Snapseed: Einfache, aber gute Fotoverbesserung

Bevor es wieder einen neuen Kandidaten gibt, wollen wir noch auf die iPad-App der Woche namens Snapseed (App Store-Link) eingehen.

Snapseed: Einfache, aber gute FotoverbesserungSnapseed: Einfache, aber gute FotoverbesserungSnapseed: Einfache, aber gute FotoverbesserungSnapseed: Einfache, aber gute Fotoverbesserung

So stellt man sich als Entwickler den Werdegang seiner App vor: Eine gute Idee wird umgesetzt, man arbeitet mehrer Monate an der App, veröffentlich diese im App Store und generiert viele Downloads. Doch noch nicht genug: Wenn man Glück hat wird man von Apple beworben und generiert so noch deutlich mehr Downloads.

Doch widmen wir uns nun den Funktionen von snapseed. Das knapp 13 MB große Programm bietet dem Nutzer eine Vielzahl an Möglichkeiten, ein Foto zu bearbeiten. Anfangs gibt es einen Hilfsbildschirm, der zeigt, welcher Knopf für welche Funktion steht – allerdings ist hier alles auf Englisch.

Als allererstes wählt man das Bild aus, das bearbeitet werden soll. Dazu durchsucht man einfach seine Fotobibliothek und wählt mit einem Klick das passende Foto aus. Der Bildschirm ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Auf der einen Seite sieht man das ausgewählte Foto, auf der anderen Seite befinden sich alle Effekte und Bearbeitungsmöglichkeiten.

So kann man die App eine Autokorrektur durchführen lassen, durch die der Kontrast verbessert wird. In jedem Bearbeitungsschritt gibt es einen „Compare“-Button, damit ein Vorher-Nachher-Vergleich gezogen werden kann. Unter dem Menüpunkt „Tune Image“ finden sich weitere Optionen wie Helligkeit, Sättigung oder Balance wieder. Durch horizontales und vertikales Wischen auf dem Display stellt man den Schieberegler ein oder ruft ein weiteres Options-Menü auf.

Ebenfalls kann das Bild gedreht oder beschnitten werden. Weitere wirklich nette Effekte finden sich auf Seite zwei wieder. Hier hat man die Möglichkeit, das Bild mit nur einem Klick in schwarz/weiß darzustellen oder einen Vintage-Effekt anzuwenden. Des Weiteren können Bilder mit Rahmen oder Grunge-Effekten versehen werden.

Ist die Bearbeitung abgeschlossen, können die Bilder natürlich gespeichert oder exportiert werden. Fertige Fotos können an Freunde via Email verteilt oder einfach auf Facebook gepostet werden.

Das Ergebnis nach der Bearbeitung ist wirklich beeindruckend. Ein vorher recht blasses und unscheinbares Bild kann man mit Snapseed in ein farbenfrohes und gut aussehendes Bild verwandelt werden. Die Effekte die geboten werden sind ausreichend um eine gute Bildbearbeitung durchzuführen. Natürlich würden wir uns über mehr Effekte und über eine iPhone-Version freuen.

Snapseed for iPad (App Store-Link) ist nicht gerade günstig und schlägt mit 3,99 Euro zu Buche, doch dafür bekommt der Nutzer eine wirklich gute und intuitiv bedienbare Applikation zur Bildverbesserung.

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germanmade macht das iPad zum Buch

„germanmade. best case scenario.“ Haben die Hersteller der iPad-Hüllen wirklich recht?

germanmade macht das iPad zum Buchgermanmade macht das iPad zum Buchgermanmade macht das iPad zum Buchgermanmade macht das iPad zum Buch

Der Look ist ja schon besonders. Die Hüllen von germanmade. erinnern stark an ein klassisches Buch, in das man sein iPad stecken kann. Wir haben uns eine der vielen verschiedenen Hüllen angesehen und wollten wissen, ob sich die Investition lohnt.

Bevor wir uns um die eigentliche Hülle kümmern, wollen wir die Fülle an Konfigurationsmöglichkeiten vorstellen. Im hauseigenen Konfigurator muss man zunächst das iPad-Modell auswählen – kein Problem. Aber was verbirgt sich hinter g.1 und g.2? Während g.1 keine Besonderheiten verbirgt, gibt es in der etwas teureren g.2-Ausführung unter dem iPad verstecke Fächer für diverse Büroutensilien – das ist praktisch.

Aber das war noch nicht alles. Während der Rahmen aus Holz besteht, kann man das Material der Außenhaut frei wählen. Zwischen dem klassischen „English Buckram“, Kunstleder und echtem Leder muss man sich erst einmal entscheiden, zumal man bei jeder Option zusätzlich Innen- und Außenfarbe auswählen kann. Letzteres sogar kostenlos, das gefällt uns besonders gut. Für 10 Euro gibt es eine zusätzliche Namensprägung auf dem Case.

Nun aber genug von Optionen und Auswahlmöglichkeiten. Was kann das Case wirklich? Wir haben uns für das g.1 in der normalen Ausführung entschieden. Das Case kommt in einem einfachen Karton, ist blitzschnell ausgepackt und einsatzbereit. Das „Buch“ wird mit einer Gummilasche geschlossen, das iPad passt perfekt in den speziell angepassten Rahmen.

An den Ecken sind jeweils Kunststoff-Einsätze eingearbeitet, die das iPad fest im Rahmen halten – selbst über Kopf fällt es nicht heraus, trotzdem kann man es einfach herausholen. Auffallend sind die verschiedenen Aussparungen für sämtliche Anschlüsse. Das Dock-Kabel kann zum Beispiel selbst dann angeschlossen werden, wenn die Buch-Hülle verschlossen ist.

Wo wir grad beim Verschließen sind: Hat man sich für das iPad 2-Modell entschieden, ist ein kleiner Magnet im Deckel verbaut, der das Apple-Tablet automatisch an- und ausschaltet. Außerdem fallen zwei Einkerbungen am unteren linken Rand auf – was hat es damit auf sich?

Bei diesen Einkerbungen handelt es sich um eine Standmöglichkeit für das iPad. Bei offener und flach hingelegter Hülle kann man das iPad für Videos oder Präsentation einfach in die Vorrichtung stellen – ob vertikal oder horizontal spielt dabei keine Rolle.

Abschließen kann gesagt werden, dass die Hüllen von germanmade. einen sehr hochwertigen und soliden Eindruck hinterlassen haben, hinzu kommt das konfigurierbare und auf Wunsch einzigartige Design. Die deutsche Handarbeit hat natürlich seinen Preis: 69,95 Euro werden für das einfachste Modell mit frei wählbaren Farben fällig. Die Luxus-Variante mit Echtleder und Prägung kostet 124,95 Euro, wobei ab einem Bestellwert von 100 Euro die Versandkosten in Höhe von 6,90 Euro entfallen.

