April: Neue „Malen nach Zahlen“-App eignet sich auch problemlos für Anfänger

Das Ausmalen von Bildern kann zur Entspannung beitragen. Mit April gibt es eine neue Anwendung, die genau darauf abzielt.

April

Ich erinnere mich noch an meine Kindheit und Jugend, als es kleine Ölmalerei-Sets unter dem Titel „Malen nach Zahlen“ zu kaufen gab und damit selbst die untalentiertesten Pinselschwinger zum Picasso werden konnten. Ähnlich verhält es sich auch in der kürzlich erschienenen Universal-App April (App Store-Link), die ab iOS 9.0 oder neuer sowie bei 178 MB an freiem Speicherplatz auf das iOS-Gerät geladen werden kann. Eine deutsche Lokalisierung ist für die Mal-App bisher noch nicht vorhanden.

Das berühmte „Malen nach Zahlen“-Prinzip, bei dem einer spezifischen Farbe eine Zahl zugeordnet wird und so ein Bild mit entsprechenden Zahlenfeldern ausgemalt werden will, findet sich auch in April. Laut Angaben der Entwickler stehen dazu mehrere hundert Vorlagen bereit, die sich vom neuen Nutzer ausmalen lassen. Wer jedoch gleich auf alle Motive Zugriff haben möchte, ist auf ein kostenpflichtiges Premium-Abo angewiesen, das zum Preis von 9,99 USD/Monat in der App abgeschlossen werden kann. Gleichzeitig erhält man damit auch Werbefreiheit und bald die Möglichkeit, fertig gemalte Bilder als druckbare PDFs zu exportieren.

Aber auch ohne eine Investition in ein Abonnement können in April bereits einige Motive gratis ausgemalt werden. Das Besondere daran: Je nachdem, wie weit man ein Bild vervollständigt hat, erhält man entsprechende Sterne, die den Hobby-Maler nach und nach leveltechnisch aufwerten. Dies ist in sofern praktisch, da sich einige Bildergalerien erst mit höheren Leveln freischalten lassen. 

Teilen von fertigen Kunstwerken in sozialen Netzwerken möglich

Auch das Malen an sich ist sehr anfängerfreundlich gestaltet und erlaubt es, mit einfachen Fingertipps eine entsprechende Farbe auszuwählen, und die entsprechend markierten Felder dann auszumalen. „Über den Strich“ malen ist dabei kein Problem, da April über ein intelligentes System verfügt, das Wischgesten über dem Rand eines Farbfeldes nicht erkennt. Somit ist es nicht möglich, aus Versehen auch weitere Felder mit der falschen Farbe zu bemalen. Ebenfalls vorhanden ist übrigens eine Unterstützung für den Apple Pencil.

Die fertigen Werke können dann von den Neu-Picassos in verschiedenen sozialen Netzwerken geteilt, per Messenger versendet, oder auch in der Camera Roll bzw. in Cloud-Diensten oder bei Evernote gesichert werden. Ich habe allerdings festgestellt, dass die April-App bei jedem Versuch, ein fertig gemaltes Motiv in der Fotobibliothek zu sichern, abgestürzt ist – ohne Sicherung des Bildes. Ich hoffe, dass hier in Zukunft noch nachgebessert wird. Für alle Mal- und Zeichen-Fans, die ab und an ein wenig Farbe und Entspannung in den Alltag bringen wollen, ist April aber eine hervorragende Option.

‎April Coloring
‎April Coloring
Entwickler: Crimson Pine Games
Preis: Kostenlos+

Kommentare 7 Antworten

  1. Mich macht dieses Prwismodell echt sauer. Netflix kostet auch ca. 10 Euro, aber dafür bekommt man auch richtig was geboten. Für eine Ausmahl App ist dies deutlich überzogen.

    1. Hier wird wohl darauf gesetzt, das user das Ende des testzeitrsuns verpassen und zahlen sollen.

      Für mich unseriöses Modell. Besonders bei diesem Preis.

  2. Wenn dem so ist (hab noch nicht wirklich nachgeschaut), sollte doch unbedingt im Artikel darauf hingewiesen werden, denn- „ …ist auf ein kostenpflichtiges Premium-Abo angewiesen, das zum Preis von 9,99 USD/Monat in der App abgeschlossen werden kann….“ -“kann“ heißt für nicht nicht, dass man hier eventuell automatisch abgezockt wird ?

  3. „Free trial automatically converts to a paid subscription unless canceled at least 24-hours before the end of the trial period. From that point onwards, subscription automatically renews unless canceled at least 24-hours before the end of the current period.“

    Professioneller abzocken geht nicht… Aber 120 EUR im Jahr für eine Ausmalapp ist ja auch eine Hausnummer. Erstaunlich, dass appgefahren bei so etwas mitmacht. Aber die müssen ja auch von etwas leben.

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