GoPro Hero4 Session: Besonders kleine & kompakte Action-Kamera vorgestellt

Mit der GoPro Hero4 Session hat der bekannteste Hersteller für Action-Kameras ein neues Modell vorgestellt, das besonders kompakt ist.

GoPro Hero4 Session

Vor einigen Wochen habe ich mich noch gefragt, was GoPro wohl in diesem Jahr präsentiert. Immerhin gab es erst kurz vor dem letzten Winter komplett neue Kamera-Modelle und irgendetwas neues benötige ich ja schon für meine vermutlich wieder im Dezember anstehende Skiwoche in Österreich. Glücklicherweise hat GoPro tatsächlich ein neues Modell vorgestellt, auch wenn ich noch nicht ganz genau weiß, an wen sich die neue Hero4 Session richtet.

Fangen wir zunächst einmal mit den positiven Fakten an: Die neue GoPro Hero4 Session sieht nicht nur spitze aus, sondern ist auch 50 Prozent kleiner und 40 Prozent leichter als die herkömmliche Hero4. Zudem wird bei diesem neuen Modell kein weiteres Gehäuse benötigt, denn der kleine schwarze Würfel ist bereits wasserfest gestaltet. Auch kleinere Stöße sollten kein Problem sein: Der Hersteller verspricht Strapazierfähigkeit.

Das klingt alles wirklich gut. Es gibt aber auch eine Kehrseite der Medaille: Die neue GoPro Hero4 Session bietet in der Zeit der 4K-Aufnahmen nur eine maximale Auflösung von 1440p bei 30 Bildern pro Sekunde oder 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde. Das reicht für HD-Aufnahmen, mehr aber eben nicht. Ansonsten sind die Funktionen mit separaten Bild-Aufnahmen, SuperView, ProTune und Auto Low Light aber identisch mit den großen Geschwistern.

GoPro Hero4 Session kostet so viel wie die großen Geschwister

Gleiches gilt leider auch für den Preis. Die neue Hero4 Session wird mit 429,99 Euro genau so viel kosten wie die Hero4 Silver und nur 100 Euro weniger als das Spitzenmodell, die Hero4 Black. Daher kann ich zum aktuellen Zeitpunkt schwer einschätzen, an wen sich GoPro mit dem neuen Modell richten will, immerhin bietet es zwar das kompaktere Gehäuse, aber dafür auch weniger Leistung für das gleiche Geld. Glücklicherweise kann vorhandenes Zubehör aber mit der Hero4 Session verwendet werden.

Und was hat das alles nun mit Apps zu tun? Zumindest hier gestaltet sich die Sache wieder sehr einfach: Selbstverständlich verfügt die Hero4 Session über ein integriertes WLAN-Modul, mit der man die Kamera über das iPhone oder iPad steuern sowie Aufnahmen ansehen und übertragen kann – wie immer über die offizielle App. Das ist auch dringend notwendig, denn der kleine Zwerg verfügt nur über ein rudimentäres LCD-Display zur Anzeige grundlegender Informationen.

Wir werden euch die neue GoPro Hero4 Session sicherlich im Laufe des Winters (das ist diese tolle Jahreszeit ohne Gewitter und Hitze) noch näher vorstellen. Möglicherweise ist der Preis dann ja auch schon etwas gefallen. Bis dahin muss das offizielle Promo-Video von GoPro für die ersten Eindrücke herhalten. Bestellt werden kann die neue GoPro ab dem 12. Juli.

Kommentare 19 Antworten

  1. Kleiner bedeutet auch, dass der Akku kleiner geworden ist und das bringt zwangsläufig keine deutlichen Verbesserung in den Standzeiten mit sich – sage ich mal.

    Bei diesem Teil steht die geringe Bauform im Vordergrund und nicht die inneren Werte. Hätte die Neue die volle Leistungsbandbreite der aktuellen Serie, könnte man sie ja gleich komplett einstampfen. Immer schön ein paar Features aufheben, damit die Medien was zu meckern und die Kunden etwas für die Zukunft haben.