Wer lieber bei Amazon bestellt, findet hier eine kleine Übersicht der vorhandenen Produkte. Zwar entfällt hier die tolle Konfigurationsmöglichkeit, hat man sich für ein bestimmtes Modell entschieden, spart man hier aber auch ein paar Euro Versandkosten.

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Shape Shift: Süchtig machendes Puzzle-Spiel

Wieder einmal hat es ein neues Spiel in den App Store geschafft. Diesmal handelt es sich um eine Puzzle-App namens Shape Shift.

Shape Shift: Süchtig machendes Puzzle-SpielShape Shift: Süchtig machendes Puzzle-SpielShape Shift: Süchtig machendes Puzzle-SpielShape Shift: Süchtig machendes Puzzle-Spiel

Shape Shift (iPhone | iPad) wird von den Backflip Studios bereitgestellt und leider nicht als Universal-App angeboten, jedoch sind beide Versionen kostenlos erhältlich.

Was uns direkt ins Auge fällt ist die mangelnde Bebilderung im App Store. Natürlich bleibt jedem Entwickler frei gestellt, wie viele Bilder er anzeigen lässt, doch wenn man nur ein Bild mit dem Logo von den Backflip Studios sieht, könnte man schnell denken, dass es sich eher um ein schwaches Werk handelt. Immerhin können wir schon jetzt behaupten: Bei Shape Shift ist trifft das nicht zu.

Im Spiel selbst kann man zwischen zwei verschiedenen Spielmodi wählen. Zum einem gibt es einen Classic-Mode, in dem man eine bestimmte Punktzahl braucht, um ein Level erfolgreich abzuschließen. Zum anderen steht noch ein Zen-Mode zur Verfügung, wo man so lange spielen möchte bis man keine Lust mehr hat oder keine Kombinationen mehr möglich sind.

Doch widmen wir uns dem eigentlichen Spielprinzip. In Shape Shift ist der Bildschirm mit Quadraten gefüllt, die sich in Farbe und Form unterscheiden. Auf jedem Quadrat befindet sich ein weiteres Objekt, zum Beispiel ein Kreis oder Dreieck.

Um das Level abzuschließen muss man Punkte erspielen, indem man vier benachbarte und gleichfarbige Quadrate aneinander reiht. Danach verschwinden diese und von oben fallen neue herunter. Damit man Kombinationen schafft, kann man die kleinen Quadrate vertauschen. Allerdings darf nur die Position getauscht werden, wenn das Objekt mit dem gleichen Zeichen ausgestattet ist. Möglicher Tauschvorgang: Rotes Quadrat mit einem Kreis gegen grünes Quadrat mit einem Kreis. So kann man Kombinationen erschaffen, um Punkte zu bekommen. Desto mehr Quadrate in einer Kombination vorhanden sind, desto mehr Punkte gibt es auch.

Unter dem Menüpunkt „Badges“ findet man eine Auflistung von Icons, die man erspielen kann, in dem man eine bestimmte Aufgabe erfüllt. So muss man beispielsweise 19 Quadrate vereinen oder insgesamt 1 Million Steine zerplatzen lassen.

Wie schon oben erwähnt ist das Spiel eine Gratis-App, doch dafür bekommt der Nutzer auch Werbung eingeblendet. Auf dem iPad ist es nicht ganz so schlimm wie auf dem iPhone. Wer die Werbung deaktivieren möchte, kann via In-App-Kauf für 79 Cent eine werbefreie Version freischalten.

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Es wimmelt weiter: Wimmelbuch Kindergarten

Das Angebot im App Store, auch für die lieben Kleinen, wächst stetig. Seit einigen Tagen gesellt sich eine weitere App zum iTunes-Kindergarten hinzu: das Wimmelbuch Activity Book.

Es wimmelt weiter: Wimmelbuch KindergartenEs wimmelt weiter: Wimmelbuch KindergartenEs wimmelt weiter: Wimmelbuch KindergartenEs wimmelt weiter: Wimmelbuch Kindergarten

Wimmelbücher sind ein eigenes Genre in der Kinderbuchwelt. Charakteristisch ist ihr großes Format, meist größer als DIN A4 und zudem erstrecken sie sich oft auf einer Doppelseite. Dort „wimmelt“ es von verschiedenen Szenen und Details nur so. Diese Szenen sind durch ein gemeinsames Thema miteinander verbunden, wie zum Beispiel mit einem Zoo oder einem Strand, sprich eine Umgebung, in der turbulentes Geschehen statt findet. Durch dieses Überangebot an verschiedenen Szenen gibt es immer viel zu entdecken. Bei der von uns getesteten Wimmelbuch-App (App Store-Link) ist der Kindergarten das übergreifende Thema.

Insgesamt stehen in der 102 MB großen App vier Wimmelbuchseiten zur Verfügung. Die vier Seiten spielen in verschiedenen Räumlichkeiten und sind bunt, fröhlich und wimmelbuchmäßig überladen. Einmal wird der Weg und das Aufstehen vor dem Kindergarten dargestellt, auf der zweiten Seite zeigt das Wimmelbuch verschiedene Räume des Kindergartens, auf der dritten sieht man das bunte Treiben an der frischen Luft und zu guter Letzt bekommt man verschiedene Szenarios des Heimwegs aufgezeigt.

Beim Starten zeigt eine kurze Einführung, wie die App zu bedienen ist. Einfach mit dem Finger klicken und wischen. Am unteren Bildschirmrand befindet sich ein Pfeil, mit welchem man eine Übersicht der vier Seiten sehen kann, um dann die gewünschte einfach auszuwählen.

Doch ganz so leicht ist die Bedienung dann doch nicht. Sobald man ein Bild ausgewählt hat, muss man eine kurze Ladezeit in Kauf nehmen. Anschließend zoomt die App automatisch in das Bild hinein, ohne dass man die Möglichkeit hat, einen bestimmten Ausschnitt zu visieren. Schnell wird uns klar, warum Wimmelbücher sonst in Großformaten erscheinen. Ein kleiner Bildschirm, wie der des iPhones, ist für diese Art der Entdeckungsreise aus Übersichtlichkeitsgründen eher unvorteilhaft.

Auch Geräusche werden abgebildet
Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Wimmelbuch kann diese Variante auch Geräusche abbilden. Hauptsächlich kann man hier Katzen, Mäuse und Hunde anwählen und hören. Elemente, die Geräusche darstellen können, sind mit einem weißen Kreis gekennzeichnet. Natürlich gibt es neben den Geräuschen auch viele Dinge zu entdecken: Hier muss man einfach ein aufmerksamen Blick haben.

Des Weiteren ist am linken Bildschirmrand eine Puzzle-Funktion vorhanden, die es älteren Kindern erlaubt, herausgeschnittene Puzzleteile, die dann am unteren Bildschirmrand in Einzelteilen erscheinen, wieder einzufügen. Hat man die Figur mit dem Finger wieder an die entsprechende Stelle gezogen, wird man mit Applaus belohnt.

