Apple TV wartet mit der nächsten Sport-Dokumentation auf, denn der Streaming-Dienst hat offiziell angekündigt, dass er an einer mehrteiligen Doku-Serie über das Leben von Tennis-Ikone Andre Agassi arbeitet. Erzählt werden soll eine Geschichte, die gleichermaßen mitreißend, komplex und inspirierend ist.
Illegale Downloads und Piraterie haben der Film- und Serien-Industrie zu schaffen gemacht. Vor gut 10 Jahren schien es genau für dieses Problem eine Lösung zu geben: Netflix. Nachdem der Streaming-Dienst im September 2014 in Deutschland an den Start ging, fühlten wir uns im siebten Himmel. Eine Serie oder einen Film schauen? Kein Problem, Netflix hat die passenden Inhalte. Später gesellte sich noch Prime Video hinzu, auch das war kein Problem. Die paar Euro hat man ja eh schon für schnelle Lieferungen bezahlt.
Die Berichterstattung hier im Blog stand in dieser Woche ganz im Zeichen der CES 2026 und all den spannenden Hardware-Neuerscheinungen, die die Messe im US-amerikanischen Las Vegas mit sich bringt. Ein wenig untergegangen ist dabei eine Nachricht zu Auszeichnungen für einige Apple TV-Serien und -Filme im Rahmen der Critics’ Choice Awards.
Der Videostreaming-Dienst Disney+ hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Streaming-Service auch die Bibliotheken von Hulu und ESPN integrieren wird. Nun hat das Unternehmen auch angekündigt, in der eigenen Disney+ App in diesem Jahr, beginnend mit den USA, auch vertikale Videos einzuführen.
Auch unterwegs sehen, was der Freundeskreis bei Spotify hört
Der aus schwedischer Entwicklung stammende Musikstreaming-Dienst Spotify (App Store-Link) bringt eine bereits schon länger von der Desktop-App bekannte Funktion nun auch auf Mobilgeräte: Die Anzeige von Freundes-Aktivitäten, mit der sich nachverfolgen lässt, was der eigene Freundeskreis gerade bei Spotify anhört.
Für alle Nutzer von Amazon Fire TV gibt es gute Nachrichten: Im Februar erhält die Benutzeroberfläche des Streaming Sticks ihr größtes Update seit fünf Jahren. Das kündigte Amazon auf der CES 2026 an und präsentierte dort auch erste Eindrücke des neuen Interfaces. Das Update soll die Nutzung deutlich schneller und – wie immer bei Updates – auch einfacher machen. Im Beitrag lest ihr, was sich ändern wird.
Das Audio-Unternehmen Cambridge Audio war bei uns im Blog schon häufiger Bestandteil unserer Berichterstattung – zuletzt hatte ich mir den neuesten Over-Ear-Kopfhörer mit ANC des Herstellers, den Cambridge Audio Melomania P100 SE, in einem kleinen Review genauer angesehen. Wie zu erwarten ist Cambridge Audio auch auf der diesjährigen CES-Messe in Las Vegas zugegen und hat dort die erste Aktivlautsprecher-Serie vorgestellt, die laut Angaben des Unternehmens „eine dreifache Weltneuheit“ ist.
Die Aktivlautsprecher der neuen L/R-Serie sollen einen High-End-Klang mit voller Dynamik und satten Bässen aus kompakten, minimalistisch gestalteten Gehäusen versprechen. Dazu stellt Cambridge Audio drei Modelle, L/R S, L/R M und L/R X, bereit. Die beiden größeren Lautsprecher ersetzen eine HiFi-Anlage vollständig, denn die gesamte Streaming-Elektronik sowie kraftvolle Endstufen sind in den Lautsprechern eingebaut. Die günstigen L/R S bieten mehrere Anschlussvarianten und einfache Inbetriebnahme für den Schreibtisch oder auf dem Regal.
