Wordalot: Neues Wortspiel setzt auf kniffligen Schwierigkeitsgrad

In den neuen Lieblingsspielen von Apple hat sich auch Wordalot versteckt. Wir haben uns die Neuerscheinung aus dem App Store genauer angesehen.

Wordalot

Die Vorzeichen sehen gar nicht mal so verkehrt aus. Wordalot (App Store-Link) zählt nicht nur zu den neuen Lieblingsspielen von Apple im App Store, sondern wird aktuell auch noch mit vollen fünf Sternen bewertet und kann kostenlos auf iPhone und iPad installiert werden. Noch dazu kann Wordalot in deutscher Sprache gespielt werden, was für ein Wortspiel ja nicht unbedingt unwichtig ist.


Wordalot beinhaltet laut Entwickler-Angaben mehr als 500 Level, die in verschiedene Pakete unterteilt sind. Diese muss man nach und nach freispielen, also kann es durchaus mal vorkommen, dass man in einem Paket festhängt, weil man ein Rätsel nicht auf Anhieb lösen kann. Genau das ist die Geschäftsstrategie der Macher, dazu aber später mehr.

Zunächst wollen wir euch erklären, wie ein Rätsel in Wordalot aussieht: Zu sehen ist nehmen einem Bild mit mehreren Objekten auch eine Art Kreuzworträtsel, in dem bereits einige Buchstaben eingetragen sind. Tippt man auf eine Zeile oder Spalte, wird das Wort ausgewählt und Buchstaben einblendet, von denen man die passenden in die jeweiligen Kästchen eingeben muss. Die gesuchten Begriffe sind in jeden Level auf dem Bild zu sehen, es ist zu Beginn aber oft nicht klar, welcher Suchbegriff in welches Feld gehört. Weiter geht es nur, wenn alles passend eingetragen ist.

Schwierigkeitsgrad in Wordalot ist durchaus hoch – und das nicht ohne Grund

Wer nicht weiter weiß, hat in Wordalot genau drei Möglichkeiten: Entweder weiter knobeln, einen Freund um Hilfe bitten oder einen Tipp aktivieren. Fragt man einen Freund, wird ein Bild des aktuellen Rätsels zum Verschicken vorbereitet, also etwa per iMessage oder WhatsApp. Verwendet man einen Tipp, der zehn Münzen kostet, wird ein Buchstabe korrekt in das gewünschte Feld eingetragen.

Und genau hier kommt das versteckte Bezahlmodell von Wordalot zum Tragen. Die gesuchten Begriffe sind oftmals nicht wirklich leicht zu erraten. Ein kleines Beispiel: Bei einer Katze, die auf einem Aquarium sitzt und nach Fische angelt, sind unter anderem die „Schnurrhaare“ gesucht. Darauf muss man erst einmal kommen – und das im leichten Anfänger-Paket.

Früher oder später soll der ungeduldige Nutzer in Wordalot also Geld in die Hand nehmen, um Tipps zu kaufen. 10 Tipps kosten 99 Cent, 45 Tipps gibt es für 3,99 Euro. Wer gleich tiefer in die Tasche greift, bekommt 125 Tipps für 10,99 Euro oder 200 Tipps für 14,99 Euro. Und mit einem Tipp hat man noch lange kein komplettes Rätsel oder zumindest Wort gelöst, sondern eben nur einen Buchstaben.

Ausprobieren kann man Wordalot aber trotzdem. Immerhin beinhaltet die Universal-App für iPhone und iPad im Gegenzug keine Werbung, so dass man wirklich sehr angenehm spielen kann.

‎Wordalot - Bilderrätsel
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Entwickler: MAG Interactive
Preis: Kostenlos+

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