Auch wenn das Wimmelbuch Activity Book als Universal-App angeboten wird, empfiehlt sich der Einsatz auf dem iPad. Auf dem immerhin knapp 10 Zoll großen Display hat man einen viel besseren Blick auf die Geschehnisse, insbesondere Kinder sollten so mit der App deutlich besser zurechtkommen als auf dem iPhone.

Dass es neben den Leuchtpunkten und den Puzzle nicht viel zu tun gibt, finden wir eigentlich nicht weiter tragisch. Schließlich richtet sich das Wimmelbuch an jüngeres Publikum, das vor Funktionen bitte nicht erschlagen werden sollte. In einer Sache sind wir uns allerdings einig: Vier Seiten Wimmelbuch sind für einen Preis von immerhin 2,99 Euro nicht unbedingt viel. Interessierte Nutzer können am Wochenende immerhin ein paar Cent sparen: Momentan wird das Wimmelbuch Activity Book für 2,39 Euro angeboten.

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Pudding Panic: Puzzlen in der Geisterbahn

Gestern hat es das Spiel Pudding Panic in den Store geschafft und wird schon als „Neu und beachtenswert“ eingestuft.

Pudding Panic: Puzzlen in der GeisterbahnPudding Panic: Puzzlen in der GeisterbahnPudding Panic: Puzzlen in der GeisterbahnPudding Panic: Puzzlen in der Geisterbahn

Pudding Panic ist stolze 115 MB groß und kostet preisgünstige 79 Cent für das iPhone (App Store-Link) und 2,39 Euro für das iPad (App Store-Link). Als ängstlicher Wackelpudding musst man versuchen aus der Geisterbahn zu entkommen. Dabei stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, die wir euch ein wenig näher erläutern möchten.

In jedem der 48 Level ist der Pudding in der Geisterbahn unterwegs und fährt auf einer Schiene. Diese kann mit Schienenstücken an bestimmten Stellen verändert werden, damit der Wackelpudding auch zum Ausgang findet. Auf dem Weg dorthin lauern natürlich auch Gefahren – so gehört es sich nunmal für eine Geisterbahn.

Bevor man von einem Monster erschreckt wird, sollte man es selbst erschrecken, damit keine Energie abgezogen wird. Am oberen linken Bildschirmrand befindet sich die Anzeige für die Lebenspunkte, am rechten Rand findet man alle Möglichkeiten, um schnellstmöglich zum Ausgang zu gelangen.

Auf den Schienen warten Extras, die man einsammeln sollte, denn dann gibt es Zusatzwaffen und Baldrian für die Nerven. So kann man beispielsweise durch einen Boost schneller auf den Schienen fahren oder aber auch erneut Monster erschrecken. Das kleine Icon an den Waffen- und Schienen-Elementen gibt an, wie viele von jeder Art noch übrig sind.

Pudding Panic bringt schöne 3D-Welten in Retina-Grafik mit und bietet langen Spielspaß. Passend zum Spiel gibt es witzige Animationen und passende Sounds. Das Spiel stammt zwar aus deutscher Entwicklung ist dennoch nur in englischer Sprache verfügbar. Der Preis gilt für kurze Zeit, da die App erst gestern erschienen ist. Wann der Einführungspreis angehoben wird, wissen wir nicht.

Abschließend kann man sagen, dass die Bewertung im App Store gerechtfertigt ist, denn dort wird das Spiel bis dato mit fünf Sternen bewertet. Unsere Wertung findet ihr ein paar Zeilen tiefer.

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Robo Surf: Wellenreiten mit dem Casual-Roboter

Kleine, süße Spielchen für zwischendurch werden immer wieder gerne im App Store veröffentlicht. Mit Robo Surf gesellt sich seit dem 1. Juni ein weiteres hinzu.

Robo Surf: Wellenreiten mit dem Casual-RoboterRobo Surf: Wellenreiten mit dem Casual-RoboterRobo Surf: Wellenreiten mit dem Casual-RoboterRobo Surf: Wellenreiten mit dem Casual-Roboter

Ein Roboter auf einem Surfbrett? Das hat es bislang noch nicht gegeben – sollten wir falsch liegen, klärt uns bitte in den Kommentaren auf. Die schwedische Entwicklerschmiede Pieces Interactive AB muss sich gegen harte Konkurrenz wie Angry Birds, Tiny Wings oder auch dem altbekannten Klassiker Doodle Jump durchschlagen. Gelingt das?

Der Preis ist auf jeden Fall keine Kritik wert: Momentan ist Robo Surf (App Store-Link) zum Start noch für kleine 79 Cent, und das als Univeral-App für iPhone und iPad, zu haben. Zwar nur in englischer Sprache verfügbar, kommt die etwa 24 MB große Applikation aber auch mit retina-optimierten Grafiken und einem witzigen Retro-Soundtrack à la Gameboy daher. Ich fühlte mich ein wenig an Kirby’s Dreamland erinnert.

Eine wirkliche Vorgeschichte zum Spiel gibt es nicht – der Gamer weiß, dass er den letzten auf der Erde verbleibenden Roboter steuert, der sich in einer farbenfrohen Spielkulisse auf seinem Surfboard über die Weltmeere voran bewegt. Gesteuert wird ganz simpel mit einer einzigen Geste: mit einem Finger dauerhaft auf den Screen getippt, steigt der kleine Roboter auf seiner Welle nach oben. Läßt man den Finger los, sinkt er wieder ab.

Während des Spiels wird man erst mit einzelnen Möwen, später dann mit ganzen Schwärmen dieser Spezies konfrontiert und muss diesen ausweichen. Zwischendurch gilt es, kleine Ölfässer einzusammeln – die werden dann, sofern genug vorhanden sind, mittels eines Fingerwisches über den Bildschirm in einen Turboantrieb und gleichzeitige Unverwundbarkeit umgemünzt. Im weiteren Spielverlauf kommen als Gegner dann auch springende Haie, sich aufblähende Kugelfische oder auch gefährliche Oktopusse hinzu. Es gibt keine Level, sondern man versucht in bester Kelly Slater-Manier möglichst lange auf dem Brett zu bleiben.

Für die erreichten Meter (oder gar Kilometer) gibt es dann innerhalb des Spiels Trophäen (250 m weit gekommen, den Hai besiegt… etc.), und auch eine Game Center-Anbindung zum Teilen der persönlichen Highscores ist vorhanden. Hat man erst einmal eine bestimmte Strecke absolviert, läßt sich beim nächsten Start auch von einem späteren Punkt beginnen, etwa bei 500 m, 1 km und so weiter. Weiterhin gibt es einen Modus, in dem man nur 10 Wellen reiten kann und versuchen muss, möglichst weit zu kommen.

