Oral-B Genius: Intelligentes Zahnputzsystem geht mit Positionserkennung in die nächste Runde

Auch in meinem Haushalt kommt aktuell eine Bluetooth-Zahnbürste von Oral-B zum Einsatz – allerdings weniger aufgrund der Vernetzung, sondern der generell guten Putzergebnisse.

Oral-B Genius

Mit dem Start des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona stellt Oral-B, Hersteller von elektrischen Zahnbürsten, eine Neuheit vor. Als „Meilenstein in der Zahngesundheit“ wird das neue Produkt von Seiten des Unternehmens bezeichnet, das unter der Modellbezeichnung Oral-B Genius eine dreifache Andruckkontrolle mit einer Positionserkennungs-Technologie verbindet.

Zahnbürsten sind damit endgültig nicht mehr nur zum reinen Säubern der Beißerchen geeignet, sondern verfügen immer öfters über zahlreiche Zusatzfunktionen und Vernetzungsmöglichkeiten, um für ein strahlendes Lächeln zu sorgen. Bluetooth-Konnektivität samt angebundener iPhone-Putz-App ist bei Oral-B-Zahnbürsten schon seit einiger Zeit gang und gäbe – mit der Oral-B Genius wird die Zahnputz-Überwachung sogar noch einen Schritt weiter vorangetrieben.

Laut Angaben von Oral-B wurde bereits seit 2013 mit Hilfe von Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts an der nun umgesetzten Positionserkennungs-Technologie der Oral-B Genius-Zahnbürste gearbeitet. Dank Sensoren im Handstück der Zahnbürste, die sämtliche Putzbewegung erkennen, und einer Bildanalyse-Funktion des Smartphones kann verfolgt werden, wo bereits geputzt wurde, um keine Bereiche des Kiefers mehr zu vergessen. Über die entsprechende Zahnpflege-App von Oral-B wird dem Nutzer dabei direkt übermittelt, ob gleichmäßig und gründlich geputzt wurde, oder ob einzelne Bereiche ausgelassen wurden.

Zwei Modelle der Oral-B Genius ab August 2016 erhältlich

Ob diese kleinen Spielereien beim täglichen Zähneputzen wirklich notwendig sind, sei dahingestellt. Laut einer Studie von Oral-B putzen viele Menschen ihre Zähne nicht richtig: So investieren die meisten „bei Nutzung einer normalen Handzahnbürste durchschnittlich weniger als eine Minute Putzzeit, üben deutlich zu viel Druck aus und lassen wichtige Bereiche aus bzw. putzen diese nicht lang genug.“

Kann man durch eine Smartphone-basierte Kameraerkennung und Bewegungssensoren im Handstück der Zanbürste wirklich deutlich bessere Ergebnisse erzielen? Ich jedenfalls fahre nach wie vor mit einer gewöhnlichen elektrischen Zahnbürste ohne Verwendung einer App zumindest nach Ansicht meiner Zahnärztin sehr gut. Die Oral-B Genius-Zahnbürste wird als Modell Genius 8000 in der Farbe Weiß sowie als Genius 9000 in Schwarz und Weiß ab August 2016 erhältlich sein – Preise wurden noch nicht kommuniziert. Sollte es uns ermöglicht werden, ein Exemplar dieser Gattung ausgiebig mit unseren Zähnchen zu testen, werden wir zeitnah einen Testbericht veröffentlichen.

Kommentare 17 Antworten

  1. Ich gebe ja gerne zu, dass ich ein Technik-Nerd bin aber diese Idee einer vernetzten Zanhbürste mit Bildanalysefunktion (für das ZÄHNEPUTZEN!!!!!) ist soooo lächerlich???

  2. Braucht kein Mensch! So mein erster Gedanke.

    Aber dann dachte ich an die Worte des Zahnarztes als mein Sohn letzthin dort war. Sohn putzt schlampig! Vielleicht könnte ich ihn damit zum gründlicheren Zähneputzen animieren…

  3. Wer hängt beim Zähne putzen sein Handy an den Spiegel…??? Man kann es mit der Vernetzung auch ein wenig übertreiben. Offline putzen hilft auch. 🙂

  4. Habe mir heute eine oral B polsonic Slim gekauft. Hat kein Bluetooth. Ist mir aber auch egal. Putze eh jeden Tag immer auf die gleiche Art und Weise meine Zähne. Wofür muss ich das denn aufzeichnen?

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