Angebote des Tages: Gratis-Apps und Aktionen der Großen

Der App Store hat seit einigen Stunden geschlossen. Kurz vor Toresschluss haben die Entwickler noch einmal viele Apps reduziert.

Fangen wir mit einem guten, weil kostenlosem Angebot an. Der Musikdienst Putpat bietet seine sonst 1,59 Euro teure iPad-Applikation über die Feiertage zum Nulltarif an. Bei bestehender Internetverbindung könnt ihr euch Musikvideos auf euer iPad streamen lassen und die Auswahl nach eurem persönlichen Geschmack abstimmen.

Ebenfalls kostenlos Für 79 Cent gibt es Fastfood Kalorienrechner & Nährwertampel für das iPhone. Nachdem man sich einmal mit der Datenbank verbunden hat, kann man alle Daten offline nutzen. Unter anderem wird angezeigt, wie viele Kalorien in einem Burger stecken oder wie sich ein Becher Cola auf der Nährwertampel schlägt.

Empfehlenswert für iPad-Besitzer ist auf jeden Fall Plants vs. Zombies HD, das etwas andere Tower-Defense-Spiel. In dem normalerweise acht Euro teuren Spiel müsst ihr euren Vorgarten gegen herannahende Zombies verteidigen. Lustige Angreifer, pflanzliche Waffen und jede Menge Spaß garantiert. Über die Festtage immerhin auf 5,49 Euro im Preis gesenkt.

Auch von den ganz großen Firmen gibt es noch Angebote. Neben der 79-Cent-Aktion bietet Electronic Arts nun fast alle Apps zu reduzierten Preisen an. Ebenfalls im Angebot sind für das iPad zum Beispiel: Das Spiel des Lebens (5,49 -> 2,39 Euro), Risiko (5,49 -> 2,39) und Rock Band Reloaded (7,99 -> 3,99). Nicht reduziert sind Monopoly und FIFA 11.

Ubisoft hat sein komplettes Aufgebot reduziert. Zu den Empfehlungen zählen hier vor allem Silent Hunter (iPhone/iPad), Die Siedler von Tandrien (iPhone/iPad) und Anno Hafenmeister.

Activision will ebenfalls mitmischen und schickt seine Apps reduziert ins Rennen. Tony Hawk’s Pro Skater 2 kostet auf dem iPhone nur noch die Hälfte, das gleiche gilt für das Rennspiel Crash Bandicoot Nitro Kart 2. Für iPad-Besitzer gibt es die Universal-App Rapala Pro Bass Fishing ebenfalls zum halben Kurs.

Zu guter letzt noch ein anderes Hinweis: Der Skyfire Web Browser ist nun auch für das iPad erhältlich. Für 3,99 Euro soll man die Gelegenheit bekommen, Flash-Videos abzuspielen. Von uns noch nicht getestet, wohl aber auch nicht perfekt: Die schon länger erhältliche iPhone-Version hat durchschnittlich nur drei Sterne erreichen können.

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Putpat verwandelt iPad in eine Musik-Jukebox

Mit der kostenpflichtigen App Putpat wird das iPad zu einer echten Jukebox. Wird damit die nächste Party auch zum echten Knaller?

Gerade bei den iPads mit 16 GB bekommt man nicht alle Inhalte aus seiner iTunes Bibliothek unproblematisch auf das iPad – gerade wenn man größere Filme oder Apps darauf laden will. Der Musikgeschmack der Freunde ist bei der nächsten Party sicher etwas größer – Abhilfe scheint Putpat zu schaffen.

Mit dem gerade einmal 1,59 Euro teuren Programm lassen sich Musikvideos direkt auf das iPad streamen. Dabei habt ihr unter anderem die Wahl zwischen neun verschiedenen Musiksendern, darunter finden sich unter anderem Charts, Rockmusik oder Heimatklänge.

Viel interessanter ist allerdings das Erstellen eines eigenen Channels. Im Veequalizer lassen sich bis zu fünf Musikrichtungen oder einzelne Interpreten auswählen, ja sogar prozentual gewichten. Aus dieser Auswahl bekommt man dann die Musikvideos in einer zufällig Reihenfolge präsentiert. Insgesamt ist das Interface logisch aufgebaut und man findet sich schnell zurecht – Gründe zur Kritik gibt es hier eigentlich nicht.

Im lokalen Netzwerk ist die Bild- und Tonqualität als gut einzustufen. Wird ein Lied gespielt, hat man außerdem die Möglichkeit dieses zu bewerten. Die Bewertungen haben durchaus einen Sinn: Je besser ihr ein Lied bewertet, desto häufiger wird es gespielt. Mögt ihr ein Lied gar nicht, könnt ihr es auch verbannen.

Ist ein Titel zu Ende, geht es nach einer kurzen Ladezeit direkt mit dem nächsten Stück weiter. Leider kommt es hierbei auch immer mal wieder zu längeren Pausen, die durchaus nervig werden können. Außerdem kann ein neuer Clip nicht sofort, sondern erst nach wenigen Sekunden übersprungen werden. Ein nettes Extra: Klickt man auf das Info-Symbol neben dem Künstler, bekommt man weitere Informationen wie Biografien, Tourdaten und News präsentiert – auf die Musik muss man dabei zu keinem Zeitpunkt verzichten.

In Probleme gerät man eigentlich nur, wenn man einen ganz bestimmten Musikwunsch hat. In Putpat ist es nicht möglich, einen bestimmten Titel direkt auszuwählen und zu hören – man ist immer auf den Zufall angewiesen. Außerdem lässt sich die App momentan nur per Wi-Fi und in Deutschland nutzen, User aus Österreich und der Schweiz schauen also in die Röhre.

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