Ohne großartig etwas voraussagen zu wollen, aber dieses Spiel hat durchweg Potential, es mit anderen Casual-Größen wie Tiny Wings oder Doodle Jump aufzunehmen. Weitere Infos und einen Trailer gibt es auf der Webseite der Entwickler. Eine leicht erlernbare und gut reagierende Steuerung sowie hübsche Grafiken und ein Retro-Soundtrack sorgen immer wieder für Spaß zwischendurch – Vorsicht, Suchtgefahr!

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Fernweh? Mit Top Traveller Reiseluft schnuppern

Und wieder einmal wollen wir euch ein iPad-Magazin vorstellen. Diesmal dreht es sich um das Thema Reisen.

Fernweh? Mit Top Traveller Reiseluft schnuppernFernweh? Mit Top Traveller Reiseluft schnuppernFernweh? Mit Top Traveller Reiseluft schnuppernFernweh? Mit Top Traveller Reiseluft schnuppern

Ferne Länder bereisen, neue Kulturen kennenlernen, seinen Horizont erweitern. Das Reisen um die ganze Welt, birgt viele positive Erfahrungen für den Einzelnen. Doch wohin am Besten zuerst reisen? Was tun wenn im Moment das Budget fehlt? Lieber eine Fernreise oder doch nur ins Nachbarland? Top Traveller kann bei diesen Fragen als Inspirationsquelle dienen und bringt Länder, seien sie noch so weit weg, transparent und unterhaltsam aufs heimische Sofa.

Das Reisemagazin Top Traveller (App Store-Link) steht als Gratis-App in englischer und deutscher Sprache zum Download bereit. Wir haben uns die April- und Maiausgabe zu Gemüte geführt.

Frankfurter Rundschau lässt grüßen
Top Traveller entspringt dem selben Haus wie die Frankfurter Rundschau. Die Frankfurter Rundschau hat hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit gegenüber Top Traveller aber einiges an Vorsprung. Nach dem ersten Start der App empfiehlt es sich im Editorial einen kleinen Blick auf den Bedien-Guide zu werfen oder die Hilfe zur Navigation zu befragen. Das Prinzip der Bedienung ist vorrangig das horizontale Wischen mit einem oder zwei Fingern, um zur nächsten Seite oder Beitrag zu gelangen. Durch einfaches Tippen auf den Bildschirm erscheinen zwei Navigationsleisten am oberen und unteren Bildschirmrand. Hier hat der User die Möglichkeit sich das Inhaltsverzeichnis in kompakter Form anzeigen lassen, ein Lesezeichen zu setzen, die Hilfe aufzurufen, in den Kiosk und die Bibliothek zu gehen.

Mit Hilfe des Navigationsbuttons soll das zurechtfinden innerhalb des Magazins nochmals erleichtert werden, jedoch sollten sich die Entwickler das Motto „weniger ist mehr“ zu Gemüte führen. Anhand des Überangebots an Navigationsmöglichkeiten weiß der Leser fast nicht mehr, wohin er klicken soll, um gezielt zu einer Seite, einer bestimmten Galerie oder beispielsweise dem Titelbild zu gelangen. Intuitive Bedienung fällt schwer, da man sich als Nutzer in jedem Beitrag mehr oder weniger anders verhalten muss. Mal muss man vertikal, mal horizontal scrollen. Das Reisemagazin ist leider nur als Querformat vorhanden, obwohl es sich bei Magazinen bewährt hat, ebenso das Hochformat des iPads auszunutzen. Zum einen weisen Sternchen innerhalb der Beiträge auf Bildergalerien, Videos oder Gastro-Tipps hin, zum anderen sind es Infobuttons, oder die weiterführenden Inhalte verstecken sich hinter einer Leiste.

Tolle Inhalte per Kiosk laden
Bei den redaktionellen Inhalten kann Top Traveller dagegen vollends punkten. Asien, Europa, Afrika Nord- und Südamerika, Australien. Kein Kontinent fehlt, alle Länder um den ganzen Globus werden von den Redakteuren vorgestellt. Das Inhaltsverzeichnis ist unter anderem anhand einer Weltkarte dargestellt, in der man nur auf die entsprechenden Punkte auf der Karte klicken muss, um den ausgewählten Ort zu „bereisen“. Dort erwarten den Leser Berichte zu Landschaften, Kultur und Leuten.

Viele ausgesuchte Fotos und Videos, die man größtenteils dann auch in der Fullscreen-Ansicht betrachten kann, runden die qualitativ hochwertigen Beiträge ab. Besichtigungs- und Shoppingtipps abseits vom Massentourismus und geheimes Insider-Wissen machen Lust auf Reisen und Erkundschaften. Bei den ganzen Geheimtipps fehlen die zwar bekannten, aber immer noch schönsten Plätze der Welt, trotzdem nicht. Unter den Rubriken Toptrip, Abenteuertrip, Citytrip, Genusstrip, Wellnesstrip und Tophotels sollte für jeden Reisenden oder Daheimgebliebenen etwas dabei sein.

Mittels eingebauter Kioskfunktion kann sich der Leser jeden Monat die jeweils neue Gratisausgabe herunterladen. Diese bleibt dann auch offline verfügbar. In der eigenen Bibliothek bleiben ältere Ausgaben gespeichert, so dass man sie auch noch nach längerer Zeit wieder aufrufen kann.

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Spoing: Diamentenjagd mit iPhone und iPad

Bereits am 12. Mai hat der Publisher Chillingo ein neues Spiel veröffentlicht, das auf den Namen Spoing hört.

Spoing: Diamentenjagd mit iPhone und iPadSpoing: Diamentenjagd mit iPhone und iPadSpoing: Diamentenjagd mit iPhone und iPadSpoing: Diamentenjagd mit iPhone und iPad

Leider haben sich die Entwickler dazu entscheiden, keine Universal-App anzubieten. Somit gibt es zwei Versionen, die iPhone-App (App Store-Link) kostet 79 Cent, für die iPad-Version (App Store-Link) muss man 1,59 Euro zahlen.

Spoing ist ein kleines Tierchen, das auf Diamanten steht. In jedem Level gibt es Plattformen, auf denen Spoing verweilen kann. Jede Plattform besteht aus zwei Ankerpunkten, in der Mitte ist ein Seil gespannt. Um Spoing in Richtung Ziel zu bewegen, kann man ihn von der einen zur anderen Plattform katapultieren, indem man das Seil spannt.

Auf dem Weg zum Ziel können Diamanten eingesammelt werden, die die Zeit anhalten und dem Spieler so etwas Luft verschaffen. Am Anfang jeden Levels wird angezeigt, wie lange man maximal brauchen darf, damit man noch drei Punkte bekommt. Das Spiel ist in Abschnitte eingeteilt und man darf nur dann weiterspielen, wenn man eine gewissen Punktzahl erreicht hat.

In Spoing lauern natürlich auch Gefahren, denen man aus dem Weg gehen sollte, denn sonst beginnt man von vorne. Der Vorteil bei größeren Leveln ist, dass blaue Plattformen Speicherpunkte darstellen. Fällt man herunter, darf man von der blauen Plattform weiter machen.