    1. Karten ist ein halbes Maps. Maps ist ein halber Atlas. Und nur ein Atlas weiss alles. Natürlich kennen hier viele super Apps, aber eine richtige Karte…Fehlanzeige.

      Lieber ne 5€ App, als für 50€ eine echte Frankreichkarte bspw…..geiz ist geil-Fraktion 🙂

  2. 429 Euro??? Also da sind Apple-Produkte ja geradezu ein Schcnäppchen dagegen. Und die Herstellungskosten sind ganz sicher minimal …

    1. Das was du damit rausholen kannst ist weit mehr Wert als 429€ – Kameras mit vergleichbarer Bildqualität kosten in der Regel mehr.

      Lass dich mal nicht täuschen – GoPros wurden schon immer „unterschätz“. Mittlerweile sieht man sehr viele große TV-Sender mit amtlichen Produktionen welche hauptsächlich aus einer Kombination von DSLR + GoPro erstellt wurden/werden.

    1. Ja, genau da würde ich auch den Markt sehen. Gerade wenn ich da an die kleinen Drohnen denke, ist die Halbierung der Größe und damit einhergehend auch des Gewichtes ein Pluspunkt.

    2. Nicht nur. Auch die Klassiker haben Interesse an leichten Cams….(Drachen mit Flugschnur, auch KAP (kite aerial photography) genannt) 😉

      Drohnen haben das Problem der zu geringen Flugzeit mmn. Da ist selbst der Wind verlässlicher 😉

  3. Wer hat denn schon einen 4k TV zuhause? Das dürften noch nicht so viele sein. Und die Silver Edition bietet auch nur 15fps bei 4k. Aber beim gleichen Preis werden die meisten dann wohl doch eher zur Silver greifen. Die ist auch schon sehr klein und handlich, finde ich. Und ich weiß gar nicht, ob ich es gut finde, wenn sie noch kleiner ist. Auch wegen der Akkulaufzeit…

    1. Von der Dimension her würde ich sagen da ist der gleiche Akku wie bei den 3er und 4er Modellen drinne.

      Laut GoPro Hersteller Seite haben die Akkus 1030mAh. Die Akkus der Hero3 haben 1050mAh und die Akkus ab der Hero3+ ~1160mAh.

      Aufgrund des minimal geringeren Verbrauchs sollte die Akkulaufzeit also identisch zu den anderen Modellen sein.

      Knackpunkt ist eher das man ihn nicht wechseln kann und kein Akku-Pack anschließbar ist.

        1. Jo auf der GoPro Homepage steht unter technische Daten „In der Kamera integriert“ und im Lieferumfang ist er auch nicht aufgeführt.

          Wenn man regelmäßig mit GoPros arbeitet, dann plant man die 1 1/2 Stunden vorher so das der Akku auch langt. Für längere Geschichten war es trotzdem immer von Vorteil einen 2ten geladenen Akku am Start zu haben. Hier würde es bedeuten das man eine 2te Kamera kaufen müsste, was natürlich nicht die wahre Lösung ist 🙂

          Schade eigentlich, für das was ich mache wären die super gewesen. Hoffe man bekommt die Halterung mit dem Kugelgelenk einzeln =)

  4. Der Akku ist nicht austauschbar so wie ich das in der Beschreibung verstehe…! Leider ein klares ausschlusskriterium für mich!

  5. Wieviel wiegt das Teil eigentlich? Such noch was für Luftfotografie via Drachen….welches Rig passt an diese Cam? Hat das mal jmd. rausgeforscht vlt?

    1. „Und was hat das alles nun mit Apps zu tun? Zumindest hier gestaltet sich die Sache wieder sehr einfach: Selbstverständlich verfügt die Hero4 Session über ein integriertes WLAN-Modul, mit der man die Kamera über das iPhone oder iPad steuern sowie Aufnahmen ansehen und übertragen kann.“ 🙂

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