Threema: Neues Gesetz in der Schweiz könnte Entwickler zum digitalen Umzug zwingen

Das größte Aushängeschild des Messengers Threema ist der Datenschutz. Doch genau hier könnte es in der Schweiz demnächst eine Änderung geben.

Seit der WhatsApp-Übernahme durch Facebook ist der kostenpflichtige Messenger Threema (App Store-Link) kaum noch zu stoppen. Die Universal-App hält sich dauerhaft in den Top-10 der iPhone-Verkaufscharts, im vergangenen Jahr wurde nur Blitzer.de Pro häufiger im App Store gekauft. 4,5 Millionen Nutzer soll der Dienst mittlerweile haben, die in der Schweiz sitzenden Entwickler punkten vor allem mit Datenschutz und Privatsphäre.

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Kostenlose Wetter-App Morecast: Wetter-Infos werden mit persönlichen Daten bezahlt

Zu einer der bisher von uns vernachlässigten Wetter-Apps im App Store zählt Morecast.

Morecast (App Store-Link) wird seit knapp einem Jahr im deutschen App Store als kostenloser Download für das iPhone und den iPod Touch angeboten und benötigt neben iOS 8.0 auch etwa 37 MB eures Speicherplatzes für die Installation. Alle Inhalte der Wetter-App können in deutscher Sprache abgerufen werden.

Morecast bewirbt sich selbst als „kostenlose Premium Wetter App“ und bietet in der Tat eine Fülle von Informationen und Daten in sehr ansehnlicher, moderner Form, die man in anderen Wetter-Apps entweder vergeblich sucht oder die sonst kostenpflichtig wären. Für beliebige Orte auf der ganzen Welt können dank über 28.000 Wetterstationen nicht nur tägliche Voraussagen mit Temperaturen, Windgeschwindigkeiten und Regenwahrscheinlichkeiten angezeigt werden, sondern auch 7-Tages-Prognosen und ein 14-tägiger Trend.

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Hey Siri: Wie steht es eigentlich um den Datenschutz?

Der Befehl „Hey Siri“ ist schon seit iOS 8 bekannt. Bald soll die Sprachassistentin aber noch mehr lauschen.

Nach der Vorstellung des neuen iPhone haben wir zahlreiche besorgte E-Mails rund um das Thema „Hey Siri“ erhalten. Nicht ohne Grund, denn immerhin wird Apples Sprachassistentin beim iPhone 6s und iPhone 6s Plus dauerhaft lauschen, um auf den Befehl zur Aktivierung zu warten und dem Nutzer umgehend helfen zu können. Aus unserer Sicht gibt es allerdings keinen Grund zur Sorge.

Zunächst einmal ist „Hey Siri“ ja nicht neu. Der Befehl funktioniert bereits aktuell, wenn das iPhone oder iPad am Strom hängt. Uns wundert auch nicht, dass das nicht jedem Nutzer geheuer ist. Letztlich ist das aber kein großes Problem, denn die Funktion „Hey Siri“ kann in den iOS-Einstellungen im Siri-Menü ganz einfach deaktiviert werden. Ist das der Fall, hört die Sprachassistentin nur noch auf Knopfdruck zu.

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Storyo: Datenkraken-App erstellt Video-Stories anhand von Foto-Metadaten

Mal eben schnell eine Slideshow bzw. ein kleines Video aus Fotos des letzten Urlaubes an Freunde verschicken? Diese Aufgabe erledigt Storyo.

Storyo (App Store-Link) ist eine reine iPhone-App, die kostenlos aus dem deutschen App Store bezogen werden kann. Für die Nutzung der englischsprachigen Foto- und Video-Anwendung wird 37,5 MB an freiem Speicherplatz auf dem iDevice benötigt, zudem ist iOS 7.0 oder neuer als kleinste Voraussetzung Pflicht.