Die Level werden nach und nach anspruchsvoller und größer, jedoch bleibt da Spielprinzip immer gleich. Aus diesem Grund werden sich einige sicher schnell langweilen, denn Spoing ist kein Spiel, das wirklich süchtig machen kann. Auch die Bewertungen im App Store sind sehr durchwachsen.

Das Spiel bringt eine Retina-Grafik mit und ist für zwischendurch sicher ganz nett, doch wer sich hohen Spielspaß erhofft, wird schnell enttäuscht. Auffällig sind auch die langen Ladezeiten Immerhin bringt Spoing bringt eine Game Center-Anbindung mit Highscore-Listen und Herausforderungen mit.

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OmniOutliner: Textprogramm im Test

Die Applikation OmniOutliner for iPad ist seit dem 12. Mai im App Store verfügbar, doch der Preis schreckt ab. Was kann die App?

OmniOutliner: Textprogramm im TestOmniOutliner: Textprogramm im TestOmniOutliner: Textprogramm im TestOmniOutliner: Textprogramm im Test

Der ein oder andere kennt das Programm sicher, da es ebenfalls eine gleichnamige Anwendung für den Computer gibt. Seit wenigen Wochen kann man OmniOutliner nun auch auf dem iPad nutzen. Vorweg sei noch gesagt, dass die Applikation nicht günstig ist und mit 15,99 Euro zu Buche schlägt.

Mit OmniOutliner (App Store-Link) lassen sich schnell Texte und Tabellen erstellen, wie zum Beispiel eine Kalkulation. Direkt zum Start bekommt man eine Übersicht geboten, damit man sich in er App besser zurecht findet. Der Willkommensbildschirm erklärt kurz und prägnant die wichtigsten Funktionen.

In der Dokumentenübersicht kann ein neues Dokument erstellt werden und danach geht es an die Textverarbeitung. Der Bildschirm kann in mehrere Spalten aufgeteilt werden – diese können mit einer Überschrift betitelt werden. Die Spaltenbreite kann individuell eingestellt werden, in dem man am Ende jeder Spalte die Markierung mit einer Fingerwisch verschiebt.

Außerdem bietet OmniOutliner die gängigsten Funktionen zur Textverarbeitung an. So kann man mit wenigen Klicks Schriftgröße, Schriftart oder Schrifttypus ändern. Auch ist es möglich, verschiedene Farben zu verwenden, um bestimmte Punkte hervorzuheben. Ebenfalls kann der Hintergrund angepasst werden, es muss also nicht immer die Vorgabe genutzt werden.

Der geschriebene Text kann mit wenigen Handgriffen nach den eigenen Vorlieben formatiert werden. Er kann eingerückt, als Liste dargestellt oder versteckt werden. Ist die Bearbeitung abgeschlossen, würde sich der Nutzer über die AirPrint-Funktion freuen, doch diese ist leider nicht vorhanden.

Ebenfalls nicht möglich ist das Skalieren von Bildern oder bei der Auflistung Bulletpoints zu nutzen. Eine Suchfunktion gibt es leider nicht, so muss man die Dokumente mühselig von Hand inspizieren. Dokumente können nur via iDisk und WebDAV importiert oder exportiert werden. Zum Export steht leider kein PDF-Format zur Verfügung.

Wenn man nun über 100 Dokumente erstellt hat und zur Übersicht zurückkehrt, bekommt man nur eine Art CoverFlow geboten. Bei einer Vielzahl an Dateien ist die Darstellung allerdings eher ungeeignet. Hier wäre eine alternative Liste wünschenswert.

OmniOutliner liegt in Version 1.0.1 vor und bringt noch ein paar Kinderkrankheiten mit sich, die schnellstmöglich behoben werden sollten, da man für den Kaufpreis schon etwas mehr erwarten kann. Die derzeit verfügbaren Funktionen sind gerade noch zufriedenstellend und bieten dem Nutzer einen leichten Umgang in Sachen Textverarbeitung.

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Cagot von Tom Knox – mehr als ein eBook

Der Thriller „Cagot“ (App Store-Link) von Tom Knox ist beim Hoffmann Campe Verlag am 28. März 2011 erschienen und seither in jedem Buchladen zu bekommen. Für iPad- und iPhone-Nutzer gibt es das Buch nicht als reguläres eBook im iBookstore, sondern ist als eigenständige App unter dem Titel „Cagot von Tom Knox. Enhanced E-Book“ zu kaufen.

Cagot von Tom Knox – mehr als ein eBookCagot von Tom Knox – mehr als ein eBookCagot von Tom Knox – mehr als ein eBookCagot von Tom Knox – mehr als ein eBook

Wir haben uns in die ersten Kapitel eingelesen, aber worum geht es überhaupt. Der Verlag beschreibt seinen Thriller wie folgt: „Eine Serie entsetzlicher Ritualmorde erschüttert England. Allen Morden gemeinsam ist: das hohe Alter der Opfer, deren baskische Herkunft und Deformierungen an Händen und Füßen. Journalist Simon Quinn ermittelt und wird auf einen Volksstamm aufmerksam, der wegen seiner ‚Andersartigkeit‘ von jeher verfolgt wurde – die Cagots. Quinn arbeitet als freier Journalist und wittert in der Mordserie eine ganz große Story. Seine Recherchen führen ihn in ein Genforschungsinstitut, wo er nicht nur mehr über das geschundene Volk der Cagots erfährt, sondern auch von den Untersuchungen des deutschen Arztes und Rassenhygienikers Eugen Fischer, der unter Hitler im französischen Internierungslager Gurs seine Studien machte.“

Die ersten Kapitel haben uns schnell in den Bann gezogen. Jedoch sind wir keine Literaturkritiker und deshalb wollen wir euch unqualifizierte Kommentare zur Handlung und den Figuren ersparen und haben uns lieber die Funktionen des „enhanced eBooks“ angesehen.

Erweitertes elektronisches Book trifft im wahrsten Sinne des Wortes zu. Ganze 1,72 GB Speicherplatz müsst Ihr für Cagot opfern, dafür sind aber auch alle Inhalte der App offline verfügbar. Nur für den Download sollte etwas Geduld mitgebracht werden.

Hat man die App geöffnet, sieht der Leser eine Landkarte, auf der verschiedene Punkte markiert sind, sowie ein Buch, ein Foto, eine Kassette, ein Notizbuch und Kopfhörer. Jedes Element ist auswählbar und was sich dahinter verbirgt, erklärt die Symbolik.

Gespickt mit vielen Features
Das eBook selbst ist mit weiteren Features gespickt. Beim Lesemodus kann man zwischen Hoch- und Querformat wählen. Verschiedene Schriftgößen, als auch eine Tages- und Nachtansicht sind verfügbar. Orte und Fremdwörter kann man sich im Fließtext markiert anzeigen lassen. Klickt man dann auf die Markierung, erscheinen Hintergrundinformationen, Erklärungen, Fotos oder der entsprechende Ort wird auf der Landkarte angezeigt. Die Markierungen und vielen Erklärungen können den Lesefluss zwar etwas unterbrechen, aber wie gesagt: Man muss sich diese Hinweise nicht unbedingt anzeigen lassen.

