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Spotify wird zur Fitness-Plattform

On-Demand-Kurse gelauncht

15 Kommentare zu Spotify wird zur Fitness-Plattform

Screenshots von Spotify Fitness

Spotify (App-Store-Link) erweitert sein Angebot immer weiter und scheint nun auch zu einer Fitness-Plattform mutiert zu sein. Der Streamingdienst hat nämlich ab sofort tausende On-Demand-Sportkurse im Programm und launcht außerdem kuratierte Workouts-Playlists. Die Playlisten stehen dabei allen Spotify-Nutzern zur Verfügung. An den On-Demand-Kursen können alle Premium-Abonnenten teilnehmen. Die Kurse selbst sind in Kooperation mit dem Fitnessgeräte-Hersteller Peloton entstanden.

Mit der Integration von Fitness-Videos in die hauseigene Musik-App geht Spotify nun einen Schritt, den mit Blick auf das Apple-Universum eigentlich Apple hätte tun müssen. Schließlich verfügt Apple selbst seit Jahren sowohl über eine eigene Musik-Streaming-App als auch über seine eigene Fitness-Plattform. Nun kommt Spotify Apple aber in dieser Hinsicht zuvor und launcht entsprechende Fitnesskurse für seine zahlenden Kunden.


Über 1400 Kurse stehen den Premium-Nutzern dabei zum Start von Spotify Fitness zur Verfügung. Tendenz steigend. Um das Angebot zu durchstöbern, müsst ihr in der App in der Suchzeile einfach „Fitness“ eingeben und dann die Kategorie „Fitness“ unter Genres auswählen. Alternativ gelangt ihr hier zur Übersicht. Hier habt ihr die Möglichkeit, tiefer einzusteigen und Workouts und Playlist nach eurem Geschmack zu finden. Auch die Kategorie „Workouts auf Deutsch“ ist dabei.

Spotify Fitness kann geräteübergreifend genutzt werden

Wer ein Workout unterwegs absolvieren möchte, kann die Trainingsvideos außerdem für die Offline-Nutzung herunterladen. Verfügbar ist das neue Fitness-Angebot dabei auf allen Endgeräten, sei es nun auf dem iPhone, dem TV oder Smart-Speakern mit Spotify-App. So könnt ihr jederzeit auch während des Trainings zwischen den Geräten wechseln, auf denen ihr die Inhalte wiedergeben wollt. Die Kurse selbst werden zwar vom Fitness-Geräte-Hersteller Peloton gesponsert, Geräte selbst sind aber für die Workouts in der Regel nicht nötig. So soll ein niedrigschwelliger Einstieg in die Home-Fitness möglich sein.

Aus meiner Sicht schließt Spotify mit diesem Angebot wie gesagt eine offensichtliche Lücke, für deren initiale Schließung eigentlich Apple prädestiniert gewesen wäre. Doch wer weiß, vielleicht zieht Apple ja nun nach und findet damit den richtigen Dreh oder ein würdiges Ende für seine Fitness-App.

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Marlene
Ich bin seit 2022 Teil des Teams und beobachte mit weiterhin steigendem Interesse die Entwicklungen innerhalb der Tech-Branche. Besonders interessieren mich die Bereiche KI, Regulation und Social Media. Natürlich probiere ich aber auch mit Freude neue Apps und Zubehör aus und schreibe gerne über technischen Innovationen, die das Leben einfacher machen.

Kommentare 15 Antworten

  1. Apple hätte dass nicht tun müssen, finde es eh absurd dass Apple den Schrott immer noch hat. Er war während den Lockdown gut aber nun schon lange nicht mehr nötig. Er diese Kurse wirklich aktiv machen will, geht ins Fitness Studio in entsprechende Kurse mit andere zusammen, das Spornt definitiv mehr an als einfach ein Video laufen zu lassen.

    Erst recht wenn der Trainer einen entsprechenden dann auch noch direkt anspricht dass man die letzten 10 Sekunden noch mit Powern soll. Beim Video hört man einfach eher auf und wundert sich warum nach Wochen des Trainings die Erfolge ausbleiben. Denn die allerwenigsten haben den entsprechende Ehrgeiz und Disziplin da immer 100% bis zum Schluss mit zu machen.

    Und die den Ehrgeiz und Disziplin haben, brauchen weder diese Kurse noch diese Videos. Da die, pauschal gesagt, auch alleine Burpees und Co machen bis sie fast umkippen.

      1. Komplett lesen hilft. Ich schließe nicht auf alle, es steht ganz klar drinnen dass die allerwenigstens den entsprechenden Ehrgeiz und Disziplin immer 100% bis zum Schluss zugeben.

