Swarm by Foursquare: Neue App zum Freunde treffen und Verabredungen organisieren

Man hat gerade Lust, etwas zu unternehmen, weiß aber nicht, ob die entsprechenden Freunde in der Nähe sind – wer kennt das nicht? Swarm by Foursquare weiß Abhilfe.

Swarm by FoursquareDas soziale Netzwerk Foursquare ist schon seit einiger Zeit am Markt vertreten und vernetzt Freunde, findet coole Locations in der Nähe und stellt exklusive Deals bereit. Mit Swarm by Foursquare (App Store-Link) wird das Netzwerk noch erweitert: Die am 15. Mai dieses Jahres im deutschen App Store erschienene Applikation wurde für das iPhone und den iPod Touch konzipiert und kann gratis heruntergeladen werden. Für den Download von Swarm by Foursquare sollte man mindestens 17,3 MB freien Speicherplatz auf dem iDevice sowie iOS 7.0 oder neuer mitbringen.

Ähnlich wie auch in der Foursquare-App selbst lässt es sich mit Swarm by Foursquare einfach mit Freunden in Kontakt treten und bleibt über ihre aktuellen Tätigkeiten informiert. Wer möchte, kann die Applikation auch ohne ein bestehendes Foursquare-Konto nutzen: Auf dem Startscreen finden sich Möglichkeiten, sich mit einem Facebook-Login anzumelden, oder auch einen ganz neuen Account zu erstellen. Im Falle von letzterem wird neben einem Vor- und Nachnahmen, dem Geburtsdatum und einem Passwort auch eine E-Mail-Adresse eingefordert. An diese wird dann in einem letzten Schritt die Bestätigung des Accounts gesendet.

Um gleich ein paar Freunde in der eigenen Liste zu haben, kann man Swarm by Foursquare erlauben, die Kontaktliste des Smartphones zu durchforsten, oder auch Facebook-Freunde einzubinden. Auf diese Art und Weise kann man sich – eine entsprechende Erlaubnis vorausgesetzt – direkt mit den gefundenen Kontakten vernetzen und auch eigene Infos über sich preisgeben.

Ein wichtiges Feature von Swarm by Foursquare sind beispielsweise Benachrichtigungen, wenn sich ein Freund in der Nähe des eigenen Aufenthaltsortes befindet. Um dieses einzurichten, sollte man der App aber stetig Zugriff auf die Ortungsdienste gewähren – ein ganz und gar nicht akkuschonendes Unterfangen. In den Einstellungen lässt sich diese Funktion jedoch auch deaktivieren. Auch man selbst kann festlegen, ob man seinen aktuellen Standort mit den vorhandenen Kontakten teilen will – dazu genügt ein Fingerwisch am oberen Bildrand zum aktivieren oder deaktivieren.

Im Hauptmenü der App findet sich neben einer Freundesliste auch eine Möglichkeit, künftige Pläne mit anderen Kontakten zu teilen. So kann man sich beispielsweise spontan auf ein Bierchen in der Kneipe verabreden, oder man weiß, dass die beste Freundin gerade auf dem Weg ins Lieblingscafé ist, und sich dementsprechend anschließen. Über kleine Kommentare oder den Button „Ich habe Interesse“ kann man den Erstellern mitteilen, dass man gerne dabei wäre. In einem Reiter zum Thema „Meldungen“ werden alle Kommentare, Likes und neue Freundschaftsanfragen des Netzwerkes angezeigt, so dass man immer auf dem Laufenden ist.

Ob man all diese Funktionen und Möglichkeiten im realen Leben allerdings wirklich benötigt, sei dahingestellt. Ein ständiges Abfragen des eigenen Standortes wird sicherlich den Akku nicht lange am Leben lassen, außerdem ist nicht eindeutig geklärt, was mit den erhobenen Daten des Nutzers passiert. Die Macher von Foursquare könnten, sofern sie wollen, ganze Bewegungsprofile erstellen. Und mal ganz abgesehen davon: WILL ich eigentlich der ganzen Welt ständig mitteilen, wo ich mich gerade befinde? Und kann man seine Verarbredungen nicht weiterhin mit einem Telefonanruf oder einer kurzen Nachricht planen?

Kommentare 1 Antwort

  1. Ich finde es schade, das Foursquare hier aus einer integrierten App zwei einzelne Apps gebaut hat. Ich mochte die Empfehlungen und das unkomplizierte CheckIn innerhalb einer App. Mit Swarm wird das ganze nun voneinander getrennt. Mal sehen, wann man sich in der Foursquare App gar nicht mehr einchecken kann.

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