Blättern funktioniert einfach mit horizontalem Wischen. Ein separates Inhaltverzeichnis erleichtert das Springen zu verschiedenen Punkten. Schließt man die App, merkt sich ein automatisches Lesezeichen die letzte Seite und beim erneuten Öffnen gelangt man sofort zu der Seite, die man zuletzt aufgerufen hatte. Während des Lesens ist uns aufgefallen, dass manchmal der eine oder andere Buchstabe fehlt, hin- und wieder Zeilenumbrüche oder Trennzeichen falsch gesetzt sind. Aber das ist nur vereinzelt der Fall. Dennoch wird das in der Printversion wohl kaum vorkommen.

Wirklich bemerkenswert an Cagot ist das ganze Bonusmaterial, das es in der ganzen App gibt. Am Besten lässt sich der Umfang der App mit einer Bonus-DVD vergleichen. Interviews mit dem Autor Tom Knox, Reisenotizen die er geschrieben hat, ein Personenverzeichnis, ein kleines baskisches Wörterbuch, Rätsel, Videos und vieles mehr kann man offline abrufen. Wem das Buch gefällt, hat hier noch eine Menge Möglichkeiten sich weiter auszutoben. Das ganze eBook ist ferner als Hörbuch-Version innerhalb der App vorhanden. Je nach Lust und Laune kann man ein Kapitel selbst lesen und sich das nächste vorlesen lassen. Bei unseren Tests ist die App hin- und wieder abgestürzt, was vermutlich auf die vielen Inhalte zurückzuführen ist.

Abschreckender Preis
Durch das ganze inhaltliche Spektrum, Fotos und Videos von Schauplätzen, bleibt vielleicht die eigene Fantasie ein wenig auf der Strecke. Aber niemand ist gezwungen, während oder vor dem Lesen des Buches, sich die multimedialen Inhalte anzusehen.

Die Universal-App ist für das iPhone und das iPad zu haben. Ob genug Speicherplatz vorhanden ist, solltet ihr am Besten vor dem Download klären. Kostenpunkt ist in diesem Fall 14,99 Euro. Manch einem mag das für eine App teuer erscheinen, aber wer schon mal im iBooks-Store eingekauft hat, weiß, dass alle aktuellen Bücher im Prinzip dasselbe kosten wie die Printausgabe. Bei „Cagot von Tom Knox. Enhanced E-Book“ bekommt man außer dem E-Book noch eine Menge mehr geboten – das ist ein klares Plus.

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Casey’s Contraptions: Puzzle für jung und alt

Am 19. Mai hat es die App Casey’s Contraptions in den App Store geschafft und wurde von den Nutzern positiv bewertet. Was kann das iPad-Spiel?

Casey’s Contraptions: Puzzle für jung und altCasey’s Contraptions: Puzzle für jung und altCasey’s Contraptions: Puzzle für jung und altCasey’s Contraptions: Puzzle für jung und alt

Apple hat Casey’s Contraptions bereits als „Neu und beachtenswert“ eingestuft, doch nicht immer muss es sich dann um eine gute App handeln. Wir haben uns Casey’s Contraptions einmal genauer angesehen und stellen euch das Spielprinzip in einem Testbericht vor.

Casey’s Contraptions wurde liebevoll gestaltet und bringt bunte Grafik speziell für Kinder mit, doch die App ist auch für ältere Nutzer ein Spaß. In über 70 Leveln muss jeweils eine Aufgabe gelöst werden, die zu Anfang gestellt wird.

Casey, der kleine Junge mit den gelben Haaren, sagt euch was zu tun ist. So muss beispielsweise ein Ballon unter ein Regal befördert werden oder ein Ball in einen Korb. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Am unteren Bildschirmrand befinden sich Objekte, die man im Level verbauen kann. Doch auch schon vorgegebene Objekte können benutzt werden, um das Level erfolgreich abzuschließen.

Um Abschnitt zwei freizuschalten, benötigt man mindestens 15 Sterne aus Abschnitt eins. In jedem Level gibt es bis zu drei Sterne. Diese müssen mit dem Ball oder Ballon eingesammelt werden, was allerdings manchmal ziemlich schwierig ist.

Leider ist Casey’s Contraptions nur in englischer Sprache verfügbar, dass sollte aber kein großes Hindernis sein. Selbst Kinder dürften schnell den Dreh heraus haben, worum es genau geht und was zu tun ist.

Casey’s Contraptions bringt eine Game Center-Anbindung mit, um Highscores von sich und Freunden zu verfolgen. Außerdem gibt es einen Editor, in dem man gleich auf dem iPad eigene Level kreieren kann. Der Umfang des Spiels ist so nahezu unbegrenzt, das gefällt uns.

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Aelios Weather: Beeindruckende Wetter-App im Test

Passend zum Vatertags-Wetter gibt es heute einen ausführlichen Bericht über Aelios Weather (App Store-Link), das es vor einigen Tagen bis an die Spitze der iPad-Charts geschafft hat.

Aelios Weather: Beeindruckende Wetter-App im TestAelios Weather: Beeindruckende Wetter-App im TestAelios Weather: Beeindruckende Wetter-App im TestAelios Weather: Beeindruckende Wetter-App im Test

Hat man ein iPad gekauft, wird man sich schnell wundern, warum dort keine vorinstallierte Wetter-App vorhanden ist. Den Grund dafür können wir euch leider nicht nennen, immerhin haben wir Alternativen für euch parat.

Die Applikation Aelios Weather ist erst seit dem 23. Mai im App Store vertreten, ist zwischenzeitlich aber schon ganz oben angelangt. Die App ist ziemlich simpel aufgebaut und liefert zuverlässige Wetter-Daten.

Wenn man die App startet, bekommt man direkt eine Weltkarte angezeigt. In der Mitte befindet sich ein Rad, mit dem man über die komplette Karten navigieren kann. Über diesem Rad wird die Stadt angezeigt, auf der man sich gerade befindet. Mit einem Klick auf den Namen erscheint die Prognose für die kommenden 24 Stunden. Dreht man an dem Rad, kann man sich die Vorhersage für die ganze nächste Woche anzeigen lassen.

Einstellungen gibt es nicht viele, jedoch recht wichtige. Da wir in Deutschland die Temperatur in Grad und die Windgeschwindigkeit in km/h messen, sollte man zu Anfang diese Werte in den Einstellungen hinterlegen. Standardmäßig sind nämlich Fahrenheit und mph eingetragen. Über den kleinen i-Button gelangt man in die Einstellungen und kann dort auch die Sounds deaktivieren. Außerdem gibt es die Möglichkeit, eine Empfehlung der App an verschiedene Netzwerke wie Facebook oder Twitter weiterzuleiten.

