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Spotify wird zur Fitness-Plattform

On-Demand-Kurse gelauncht

5 Kommentare zu Spotify wird zur Fitness-Plattform

Screenshots von Spotify Fitness

Spotify (App-Store-Link) erweitert sein Angebot immer weiter und scheint nun auch zu einer Fitness-Plattform mutiert zu sein. Der Streamingdienst hat nämlich ab sofort tausende On-Demand-Sportkurse im Programm und launcht außerdem kuratierte Workouts-Playlists. Die Playlisten stehen dabei allen Spotify-Nutzern zur Verfügung. An den On-Demand-Kursen können alle Premium-Abonnenten teilnehmen. Die Kurse selbst sind in Kooperation mit dem Fitnessgeräte-Hersteller Peloton entstanden.

Mit der Integration von Fitness-Videos in die hauseigene Musik-App geht Spotify nun einen Schritt, den mit Blick auf das Apple-Universum eigentlich Apple hätte tun müssen. Schließlich verfügt Apple selbst seit Jahren sowohl über eine eigene Musik-Streaming-App als auch über seine eigene Fitness-Plattform. Nun kommt Spotify Apple aber in dieser Hinsicht zuvor und launcht entsprechende Fitnesskurse für seine zahlenden Kunden.


Über 1400 Kurse stehen den Premium-Nutzern dabei zum Start von Spotify Fitness zur Verfügung. Tendenz steigend. Um das Angebot zu durchstöbern, müsst ihr in der App in der Suchzeile einfach „Fitness“ eingeben und dann die Kategorie „Fitness“ unter Genres auswählen. Alternativ gelangt ihr hier zur Übersicht. Hier habt ihr die Möglichkeit, tiefer einzusteigen und Workouts und Playlist nach eurem Geschmack zu finden. Auch die Kategorie „Workouts auf Deutsch“ ist dabei.

Spotify Fitness kann geräteübergreifend genutzt werden

Wer ein Workout unterwegs absolvieren möchte, kann die Trainingsvideos außerdem für die Offline-Nutzung herunterladen. Verfügbar ist das neue Fitness-Angebot dabei auf allen Endgeräten, sei es nun auf dem iPhone, dem TV oder Smart-Speakern mit Spotify-App. So könnt ihr jederzeit auch während des Trainings zwischen den Geräten wechseln, auf denen ihr die Inhalte wiedergeben wollt. Die Kurse selbst werden zwar vom Fitness-Geräte-Hersteller Peloton gesponsert, Geräte selbst sind aber für die Workouts in der Regel nicht nötig. So soll ein niedrigschwelliger Einstieg in die Home-Fitness möglich sein.

Aus meiner Sicht schließt Spotify mit diesem Angebot wie gesagt eine offensichtliche Lücke, für deren initiale Schließung eigentlich Apple prädestiniert gewesen wäre. Doch wer weiß, vielleicht zieht Apple ja nun nach und findet damit den richtigen Dreh oder ein würdiges Ende für seine Fitness-App.

‎Spotify - Musik und Playlists
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Entwickler: Spotify Ltd.
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Marlene
Ich bin seit 2022 Teil des Teams und beobachte mit weiterhin steigendem Interesse die Entwicklungen innerhalb der Tech-Branche. Besonders interessieren mich die Bereiche KI, Regulation und Social Media. Natürlich probiere ich aber auch mit Freude neue Apps und Zubehör aus und schreibe gerne über technischen Innovationen, die das Leben einfacher machen.

Kommentare 5 Antworten

  1. Apple hätte dass nicht tun müssen, finde es eh absurd dass Apple den Schrott immer noch hat. Er war während den Lockdown gut aber nun schon lange nicht mehr nötig. Er diese Kurse wirklich aktiv machen will, geht ins Fitness Studio in entsprechende Kurse mit andere zusammen, das Spornt definitiv mehr an als einfach ein Video laufen zu lassen.

    Erst recht wenn der Trainer einen entsprechenden dann auch noch direkt anspricht dass man die letzten 10 Sekunden noch mit Powern soll. Beim Video hört man einfach eher auf und wundert sich warum nach Wochen des Trainings die Erfolge ausbleiben. Denn die allerwenigsten haben den entsprechende Ehrgeiz und Disziplin da immer 100% bis zum Schluss mit zu machen.

    Und die den Ehrgeiz und Disziplin haben, brauchen weder diese Kurse noch diese Videos. Da die, pauschal gesagt, auch alleine Burpees und Co machen bis sie fast umkippen.

  2. „Mit der Integration von Fitness-Videos in die hauseigene Musik-App geht Spotify nun einen Schritt, den mit Blick auf das Apple-Universum eigentlich Apple hätte tun müssen.“
    Sagt wer? Ach Marlene. Na dann …

  3. Hab die Fitness+ App jetzt spaßeshalber (wegen Apple one) einfach mal probiert für cool downs bzw mobility Programme zuhause am TV. Macht Spaß, ist ok, aber es sollte definitiv ne App für sich bleiben und nicht in Apple Music drin sein weil warum?? Die Musik selber die bei den Programmen läuft ist jetzt nicht unbedingt nötig und Apple Music hat genug workout-bezogene playlists für alle möglichen gym Situationen.

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