20 Jahre iMac: Vom Tupperdosen-Design zum stilvollen Flatscreen-Modell

Am 15. August 1998 wurde der erste iMac von Apple veröffentlicht. Zeit also, einen kleinen Rückblick auf die letzten 20 Jahre zu werfen.

An das ikonische „Tuppermac“-Design des ersten iMac G3 in Bonbonfarben und mit halbtransparentem Gehäuse werden sich wahrscheinlich noch die meisten Apple-Fans erinnern. Ich war damals selbst höchst erstaunt, ein so schickes Exemplar in den Bio-Laboren der Universität zu finden, an der ich damals studierte – und begriff zum ersten Mal, dass es neben Windows ja auch noch andere Betriebssysteme gab.

Auch heute noch wird der iMac der ersten Generation von Liebhabern geschätzt und für mehrere hundert Euro auf Plattformen wie eBay angeboten. Der damalige Kaufpreis betrug zur Markteinführung 2.999 DM, also derzeit etwa 1.533 Euro. Das Grundkonzept des iMacs hat sich bis heute nicht geändert: Statt auf einen separaten Tower mit externem Display zu setzen, sind alle notwendigen Bauteile bereits im Monitor selbst verbaut. Das „All-in-one“-Gehäuse zielte damals auf technisch weniger versierte Nutzer ab – heute arbeiten auch Profis wie Webdesigner, Informatiker, Architekten und Grafiker mit iMacs.

Apples erster iMac war mit einem 233 bis 700 MHz PoerPC 750 G3-Prozessor, 128 GB an Speicherplatz, einem 15-Zoll CRT-Display, einer ATI-Grafikkarte und einem CD-ROM-Laufwerk ausgestattet, und mitsamt passender kabelgebundener Maus und Tastatur ausgeliefert. In den Jahren nach der Veröffentlichung des iMac G3 wurde der Desktop-Rechner in insgesamt 13 verschiedenen Farben veröffentlicht, darunter das berühmte Bondi Blue, aber auch Indigoblau, Blueberry-Lila, Strawberry-Rot und sogar zwei gemusterten Farben, „Blue Dalmatian“ und „Flower Power“.

Release des iMac G3 verdreifachte Apples Umsätze

„Dies ist der iMac. Das ganze Ding ist durchsichtig. Man kann hineinsehen. Er ist so cool.“ – mit diesen Worten kündigte Steve Jobs den iMac G3 während einer Keynote im Mai 1998 an. Zu diesem Zeitpunkt war Jobs gerade wieder bei Apple angefangen, und das Unternehmen tat sich schwer, sich am Markt zu behaupten. Mit dem iMac stiegen die Umsätze im Jahr 1999 jedoch schnell auf das Dreifache an und ebneten den Weg für viele weitere bekannte Produkte und Designs.

Seit der Veröffentlichung des G3 im Jahr 1998 wurde der Desktop-Rechner zahlreichen Überarbeitungen unterworfen und verfügte im Jahr 2002 mit dem hochgelobten „Nachttischlampen“-Design erstmals über einen Flatscreen. Auch bei uns in der Redaktion gibt es noch ein Modell dieser stilvollen zweiten iMac-G4-Generation. Ab der dritten Generation befand sich der eigentliche Rechner dann komplett hinter dem Flachbildschirm – ein Konzept, das Apple auch nach weiteren Revisionen bis heute beibehalten hat. Aktuell ist der iMac in einer 21,5“- und 27“-Variante mit 4K- bzw. 5K-Monitoren, Kaby Lake-Chips, AMD-Grafikkarten und SSD-Festplatten ausgestattet und zu Preisen ab 1.299,00 Euro bei Apple erhältlich. Für ein paar nostalgische Momente sorgt abschließend ein YouTube-Video von Steve Jobs bei der Präsentation der ersten iMac-Generation, dem farbenfrohen G3.

Fotos: Apple.com

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Cydia: Inoffizieller App Store für iOS feiert seinen zehnten Geburtstag

Von Cydia werden die meisten iOS-User sicherlich schon einmal gehört haben – vor allem im Zusammenhang mit dem Begriff des Jailbreaks.