Leider noch wenige Informationen
In der Übersicht selbst kann man seinen eigenen Standort bestimmen lassen, um das aktuelle Wetter zu erfahren. Die Ortung funktioniert problemlos. Wer in ein anderes Land oder in eine andere Stadt reist, und wissen möchte, wie das Wetter dort ist beziehungsweise wird, kann von der Suche Gebrauch machen. In der oberen rechten Ecke befindet sich der Such-Button. Schnell die Stadt eingetippt und das Rad bewegt sich an den entsprechenden Ort.

Das sind auch schon alle Funktionen von Aelios Weather. Die App macht genau das, was sie verspricht, und bezieht die Wetterdaten von www.met.no. Die Idee die Wetterdaten so darzustellen ist wirklich gut und beeindruckt viele iPad-Nutzer.

Doch so beeindruckend die Darstellung auch ist: Den praktischen Nutzern gilt es noch zu verbessern. Momentan kann man keine Orte als Favoriten speichern, sondern muss sich immer manuell (oder über die Ortungsdienste) auf die Suche machen. Mit einem schnellen Blick ist es daher meist nicht getan. Zudem muss man auf Zusatzinformationen wie Regenwahrscheinlichkeit oder Sonnenstunden verzichten.

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Zerstörerisches Jump’n’Run: Demolition Dash

Freunden gepflegter Zerstörungslust und einem Faible für Jump’n’Run-Games wurde bislang im App Store nicht wirklich gerecht – das kann sich mit dem frisch erschienenen Spiel Demolition Dash ändern.

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Gerade ist uns diese Neuerscheinung aus dem Hause dreamfab auf den Tisch geflattert: seit heute, dem 26.05.2011, kann die App für iPhone/iPod Touch (App Store-Link) für 79 Cent heruntergeladen werden. Zusätzlich gibt es eine HD-Version für das iPad (App Store-Link), für die momentan 1,59 Euro fällig wird. Wichtig hier: Zur Zeit unterstützt das Game nur das iPhone 3GS/4, den iPod Touch 3 (16 GB und mehr)/4 sowie die beiden iPad. Wie schon im Intro erwähnt, ist Demolition Dash eine Mischung aus schnellem Jump’N’Run und blinder Zerstörungswut. Wie das zusammenpaßt, klärt unser kleiner App Test.

Die App kommt schon zu Beginn mit ansprechender, Retina-Display-optimierter Grafik daher und kann im Hauptmenü komplett auf Deutsch eingestellt werden. Will man mit dem Spielen loslegen, gibt es vorweg ein kurzes, bebildertes Tutorial, in dem die Tastenbelegung und die Steuerung kurz angerissen wird, auch die Bonusgegenstände werden erwähnt. So steuert man die Hauptfigur, den kleinen, pinken Drachen Zilla, durch Sprünge oder kann mit einem weiteren Button „Brüllen“ seine Gegner vom Bildschirm schreien. In insgesamt 24 Leveln, die in 8 verschiedenen Weltstädten (u.a. Paris, London, Tokio, New York und Sydney) angelegt sind, gilt es sich gegen Patrouillen von Polizisten, Autos und Straßensperren durchzusetzen.

Die Steuerung wirkt im ersten Moment einfach und ist innerhalb weniger Sekunden in Fleisch und Blut übergegangen. Ziel eines jeden Levels ist es, möglichst viel Material, was auf der Straße liegt, (Autos, Straßenschilder, Werbetafeln etc.) zu zerstören, denn diese bringen Punkte. Nebenbei hängen bunte Luftballons in der Luft, durch die man mit Boni ausgestattet wird. Ab und an kreuzen widerspenstige Polizisten und ihre Fahrzeuge (bis hin zu Helikoptern!) den Weg, die es mit Zillas Brüllorgan ebenfalls wegzupusten gilt. In manchen Leveln werden Extra-Aufgaben verteilt, z.B. mindestens 65 rote Luftballons einzusammeln.

Schneller Drache mit vier Leben
Der kleine Zilla hat – ganz Drache halt – einen kräftigen, gestreiften Schwanz, der ihm 4 Leben beschert. Jede Feindesberührung oder auch Stürze in Abgründe lassen den Schwanz kürzer werden, bis zum Schluss nur noch ein Stummelchen übrig bleibt und der Spieler weiß – noch eine unsaubere Bewegung, und das Spiel ist vorbei. Auf der anderen Seite können zur Verlängerung des Drachenlebens auch verschiedene Boni eingesammelt werden, die Zilla auf dem Weg durch die Weltstädte helfen können: eine Chili läßt ihn kräftiger brüllen, Flügel verleihen ihm Flugkraft und ein Stern bringt ihm Unverwundbarkeit.

Das Spiel macht auf jeden Fall tierischen Spaß – und das nicht nur, weil es keine komplizierten Moves gibt, sondern einfach drauflos gesprungen und gebrüllt werden kann. Hier liegt aber auch gleichzeitig ein kleines Manko der ansonsten vielversprechenden App: alles geht so schnell, dass man bei all dem Springen und Brüllen auch gerne mal den Überblick verliert – von der liebevollen Grafik der einzelnen Level mal ganz abgesehen.

Da das Spiel aufgrund eben dieses rasend schnellen Gameplays sehr speicherlastig ist, kann es ebenso schnell zu Abstürzen kommen; diesen negativen Aspekt erwähnen die Entwickler sogar auf der Demolition Dash-Seite im App Store. Ein Neustart des Geräts soll dabei Abhilfe schaffen. Auch bei mir auf dem iPhone 4 stürzte das Spiel zu Anfang mehrmals nach Beendigung eines Levels ab, seit dem Reboot des Geräts allerdings läuft es zumindest bei mir fehlerfrei.

Wer sich gerne mit anderen Spielern misst, findet auch noch eine Game Center-Anbindung. Eine OpenFeint-Funktion sowie neue Challenges, Städte und Spielsprachen werden laut Anpreisung der dreamfab-Entwickler schon bald in einem Update nachgereicht werden.

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Spiel der Woche angetestet: Bumpy Road

Wenn Apple ein Spiel als „Spiel der Woche“ im eigenen Store deklariert, kommt dabei meistens etwas Gutes heraus. Seit kurzem wird Bumpy Road als solches angepriesen – und wir verraten euch, ob es diesen Titel verdient hat.

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Bumpy Road ist erst seit wenigen Tagen im App Store verfügbar, und zwar in einer Universal-Version fürs iPhone/iPod Touch und das iPad (App Store-Link). Die App, in der auch deutsch als Sprache ausgewählt werden kann, kostet momentan 2,39 Euro und ist mit etwa 30 MB kein großer Speicherplatz-Verschwender. Nach den durchweg positiven Rezensionen im App Store mit durchschnittlich 4 von 5 Sternen waren auch wir neugierig und haben uns das kleine Casual Game einmal näher angesehen.