Direktes Streaming über Tidal, Spotify, Deezer, UPnP, AirPlay 2 und mehr
Jedes Paar der Aktivlautsprecher mit eingebautem StreamMagic Player bietet die volle Anschluss- und Zuspielvielfalt der bekannten Receiver 150SE und des All-In-One-Systems Evo One: Am HDMI eARC kann ein Fernseher angeschlossen werden, der die Lautstärke über seine Fernbedienung steuert. An der MM-Phonostufe können Signale von einem Schallplattenspieler mit MM-System unverstärkt verarbeitet werden, während der Line-Eingang und die Digitaleingänge allen kabelgebundenen Quellen offenstehen.
Die eingebaute Plattform StreamMagic der vierten Generation unterstützt direktes Streaming über Tidal Connect, Spotify Connect Lossless, Qobuz Connect, Amazon Music, Deezer, Roon Ready, UPnP und Internetradio sowie die Nutzung in mehreren Räumen über Google Cast oder Apple AirPlay 2. Die Verbindung zwischen den beiden Lautsprechern eines Stereosets kann wahlweise per USB-C oder drahtlos nach dem WiSA HT Standard hergestellt werden.
Die eingebaute Streaming-Engine bietet komfortable Steuerung und Einrichtung über die kostenlose App (für iOS und Android) in den entsprechenden App-Stores. Mit einem eingebauten 7-Band-Equalizer und einer anwählbaren Ortsentzerrung kann der Klang manuell an den Geschmack, die Positionierung und die Raumakustik angepasst werden.
Dynamik und Klangqualität einer Standbox
Das akustische Konzept bei L/R M und L/R X setzt auf jeweils zwei Tiefmitteltöner in 2,5-Wege-Beschaltung, die von seitlichen Passivradiatoren unterstützt werden. Die seitlichen Radiatoren sind jeweils größer als die aktiven Bässe, was für eine besonders saubere und tiefbassstarke Wiedergabe bürgt. Die Frequenzweiche ist komplett digital aufgebaut, und pro Stereoset sorgen 6 Endstufen für eine präzise Ansteuerung jedes Chassis. Auf 2×150 Watt RMS summiert sich die Leistung eines Paars L/R M, beim größten Modell L/R X sind es sogar 2×400 Watt. Auch die neuen Torus-Hochtöner wurden eigens für die Cambridge Audio L/R entwickelt. Jedes Modell ist zudem mit einem speziell auf die Geometrie abgestimmten Waveguide ausgestattet, der eine besonders harmonische Ausbreitung der Schallwellen im Raum und holographische Abbildung garantiert. So lassen sich insbesondere die L/R X auch in größeren Räumen einsetzen.
Die L/R S-Variante der Aktivlautsprecherserie bietet einen günstigen und unkomplizierten Einstieg: Dank des geschlossenen Bassgehäuses ist ein präziser Tiefton und dröhnfreier Groove auch im Regal oder auf dem Schreibtisch garantiert. Eine optimierte Class-D-Verstärkung mit 100 W RMS-Leistung für alle vier Chassis ermöglicht einen transparenten, räumlichen und vollwertigen Klang. Die drahtlose Zuspielung zur Masterbox erfolgt per Bluetooth mit aptX HD Codec, kabelgebundene Quellen können per Analogeingang, USB und optischem Toslink vorgeschaltet werden. Eine App zur Fernbedienung per Bluetooth ermöglicht auch eine Klanganpassung unter Berücksichtigung der Plazierung, sowie mit anpassbaren Equalizer-Presets.
