Microsoft OneNote: iPhone- und iPad-Version bekommt Update mit neuen Funktionen

Für kleine Notizen kann man die hauseigene Apple-App benutzen – oder man vertraut auf OneNote, die Lösung von Microsoft.

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Auch als Apple-Nutzer lohnt es sich beizeiten, einen Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen. Neben der Microsoft Word- und Microsoft Excel-Anwendung für unsere iDevices steht schon seit längerer Zeit auch die Notiz-App OneNote von Microsoft in zwei Versionen für das iPhone (App Store-Link) und das iPad (App Store-Link) im deutschen Store bereit. Sie lässt sich kostenlos herunterladen und benötigt zur Nutzung die Einrichtung oder ein bereits vorhandenes Microsoft-Live-Konto. Zur Installation wird neben etwa 98 MB an freiem Speicherplatz auch iOS 7.1 oder neuer benötigt. OneNote lässt sich in deutscher Sprache bedienen und wurde bereits an die iPhone 6-Displays angepasst.


Mit OneNote ist es möglich, Ideen und Aufgaben festzuhalten. So kann man durchsuchbare Notizen mit Text erstellen, aber auch Bilder oder Aufzählungen speichern. Weiterhin lassen sich Aufgabenlisten oder kleinere Tabellen anfertigen. Mit dem am heutigen 14. Mai 2015 veröffentlichten Update auf Version 2.12 können iPhone- und iPad-Nutzer nun von weiteren Verbesserungen profitieren.

Neu in OneNote 2.12: Durchsuchbare handschriftliche Notizen

Die Entwickler von Microsoft stellen in Version 2.12 eine Option zum Durchsuchen von handschriftlichen Notizen bereit. Hat man also Ideen skizziert oder ein Brainstorming für ein anstehendes Projekt erfasst, werden diese von der App automatisch durchsuchbar gemacht, um so noch schneller entsprechende Inhalte finden zu können.

Darüber hinaus wurde laut Angaben der Entwickler das Duplizieren einer Seite vereinfacht. Diese Funktion bietet sich vor allem dann an, wenn man eine bestimmte Seite ändern, aber dabei den ursprünglichen Inhalt nicht verlieren möchte. Weiterhin gibt es die üblichen Fehlerkorrekturen und Performance-Verbesserungen. Auch wenn viele Apple-Nutzer dem Konkurrenten aus Redmond bisher kein großes Vertrauen geschenkt haben – OneNote ist insbesondere aufgrund seiner plattformübergreifenden Funktionalität eine Überlegung wert. Einziger, aber verständlicher Nachteil: Die Inhalte der App werden über Microsofts OneDrive statt über die iCloud synchronisiert.

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Kommentare 15 Antworten

  1. „Nachteil: Die Inhalte der App werden über Microsofts OneDrive statt über die iCloud synchronisiert.“

    Was ist denn der Nachteil der Synchronisation via OneDrive? Als Nutzer von Office 365 habe ich da sogar 1 TB Kapazität. Sehe es nicht als Nachteil…

    1. Viele Apple-Nutzer haben aber sicher kein OneDrive-Konto, da es mit der iCloud ja schon eine native Lösung gibt. Und extra wegen OneNote eines erstellen werden wohl die wenigsten – oder irre ich mich?

      1. ja aber viele apple-nutzer werden trotzdem noch mit dem verbreitestem betriebssystem windows arbeiten. und dessen neuste office-lösungen bietet nunmal im gesamtpaket recht günstig 1TB online-speicher.

        edit: ich denke wer onenote nutzt, der wird auch die nicht-mobilen anwendungen dazu nutzen. wer allerdings eine notizapp fürs iphone braucht, findet im appstore genügend möglichkeiten.

      2. Ähm, da die iCloud ist wie sie ist … Nutze ich sie wirklich nur für die Syncronisation vom iPhone und iPad.
        Wenn ich mit Dateien arbeiten muss nutze ich Dropbox.
        Für Fotos nutze ich die Amazoncloud, und für Musik ebenfalls.

        Würde Apple endlich mal einen vernünftigen Dateizugriff erlauben wäre das wohl anders, aber so nicht.

      3. Sagen wir Mac Nutzer. Leute die einen PC mit min. Windows 8 benutzen werden idR ja bereits ein MS Konto besitzen. Und alleine wegen OneNote lohnt sich das schon.

      4. Mel der Sync über iCloud wurde bereits bei den Office Apps nachgereicht. Wenn nicht schon geschehen, dann kommt dies auch bei OneNote sehr bald.

        Für mich ist OneNote die Notizen App schlechthin – besonders in Verbindung mit einem Surface Pro und Stift gibt es nichts besseres.

      5. Mel, wie du schon selbst im Artikel schreibst; „Auch als Apple-Nutzer lohnt es sich beizeiten, einen Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen.“

        Das nennt man „die eigene Medizin schlucken“…

        Ich denke, du irrst dich. Es gibt viele Gründe auch für Apple-Nutzer, ein OneDrive-Konto (früher Live-Account, noch früher Hotmail-Konto) zu besitzen. Alleine schon wegen Skype, Net meeting…

        1. IP6-Besitzer, deswegen habe ich ja auch ein Microsoft Lumia 640 als Zweitphone. 😉 Das MS- und Windows-Universum ist mir also durchaus geläufig.

  2. Seit dem letzten Update funktioniert DSNote einigermaßen gut und habe OneNote gelöscht … Vorteil meine Daten sind in „meiner Cloud“ ?

  3. Handschriftliche Notizen zu suchen auf den iPad macht wenig Sinn da es keinen vernünftigen Stylus hierfür gibt der vernünftig Nutzbar wäre. Die Suche macht nur dann Sinn wenn ich nach einer Handschriftlichen Notiz suche die ich auf einen Gerät, der das auch unterstützt, mal angelegt habe.

    Da hier gerade das Thema Microsoft kontra Apple wieder hochkocht. Ich habe einen Windows PC, einen Mac und ein iPad. Der Windows PC macht 80 % der Nutzung aus die restlichen 20 % verteilen sich auf dem Mac und das iPad. Der Grund hierfür ist ganz einfach. Ich hab selten ein System wie OS X und iOS erlebt die so stur und unflexibel sind. Während der Mac noch einigermaßen tauglich ist kann man das iPad getrost als Spielerei bezeichnen, mehr ist auch nicht wert.

      1. Ich finde die Auswahl an Styli (müsste der Plural sein von Stylus ?) ist mehr schlecht als recht. Das iPad ist einfach auf Fingerbedienung ausgelegt, da helfen die Stifte auch wenig. Gegen den Stylus vom Surface Pro 3 und anderen auf handschriftliche Notizen ausgelegte Geräte hat das iPad + Stylus keine Chance.

        1. Ich führe meine Urlaubstagebücher mit Notes Plus und einem Adonit Touch Stylus und bin sehr zufrieden.
          Inwiefern ein Gerät gegen ein anderes Gerät eine Chance hat will ich nicht beurteilen, ich bin zufrieden das reicht mir 🙂

          1. @Cofrap
            So kann nur einer reden der noch nie ein Galaxy Note und den S-Pen oder ein Surface mit Stylus ausprobiert hat. Wenn dann würdest du auch mal aha Erlebnis haben und würdest mit deiner jetzigen Zufriedenheit alles andere als zufrieden sein.

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