Gesprochenen Text in Musik verwandeln? Das soll mit Songify kein Problem sein.
Songify (App Store-Link) stand schon länger auf unserer Liste „Das müssen wir mal laden und ausprobieren“. Heute Vormittag habe ich endlich ein paar Minuten Zeit gefunden, um mir die immer noch kostenlos angebotene App mal näher anzusehen.
Sprechgesang – das trifft es in Songify eigentlich genau auf den Punkt. Man startet eine Aufnahme, spricht seinen Text in das Mikrophon (in den iTunes-Rezensionen ist sogar die Rede von Texten auf Zigarettenschachteln…) und wenige Momente später bekommt man seine Aufnahme als Rap mit den passenden Beats präsentiert.
Wirklich ernsthafte Lieder lassen sich so wohl nicht komponieren – aber in der Basisversion stehen immerhin drei Lieder zur Verfügung, auf welche man „Aussprechen“ kann. Die fertigen Songs kann man abspeichern und in diversen sozialen Netzwerken teilen. Auch ist es möglich, freigegebene Lieder von anderen Nutzern anzuhören.
Unser kurzes Fazit: Wer auf Spaß-Apps steht oder schon immer mal einen eigenen Song aufnehmen wollte, kann durchaus einen Blick auf Songify werfen. Geld würden wir für die App nicht unbedingt ausgeben, kostenlos geht das Angebot aber in Ordnung.
Seit dem iPad-Start im April 2010 ist Angry Birds auch in einer HD-Version zu haben, die es nun erstmals günstiger gibt.
Wenn ich ganz ehrlich bin: Auf dem iPhone habe ich Angry Birds immer sehr, sehr gerne gespielt, schließlich ist das Spiel dort mit einem Preis von 79 Cent ein Schnäppchen. Warum man allerdings 3,99 Euro für Angry Birds HD (App Store-Link) bezahlen soll und man lediglich ein baugleiches Spiel mit angepasster Grafik bekommt, war mir nie richtig klar.
Wir wissen zwar nicht warum, aber die finnischen Macher von Rovio haben die HD-Version nun von 3,99 auf nur noch 1,59 Euro reduziert. Das ist ein absolut angemessener Preis, wie wir finden.
Sollte es tatsächlich jemanden geben, der das Spiel noch nicht kennt: In Angry Birds schießt man Vögel per Katapult auf grüne Schweine, die sich in aufgestapelten Gebäuden befinden. Dabei werden immer wieder besondere Vögel freigeschaltet, die über spezielle Fähigkeiten verfügen. In der aktuellen Version sind 255 Level enthalten, weitere werden ständig hinzugefügt.
Wer mehr über die Hintergründe von Angry Birds und deren Entstehung erfahren will, sollte einen Blick auf die nun kostenlose Erstausgabe des appMagazins (App Store-Link) werfen. Der Download sollte nun endlich problemlos funktionieren, Apple scheint die Probleme behoben zu haben. Eine separate News dazu gibt es später am Tag.
Meernotes wurde vor zwei Tagen aktualisiert und steht nun in Version 1.2 zum Download bereit.
Nach dem ganzen Hin und Her beim Update des appMagazins wollen wir uns nun um etwas kümmern, bei dem wir wissen, woran wir sind. Molenotes hat zwar seinen Namen mittlerweile in Meernotes (App Store-Link) geändert, präsentiert sich in der neuen Version aber noch ein Stückchen besser als zuvor.
Vor ein paar Wochen haben wir bereits über die Notiz-App berichtet, einige von euch konnten sie ja sogar noch kostenlos herunterladen. Nun liegt der Preis bei 79 Cent, dafür bekommt man aber ein Programm, das in Sachen Optik bis auf das letzte Detail optimiert ist.
Ohne großen Schnickschnack kann man in Meernotes einzelne Notiz-Bücher mit seinen Einträgen füllen, verschiedene Kapitel erstellen und natürlich alles exportieren. Letzteres funktioniert nicht nur über die Dropbox, sondern auch ganz einfach per E-Mail.
In Version 1.2 sind viele neue Funktionen und Verbesserungen hinzugekommen, wir wollen euch die wichtigsten Features kurz vorstellen. Nach dem Update von Meernotes kann man nun auch mitten in einem Notiz-Buch neue Seiten einfügen, auch die Beschränkung auf maximal 32 Seiten fällt weg. Neben vielen Kleinigkeiten hat der Entwickler auch die Inhaltsübersicht verbessert: Sie sieht noch besser aus und funktioniert nun fehlerfrei.