Die App Store-Alternative lässt sich nur nutzen, wenn man einen sogenannten Jailbreak auf dem iOS-Gerät durchgeführt hat, sprich „das nicht-authorisierte Entfernen von von Nutzungsbeschränkungen bei Computern, deren Hersteller bestimmte Funktionen serienmäßig gesperrt hat“, heißt es bei Wikipedia. „Apple verfolgt ein striktes Closed-World-Geschäftsmodell, was bedeutet, dass im Serienzustand auf den Geräten nur Software aus dem firmeneigenen App Store installiert werden kann.“

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Ganz und gar kein Aprilscherz: Apple feiert heute 40-jähriges Firmenjubiläum

Genau heute vor exakt 40 Jahren wurde in einer kleinen Garage der heutige Weltkonzern Apple gegründet.

Schon während der Keynote des März-Events um iPhone SE und iPad Pro hat das Apple-Team einen kleinen Videoclip namens „40 Years in 40 Seconds“ abspielen lassen, um auf das 40-jährige Jubiläum des Unternehmens hinzuweisen. Vor genau vier Jahrzehnten, am 1. April 1976, wurde Apple Computers in einer kleinen Garage von Steve Jobs, Steve Wozniak und dem schon bald wieder ausgestiegenen Ron Wayne mit einem Startkapital von sage und schreibe 1.300 US-Dollar gegründet.

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Apple präsentiert: Die erfolgreichsten Apps aller Zeiten

Im App Store steht der 25.000.000.000 Download einer App an. Eine unglaubliche Zahl, wie wir finden.

Passend zum Jubiläum hat Apple eine Liste der beliebtesten Apps seit dem Start im Juli 2008 veröffentlicht. Über diesen Link könnt ihr euch anschauen, welche Apps für iPhone und iPad am meisten gekauft wurden und was die meistgeladenen Gratis-Apps sind.

Neben dem beliebten WhatsApp Messenger werden die Top-10 der iPhone-Charts vor allem von Spielen dominiert: Doodle Jump, Angry Birds und Tiny Wings lassen grüßen. Und wie sollte es anders sein: Ein Großteil der Apps bekommt man für schlappe 79 Cent.

Auf dem iPad sieht die Sache ganz anders aus. Hier dominieren Produktivitäts-Apps das Geschehen, neben den iWork-Apps von Apple zum Beispiel der GoodReader oder Penultimate. Das beste Spiel schafft es nur auf den siebten Platz – die Siedler HD, mit freundlicher Unterstützung zahlreicher 79-Cent-Aktionen von Gameloft.

Interessant ist eine Information, die uns skobbler vor einigen Tagen per Mail gesendet hat: „Die deutschlandweit erfolgreichste Bezahl-App fürs iPhone wurde bislang über 2 Millionen mal heruntergeladen, die erfolgreichste Android-App dagegen nur rund 60.000 mal. Das Fachmagazin ‚mobile zeitgeist‘ zieht dazu das Fazit: ‚Android hat im Vergleich zu iOS keine nennenswerten Downloads bezahlpflichtiger Apps: die Top-25 summieren sich auf knapp 600.000. Im Vergleich dazu: bei iOS machen die Top-25 22,15 Millionen Downloads aus.'“

Abschließend stellen wir euch die Frage: Wie viele Apps aus den Top-25 der vier verschiedenen Kategorien nennt ihr euer Eigen?

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1.000 Tage: Jubiläum für den App Store

Heute feiert der App Store Jubiläum, auch wenn es noch nicht ganz zum dritten Geburtstag reicht.

Am 11. Juli 2008 hat Apple den App Store eröffnet, damals gab es „nur“ 500 Programme, die man sich auf sein iPhone laden konnte. Die Eröffnung des mittlerweile erfolgreichsten Marktplatz für Handy-Software liegt auf den Tag genau 1.000 Tage zurück.

461.000 Apps wurden seit dem zugelassen, momentan sind 371.000 Apps verfügbar, 81.000 davon sind für das iPad optimiert. Beeindruckende Zahlen, auch wenn leider viel Schrott dabei ist.

Von den knapp 400.000 Apps haben sich momentan immerhin 145 auf mein iPhone verirrt. Aber welche Programme waren denn die ersten? Um das herauszufinden, war ein tiefer Blick in die iTunes-Einkaufsstatistik notwendig. Und siehe da: iOutBank, FC Bayern und Papertoss. Erinnern konnte ich mich jedenfalls nicht mehr – wie sieht es bei euch aus?

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