Storyo hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus der eigenen Fotosammlung kleine Videoclips anhand der vorhandenen Metadaten zu zaubern. So kann beispielsweise eine Reihe von Fotos, die an einem bestimmten Ort oder während einer bestimmten Zeitspanne entstanden sind, ausgewählt werden, um daraus dann ein kleines, ansehnliches Video mit Orts- und Zeitangaben zu erstellen. Storyo bietet diesbezüglich auch eine Möglichkeit, das Video mit vier vorgefertigten Instrumental-Tracks zu unterlegen oder eigene Songs aus der iTunes-Mediathek zu diesem Zweck zu nutzen.

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Abhörsicher: Sperrt das iPhone 6 selbst die NSA aus?

Besitz das iPhone 6 ein ganz anderes Kaufargument als Kamera, Display oder Software? Es soll abhörsicher sein, wird aus den USA vermeldet.

Im World Wide Web kann man mittlerweile ja niemandem mehr trauen. Ich möchte nicht wissen, wer schon alles Daten über mich gesammelt hat. Zumindest das neue iPhone 6 scheint aber einigermaßen sicher zu sein, das zumindest behauptet die New York Times in einem neuen Bericht. Angeblich würde sich die NSA Sorgen darüber machen, dass das iPhone 6 das erste Gerät seiner Art sei, dass sich mit den bisherigen Methoden nicht abhören ließ.

Selbst vor Gericht könnte die National Security Agency den Hersteller Apple nicht dazu zwingen, persönliche Daten von den Geräten der Nutzer herauszugeben. Grund dafür ist ein individueller Schlüssel, mit dem E-Mails, Kontakte oder Fotos verschlüsselt auf dem Gerät und in der iCloud abgelegt werden. Genau dieser Code ist nicht in Besitz von Apple, sondern verbleibt in sicherer Verwahrung auf dem Gerät.

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Stiftung Warentest testet Datenschutz der WhatsApp-Alternativen: Threema vor Telegram

Die Nachrichtenflut rund um die WhatsApp-Übernahme und die Alternativen aus dem App Store reißt nicht ab. Die Stiftung Warentest hat die Messenger einem Datenschutz-Check unterzogen.

Wie sieht es eigentlich mit dem Schutz meiner Daten in den diversen Messengern aus? Mit dieser Frage haben sich in der vergangenen Woche wohl etliche Nutzer beschäftigt, der Auslöser war die Übernahme von WhatsApp durch Facebook. Quasi über Nacht haben sich die Download-Zahlen der WhatsApp-Alternativen um ein Vielfaches multipliziert, insbesondere Threema und Telegram haben von einem großen Zuwachs profitieren können. Aber sind die Daten der Nutzer dort besser aufgehoben?

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Time Machine & Co: Nur 40 Prozent der Nutzer erstellen Backups

Durch Zufall bin ich zum Jahreswechsel auf eine Studie von Western Digital gestoßen. Die Ergebnisse sind schon ein wenig erschreckend.

Der Festplattenhersteller Western Digital hat kürzlich eine Studie erstellt und hat dabei feststellen können, dass lediglich 40 Prozent der Computer-Benutzer in Deutschland Sicherheitskopien seiner Dateien aufbewahrt. Warum und wieso, kann ich leider nicht beurteilen. Schließlich gibt es mittlerweile auch in Windows eine einfache Möglichkeit, seine Daten regelmäßig zu sichern. Und am Ende kann so ein Datenverlust ja nicht nur durch eigenes Zutun, sondern auch durch plötzlich auftretende Defekte ausgelöst werden.

Auf dem Mac hat sich Time Machine in den letzten Jahren etabliert, auch mir hat es schon mehrfach den Allerwertesten gerettet. Und trotzdem kenne ich in meinem Bekanntenkreis Nutzer, die laut eigener Aussage zu faul sind, eine externe Festplatte an ihren Mac anzuschließen, um ihre Daten automatisch und ohne weiteres zutun zu sichern.

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Apple-Hintergrund: Siri speichert 24 Monate lang

Wir nutzen den ruhigen Start in das Wochenende mit einer kleinen Geschichte rund um Siri.