In Bumpy Road wird die Straße im wortwörtlichen Sinne „von hinten aufgerollt“: ein Liebespaar möchte mit seinem Auto eine kleine Spritztour machen. Mehr erfährt der Käufer dieser App zunächst nicht. Im Spiel, das über zwei verschiedene Modi verfügt, müssen auf dem Weg hinterlegte Dias eingesammelt werden, um mehr über die Vorgeschichte des Paares herauszufinden. Dafür kann man einmal entweder die „Immergrüne Fahrt“, einen Endlos-Modus, bei dem es gilt, den Highscore zu knacken, fahren, oder die „Sonntagsfahrt“, bei der eine bestimmte Strecke in kürzester Zeit absolviert werden muss.

Die Steuerung ist sehr innovativ, erschließt sich einem dank eines kleinen vorangeschobenen Tutorials aber schon nach kürzester Zeit. Und zwar gilt es, das Auto mit den beiden knuffigen Insassen fortwährend am Rollen zu halten. Dies passiert mittels Antippen des unteren Bildschirmdrittels, auf dem das Auto fährt: jedes Tippen erzeugt eine Bodenwelle, die entweder das Auto bremsen kann, wenn sie vor dem Fahrzeug erzeugt wird, oder auch auch das Auto beschleunigen kann, wenn sie kurz dahinter aufgebaut wird. Tippt man genau unterhalb des Vehikels, hüpft selbiges in hohem Bogen nach oben.

Da das Spiel es erfordert, dass ähnlich wie in einem Jump’N’Run-Game einige Hürden erklommen werden müssen, um Bonusgegenstände, sogenannte Gizmos, einzusammeln oder auch kleine Wassergräben übersprungen werden müssen, sollte man als Spieler die Steuerung zumindest einigermaßen beherrschen, um voran zu kommen. Hat man nicht genügend Gizmos gesammelt, sinkt das „Gizmometer“ des Fahrzeugs und das Spiel ist vorbei. Die Jagd nach den Dias, die zur Aufdeckung des Spielfiguren-Schicksals dient, ist außerdem motivierend für das Gameplay – umgewöhnen muss man sich allerdings. Denn irgendwie scheint es doch gegen die Gewohnheit zu gehen, den Bildschirm HINTER der Spielfigur anzutippen, um diese voran zu treiben.

Neben der innovativen Steuerung wartet Bumpy Road aber vor allem mit einer sehr liebevoll gestalteten Grafik auf, die, so scheint es, im Paris der Jahrhundertwende spielen könnte, geht man von der Kleidung der Figuren, der Musik und dem Hintergrundlayout aus. Zudem ist die Grafik hochauflösend und für das Retina-Display optimiert worden. Einziger Wehmutstropfen: wäre da nicht die Jagd nach den Dias, wird das Spiel schon nach kurzer Zeit langweilig und bietet außer der hübsch anzusehenden Umgebung nicht viel Neues.

Wir können also allen, die auf kleine, innovative Casual Games stehen, dieses Spielchen unbedingt ans Herz legen. Dank der leicht erlernbaren Steuerung und der niedlichen Grafik sollte es auch für Kinder bestens geeignet sein, ein paar langweilige Minuten zu überbrücken. Den Profi-Zockern allerdings wird wohl das Spielprinzip schon nach einigen Runden zu langweilig werden. Immerhin gibt es für alle, die weltweite Motivation brauchen, eine Game Center-Anbindung, bei der Ergebnisse mit anderen geteilt und veröffentlicht werden können.

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Strip Designer: Umfassendes Comic-Tool

Comics auf dem iPad oder iPhone erstellen? Dazu gab es doch erst am Sonntag einen Text? Heute stellen wir euch die Universal-App Strip Designer vor.

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Gestern haben wir über PhotoComic berichtet, eine App, die kurzzeitig kostenlos angeboten wurde. Zum Hereinschnuppern also genau das richtige, aber die Möglichkeiten waren etwas beschränkt. Wer Spaß an der Sache hat und noch spannendere und umfangreichere Comics erstellen möchte, kann einen Blick auf den Stip Designer (App Store-Link) werfen.

Die 2,39 Euro teure Applikation ist eine Universal-App und kann so perfekt auf iPhone und iPad verwendet werden. Vor allem auf dem großen Display des Apple-Tablet macht Strip Designer jede Menge Spaß, ursprünglich wurde das Programm von Jens Egeblad aber für das iPhone entwickelt.

Bevor man loslegen kann, muss ein neuer Streifen erstellt werden. Bereits hier wird man von einer Fülle an unterschiedlichen Designvorlagen erschlagen, was wir in unserem Test aber nicht negativ auffassen wollen: Man hat quasi die Qual der Wahl, kann so aber auch variieren und viele unterschiedlich aussehende Comics basteln.

Das Erstellen der einzelnen Seiten könnte einfach kaum sein: Hat man eine Vorlage gewählt, kann man Fotos einfügen. Das geht entweder über das Album oder die Kamera. Es können sogar Kartenausschnitte und Bilder von Facebook importiert werden.

Die einzelnen Bilder können frei skaliert werden. Zudem stehen verschiedene Optionen zur Auswahl. So kann man beispielsweise die Farben über Filter anpassen oder Rahmen anlegen. Selbst das bemalen einzelner Bilder ist möglich.

Tolle Effekte sorgen für Comic-Flair
Ein Comic ohne Sprechblasen und Effekte ist natürlich kein richtiges Comic. Hinzugefügt werden die einzelnen Elemente über den Add-Button am Bildschirmrand. Auch hier steht eine Fülle an Möglichkeiten zur Auswahl, egal ob einfache Zellen, lustige Sticker-Effekte oder doch nur einfache Sprechblasen. Und selbst letztere können individuell angepasst werden.

Ist die erste Seite fertig gestaltet, können einfache mehrere Seiten angefügt werden. Was wir hier etwas schade finden ist die Tatsache, dass das bisherige Design nicht vorausgewählt oder zumindest markiert ist. So muss man erst ein wenig in den Vorlagen wühlen, bis man das richtige Template gefunden hat.

Richtig viel Auswahl hat man auch nach der Fertigstellung seines Comics. Neben den herkömmlichen Exportmöglichkeiten wie Foto-Bibliothek oder Facebook hat der Entwickler auch E-Mail-Möglichkeiten integriert. Hier hat man die Auswahl zwischen normalem JPG, hochauflösendem PNG oder eine PDF-Datei.

Letztlich kann nur gesagt werden, dass der Strip Designer wirklich viele Optionen bietet, seinen eigenen Comic zu erstellen. Trotz der vielen Optionen und der englischen Menüführung fühlt man sich zu keinem Zeitpunkt von den vielen Funktionen erschlagen. Dass Strip Designer auch noch als Universal-App angeboten wird, rundet die tolle Wertung ab.

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