Aufgabenlisten oder kleinere Tabellen angefertigt werden.

Die Aufmachung der iPad-App hat sich etwas verändert, aber immerhin zum Positiven. Der Download war ohnehin kostenlos, einen ersten Test muss man also nicht bezahlen. Die früher verlangten 3,99/11,99 Euro für die Pro-Version auf iPhone und iPad sind nun weggefallen. Kunden, die schon bezahlt haben, schauen jetzt natürlich in die Röhre, neue Nutzer profitieren allerdings von dem Gratis-Angebot.

Zum Abschluss die Frage an euch: Nutzt jemand von euch Microsoft OneNote für seine Notizen? Oder setzt ihr auf einen ganz anderen Dienst? Evernote zum Beispiel? Gerne könnt ihr in den Kommentaren weitere Alternativen nennen.

Kommentare 12 Antworten

  1. Danke für den Tipp. Noch nicht getestet,aber was mir beim laden als erstes aufgefallen ist,ist das die iPhone App fast 300MB(!!!) schwer ist. Schon ne Hausnummer für eine App dieser Art. Aber mal sehn ob sie sonst was taugt.

  2. Für Aufgaben nutze ich Things, nicht ganz billig, aber es gibt nichts besseres, weil sich dort auch Projekte verwalten lassen und nicht bloss einzelne Aufgaben.
    Für Tagebuch nutze ich Day One, das eigentlich auch ganz gut ist, mit dem einen Nachteil, daß man nur ein Foto pro Eintrag speichern kann (oder halt eine Collage).

    1. Solange man seine Notizen nur über einen Microsoft-Server und nicht direkt (ftp, WebDav, sftp, etc.) verwalten kann ist die App leider unbrauchbar. Am PC spitze!!

  3. Nutze die App schon seit der ersten Version. Ich freue mich, dass nun mehr Möglichkeiten bestehen, Notizen auf dem iPad zu erstellen. Vorher waren nur rudimentäre Textfunktionen möglich. Sync klappt prima. Am PC sind natürlich viel mehr Funktionen möglich, insbesondere in Verknüpfung mit den anderen Office Produkten. Für das iPad absolut ausreichend. Wer allerdings wirklich nur Textnotizen Brauch, für den mag diese App eine Nummer zu groß dimensioniert sein.

    Achtung: bei der Installation werden alle Notizbücher gelöscht, daher unbedingt vorher synchronisieren. Steht aber auch so in der Beschreibung.

  4. Ich hab’s mal ne ganze Weile versucht onenote zu nutzen da es auf dem Firmen Laptop installiert ist. Hab’s dann aber aufgegeben da evernote deutlich besser ist.

    Man kann zwar sehr viel machen in onenote und die Funktionen sind meist echt toll. Aber es ist zu viel und wurde mir sehr schnell genauso unordentlich wie mein Schreibtisch früher.
    Nutze jetzt evernote und bin sehr zufrieden damit.

  5. Ich steige auch nicht so ganz durch die App. Warum kann ich nicht abgelegte Notizen im Nachhinein nicht in Ordner verschieben? Und was bedeutet der Ordner „unbekannter Abschnitt“, wenn ich mich in einem Ordner befinde? Für Mac-User, die One-Note nicht vom desktop kennen ist das nicht gerade einfach zu durchschauen. oder ich bin zu doof. Finde da Evernote auch intuitiver. Werde mich trotzdem noch ein bisschen ausprobieren…

  6. OneNote ist grandios. Wer natürlich lieber mit PostIts Style Apps arbeitet, wird mit OneNote schnell überfordert. Da es mittlerweile viele vergessen: nicht jede App übernimmt das Denken für den Anwender vollständig, was ich in diesem Fall auch begrüsse.

    Wer sich einmal in die Möglichkeiten eingearbeitet hat (youtube und co lassen grüssen) wird schnelle erkennen, dass es kaum Alternativen in dieser Leistungsliga gibt.

  7. Ich habe für unterschiedliche Dinge Wunderlist und AwesomeNote am Start.
    Bei Wunderlist ginge auch das vorinstalliert „Erinnerungen“. Aber AwesomeNote hat sich bei mir durchgesetzt.

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