        Das heißt also nicht dass es niemand macht, aber eben nur die allerwenigstens.

        BTW
        Getroffene Hunde bellen am lautesten.

        1. Hast Du Umfragen gemacht oder warum schließt Du von Dir auf die Allgemeinheit?
          Ich kenne einige Menschen, incl. mir selbst, die die Fitnessapp regelmäßig benutzen.
          Genauso wenig braucht man einen Coach, der einen antreibt, denn entweder hat man die intrinsische Motivation oder nicht (dann benutzt man aber auch nicht die Fitness-App).

          1. Noch einer der nicht lesen kann… selbst in diesen Kommentar steht dass nur die allerwenigsten mit 100% bis zum Ende mitmachen.

            Wir können aber gern mal zusammen was machen, dann wiest du merken dass du automatisch mehr machen wirst wenn du nicht allein vorm TV bist wo der Trainer 0 auf dich eingeht.

            Wenn ich dich dann auch noch direkt Pushe wirst du nochmal mehr machen und wirkliche Trainingsreize setzen.

            Es hat schon einen Grund warm die meisten alleine scheitern und nicht dass erreichen was sie eigentlich erreichen wollen.

          2. Tja, nur, dass ich nicht die Allermeisten bin 😉 fahre 200km Rad und laufe 30km in der Woche. Dennoch sehe ich Fitness als interessante Alternative, um unbekannte Übungen zu lernen und es ist umsonst, da ich Apple One habe 🤷🏽‍♂️
            Warum soll ich es dann nicht nutzen?

          3. Ja, dann gehörst du nicht dazu Glückwunsch aber ich pauschalisierte ja auch nicht und sagte ja auch nicht niemand gibt alleine 100% sondern nur die allerwenigstens.

            Ich brauche es auch nicht, denn ich gebe die Kurse und ob ich alleine in Raum bin oder 1 bis 30 andere dabei sind ist mir ziemlich egal.

            Ich sagte darüber hinaus auch nicht, dass du oder die anderen es nicht nutzen sollen. Ich sagte ich schlicht dass ich es Absurd finde dass Apple das immer noch im Programm hat. Wird aber auch nur halb scharrig gepflegt, sonst würde es ja eine richtige Synchro geben und nicht nur eine Lieblose KI Synchro.

    1. Hast du komplett Recht, ich spreche nicht für alle aber ich spreche aus Erfahrung als ein Personal Trainer der Regelmäßig das Feedback bekommt von Clienten die seit Monaten oder sogar Jahre solche Apps nutzen und laut eigenen Aussagen trotzdem nicht weiter kommen.

      Ganz egal ob es einfach um sowas geht wie Kräftiger, Ausdauernder oder Gewichtsreduzierung wollen.

      Sowie sie bei mir dann sind, machen wir immer erstmal so ein Workout welche sie durch diese Videos gewohnt sind und das Resultat ist immer das gleiche, sowie ich nur minimal Pushe oder einfach nur Mitmache mache, machen sie mehr, bis es für sie eben wirklich Anstrengend ist und somit der neue Reiz auch gesetzt wird. Alleine hören alle durch die Bank immer dann auf wenn es ein bisschen Anstrengend wird.

  2. „Mit der Integration von Fitness-Videos in die hauseigene Musik-App geht Spotify nun einen Schritt, den mit Blick auf das Apple-Universum eigentlich Apple hätte tun müssen.“
    Sagt wer? Ach Marlene. Na dann …

  3. Hab die Fitness+ App jetzt spaßeshalber (wegen Apple one) einfach mal probiert für cool downs bzw mobility Programme zuhause am TV. Macht Spaß, ist ok, aber es sollte definitiv ne App für sich bleiben und nicht in Apple Music drin sein weil warum?? Die Musik selber die bei den Programmen läuft ist jetzt nicht unbedingt nötig und Apple Music hat genug workout-bezogene playlists für alle möglichen gym Situationen.

  4. Hoffen wir mal, das Spotify dafür nicht die Preise für alle erhöht. Ich brauche keine Videos, keine Podcasts oder Fitness-Trainings, für die ich indirekt zahlen miss, in einer Musik-App.

  5. Was kommt als nächstes in die Spotify App…Navigieren und bezahlen? Irgendwann ist es auch mal gut. Die App ist mittlerweile mehr mit überflüssigen Sachen vollgestopft wie damals mal iTunes. Die meisten Leute, mich eingeschlossen, wollen doch nur einfach Musik hören.

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