Siri ist eine feine Sache. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich den Dienst nur selten nutzen, aber er funktioniert erstaunlich zuverlässig, wenn man mal einen Wecker oder Timer stellen will. Auch Anrufe oder das Abspielen von bestimmter Musik sind bei mir noch nie ein Problem gewesen. Aber hättet ihr gedacht, dass Apple alle Sprachansagen 24 Monate lang speichert?

Genau das hat der US-Konzern nun gegenüber der amerikanischen Webseite Wired bestätigt. Gleichzeitig hat man aber betont, dass alle Aufzeichnungen anonymisiert werden und so nicht einem bestimmten Anwender zugeordnet werden können. Statt zur Identifizierung des Nutzers seine Apple-ID oder Telefonnummer zu setzen, wird eine zufällige Nummer genutzt.

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Instagram: Neue Datenschutzrichtlinie, massive Proteste & ein Tutorial zur Account-Löschung

Auch ich hatte bis gestern die populäre App Instagram noch ab und zu genutzt – nun ist endgültig Schluss damit.

Gestern wurde bekannt, dass der populäre Social-Fotodienst mit etwa 100 Millionen Nutzern zum 16. Januar 2013 seine Datenschutzrichtlinien ändert. Vielen Nutzern von Instagram werden diese Änderungen sicherlich sauer aufstoßen, wenn nicht sogar dazu beitragen, dass der eigene Account gelöscht wird.

In den neuen Datenschutzrichtlinien befand sich nämlich eine Klausel, nach der sich der Fotodienst die Nutzungsrechte an den Bildern und Daten der Nutzer einräumt, und diese sogar an Werbetreibende weiter verkaufen darf. Der Nutzer erhält dafür keinerlei Honorare, wie es eigentlich in der Branche üblich ist, und wird zudem nicht über die Nutzung durch Dritte informiert. Im Großen und Ganzen könnte man Instagram damit mit einem riesigen Stock Photography-Archiv – wie beispielsweise Shutterstock – vergleichen.

Nachdem sich das mittlerweile als Tochter von Facebook operierende Unternehmen nach der Bekanntmachung dieser neuen Klauseln im Netz massiven Protesten ausgesetzt sah, wurde nun über den Mitbegründer von Instagram, Kevin Systrom, bekannt, dass man „nie die Absicht gehabt hat, die Fotos zu verkaufen“. Außerdem klärte er auf, dass damit lediglich gemeint war, dass ein Nutzer beispielsweise sehen könne, welche eigenen Freunde die Fotos einer bestimmten Firma bei Instagram abonniert haben.

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Clueful: Welche Apps greifen auf das Adressbuch zu?

Vor einigen Wochen ist das Angebot von Bitdefender aus dem App Store verschwunden, nun kann man per Web-App darauf zurückgreifen.

Clueful (Web-App-Link) bietet eine Datenbank von rund 100.000 iOS-Applikationen und zeigt an, was die Apps im Hintergrund alles für Schabernack treiben. Wer greift vielleicht auf die Kontaktliste zu, welche App sichert ihre Daten nicht verschlüsselt und wer sonst noch nach Hause telefoniert.

Man kann die Web-App entweder auf seinem Homescreen ablegen oder sich ein Lesezeichen setzen. Der Zugriff ist praktischerwesie auch vom Computer aus möglich. Im Suchfeld gibt man einfach den Namen der App ein und wählt dann das entsprechende Suchergebnis aus.

Klar ist natürlich, dass eine App zur Sicherung der Kontakte gerne Zugriff auf das Adressbuch hätte. Es soll aber laut Clueful auch Taschenlampen-Apps geben, die auf die Kontakte zugreifen – das muss dann natürlich nicht wirklich sein.

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Path: Rückzieher nach Datenschutz-Schluderei

Im Oktober 2011 haben wir erstmals über das Soziale iPhone-Netzwerk Path berichtet. Nun gibt es interessante Neuigkeiten.

