Ihr sucht eine ultimative Herausforderung bei maximal einfachem Gameplay? Dann schaut euch Lumena an.

Für das Spielen von Lumena empfiehlt sich die Verwendung eines Kopfhörers, da die verwendete Musik ein wesentlicher Bestandteil des Games ist. Für Lumena wurde eigens ein Soundtrack geschaffen, der mit seinen sieben Tracks sogar zum Preis von 6,93 Euro als iTunes-Download erhältlich ist. Ganz meinen Geschmack hat der Komponist Modbom mit seinen hektischen Elektro-Beats allerdings nicht getroffen.
Im Spiel allerdings sind diese schnellen Tracks von großer Bedeutung, da von ihnen das Gameplay abhängt. Im Wesentlichen besteht letzteres aus stetigen Wischgesten: Man schleudert in der Bildmitte angelegte Kugeln auf farblich passende Felder, die kreisförmig im Radius der Kugel angelegt sind. Im Rhythmus der Musik leuchten die Felder auf und erlöschen wieder. Richtig schwierig wird es, wenn mehrere Farben ins Spiel kommen – dann steigt die Frustration rasant an, da man bei der Geschwindigkeit des Games kaum mehr als ein paar Sekunden besteht.
Insgesamt gibt es in Lumena ganze sechs verschiedene Spielmodi, allerdings fiel es mir schon mehr als schwer, überhaupt den zweiten Modus freizuschalten – denn dafür muss man zunächst im ersten Modus länger als 30 Sekunden aushalten. Wer Herausforderungen liebt, wird allerdings an Lumena seine wahre Freude haben. Mich hat das hektische Gameplay schon nach kurzer Zeit so demotiviert, dass ich frustriert aufgegeben habe. Wie man im ersten Game-Modus „Spektrum“ laut Game Center ganze 1:46 Minuten wie der derzeit Führende der Highscore-Liste aushalten kann, ist mir ein Rätsel. Um weitere Eindrücke von Lumena und seinem Soundtrack zu vermitteln, haben wir für euch abschließend einen kurzen YouTube-Trailer eingebunden.