Letztlich können wir nur sagen: Meernotes ist ein einfaches und schlichtes Notiz-Programm, das aber mit einer richtig guten Optik, den wichtigsten Funktionen und augenscheinlich regelmäßigen Updates punkten kann.
Wieder einmal hat es ein bunt aufgemachtes Spiel auf Platz eins der meitgeladenen iPad-Apps geschafft.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Nicht jede App, die sich auf Platz eins befindet, ist auch einen Download wert. Wir wollen euch Panda Revenge HD (App Store-Link) und unser Urteil kurz vorstellen.
Man spielt einen Panda, der sich unten links in der Ecke befindet. Mit einer Schleuder/Zwille ausgestattet, müssen andere Tiere abgeschossen werden. Dazu wählt man mit dem Finger den Abschusswinkel, sowie die Geschwindigkeit. Die anderen Tiere befinden sich auf, vor und hinter Steinen. Manche können nur erreicht werden, wenn die Kugel an einem anderen Stein abprallt.
Für ein paar Minuten macht das auch Spaß, doch schon nach den ersten fünf Level macht sich die Langeweile breit. Insgesamt kann man 76 Level bestreiten, die alle samt mit Werbung bestückt sind. Wer diese ausblenden möchte, kann einen In-App-Kauf von 79 Cent tätigen.
Um die gestellte Frage zu beantworten: Nein, ein Download lohnt sich nicht – auch wenn Panda Revenge HD kostenlos ist. Spart euch lieber die 40 MB für andere, bessere Apps auf…
Einige werden das Spiel sicherlich von anderen Plattformen kennen, doch nun kann man seit drei Tagen auch eine iPad-Version herunterladen.
Das 2,99 Euro teure Spiel ist ganze 436 MB groß und der Download dauert je nach Internetgeschwindigkeit bis zu 10 Minuten. Persönlich habe ich den Namen des Spiels noch nicht gehört, deswegen kann ich auch keinen Vergleich zur PC-Version anbieten.
Sid Meier’s Pirates (App Store-Link) wird von 2K Games bereitgestellt. Anfangs wählt man seinen Namen und das eigene Erscheinungsbild. Selbst spielt man einen furchtlosen Piraten-Kapitän, der natürlich darauf aus ist, so viele Schätze und Gold wie möglich zu erlangen.
Spannende Missionen und gewagte Rettungsaktionen gehören zum Spiel und bieten eine gute Abwechslung. In den Häfen warten nicht nur Schätze, die geborgen werden sollten, sondern natürlich auch weitere Missionen. Auf See lauern gegnerische Piraten, die man mit seinen Waffen versenken kann.
Sid Meier’s Pirates bietet nicht nur eine gute Grafik, sondern auch eine gute Handlung. Hier kommt so schnell keine Langeweile auf.
Doch was nicht nur wir bemängeln, sondern auch viele Käufer, ist die fehlende Übersetzung des Spiels. Alle Dialoge, Einstellungen und Namen sind auf Englisch – eine Übersetzung würde das Spiel abrunden. Wer damit leben kann, dass alles auf Englisch ist, muss für Sid Meier’s Pirates 2,99 Euro zahlen. Ob es in naher Zukunft eine Preisaktion geben wird, können wir nicht sagen.
Es hat nicht sollen sein – bei der Veröffentlichung des appMagazin-Updates gibt es Probleme, die wir uns nicht erklären können.
Eigentlich war das Update auf Version 1.1, inklusive technischer Verbesserungen, Kiosk und der neuen Ausgabe, schon verfügbar – einige von euch haben sich die Version ja auch problemlos laden zu können. Nun wird im App Store wieder Version 1.0 angezeigt – und wir wissen nicht warum.
Irgendwas scheint mit den Apple-Servern nicht zu stimmen. Das Update hat den Freigabeprozess am Samstagabend vollständig durchlaufen und wurde von uns am Vormittag freigeschaltet. Dann dauert es meist noch eine Stunde, bis es im App Store erscheint – und so kam es auch.
Doch anstatt das appMagazin kostenlos laden zu können, wurde seit etwa 13:30 Uhr wieder Version 1.0 für einen Preis von 79 Cent angezeigt. Wir können nur sagen: Wir wollen euch das Geld nicht aus der Tasche ziehen, sondern euch etwas für das Geld bieten.