Vor rund vier Monaten haben wir noch die einfachen und übersichtlichen Privatsphäre-Einstellungen der iPhone-App Path (App Store-Link) gelobt, schließlich konnte man damals nur 50 Freunde oder Familienmitglieder in seine eigene Freundesliste hinzufügen. Doch im Hintergrund passierte mehr…

Der nicht mit den Path-Machern in Verbindung stehende Entwickler Arun Thampi hat eine HTTP-Anfrage entdeckt, die direkt nach der Registrierung auf die Server der Entwickler zugriff. Mit einem bestimmten Kommando wurde eine Datei übertragen, die das komplette Adressbuch des iPhones beinhaltete. Nicht nur einzelne Daten wie Mailadresse, sondern alle Daten.

Wie Path-Geschäftsführer Dave Morin im offiziellen Firmen-Blog mitteilte, würden diese Daten dazu verwendet, um den Nutzer auf bekannte Kontakte im Netzwerk hinzuweisen. Warum dafür nicht eine Mailadresse reicht, die bekanntlich einzigartig ist, wurde dagegen nicht behauptet.

Nach heftiger Kritik aus allen Rohren hat man immerhin schnell gehandelt. Mit dem Update auf Version 2.0.6, die bereits gestern Abend erschienen ist, wird man gefragt, ob man mit der Übertragung seiner Daten einverstanden ist. Natürlich kann man Path auch nutzen, ohne irgendwelche Kontakte zu übertragen. Zudem wurden alle zuvor gesammelten Daten von den Servern des Unternehmens gelöscht.

Eigentlich ist es sehr schade, dass es durch einen „Fehler“ der Entwickler überhaupt erst soweit kommen musste. Denn vom Aufbau und den Funktionen weiß Path durchaus zu überzeugen, denn bis zuletzt lag die Bewertung der Nutzer bei sehr guten viereinhalb Sternen. Aber: Ist jetzt noch genug Vertrauen vorhanden? Immerhin scheinen die Entwickler die berechtigte Kritik durchaus Ernst zu nehmen und bereuen ihren Fehler.

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TÜV-Siegel: iOutBank schreibt Datenschutz groß

Immer wieder gibt es in der heutigen Zeit Probleme mit dem Datenschutz. Bei iOutBank  (iPhone/iPad)wird die Sicherheit der privaten Daten groß geschrieben.

„Wir können immer wieder betonen, dass wir Sicherheit groß schreiben. Aber nun haben wir von einer unabhängigen und renommierten Institution den Beleg dafür“, begründet Tobias Stöger, Gründer und Geschäftsführer der stoeger it GmbH, seine Motivation für die Zertifizierung.

Für eine sichere Datenverbindung zwischen App und Bank sorgt das etablierte HBCI- bzw. FinTS-Verfahren, das auch beim klassischen Online-Banking am Rechner zum Einsatz kommt. Der TÜV SÜD nahm in einer mehrwöchigen Testphase die Funktionen, die Datensicherheit sowie den Daten­schutz der iOutBank-App, als auch innerhalb des Unter nehmens unter die Lupe.

Es wurde untersucht, ob im Umgang mit personenbezogenen Daten die Regeln des Bundesdatenschutzgesetzes, des Telemediengesetzes sowie die Empfehlungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informa­tionstechnik (BSI) zum IT-Grundschutz umgesetzt wurden. Sämtliche Funktionen, die dem Nutzer versprochen werden, überprüfte der TÜV SÜD. Die Zertifizierung geht weit über die eigentliche App hinaus.

„Hausinterne Prozesse rund um iOutBank wurden begutachtet und müssen ordnungsgemäß dokumentiert sein als auch eingehalten werden“, sagt Stöger. Als Beispiele nennt er eingehaltene Sicherheitsstandards, die Dokumentation von Änderungen am Programmcode oder Vertreterregelungen falls mal ein Mitarbeiter ausfällt.

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