Preise, Farben und Verfügbarkeit
Die Cambridge L/R-Modelle werden während des Jahres 2026 in den Markt eingeführt werden: Die L/R S im 2. Quartal, L/R M und L/R X voraussichtlich im 3. Quartal. Alle Modelle sind in fünf Lackfarben – Weiß, Schwarz, Mitternachtsblau, Racing Grün, Orange – sowie in Echtholzfurnier Walnuss verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung für Deutschland liegt beim Cambridge Audio L/R S bei 499 Euro (alle Lacke) bzw. 549 Euro (Echtholzfurnier Walnuss), beim Cambridge Audio L/R M bei 1.399 Euro (alle Lacke) bzw. 1.499 Euro (Echtholzfurnier Walnuss), und beim Cambridge Audio L/R X bei 1.999 Euro (alle Lacke) bzw. 2.099 Euro (Echtholzfurnier Walnuss). Auf der EU-Website von Cambridge Audio gibt es weitere Informationen zu den drei neuen Aktivlautsprechern.
Wer den Musikstreaming-Dienst Spotify (App Store-Link) verwendet, wird zum Jahresende sicherlich schon die übliche „Wrapped“-Übersicht, mit der ein persönlicher Jahresrückblick für 2025 präsentiert wird, gesehen haben. In den restlichen Monaten muss man auf ähnliche Statistiken von Spotify allerdings verzichten: Was waren meine Lieblingssongs der letzten sechs Monate, und welche Künstlerinnen und Künstler habe ich im vergangenen Monat am meisten gehört?
Wer sich diese Fragen in Zukunft beantworten möchte, kann zur App Statiks (App Store-Link) greifen, die kostenlos im deutschen App Store erhältlich ist. Sie lässt sich bei einem Speicherplatzbedarf von rund 34 MB auf iPhones und iPads ab iOS/iPadOS 17.0 oder neuer ohne weitere Kosten, Abos oder Werbung auf die unterstützten Geräte herunterladen und steht auch bereits in deutscher Sprache zur Verfügung.
Statiks entstammt der Feder des österreichischen Indie-Entwicklers Anton Sarg, der zuvor auch schon einen Meme-Generator im deutschen App Store veröffentlicht hat. Statiks ist sein zweites Werk, das kurz vor Weihnachten dieses Jahres zudem noch ein Update mit einem aktualisierten iOS 26-Liquid Glass-Design erhalten hat.
„Dein Spotify Wrapped, 365 Tage im Jahr verfügbar. Statiks ist der unverzichtbare Musik-Tracker, mit dem über 2 Millionen Hörer ihre Spotify-Historie, Top-Künstler und Songs sofort analysieren können. Entdecke jetzt deine sich ständig weiterentwickelnden Musikcharts!“
Favoritenlisten in Statiks in Spotify-Playlists umwandeln
Statiks kann auch auf dem iPad verwendet werden.
So berichtet der Entwickler in der Beschreibung im deutschen App Store über Statiks. Es versteht sich von selbst, dass es ein eigenes Spotify-Konto benötigt, um die Anwendung nutzen zu können. Hat man Statiks den Zugriff auf den Spotify-Account ermöglicht, findet man in der App drei große Bereiche am unteren Bildschirmrand, „Top Songs“, „Top Künstler“ und „Zuletzt gehört“. Dort lassen sich die Top 50 favorisierten Tracks sowie Musiker und Musikerinnen zeitbasiert in einer Liste ansehen: Für den letzten Monat, das letzte halbe Jahr, oder für alle Zeiten.
Darüber hinaus bietet Statiks noch weitere praktische Features: Durch ein Antippen eines Eintrags in der Liste gelangt man auf eine Detailseite, auf der weitere Infos zum Song oder zum Künstler bzw. Künstlerin angezeigt werden. Spannend finde ich auch die Möglichkeit, jede angezeigte Statistikliste direkt in eine eigene Spotify-Playlist umwandeln zu können. So hat man beispielsweise die meistgehörten Songs der letzten sechs Monate immer bei sich.
