WeatherPro: Woher kommt eigentlich das Wetter?

WeatherPro ist eine der erfolgreichsten Wetter-Apps für iPhone und iPad. Wir wollen euch ein paar Hintergründe zur App liefern.

Ist der Sommer schon wieder vorbei oder war er noch gar nicht da? Mit dieser Frage beschäftigt sich wohl ganz Deutschland, eine korrekte Antwort wird man wohl kaum bekommen können. Zumindest das Wetter für die nächsten tage lässt sich mittlerweile aber sehr gut berechnen – entsprechende Vorhersagen rufen wir in der appgefahren-Redaktion zumeist mit WeatherPro (iPhone/iPad) ab, das vielen von euch sicher auch ein Begriff ist.


Schon vor einigen Wochen haben wir uns die Frage gestellt, wie denn die Wetterdaten überhaupt bis auf das Endgerät kommen. Eifrige Leser haben davon schon in unserem appMagazin erfahren, am heutigen Spiele-Donnerstag wollen wir aber noch einmal genauer auf das Thema eingehen – schließlich soll sich heute nicht alles um Spiele drehen.

In WeatherPro werden verschiedene Arten von Daten verarbeitet. Neben Radar- und Satellitenbildern sind das natürlich vor allem die Vorhersagen für Temperatur, Wetterlage & Co. „Als einer von wenigen Wetterdiensten weltweit haben wir Zugang zu den kompletten Daten des weltweit besten Vorhersagemodells des ECMWF (European Centre for Medium-Range Weather Forecasts). Außerdem beziehen wir Daten des amerikanischen Modells GFS (Global Forecast System) und aus Großbritannien Daten des UKMO (United Kingdom Model). Die gesammelten Daten werden durch das Multi-Model-MOS, das eigens von MeteoGroup entwickelte Vorhersagesystem, aufbereitet und durch verschiedene Verfahren von Fehlern bereinigt“, hat uns das Entwicklerteam berichtet.

Doch alleine mit diesen Daten kann man noch keine ganz korrekte Vorhersage treffen. Daher werden die berechneten Vorhersagedaten mit Beobachtungsdaten ergänzt. „Diese erhalten wir auf der ganzen Welt von den jeweiligen nationalen Wetterdiensten (in Deutschland der DWD), die wiederum die Daten der offiziellen WMO-Wetterstationen geliefert bekommen. All diese Daten laufen in einer Datenbank zusammen. Je nachdem welche Funktion innerhalb der App umgesetzt werden soll, werden entsprechende Datenfeeds geschrieben, die dann über die App abgerufen werden.“

Version 1.0 von WeatherPro hat es übrigens im November 2008 in den App Store geschafft – seit dem sind fast vier Jahre und unzählige Updates vergangen. „Wer rastet, der rostet“, wissen auch die Wetterleute. „Deshalb arbeiten unsere Entwickler ständig an der Weiterentwicklung und Verbesserung von WeatherPro, sei es durch neue Funktionen, verbesserte Animationen oder einer höher aufgelösten Darstellung.“ Unseren Informationen zufolge wird derzeit an einem größeren Update gearbeitet. Genauere Informationen liegen uns zwar noch nicht vor, verpassen werdet ihr bei uns aber sicher nichts.

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Kommentare 17 Antworten

  1. Ist für mich die beste Wetterapp. Natürlich kann auch sie nicht das Wetter vor meiner Haustür auf die Minute vorhersagen, dafür schau ich aus dem Fenster!

  2. Ist der Artikel gesponsort vom Appentwickler, der Artikel ist vom Schreibstiel anders, als die sonstigen Artikel und Weather pro wird nun zum wiederholten mal erwähnt, obwohl es keine neue Version oder preissenkung gab.

  3. Meinem Eindruck nach sind in den letzten Jahren gerade wegen der Vielzahl der Daten die Wettervorhersagen immer schlechter geworden.
    Früher hatte der Bauer eine Bauernregel, hat seine Tiere beobachtet und kurz in den Himmel geschaut. Seine Vorhersagen waren dann meist besser als die heutigen..,

    1. Seltsamer Eindruck. Also sofern die Wetterlage nicht gerade völlig chaotisch ist, stimmen die Vorhersagen für den aktuellen Tag meiner Erfahrung nach zu 90% und für den folgenden auch mindestens noch zu 80%
      Die Meteorologie wäre auch die erste Wissenschaft, deren Aussagen mit zunehmender Menge und Qualität der zugrunde liegenden Daten schlechter wird.
      Viel mehr ist es doch das alte Problem. Niemand erinnert sich heute daran, dass die Wettervorhersage für letzte Woche perfekt war. Aber wenn es einmal regnet obwohl Sonne angesagt war, wird gleich großtkotzig über die Ahnungslosigkeit der Meteorologen schwadroniert.

      1. Ich kann mich MischiZ nur anschließen, die Fülle an Daten die ausgewertet wird beißt sich oftmals selbst in den Schwanz. Meine intensive Beobachtung in den letzten Wochen haben gezeigt das a) 3 verschiedene Wetter Apps 3 verschiedene Vorraussagen gemacht haben b) Die Vorhersagen permanent angepasst wurden, sodaß es für mich keine Vorhersagen mehr sind und c) die Fülle der Daten scheinbar nicht miteinander abgeglichen werden, so hatte ich mehrmal den Effekt das aktuell und die nä Stunden Regen angezeigt wurde obwohl der Satellitenfilm keinerlei Wolken angezeigt hatte und der Blick aus dem Fenster strahlend blauen Himmel gezeigt hat.
        Schade eigentlich

  4. also wenn wettervorhersagen lauten wie z.b.: „morgen wird es sonnig mit wolkigen abschnitten und gelegentlich regen, der örtlich auch sehr stark ausfallen kann. der wind weht schwach bis mäsig aus unterschiedlichen richtungen, in böen stürmisch und bei unwetter auch orkanartig…“, dann sind alle möglichen wettererscheinungen für eine jahreszeit abgedeckt und eigentlich immer ein stück weit richtig (wie das horoskop der bildzeitung)!
    meines erachtens handelt es sich bei den meisten vorhersagen um einen aus metardaten abgeleiteten standarttext und keinesfalls um handarbeit!
    die tendenz der qualität zeigt aus meiner sicht leider stetig nach unten…
    ein blick auf das regenradar und ein satellitenbild reichen um selber sein wetter für die nächsten 3-5 stunden abzuschätzen.

    cheers,

    mixta

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