Besonders kurios wurde der Fall bei mir: Auf meinem alten iPad habe ich das appMagazin zuvor noch nicht installiert, holte das aber vorhin nach – im App Store wurde Version 1.0 angezeigt, auf meinem iPad landete allerdings Version 1.1 – warum auch immer…
Wir haben uns schon an den Developer-Support von Apple gewandt und hoffen auf eine schnelle Lösung. Erklären können wir uns die ganze Geschichte aber nicht und möchten uns bei allen Betroffenen entschuldigen…
Kleines Update: Im App Store sind uns mittlerweile mehrere Apps aufgefallen, die das Update-Problem haben. Dann sind wir ja wenigstens nicht die einzigen Betroffenen.
Wir haben etwas länger gebraucht als geplant – nun ist die zweite Ausgabe des appMagazins aber verfügbar.
WICHTIGER HINWEIS: Die Apple-Server scheinen momentan Probleme zu haben. Wir haben heute Vormittag Version 1.1 veröffentlicht und kostenlos angeboten. Jetzt erscheint plötzlich Version 1.0 im App Store und kostet wieder 79 Cent. Wir können uns das Problem nicht erklären, suchen aber nach einer Lösung.
Zunächst einmal wollen wir uns bei allen Käufern der Erstausgabe bedanken. Nur durch sie war es uns möglich, die Technik des appMagazins (App Store-Link) weiter zu verbessern und eine hoffentlich reibungslose Bereitstellung der zweiten Ausgabe zu garantieren.
Die zweite Ausgabe umfasst insgesamt 60 Seiten. Neben den bekannten Themen über iPhone, iPad und Zubehör haben wir uns diesmal in einem fünfseitigen Special auch mit dem Release von Mac OS X Lion beschäftigt.
Wie kommt man an die zweite Ausgabe? Zunächst einmal müsst ihr das appMagazin über den App Store aktualisieren, das Update steht ab sofort zum Download bereit. Danach startet ihr die App wie gewohnt und öffnet mit einem Doppeltipp auf den Bildschirm das Menü. In der unteren Leiste findet ihr ein Shop-Icon, über den ihr die zweite Ausgabe per In-App-Kauf für 79 Cent freischalten und herunterladen könnt.
Was hat es mit der Leseprobe auf sich? Aufgrund des neuen Kiosk-Systems blieb uns aus technischer Sicht nichts anderes übrig, als die Erstausgabe kostenlos zu integrieren. Freuen können sich alle iPhone- und iPad-Nutzer, die das Magazin bisher nicht gekauft haben – sie können die App kostenlos laden und die komplette erste Ausgabe probelesen.
Welche Themen sind in der zweiten Ausgabe enthalten? Im Kiosk befindet sich neben dem Kaufen-Button ein kleines Info-Zeichen. Hier genügt ein Klick, um die ersten drei Seiten des Magazins inklusive des Inhaltsverzeichnisses zu laden, um einen ersten Überblick über die Themen zu erhalten. Auf die Highlights der Ausgabe werden wir später noch ausführlich eingehen.
Was tun bei Problemen? Sollten beim Download oder Öffnen der Ausgabe Probleme auftauchen, geht bitte wie folgt vor: Beendet die App zunächst komplett (auch im Multitasking) und startet sie neu. Wenn das nichts hilft, könnt ihr die Ausgabe neu laden – einfach den Kiosk öffnen, auf „bearbeiten“ klicken und die Ausgabe löschen. Der erneute Download ist mit der gleichen Apple-ID natürlich kostenlos.
Bei Gewinnspielen scheint ja die Hälfte der teilnehmenden oder auch nicht teilnehmenden Personen das Hirn auszuschalten. Daher gibt es heute KEIN Gewinnspiel.
Dafür haben wir etwas völlig anderes für euch vorbereitet: „Eine Chance, etwas tolles ganz kostenlos zu erhalten.“ Um an dieser Aktion teilzunehmen, müsst ihr diese News aufmerksam bis zum Ende lesen und danach Schritt für Schritt vorgehen, wie es von euch verlangt wird.
