PDF Expert für Mac: Aktualisierung bringt neue Ansichtsmodi und Farbschemata

Unter iOS ist PDF Expert von Readdle eine echte Institution. Mittlerweile mischt die App auch in der Mac-Version ganz vorne mit.

PDF Expert 2

PDF Expert (Mac App Store-Link) lässt sich aktuell zum Preis von 19,99 Euro aus dem deutschen Mac App Store herunterladen und benötigt zur Installation neben etwa 22 MB an freiem Speicherplatz auch OS X 10.10 oder neuer. Eine deutsche Lokalisierung besteht für den umfangreichen PDF-Reader allerdings bisher noch nicht.

Die Software unterstützt eigentlich alles, was man sich von einem entsprechenden Programm wünscht: PDF-Dateien können nicht nur gelesen, sondern auch ausgefüllt, mit Notizen und Markierungen versehen, zusammengeführt oder unterschrieben werden. Readdle bietet in PDF Expert sogar zahlreiche Stempel und Symbole an, die mit einem Mausklick eingefügt werden können.

PDF Expert ist absolut schnell und kommt selbst mit riesigen Dateien problemlos zurecht, während Apples hauseigene Vorschau-App irgendwann ins Stottern gerät. Besonders interessant ist PDF Expert vor allem dann, wenn man die App auch auf dem iPhone oder iPad nutzt, weil man Dokumente beispielsweise im Außendienst verwendet. Hier punktet PDF Expert mit einer Handoff-Funktion zum nahtlosen Übergang zwischen mobiler Anwendung und Desktop-Computer sowie einer integrierten iCloud-Synchronisation der Dateien.

Tag-, Nacht- und Sepia-Modus in PDF Expert

Während der Gelegenheitsnutzer wohl auch weiterhin mit der Vorschau-App von Apple gut bedient ist, finden Power-User in der just veröffentlichten Version 1.3 von PDF Expert einige neue Funktionen, die vor allem das Leseerlebnis auf dem Mac verbessern sollen. Unter anderem ist es nun möglich, die Breite der Seitenleisten anzupassen, und auch verschiedene Farbschemata zum ermüdungsfreien Lesen von PDF-Dateien zu nutzen – es steht ein Tag-, Nacht- und Sepia-Modus zur Verfügung.

Zu den weiteren neuen Funktionen gehört das Abspeichern von Read-Only-PDFs, beispielsweise beim Öffnen von Mailanhängen, die sich mit der Option „Sichern unter…“ ablegen lassen. Verbessert wurden darüber hinaus die Werkzeuge zum Markieren von Text und für Annotationen, und auch die gleichzeitige Auswahl von mehreren Seiten aus der Thumbnail-Ansicht ist in v1.3 möglich. Sicher ist PDF Expert kein Schnäppchen, aber dank einiger erfolgter Updates ist die Mac-App mittlerweile zu einer echten Konkurrenz für das bereits vorhandene Bordmittel der Apple-Vorschau geworden.

Kommentare 8 Antworten

  1. Ich warte immer noch auf eine günstige Software um ausfüllbare PDF Dateien erstellen zu können. Adobe Acrobat ist für die paar wo ich mache einfach zu teuer.

    1. Auch Acrobat gibt’s nur noch im Abo-Modell (Document Cloud, € 17,89/Monat) oder noch die 11er Version z. B. im Bundle mit einem Fujitsu Scanner (ScanSnap).

      1. Und? Ich hab doch geschrieben das dies viel zu teuer ist, außerdem weil du von „auch“ schreibst, wo bitte kann PDF expert ausfüllbare PDF erstellen? Da kann ich nur PDF ausfüllen aber keine selbst erstellen.

          1. Dafür brauchst dich nicht entschuldigen. Einfaches richtiges Lesen würde viele unnütze Fragen wie auch antworten verhindern.

  2. Ich habe mir „PDF Expert“ direkt beim Hersteller für knapp 20 Euro gekauft. Leider bietet die App noch kein OCR. Für mich daher leider nutzlos. Unter iOS dagegen nutze ich die App fast täglich.

  3. Ich suche noch was gutes, mit dem man auch PDFs editieren kann.

    Leider geht das mit PDF Expert nicht.

    Leider gibt es den Editor von Foxit nicht für den Mac

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