Icon des ECOVACS Goat O1200 LiDAR PRO

Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro: Erfolgreicher Kantenschnitt?

So schlägt sich der eingebaute Trimmer

Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das?

Die beiden Ecovacs GOAT Modelle nebeneinander

Vor rund einem Monat habe ich im großen Garten meiner Eltern zwei neue Mähroboter installiert: Den Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro (Amazon-Link) und den etwas kleineren Goat O1200 LiDAR Pro (Amazon-Link). Nach knapp sechs Wochen ist es Zeit für ein erstes Fazit, wobei ich hier ein besonderes Augenmerk auf den eingebauten Trimmer werfen möchte. Dieser soll Nacharbeiten überflüssig machen, die bei bisherigen Mährobotern oftmals notwendig waren.

Der Kantentrimmer der neuen Ecovacs-Mähroboter im Detail

Der Kantentrimmer des Goat O1200 LiDAR Pro

Ein Highlight der neuen Ecovacs-Modelle ist der eingebaute True-Edge-Trimmer. Insbesondere beim kleineren Goat O1200 LiDAR Pro ist das definitiv ein Alleinstellungsmerkmal, denn in der Preisklasse bis 1.000 Euro gab es ein solches Feature bisher nicht. Und das, obwohl das Problem bereits seit den Anfängen der Mähroboter existiert.


Die meisten Modelle lassen einen Abstand von rund 10 Zentimetern zum Rand. Zusammen mit ein wenig Sicherheitsabstand reichen die üblicherweise in deutschen Gärten verbauten Randsteine mit einer Breite von sechs oder acht Zentimetern nicht aus. Normale Mähroboter erwischen die Grashalme am Rand daher nicht, so dass man alle paar Wochen noch mal manuell nachschneiden muss.

Der Kantentrimmer der neuen Ecovacs-Modelle löst dieses Problem und macht dabei einen richtig guten Job. Hier seht ihr den Roboter bei einer Fahrt am Zaun, über die gesamte Länge des Gartens sind dort keine hohen Grasbüschel mehr zu sehen.

Mähroboter von Ecovacs schneidet am Rand entlang

Zum Vergleich: An einer anderen Stelle im Garten habe ich neben einer Lampe nicht genau genug kartiert, hier hat sich über den gleichen Zeitraum schon fast ein kleiner Urwald gebildet.

Auch an ein paar anderen Stellen waren die von mir gesetzten Grenzen nicht ganz perfekt. Hier habe ich am Wochenende noch einmal nachgebessert, was absolut kein Problem darstellt. Man kann in der Ecovacs-App eine neue Mähfläche hinzufügen, fährt die betreffenden Stellen noch einmal ordentlich ab, und speichert den neuen Bereich dann. Die App erkennt automatisch, dass der neue Bereich zur Mähfläche gehört, und passt die vorhandene Karte entsprechend an.

Etwas umständlicher Zeitplan und Trimmer-Lautstärke

Eine Sache ist nicht ganz perfekt gelöst. Im Zeitplan müssen zwei getrennte Aufgaben erstellt werden: Einmal zum Mähen der Fläche und dann separat zum Kantenschneiden. Es ist nicht möglich, eine komplette Aufgabe zu erstellen, in der beides erledigt wird. Am Ende erstellt man den Zeitplan aber ja nur ein einziges Mal, daher ist das nicht unbedingt ein großes Thema. Man muss halt nur daran denken, noch das Kantenschneiden manuell in den Zeitplan aufzunehmen.

Der einzige Nachteil des Trimmers: Er ist so laut, wie so ein Trimmer mit einem rotierenden Draht nun mal ist. Man sollte diese Aufgabe also vielleicht nicht unbedingt zwischen 12 und 15 Uhr starten, wenn einem das Verhältnis zu den Nachbarn wichtig ist. Hier im Garten mit einigen Wegen und zusätzlichen Beeten dauert das Kantenschneiden knapp 30 Minuten.

Das Ergebnis kann sich am Ende des Tages aber definitiv sehen lassen. Der Goat O1200 LiDAR Pro für 999 Euro, der Goat A1600 LiDAR Pro für 1.499 Euro und auch der Goat A3000 LiDAR Pro für 2.299 Euro lösen ein Problem, das Mähroboter in den vergangenen Jahren definitiv hatten. Aber für welches Modell sollte man sich am Ende entscheiden?

Goat O1200 LiDAR Pro oder Goat A1600 LiDAR Pro?

Die Unterseite der beiden Mähroboter
Der größere Ecovacs Goat A1600 LiDAR Pro arbeitet mit zwei Mähwerken.