Wer seine Lieblingsmusik auch mit anderen Personen oder in sozialen Netzwerken teilen möchte, findet in Statiks zudem noch benutzerdefinierte Vorlagen, um die aktuellen Statistiken mit den Top 5 schnell und einfach – und dazu noch grafisch ansprechend – weiterleiten zu können. Dazu setzt Statiks auf das universelle Teilen-Menü von iOS/iPadOS 26, so dass zahlreiche Möglichkeiten gegeben sind, um die eigenen musikalischen Vorlieben mit anderen teilen zu können.
Auch wenn ich selbst Spotify nur noch gelegentlich nutze und im Alltag zu Apple Music gewechselt bin, gefällt mir Statiks außerordentlich gut. Zudem verzichtet die Anwendung auf jegliche Werbung, In-App-Käufe oder Abos, und hält Spotify-User bei jedem neuen Start der App mit den aktuellen Statistiken auf dem Laufenden. Für die Zukunft würde ich mir noch eine Integration von Apple Music in Statiks wünschen, dann wäre die App aus meiner Sicht perfekt.
Apples hauseigener Videostreaming-Dienst Apple TV – bis vor kurzem noch mit einem „+“ versehen – hat sich im Verlauf der letzten Jahre wirklich hervorragend entwickelt und bietet mittlerweile einige hochkarätige und aufwändig produzierte Serien und Filme. Empfehlenswert ist aus meiner Sicht auf jeden Fall die skurrile Krimi-Serie „Jackson Lamb“ mit einem brillanten Gary Oldman als schrulliger Ermittler, die SciFi-Serie „Foundation“, die mittlerweile schon drei Staffeln aufweist, und auch die relativ neue futuristische „Pluribus“-Serie.
Im November hatte Amazon in seinem Streaming-Dienst Prime Video eine Funktion eingeführt, über die mithilfe künstlicher Intelligenz Zusammenfassungen von Serien in Videoform erzeugt wurden. Das Problem: Diese Zusammenfassungen waren offenbar extrem fehlerhaft. Das stellten unter anderem Nutzer fest. Nun hat Amazon die Funktion deaktiviert.
Veröffentlichung in diesem Jahr ist ausgeschlossen
Apple hat die Streaming-Box Apple TV 4K seit 2022 nicht mehr aktualisiert. Eigentlich galt 2025 als das Jahr, in dem endlich eine neue Generation erscheinen sollte. Entsprechende Gerüchte gab es zuhauf, doch inzwischen deutet vieles darauf hin, dass daraus nichts mehr wird.
Prime Video bringt bereits ab Werk ein großes und vielseitiges Angebot mit. Dennoch verstecken sich einige Filme, Serien, Dokus und weitere Inhalte hinter einer zusätzlichen Paywall. Dabei handelt es sich um die sogenannten Prime Video Channels, die sich optional gegen Aufpreis buchen lassen.
Wie Variety berichtet, hat Apple die Actionserie „Remnick“ (Apple-TV-Link) nach nur einer Staffel eingestellt. Die Serie um den US-Marshall Frank Remnick, gespielt von Jason Clarke, der sich auf die Jagd nach Schwerverbrechern macht, die nach einem Flugzeugabsturz entkommen sind, konnte die Zuschauer nicht nachhaltig überzeugen. Die Bewertungen auf IMDb wurden zuletzt immer schlechter.
RTL+ erhöht zum Jahreswechsel die Preise und ordnet gleichzeitig seine Abo-Pakete neu. Nachdem bereits viele Konkurrenten in den vergangenen Monaten teurer geworden sind, war dieser Schritt fast schon absehbar. Dennoch kommt die Anpassung überraschend früh, schließlich hat RTL+ erst im August 2024 an der Preisschraube gedreht.
Der Markt für Streamingdienste, sei es im Audio- oder Videobereich, boomt weiter. Auch das Medienunternehmen ProSiebenSat.1 ist seit einiger Zeit mit dem eigenen Service Joyn (App Store-Link) vertreten und bietet dort eine zugängliche TV-Mediathek, die mit einem Plus+ Abo zusätzliche Inhalte bereit stellt.