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KI-Musik auf Spotify: Fans dürfen Songs bald neu interpretieren

Mit professionellem Lizenzierungsmodell

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Spotify hat eine neue Partnerschaft mit der „Universal Music Group“ angekündigt, die es Fans künftig erlauben soll, mithilfe generativer KI eigene Coverversionen und Remixe bekannter Songs zu erstellen.

Das neue Feature soll exklusiv für Premium-Abonnenten verfügbar sein und als kostenpflichtige Zusatzfunktion erscheinen. Einen konkreten Preis oder Starttermin nennt Spotify allerdings noch nicht. Klar ist jedoch: Künstler, deren Musik für KI-generierte Inhalte genutzt wird, sollen an den Einnahmen beteiligt werden.


Künstler sollen selbst entscheiden

Laut Spotify steht bei den neuen KI-Tools vor allem die Kontrolle der Künstler im Mittelpunkt. Musiker und Rechteinhaber sollen selbst festlegen können, ob und wie ihre Songs für KI-Cover oder Remixe verwendet werden dürfen. Gleichzeitig verspricht das Unternehmen eine faire Vergütung.

Spotify-Co-CEO Alex Norström spricht von einer neuen Entwicklungsstufe für die Musikbranche. Fan-Remixe und KI-Cover seien die logische nächste Evolutionsstufe des Streamings – allerdings nur dann, wenn Zustimmung, Namensnennung und Bezahlung gewährleistet seien.

Auch UMG-Chef Lucian Grainge sieht darin neue Möglichkeiten für Künstler, ihre Community enger einzubinden und zusätzliche Einnahmen zu generieren. Welche Musiker konkret teilnehmen werden, ist bislang allerdings offen.

Faires Lizenzmodell in Planung

Der Schritt kommt nicht überraschend. KI-Musikdienste wie Suno oder Udio haben zuletzt gezeigt, wie groß das Interesse an KI-generierter Musik ist. Gleichzeitig kämpfen beide Anbieter weiterhin mit massiven Urheberrechtsklagen großer Musiklabels.

Spotify versucht deshalb offenbar, den Markt von Anfang an auf legaler Basis aufzubauen und könnte damit einen entscheidenden Vorteil gegenüber vielen KI-Konkurrenten haben. Ob die neuen Funktionen bei der Community ankommen und ob man bereit ist, dafür noch einmal mehr Geld zu bezahlen, bleibt offen.

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Freddy
Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

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