Ich habe ja diese beiden Modelle getestet und prinzipiell sind sie technisch identisch. Die maximalen Quadratmeter sind ja bereits im Produktnamen genannt, so große Gärten dürften aber wohl nur die wenigsten von uns haben. In meinem Testgarten sind es rund 370 Quadratmeter Fläche, die gemäht werden muss.

Prinzipiell ist hier der Goat O1200 LiDAR Pro ausreichend dimensioniert und preislich natürlich deutlich attraktiver.

Der große Vorteil des 500 Euro teureren Goat A1600 LiDAR Pro: Er arbeitet deutlich schneller. Die 370 Quadratmeter Rasenfläche schafft er in ziemlich genau der Hälfte der Zeit. Mit dem Doppelklingensystem und zwei Mähwerken hat er eine deutlich größere Schnittbreite (33 statt 22 Zentimeter). Außerdem kann er in der Basisstation dank höherer Spannung deutlich schneller aufgeladen werden.

Entscheidend ist aus meiner Sicht am Ende eine ganz andere Tatsache. Nämlich der bei beiden Modellen integrierte Kantentrimmer, der in der Praxis definitiv überzeugt hat.

ECOVACS Goat O1200 LiDAR PRO Mähroboter ohne Begrenzungskabel, 1.200 m...
  • 【Intelligente Navigation für sichereres Mähen 】Das bahnbrechende Dual-LiDAR-Navigationssystem HoloScope 360 verfügt über ein 360°-LiDAR-Modul...
  • 【Freihändiges Mähen】Der GOAT O1200 LiDAR PRO erkennt und speichert automatisch alle Arten von Begrenzungen, sodass keine zusätzliche...
ECOVACS Goat A1600 LiDAR PRO Mähroboter ohne Begrenzungskabel, 1.600 m...
  • 【Schärfere Sicht und intelligentere Navigation für sichereres Mähen】 Dank Dual-LiDAR und AI Vision erstellt der GOAT A1600 LiDAR PRO eine...
  • 【Freihändiges Mähen】Leg in nur 15 Minuten los. Der GOAT A1600 LiDAR PRO kann alle Arten von Begrenzungen erkennen und speichern. Sobald ein...

Anzeige

Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 8 Antworten

  1. Hi Fabian,
    Vielen Dank für diesen Testbericht. Denn genau das Kantenschneiden hat mich auch an diesem Mähroboter interessiert und die technische Umsetzung klingt absolut logisch. Leider waren einige YouTube Videos genau zum Thema Kantenschneiden beim Ecovacs eher sehr durchwachsen weshalb ich von dem Modell wieder Abstand genommen hatte. Nach deinem Bericht klingt es aber eher so als ob der Ecovacs die Kanten genauso gut rasiert wie ein Fadenhandtrimmer. Würdest du das so unterschreiben? Für ein kurzes Feedback wäre ich sehr dankbar.

    1. Was haben die Videos denn Kontakt gesagt? Bei meinem Vater im garten sah es bis auf ein paar Stellen sehr gut aus. An den Stellen habe ich noch mal die Kartierungen verbessert. Im Vergleich zu normalen Mährobotern ein großer Fortschritt und preislich zahlt man ja nicht viel drauf.

  2. Hallo Fabian, vielen Dank für den Bericht.
    Es wird einiges über noch nicht ausgereifte Software und schlechte WLAN Verbindung berichtet… wie ist deine Erfahrung?
    Wo stehen die Beide? In der Garage? Laut der Dokumentation sollte relativ viel Platz um der Ladestation frei sein…. Habe an so wie einen geschlossenen Box in der Hecke gedacht…
    ob technisch möglich wäre?
    Vielen Dank 🤝

    1. Also einer der beiden steht in einer „geschlossen“ Garage ca. 10 Meter vom nächsten Repeater (im Haus) weg. Gibt keine Probleme.
      Was konkret soll bei der Software nicht ausgereift sein? Mir ist nichts aufgefallen, kann aber gerne noch mal nach konkreten Details sehen.

  3. Da fragt man sich doch, warum es ein Trimmer am Rand ist und nicht ein einfaches Schneidedrehrad. So wie in der Mitte nur am Aussenrand. 🤷

    Vielleicht sollte ich es selbst erfinden. Ein Schneidewerkzeug zum Rand am Mäher versetzt…

  4. Hallo Fabian,

    Ich hab eine Frage zum Trimmer.
    Bei einer „90 Grad Ecke“ rund ausgeführt, wie klein darf der Radius sein damit er schön durchfahren kann und nichts stehen bleibt?
    Hoffe ich drücke mich verständlich aus.

    Besten Dank!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert