Lieferzeiten sind stark gestiegen: Kommt ein neues iPad?

Erst wieder im Oktober verfügbar

Das iPad der mittlerweile achten Generation ist eigentlich kein Produkt, das den Händlern nur so aus den Händen gerissen wird. Das Einsteiger-Modell von Apple ist schon seit einiger Zeit auf dem Markt und eigentlich problemlos zu bekommen.

Eine Woche vor der nächsten Apple Keynote, die ja gestern für den 14. September angekündigt wurde, sind die Lieferzeiten hier in Deutschland und auch anderen europäischen Ländern auf drei bis vier Wochen angestiegen. In den USA sind einige Modelle sogar komplett ausverkauft.


Bereits im Juli wurde in der Gerüchteküche ein neues Modell der neunten Generation gehandelt, das mit einem schnelleren A13-Chip ausgerüstet sein soll. Ebenso sollen die Ränder ein kleines bisschen schmaler werden und das Design des iPad Air der dritten Generation übernommen werden, das mit 10,5 Zoll einen etwas größere Bildschirm hat als das bisherige iPad der achten Generation (10,2 Zoll).

Mit einem Apple-Preis von knapp unter 400 Euro würde ich persönlich aber nicht unbedingt auf ein neues „normales“ iPad setzen. Das aktuelle iPad Air hat ein modernes Design mit einem noch größeren Display, den schnelleren Prozessor und auch zumindest bisher die bessere Kamera sowie mehr Speicher in der Basis-Konfiguration. Der Straßenpreis liegt hier bei rund 560 Euro – ein Aufpreis, der sich aus meiner Sicht absolut lohnt.

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Kommentare 10 Antworten

  1. Ein 15″ oder sogar 17″ iPad wäre eine echte Bereicherung, gerade für den Business- und vor allem Grafikbereich. Mir reichen die 12.9″ für den alltäglichen Bums aber bei der Bearbeitung von Plänen, Tabellen und auch Fotos wäre eine größere Fläche ein echter Zugewinn.

    Diese ewige Leistungssteigerung von verfügbaren Größen, hat mir persönlich mein Arbeit nicht erleichtern können. Ich habe meinen Workflow optimiert, entsprechende Apps und ein Leistungszuwachs startet z. B. meine App in 1,7 statt 2 Sekunden oder der Plan ist in 2 statt 2,3 Sekunden geöffnet … so what?

    Auch der Pencil in der ersten Version tut was er soll. Hätte ich einen Zugewinn durch Version 2? Nicht wirklich. Oder doch: Freund und Kollegen, die nicht mit dem iPad arbeiten und keine Ahnung haben und letztendlich von meiner Zuarbeit profitieren, sie würde mich nicht mehr so bedauernd ansehen als würde mir etwas fehlen. Tzzzz

    1. Also gerade der Pencil ist imho in Version 2 ein echter Zugewinn und erst seitdem akzeptabel nutzbar. Dieser Mist mit den verlierbaren Käppchen und Ladeadaptern nervt und auch das Laden der „Monsterantenne“ nervt insbesondere, wenn es etwas enger zugeht, wie in Flieger/Bahn/Wartebereichen. Ferner die Ladegeschwindigkeit: (M)ein üblicher Workaround ist, dass der Stift leer ist und ich ihn benutzen will. Nach 2 Minuten ist die Version 1 bei 10%, Version 2 hingegen bei 25%, sodass man (z.B. nach den üblichen „Begrüßungsfloskeln“ bei Besprechungen…) direkt vernünftig loslegen kann, zumal der Stift sofort weitergeladen wird, wenn man ihn wieder oben ablegt.
      Last not least rollt Version 2 nicht weg…

      1. Bin ich bei dir. Ich habe aber gelernt mit den Tools zu arbeiten, die ich zur Verfügung habe – einfach neues kaufen ist zu einfach und teuer. Und vor 2 kam 1 😉 Ergo habe ich meinen Workflow angepasst. Ja, der Stift ist öfters gerne Low aber nie wirklich leer – dafür habe ich ihn zu oft eingebunden und folglich vor dem Job ausreichend geladen. Ich mache bei der Anschaffung von neuer Technik immer gerne große Sprünge. Aus diesem Grund habe ich auf den neuen Stift, wie auch auf eine neues iPad erstmal verzichtet.

        Eines noch: Apple tut gerne so, als würden sie verstehen was der produktive User gerne hätte. Nett ist, dass man sein iPad, über einen Adapter mit ein Monitor verbinden kann. Blöd ist, dass die Buchse für den Adapter nur an der kurzen Seite ist. Würden sie verstehen wie gearbeitet wird, gäbe es auch eine Buchse an der langen Seite.

