Mein Apple Ding des Jahres ist 2025 keine Hardware. Zwar habe ich mir ein iPhone 17 Pro gekauft, jeder normale Mensch wäre mit dem iPhone 16 Pro aber weiterhin gut ausgekommen. Mein MacBook Pro ist bereits mehrere Jahre alt und auch mein Mac mini stammt nicht aus 2025. Mit einer Sache hat mich Apple in diesem Jahr aber positiv überrascht: Mit F1 The Movie.
Der „offizielle“ Formel-1-Film von Apple hat auch viele andere überzeugt, nicht umsonst hat er bis August bereits über 600 Millionen US-Dollar eingespielt. Die Einnahmen haben die Erwartungen jedenfalls weit übertroffen und es wird sogar schon darüber gemunkelt, ob nicht noch ein zweiter Teil gemacht werden sollte. Immerhin ist die Geschichte von APXGP noch nicht ganz zu Ende erzählt.
In diese tollen Rennfilme reiht sich F1 The Movie ein
Mich persönlich begeistert der Motorsport ja schon seit Jahrzehnten. Und so war es klar, dass ich mir F1 The Movie auf jeden Fall im Kino ansehen werde, mittlerweile könnt ihr den Film mit einem Apple TV Abo ja einfach so auf dem Sofa streamen. Er wird mir auf jeden Fall in guter Erinnerung bleiben – so wie einige andere Titel auch.
Meine Favoriten neben F1 The Movie sind sicherlich „Rush – Alles für den Sieg“ (Amazon-Link), der Film über die Rivalität zwischen Niki Lauda und James Hunt. „Auch Le Mans 66 – Gegen jede Chance“ (Amazon-Link) aus dem Jahr 2019 könnt ihr euch definitiv ansehen, wenn euch Motorsport gefällt.
Die ganze Sache mit dem F1-Film hätte für Apple aber auch ordentlich in die Hose gehen können. Vor zwei Jahrzehnten hätte mit „Driven“ bereits ein Formel-1-Film erscheinen sollen, auf den die Formel 1 damals aber gar keine Lust hatte. Es ist dann ein Film über die amerikanische ChampCar-Serie und ziemlich Klamauk geworden, obwohl die Besetzung mit Sylvester Stallone und Til Schweiger ziemlich hochkarätig war.
Das erwartet euch in F1 The Movie von Apple
Sonny Hayes (Brad Pitt) – von einigen der „Beste, den es niemals gab“ genannt – galt in den 1990er-Jahren als eines der größten Formel-1-Talente, bis ein Unfall seine Karriere fast beendete. Dreißig Jahre später lässt sich der in Vergessenheit geratene Hayes von seinem ehemaligen Teamkollegen Ruben Cervantes (Javier Bardem) zu einem Comeback überreden, um dessen vor dem Aus stehendes Team zu retten. Im Team muss er sich gegen den jungen Draufgänger Joshua Pearce (Damson Idris) durchsetzen, der eigene Karrierepläne verfolgt. Doch schon bald wird Sonny von seiner Vergangenheit eingeholt und muss erkennen, dass er den Weg der Wiedergutmachung nicht alleine gehen kann.


Sorry, ich fand ihn völlig unglaubwürdig. Schlechte schauspielerische Leistung, hanebüchene Story.
Alleine, dass Gegner in mehreren Rennen ausgebremst wurden, indem man Stopps in der Box bewusst so verzögert, dass man andere Teams quasi blockiert um dem Teampartner einen Vorsprung zu ermöglichen, ist ein Witz. Und dass alle Verantwortlichen grinsen, die Rennkommission alles durchgehen lässt – Schwachsinn. Popkorn-Kino aber Schwachsinn.
du solltest dich umbenennen in NOmercy! Wie pingelig kann man sein, du sagt doch selbst das ist POPKORN-KINO !
Wenn sie es realistisch haben hätten wollen, hätten sie einfach ein Rennen gezeigt aber dann wäre der Film kein solcher Erfolg gewesen.
Gerade die Taktik wurde in diesem Jahr sogar von Formel 1 Teams genutzt. Zwar auf einer anderen Strecke, jedoch hat genau dies funktioniert. Musste schmunzeln als ich das in dem Film gesehen habe.
Senna von 2024 ist auch ganz gut für Motorsport Fans. Ist allerdings eine Serie mit 6 Folgen.
Ein F1-Film ohne F1-Fahrzeuge. – Man hat sich zwar Mühe gegeben, dass die Fahrzeuge F1-Boliden ähneln; aber na ja …
mmh. Und dabei wurde doch in realen Rennen gefilmt!
Nur Hardcore Nerds dürfte dies auffallen…