5. Oktober 2018: Siebter Todestag von Apple-Gründer Steve Jobs

Sieben Jahre ist es nun her, dass Apple-Gründer und ehemaliger CEO Steve Jobs seinem Krebsleiden erlag.

Steve-Jobs

Was im April 1976 mit dem Verkauf von Steve Jobs‘ VW-Bus und Steve Wozniaks Hewlett-Packard-Taschenrechner in einer Garage begann, ist heute zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der Welt geworden. Waren es damals große, klobige und für heutige Verhältnisse hoffnungslos überteuerte Personal Computer wie der Apple I und II, fährt Apple heute seine Millionen und Milliarden an Jahresumsatz vermehrt mit den Verkäufen von Unterhaltungselektronik ein – namentlich iPhones und iPads.


Ohne Apple-typische Worte wie revolutionär, visionär und „the best… EVER“ in den Mund zu nehmen, kann man Steve Jobs auch im Jahr Sieben nach seinem Tod gehörig auf die Schulter klopfen. Wer die offizielle Biografie von Walter Isaacson (Amazon-Link) gelesen hat, wird aber längst wissen, dass der rollkragenpullitragende, hagere Ex-CEO mit John Lennon-Gedächtnisbrille kein Übermensch mit Heiligenschein gewesen ist. Und spätestens nach der Übergabe seines Amtes an Timothy D. „Tim“ Cook am 24. August 2011 wusste auch die große weite Welt, dass Steve Jobs mit weltlichen Übeln zu kämpfen hatte.

Man hat es geahnt, erwartet, dann doch nicht geglaubt und wahrhaben wollen: Am 5. Oktober 2011 ist Steven Paul Jobs im Alter von 56 Jahren an den Folgen seiner langjährigen Krebserkrankungen in Palo Alto gestorben. “Oh wow. Oh wow. Oh wow”, sollen seine letzten Worte gewesen sein. In Anbetracht der Dinge, die Steve Jobs für die Elektronik- und Medienwelt geleistet hat, können wir uns diesen Worten eigentlich nur anschließen.

Auch Tim Cook meldet sich bei Twitter

Steve Jobs Todestag Tim Cook Twitter

Denn auf das Konto des Apple-Gründers gehen einige zukunftsträchtige Technologien, Designs und Patente, die letztendlich von ihm mit erarbeitet und abgesegnet wurden – man denke nur an das Designobjekt iMac G4, der auch heute noch zu hohen Gebrauchtpreisen verkauft wird, oder die Einführung des iPhones im Jahr 2007, die selbst dem renommierten „TIME“-Magazin ein Titelblatt und die Bezeichnung „Invention of the Year“ abrung.

Keiner von uns weiß, wie es Apple heute mit einem kerngesunden Steve Jobs gehen würde. Sicher hat er vor seinem Tod vor sieben Jahren die letzten wichtigen Weichen gestellt, um seinem Nachfolger Tim Cook den Weg so einfach wie möglich zu gestalten. Die großen Revolutionen bleiben auf einem immer härter umkämpften, sich stetig angleichenden Markt mittlerweile aus – aber so geht es nicht nur Apple, sondern auch der Konkurrenz. Das Vermächtnis von Steve Jobs wird aber auch weiterhin in jedem verkauften Mac, iPhone oder iPad weiterleben. 

Zum heutigen Todestag von Steve Jobs meldete sich auch Apple-CEO Tim Cook mit einer bewegenden Nachricht bei Twitter zu Wort. „Steve zeigte mir – und uns allen – was es heißt, der Menschheit zu dienen. Wir vermissen ihn, heute und jeden Tag, und wir werden nie vergessen, welches Vorbild er für uns war.“

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Kommentare 6 Antworten

  1. Kleiner Tipp am Rande – Eisenbahntechnisch gesehen werden Fahrstraßen und Weichen „gelegt“, aber das hat ja keinen Einfluss auf die Redewendung ?

    1. Korrigiere mal: Gleise müssen gelegt und dann liegen sie unbeweglich im Gleisbett. Bestenfalls noch in einer Kurve.
      Nur Weichen können aber „gestellt“ werden, um einen Richtungswechsel von einem Gleis auf ein Anderes vornehmen zu können. Eisenbahnstellwerk – sagt das was? ?
      Der Ausdruck ist also vollkommen richtig verwendet worden. ?

  2. Alles gut, bis auf das Steve fehlt, Tim, Jony & Co sicher mehr als uns? Tim ist ein fantastischer CEO, aber seine Stageauftritte sind doch zu hölzern, zu pathetisch, wie ne gepresste Wurst. Steve hingegen war wie ein Fisch im Wasser. He had command and authority over the audience in a very personal way. Und er hat Apple immer ans Limit gepusht …

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