Nachdem Hersteller wie Jackery, Zendure oder Anker Solix allesamt schon ihre Neuheiten für die schon im Hochbetrieb befindliche Solar-Saison vorgestellt haben, ist nun auch EcoFlow an der Reihe. Der asiatische Hersteller mit Deutschland-Sitz in Düsseldorf veranstaltet am kommenden Montag ein großes europäisches Launch-Event in München und wird seine Neuheiten direkt danach auf der Intersolar Europe in der bayerischen Landeshauptstadt präsentieren.
Einen ersten Teaser gibt es schon jetzt auf der EcoFlow-Webseite. Dort kündigt man „Die Zukunft der Heimenergie“ an, „vom Balkonkraftwerk zum smarten Energiesystem für Ihr Zuhause“. Im Mittelpunkt soll dabei die bald verfügbare, neue EcoFlow Stream Serie stehen.
Abgesehen von einem Teaser-Bild, das ihr oben im Artikel finden könnt, ist noch nicht sonderlich viel bekannt. Ein paar Details haben sich in den allgemeinen Geschäftsbedingungen am Ende der Seite versteckt. Dort werden namentlich die EcoFlow Stream 5000 und EcoFlow Stream AC 5000 genannt. Daraus sind zumindest zwei Rückschlüsse möglich: Die Kapazität der neuen Geräte wird vermutlich 5 Kilowattstunden betragen und es dürfte eine Variante zur reinen AC-Installation geben.
Auf der Suche nach mehr Details bin ich auf die Webseite eines niederländischen Solar-Anbieters gestoßen, der seine Inhalte anscheinend für den anstehenden Launch vorbereitet. Dort wird unter anderem noch ein Stream 3000 als neues Produkt genannt, ebenso sind Informationen zu Erweiterungsbatterien zu finden. Das System soll modular auf bis zu 45 Kilowattstunden Kapazität wachsen können.
Setzt EcoFlow weiterhin auf ein dezentrales System?
Die Stream Serie ist ja keine ganz neue Idee. Bereits im vergangenen Jahr hat EcoFlow Produkte wie die Stream Max, Stream Ultra oder Stream Ultra X mit einer Kapazität von bis zu 3,84 Kilowattstunden auf den Markt gebracht.
Dabei hat man einen interessanten Ansatz verfolgt: Anstatt bei vollen Akkus überschüssige Energie in das öffentliche Netz einzuspeisen, werden zusätzliche AC-Akkus über die herkömmliche Steckdose aufgeladen. Diese Zusatzspeicher können die Energie nicht nur zurück ins Hausnetz einspeisen, sondern auch direkt angeschlossene Großverbraucher wie etwa eine Waschmaschine mit Strom versorgen – und in diesem Fall die sonst geltende 800-Watt-Grenze umgehen.
Was genau die neue Stream Serie kann? Das werden wir nächste Woche herausfinden. Zufälligerweise bin ich am Montag und Dienstag auch in München. Gerade im Hinblick auf die große EcoFlow-Community habe ich dabei einen Wunsch: Das neue System ist hoffentlich mit den Stream-Produkten aus 2025 kompatibel. Alles andere wäre eine ziemlich bittere Sache.

Gibt doch schon genug Streaming-Dienste
Haha. Ich hoffe mal dass es Ironie war
Ich freu mich drauf. Meine Wunschliste:
– 5kwh Speicher
– Steckdose ohne parallelbetrieb bei 2500 Watt.
– mindestens 4000 Watt Eingangsleistung
– Möglichkeit mehr als 800 Watt einzuspeisen ( wie bei Anker 4 Pro mit Plug in 2.0)
Das ganze weiter dezentral und kommunikativ wäre schon toll.
Eventuell wäre noch der Anschluss einer Wallbox an zwei Stream Geräte mit jeweils 5kwh Speicher im parallelmodus und damit bis zu 4kwh Ausgangsleistung ein Träumchen.
Achso und die Möglichkeit mehr als zwei in parallel Betrieb zu haben.
So kann der Strom mit mehr als 800 Watt zwischen den Geräten „verschickt“ werden.
Wenn man die Chance hat so 5-6 geräte zu verbinden hat man quasi einen zweiten Stromkreis aufgebaut, schließt seine Geräte daran an und das ganze wäre sogar eine Inselanlage.
Was meinst du mit Parallelbetrieb?
Wie kann die Anker Solarbank 4 mehr als 800/1200W ongrid einspeisen?
Bei den aktuellen Stresm Geräten (Ultra / Ultra x usw.) kann zwei Geräte mit einem Kabel verbinden. Ecodlow nennt das dann parallelbetrieb.
Damit kannst du über die Notstromsteckdose statt 1200 Watt 2300 Watt nutzen und somit eine Waschmaschine direkt an die Stream Geräte anschließen.
Die Anker solix 4 Pro kann 2400 Watt an ihrer Notstromsteckdose liefern.
Die Anker solix kann man als normale ob Anlage registrieren lassen (Elektriker) und dann kann man in der App die Einspeisung auf 2500 Watt freischalten lassen. Diese Option hätte ich gerne auch für die exorziert Geräte.
Wie wäre es mit einem neuen Powerstream für die Delta Serie?
Dieser wurde ja gnadenlos eingestellt, und einen Ersatz gibt es auch nicht.
Statt immer wieder neue Produkte auf den Markt zu werfen, die dann mit den alten Systemen nicht kompatibel sind, sollte man lieber Systempflege betreiben.
Dann bleiben die Kunden auch einer Firma treu.
Ecoflow ist für mich gestorben, da sie die Powerstream Nutzer im Regen stehen lassen und keinen Ersatz mehr für die massenhaft defekten Powerstreams haben. Somit ist für sehr viele User die Delta Serie nutzlos. Ein Hersteller, der so mit seinen Kunden i geht, soll bankrott gehen.