Statiks: Kostenlose App listet eure persönlichen Spotify-Statistiken auf

Wie eine dauerhafte "Wrapped"-Funktion

Zwei Screenshots von Statiks auf zwei iPhone 17 Pro Max

Wer den Musikstreaming-Dienst Spotify (App Store-Link) verwendet, wird zum Jahresende sicherlich schon die übliche „Wrapped“-Übersicht, mit der ein persönlicher Jahresrückblick für 2025 präsentiert wird, gesehen haben. In den restlichen Monaten muss man auf ähnliche Statistiken von Spotify allerdings verzichten: Was waren meine Lieblingssongs der letzten sechs Monate, und welche Künstlerinnen und Künstler habe ich im vergangenen Monat am meisten gehört?

Wer sich diese Fragen in Zukunft beantworten möchte, kann zur App Statiks (App Store-Link) greifen, die kostenlos im deutschen App Store erhältlich ist. Sie lässt sich bei einem Speicherplatzbedarf von rund 34 MB auf iPhones und iPads ab iOS/iPadOS 17.0 oder neuer ohne weitere Kosten, Abos oder Werbung auf die unterstützten Geräte herunterladen und steht auch bereits in deutscher Sprache zur Verfügung.


Statiks entstammt der Feder des österreichischen Indie-Entwicklers Anton Sarg, der zuvor auch schon einen Meme-Generator im deutschen App Store veröffentlicht hat. Statiks ist sein zweites Werk, das kurz vor Weihnachten dieses Jahres zudem noch ein Update mit einem aktualisierten iOS 26-Liquid Glass-Design erhalten hat.

„Dein Spotify Wrapped, 365 Tage im Jahr verfügbar. Statiks ist der unverzichtbare Musik-Tracker, mit dem über 2 Millionen Hörer ihre Spotify-Historie, Top-Künstler und Songs sofort analysieren können. Entdecke jetzt deine sich ständig weiterentwickelnden Musikcharts!“

Favoritenlisten in Statiks in Spotify-Playlists umwandeln

Drei iPad-Screenshots von Statiks
Statiks kann auch auf dem iPad verwendet werden.

So berichtet der Entwickler in der Beschreibung im deutschen App Store über Statiks. Es versteht sich von selbst, dass es ein eigenes Spotify-Konto benötigt, um die Anwendung nutzen zu können. Hat man Statiks den Zugriff auf den Spotify-Account ermöglicht, findet man in der App drei große Bereiche am unteren Bildschirmrand, „Top Songs“, „Top Künstler“ und „Zuletzt gehört“. Dort lassen sich die Top 50 favorisierten Tracks sowie Musiker und Musikerinnen zeitbasiert in einer Liste ansehen: Für den letzten Monat, das letzte halbe Jahr, oder für alle Zeiten.

Darüber hinaus bietet Statiks noch weitere praktische Features: Durch ein Antippen eines Eintrags in der Liste gelangt man auf eine Detailseite, auf der weitere Infos zum Song oder zum Künstler bzw. Künstlerin angezeigt werden. Spannend finde ich auch die Möglichkeit, jede angezeigte Statistikliste direkt in eine eigene Spotify-Playlist umwandeln zu können. So hat man beispielsweise die meistgehörten Songs der letzten sechs Monate immer bei sich.

Wer seine Lieblingsmusik auch mit anderen Personen oder in sozialen Netzwerken teilen möchte, findet in Statiks zudem noch benutzerdefinierte Vorlagen, um die aktuellen Statistiken mit den Top 5 schnell und einfach – und dazu noch grafisch ansprechend – weiterleiten zu können. Dazu setzt Statiks auf das universelle Teilen-Menü von iOS/iPadOS 26, so dass zahlreiche Möglichkeiten gegeben sind, um die eigenen musikalischen Vorlieben mit anderen teilen zu können.

Auch wenn ich selbst Spotify nur noch gelegentlich nutze und im Alltag zu Apple Music gewechselt bin, gefällt mir Statiks außerordentlich gut. Zudem verzichtet die Anwendung auf jegliche Werbung, In-App-Käufe oder Abos, und hält Spotify-User bei jedem neuen Start der App mit den aktuellen Statistiken auf dem Laufenden. Für die Zukunft würde ich mir noch eine Integration von Apple Music in Statiks wünschen, dann wäre die App aus meiner Sicht perfekt.

Statiks: Spotify Statistiken
Statiks: Spotify Statistiken
Entwickler: Anton Sarg
Preis: Kostenlos

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Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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