Parrot Minidrone Hydrofoil: Zu Wasser und in der Luft

Wir haben den goldenen November für einen Ausflug ans Wasser genutzt und haben die neue Parrot Minidrone Hydrofoil gleich mitgenommen.

Parrot Minidrone Hydrofoil

Zwei kleine Drohnen zum Preis von einer, das verspricht Parrot mit der Minidrone Hydrofoil. Wir haben uns das rund 169 Euro teure Spielzeug genauer angesehen und es natürlich auch zu Wasser gelassen. Einige bewegte Impressionen haben wir für euch im Video festgehalten, das ihr am Ende des Artikels finden könnt. Zunächst einmal wollen wir aber einen Blick auf die Technik des Parrot Minidrone Hydrofoil werfen.

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Bei der Drohne handelt es sich um einen kleinen Quadrocopter, den wir bereits aus dem vergangenen Jahr kennen. Damals hörte das Spielzeug noch auf den Namen Rolling Spider und war nur für den Einsatz in der Luft gedacht. Im Hydrofoil-Paket gibt es neben der fliegenden Drohne ein Tragflächenboot aus Styropor und Plastik, an das man die Drohne andocken kann.

In der Luft macht die Drohne eine gute Figur, das haben wir schon in unserem Testbericht festgehalten. Mit bis zu 18 km/h ist der Quadrocopter sogar richtig flott unterwegs. Als Boot werden immerhin noch 10 km/h erreicht, wobei die Stabilität durch die großen Tragflächen und die Schwimmkörper wirklich ausgezeichnet ist.

Bluetooth-Verbindung leider immer wieder mit Aussetzern

Parrot Minidrone Hydrofoil

Gesteuert wird die Parrot Minidrone Hydrofoil über eine eigene App des Herstellers, die kostenlos auf iPhone und iPad geladen werden kann. Die Verbindung zur Drohne wird mit Bluetooth hergestellt, so hat man auch in der Natur gute Karten. Im Wasser wird die Drohne nur über zwei virtuelle Regler gesteuert, hier kann man sich eigentlich gar nicht vertun.

Leider gab es während unseres Tests durchaus das eine oder andere Problem. Obwohl wir uns auf freier Fläche nicht weiter als 15 Meter von der Drohne entfernten (oder sie sich von uns), gab es immer wieder Aussetzer bei der Bluetooth-Verbindung. Das kleine Boot drehte manchmal unvorhergesehene Kurven oder stoppte einfach. Teilweise konnte die Bluetooth-Verbindung nicht direkt wieder hergestellt werden, was sich auf dem Wasser als durchaus problematisch erweisen könnte.

Die für Süßwasser ausgelegte Parrot Minidrone Hydrofoil sollte man also nicht am See aussetzen und ausprobieren, wie weit man mit ihr nach draußen fahren kann, wenn man keine Möglichkeit hat, sie per Hand wieder aus dem Wasser zu fischen. Im öffentlichen Schwimmbad dürfte die Drohne allerdings auch nicht gerne gesehen sein. Daher sollte man sich genau überlegen, ob man das teure Paket mit Boot kauft. Immerhin war der Rolling Spider, also die Drohne ohne Styropor-Untersatz, am Wochenende für faire 50 Euro im Angebot.

(YouTube-Link)

Kommentare 4 Antworten

  1. Habe mir den Aufsatz auch ein wenig spektakulärer vorgestellt, so kann man ja nur fliegen oder schwimmen… Ein „fliegender“ Wechsel wäre doch top, aber so ist es lahm.

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