Conrad Connect: Smart Home-Dienst launcht zur IFA 2018 neuen Service Marketplace

Mit der Plattform Conrad Connect lassen sich vernetzte Geräte wie Heizungen, Lautsprecher oder Lampen herstellerunabhängig ansteuern.

Conrad Connect 1

Der große Elektronikkonzern Conrad ist sonst vor allem für Gadgets und Elektroartikel aller Art bekannt. Der vom Unternehmen ins Leben gerufene Smart Home-Dienst Conrad Connect soll ein großes Problem lösen, das Besitzer von vernetzten Geräten momentan noch den Kopf zerbricht: Unterschiedliche Standards machen eine gemeinsame Nutzung unmöglich.

Mit Conrad Connect ist es möglich, ähnlich wie beim bekannten Dienst IFTTT, spezielle Routinen, von Conrad als „Projekte“ bezeichnet, einzurichten, und damit auch herstellerunabhängig eigene Smart Home-Geräte anzusteuern – ganz ohne zusätzliche Modifikationen, kostenpflichtigem Zubehör oder weiteren Downloads. Bereits zum Start kooperierten namhafte Partner wie Fitbit, Garmin, Philips Hue, Somfy, Devolo, Honeywell und Nest mit dem Dienst.

Zum Start der diesjährigen IFA in Berlin launcht Conrad nun für das eigene System den Service Marketplace. Mit diesem soll es Nutzern ermöglicht werden, ihre smarten Geräte mit verschiedenen Dienstleistungen zu verknüpfen und so alltägliche Abläufe weiter zu automatisieren. „Conrad Connect schließt damit als erste Smart Living-Plattform die Lücke zwischen den vernetzten Produkten, die User in ihrem Alltag einsetzen, und realen Dienstleistungen“, berichtet der Anbieter.

Zum Start des Service Marketplaces gibt es bereits einige Partner, mit denen Conrad Connect zusammenarbeitet. So stellt Fresh Energy einen Stromvergleichs-Service bereit: Mit dem „Fresh Compare“-Service können User von Smart Plugs für jedes ihrer angeschlossenen Geräte ihren persönlichen Stromverbrauch mit dem Durchschnitt einer großen Nutzerschaft vergleichen. „Die Service-Partner erstellen basierend darauf einen Bericht und geben Handlungsempfehlungen, wo Energie und somit Geld eingespart werden kann“, heißt es von Seiten Conrads.

Neuer Kooperationspartner: Homematic IP

Conrad Connect 2

Ebenfalls mit an Bord ist Signal Cruncher, ein Machine Learning-Dienst für das Smart Home, der das heimische Nutzerverhalten analysiert und darauf basierend verschiedene automatisierte Abläufe bereitstellt. Auch ein Instant-Messaging-Dienst ist mit Unified Inbox (UIB) dabei, der es ermöglicht, per WhatsApp oder Viber mit den smarten Geräten zu kommunizieren. Der Dienst kann über den Service Marketplace gebucht und danach in allen Projekten verwendet werden. 

Zu guter Letzt gibt es noch einen Versicherungsservice, der dann einschreitet, wenn der Nutzer im Alarmfall nicht auf das Signal, beispielsweise bei einem Brand oder Einbruch, reagiert. „Wir dieser im Ernstfall nicht tätig, reagiert der Assistenz-Service und leitet den Alarm an das zuständige Assistenzzentrum weiter“, berichtet Conrad. „Das Team schreitet in diesem Fall sofort ein und kann im Anschluss daran helfen, versicherungstechnische Belange einfach und schnell zu klären.“ Dieser Dienst lässt sich flexibel buchen, beispielsweise auch für den Zeitraum eines einwöchigen Urlaubs. 

Zusätzlich kündigt Conrad zum Start der IFA auch eine Kooperation mit einem weiteren Hersteller an: Dem Homematic IP-System. Damit sind mittlerweile mehr als 60 Marken auf der Connect-Plattform verfügbar. Wer die IFA in diesem Jahr besucht, findet den Conrad Connect-Stand mit der Nummer 102 in der Smart Home-Halle 6.2. Weitere Infos zu Conrad Connect findet sich auf der Website des Anbieters.

Kommentare 1 Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2018 appgefahren.de