Racing Master: Ein würdiger Ersatz für Real Racing?

Racing Master: Ein würdiger Ersatz für Real Racing?

Entwickelt von NetEase Games und Codemasters

Racing Master im App Store

Wenn es um halbwegs realistische Rennspiele auf iPhone und iPad ging, dann war Real Racing in den letzten Jahren die erste Anlaufstelle. Nach über einem Jahrzehnt wurde das erfolgreiche Rennspiel vor einigen Monaten allerdings eingestellt – und kann nach Abschaltung der Server noch nicht einmal mehr gespielt werden. Gibt es nun einen würdigen Ersatz? Racing Master, entwickelt von NetEase Games und Codemasters, steht in den Startlöchern.

Das Rennspiel ist bereits seit dem vergangenen Jahr in Asien erhältlich und wurde dort weiter optimiert. Mittlerweile sind Vorbestellungen auf der ganzen Welt möglich und der offizielle Release ist für den 8. Mai angesetzt. Der Download von Racing Master ist kostenlos, ähnlich wie Real Racing will sich das Spiel über In-App-Käufe finanzieren. Wie sehr man zu denen gedrängt wird, können wir bisher natürlich noch nicht einschätzen.


Zumindest optisch hat das Spiel einiges zu bieten, das ist bereits auf den Screenshots zu erkennen. Spannend finde ich zum Beispiel die folgende Cockpit-Ansicht aus einem Ferrari, bei dem wir nicht nur das Lenkrad und die Arme des Piloten sehen, sondern auch das gesamte Armaturenbrett inklusive des Tachos und der Anzeigen. Das sieht schon wirklich schick aus.

Cockpit-Perspektive in Racing Master

„Racing Master nutzt modernste Technologie, um atemberaubende Rennaction zu bieten – mit kinoreifer Beleuchtung und realistischen Motorengeräuschen, die direkt von den echten Autos aufgenommen wurden“, heißt es vom Entwicklerteam. „Das Spiel bietet ein umfangreiches und abwechslungsreiches Gameplay, darunter Online-Duelle in Echtzeit, Live-Meisterschaftsveranstaltungen, Hunderte von lizenzierten Fahrzeugen und umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten.“

Racing Master bringt euch in Städte und auf echte Rennstrecken

Was die Strecken angeht, ist die Vielfalt ebenfalls ziemlich groß. Es geht auf echte, gescannte Formel-1-Strecken wie Shanghai oder Spielberg, dazu aber auch mitten durch ikonische Städte wie San Francisco, Barcelona oder Amsterdam. Und auch in den Alpen wird man in Racing Master unterwegs sein.

Was für mich bisher die große unbekannte Größe ist: Wie „nervig“ wird das Bezahlmodell in Racing Master? Wie viele unterschiedliche Währungen gibt es, wie oft muss man Pausen einlegen, wenn man nicht bezahlen möchte? Das werden wir wohl erst im Mai nach dem weltweiten Launch im App Store herausfinden.

Racing Master
Racing Master

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Fabian
Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 3 Antworten

  1. Wieder so ein Pay to Win Racing-Spiel 😡

    Vermutlich genauso schlimm wie damals Real Racing 3 👎

    Mittlerweile gibt es doch immer mehr Premium-Spiele auf iOS.

    Daher verzichte ich hier gerne.

  2. Monetarisierung & Gacha

    Wie bei vielen asiatischen Mobile-Titeln ist das Geschäftsmodell ein großes Thema in den Reviews:

    • Gacha-System: Um die absoluten Top-Autos (S-Klasse) zu bekommen, ist viel Glück oder Geld nötig. Dies führt oft zu Abzügen in den Bewertungen von F2P-Spielern (Free-to-Play).

    • Tuning-Power: Kritisiert wird teilweise, dass Upgrades im kompetitiven Multiplayer einen spürbaren Vorteil verschaffen können, was zu „Pay-to-Win“-Vorwürfen führt.

    Das sagt eine Zusammenfassung über Gemini bzgl Bewertungen aus Aisen, ist also nicht was auf mein iPhone oder iPad wandern wird.

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