Union: Neue App der Tangent-Macher kreiert surreale Foto-Kunstwerke durch Überblendungen

Die Damen und Herren von Pixite haben uns schon in der Vergangenheit mit ihren kreativen Foto-Apps begeistert. Seit heute gibt es mit Union das neueste Werk der Developer.

Union 1 Union 4 Union 2 Union 3

Union (App Store-Link) ist eine Universal-App, die zum Preis von 1,79 Euro aus dem deutschen App Store geladen werden kann und dabei 19 MB eures Speicherplatzes einfordert. Ebenso gefordert für die Installation der App wird mindestens iOS 7.0 oder neuer, auch Englischkenntnisse sind bei der Verwendung hilfreich, da noch keine deutsche Lokalisierung vorliegt.

Wie auch schon die bereits seit längerem im App Store erhältlichen Apps Tangent und Fragment des Entwicklerstudios Pixite LLC ist auch das neue Union auf eine ungewöhnliche Art, eigene Fotos zu bearbeiten und mit Effekten zu versehen, ausgelegt. Waren es bei Tangent und Fragment vornehmlich geometrische Strukturen, konzentriert sich Union – der Titel verrät es schon – um die Zusammenführung von mehreren Bildern oder Teilen dieser. 

Dabei ist Union nicht nur als reines Tool zu verstehen, das mehrere Bildebenen zu einer Art Mehrfachbelichtung zusammensetzt, sondern fährt mit ganz anderen Features auf, die sowohl für Hobbyisten als auch User mit professionellen Ambitionen gleichermaßen interessant sein können. Durch die vorhandenen Mittel können kreative Kompositionen mit teils surrealem Charakter geschaffen werden.

Zu Beginn kann der Nutzer ein Hintergrundbild, einen Farbverlauf oder eine transparente Ebene laden, die dann in einem zweiten Schritt mit einem Vordergrundbild oder Farbfüllung auf dem Hintergrundbild zusammengesetzt wird. Während dieser beiden Prozesse ist es möglich, Einstellungen für Helligkeit, Kontrast, Farbtemperatur und Sättigung über Schieberegler vorzunehmen. In einem letzten Step fügt der User eine Maske hinzu, die Teile des Vordergrund-Bildes löscht, um das fertig überlagerte Bild zu erstellen. Die Maskenebene ist nichtlöschend und agiert separat vom Vordergrundbild, so dass die Nutzer keine Angst haben müssen, Teile ihres sorgsam kreierten Vordergrunds zu verlieren. Ebenso möglich ist es, Vordergrund und Maske zu vertauschen.

Bei der Entwicklung der App hat das Team von Pixite vor allem Wert auf ein einfach zu bedienendes und optimale Ergebnisse erzeugendes Tool, das sogenannte „Magic Wand“, gelegt, das präzise bestimmte Teilbereiche eines Bildes erkennt und ausradiert. Auch ein Pinsel- und Highlight-Werkzeug sind vorhanden, um die maskierten Bereiche bestmöglich darstellen und überlagern zu können.

Wie man es von den Vorgänger-Apps Tangent und Fragment schon kennt, kommen auch in Union geometrische Formen zum Einsatz. Diese können als Maskenebene verwendet werden und kommen in 15 verschiedenen Varianten daher. Hat man alle Bildebenen bestmöglich ausgereizt und miteinander kombiniert, lässt sich das Werk auf eine Ebene reduzieren, um damit nochmals neu arbeiten zu können, oder auch exportieren. Wer schon die Pixite-Apps Tangent, Fragment oder LoryStripes besitzt, kann die Werke auch dorthin direkt weiterleiten, um sie mit weiteren geometrischen Formen oder Strukturen zu versehen. Was in Kombination mit diesen Apps alles möglich ist, zeigen abschließend die vier eingebundenen Fotobeispiele.

Pixite Beispiel 1 Pixite Beispiel 4 Pixite Beispiel 3 Pixite Beispiel 2

Kommentare 4 Antworten

    1. Ein bißchen Geduld und eigene Kreativität muss man allerdings mitbringen. Aber die Ergebnisse können sich sehen lassen. 🙂 Viel Spass damit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de