    2. Für den Grafikbereich? Klingt eigentlich eher nicht nach einem größeren iPad, sondern nach einem Wacom Cintiq. Gegen den Wacom Stift kann der Apple Pencil nicht anstinken. Außerdem macht es ein Unterschied, ob man mit Serif oder Adobe auf Mac oder iOS arbeitet. Alle Professionells, die ich kenne, haben zwar ein iPad, aber ernsthaft Geld verdienen damit tut kleiner.

      1. Nun, auch ein Pro hat seine Gebiete. Ich bin Photoshop-User seit der Version 2.5., habe unfassbar viel Geld in Apple-Technik versenkt und auch gut verdient. Die Zeiten ändern sich – die Technik ändert sich – du änderst dich. Wacom war mehr als 20 Jahre mein liebstes Arbeitsgerät und steht noch heute an meinem Arbeitsplatz. Aber damit bist du nicht mobil und vieles muss auch nicht damit gemacht werden. Mit dem iPad erspare ich mir kostspielige und aufwendige Musterdrucke und mache mit dem Kunden darauf zusammen Korrekturen, die später am Platz reingezeichnet werden.

        Ja, die Welt sprach Photoshop und viele Pros sind noch dabei geblieben. Aber der Job wird härter, Gelder weiter beschnitten und deine Infrastruktur muss sich anpassen. Heute ist nicht die Agentur XY der Feind, sondern der kleine Pisser von nebenan, der sich für 5 EUR anbietet und den Clip nicht mit einer Red und FCP sondern mit dem Handy produziert.

        1. Als Gerät n+1 ist das iPad prima. Aber in 15 oder sogar 17 Zoll wäre das iPad so schwer (aufgrund des größeren Hebels würde sich ein 20% größeres iPad nicht 20% schwerer anfühlen, sondern eher 80%), sodass ich ein Riesen-iPad nicht sehe, solange Apple das Gewicht nicht halbieren kann.

          Außerdem wäre ein Riesen-iPad mit entsprechend Speicher so teuer, dass man gleich zum Wacom MobileStudio Pro 16 greifen könnte. Dann braucht man unterwegs keinen Mac 😉

  2. Sehe ich genauso. Ein 15“ iPad Pro wäre meins. Mein 12,9“ ist bei mir inzwischen anstelle eines MacBooks im Einsatz. Ich hatte lange vorgehabt, ein neues MacBook anzuschaffen, wenn endlich die Tastatur wieder ordentlich und die Touchbar verschwunden ist.
    Doch dieses Jahr bin ich bei den neuen iMacs schwach geworden, da Platz Leistung und Optik auf dem Schreibtisch damit bestens sind. Ich bin damit sehr zufrieden und brauche kein Notebook mehr. Nun hoffe ich darauf, dass Apple das iPad endlich zur echten MacBook-Alternative weiter entwickelt, auch hinsichtlich Betriebssystem, Software und Größe.

    1. Was die Software angeht, habe ich ja beim M1 iPad Pro echt gedacht, dass sich etwas tun wird. Auf der WWDC kam dann doch nichts Neues aus dieser Richtung. Da wird dann wohl frühestens etwas im nächsten Sommer passieren.

      1. Ja, hatte ich auch gehofft. Eigentlich führt doch kein Weg dran vorbei, oder wie siehst du das? Ich hab das 2018er iPad Pro und werde definitiv erst mal abwarten, ob sich was tut, bevor ich das ersetze. Dieses Jahr muss erst mal ein neues iPhone her, mein XS vererbe ich weiter an meinen Sohn, der derzeit mein altes 7er hat, was nicht mehr gut läuft. Eigentlich würde ich auch da noch ein Jahr warten, weil ich das Gefühl habe, der große Sprung kommt erst mit dem 14er Iphone. Aber wer weiß das schon bei Apple. Auf die neue ATV haben wir ja auch ewig gewartet.

      2. Wer schon länger mit Apple arbeitet, hat auch schon öfters Prozi-Wechsel mitgemacht und weiß, dass so ein Wechsel Zeit braucht. Zum Glück hatte Apple immer einen recht weichen Übergang für die meisten Anwendungen geschaffen. M1 wird für mich ein Thema, wenn alles steht und alte Zöpfe abgeschnitten sind. Dann bleibt mein altes iPad so wie es ist und ein neues kommt dazu.

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