In „Eine Chance, etwas tolles ganz kostenlos zu erhalten“, gibt es zum Start der Aktion gleich drei Preise, wobei ihr euch für einen dieser drei Preise entscheiden müsst:
Um an „Eine Chance, etwas tolles ganz kostenlos zu erhalten“ teilzunehmen, müsst ihr lediglich eine E-Mail mit dem Wunschgewinn in der Betreffzeile an contest [at] appgefahren.de senden. Teilnahmeschluss ist das kommende Mittwoch, 27. Juli 2011, um 12:00 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und auch diesmal ist Apple nicht als Sponsor tätig. Pro Person ist nur eine Mail gestattet.
Mit dem Schmidt Puzzle (App Store-Link) gibt es nun eine weitere Puzzle-Applikation für das iPad.
Das im Mai erschienene Spiel wurde vor wenigen Tagen geupdated und wird nun von Apple aus „Neu und beachtenswert“ eingestuft. Wir haben uns die App einmal genauer angesehen.
Für den Kaufpreis von 2,39 Euro bekommt man insgesamt neun Motive. Sechs davon werden beim Download übertragen, die anderen drei können kostenlos heruntergeladen werden. Die Bilder stammen unter anderem von Renato Casaro, Bibian Blue, Joh Naito und Josephine Wall.
Beim Puzzeln selbst kann man beliebig hinein- oder herauszoomen. Wenn man einmal nicht weiter kommt, kann man sich das Motiv auf Wunsch transparent im Hintergrund einblenden lassen. Außerdem stehen vier Schubladen bereit, um die einzelne Puzzleteile zu sortieren.
Die Bedienung ist leicht und intuitiv – die Motive sind natürlich Geschmacksache. Via In-App-Kauf können weitere dazu gekauft werden. Für jeweils 79 Cent erhält man ein weiteres Motiv.
Für den Kaufpreis von 2,39 Euro hätten wir uns schon ein paar mehr Bilder gewünscht. Puzzle-Fans werden jedoch Spaß an den auch recht schwierigen Motiven haben – eine andere App mit so vielen Teilen ist uns bisher nicht begegnet…
Natürlich beobachten auch wir die Charts des App Stores. Wieder einmal gibt es einen Quer-Einsteiger.
Die Applikation Sleep Talk Recorder (App Store-Link) kam aus dem Nichts und hat sich direkt auf Platz acht der meistgekauften iPhone-Apps verankert.
Der Sleep Talk Recorder ist nicht neu, hat allerdings noch nicht viel Aufmerksamkeit bekommen. Der Name ist Programm, denn die App zeichnet alle Geräusche auf, die man im Schlaf von sich gibt. Ob man im Schlaf spricht, kann wohl nur der Ehepartner oder Freund/Freundin beantworten – wer alleine schläft, kann mit der App sein Gesprochenes aufzeichnen.
Dabei hat der Sleep Talk Recorder einen Vorteil zu einem normalen Rekorder. Die App startet die Aufnahme nur dann, wenn Geräusche vorhanden sind. In den Einstellungen kann man die Sensibilität einstellen, so dass nur ab einer gewissen Lautstärke etwas aufgezeichnet wird.
Den Rekorder haben wir im Schlaf noch nicht angeworfen, aber im Alltagstest funktioniert er wie beschrieben. Man kann seine Aufnahmen neben den bekannten sozialen Netzen sogar direkt in der App freigeben, um sie mit anderen Nutzern über die integrierte Topliste zu teilen.
Der Sleep Talk Recorder kostet preisgünstige 79 Cent und wird derzeit mit durchschnittlichen 4,5, von 5 Sternen bewertet. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euren Freund/Freundin/Ehemann/Ehefrau schon beim nächtlichen Gespräch erwischt?
Neben Angry Birds und Tiny Wings gehört Cut the Rope zu meinen liebsten Casual-Games. Nun gibt es weitere Level.
Ein paar Seile zerschneiden, Gefahren aus dem Weg gehen und ein kleines grünes Etwas mit Süßigkeiten füttern. Das klingt alles ganz einfach, wer Cut the Rope aber schon einmal ausprobiert hat und in allen Leveln die volle Punktzahl erreichen wollte, wird an seine Grenzen gestoßen sein.
Für Fans des Spiels gibt es nun ein Update mit einer neuen Box, in der es natürlich neue Level gibt – mehr als ein Dutzend an der Zahl. Auch für mich ist es daher wieder an der Zeit, Cut the Rope heraus zu kramen und die neuen Herausforderungen zu bestehen.
Neu ist auch die „Om Nom Zeichenfunktion“, die ich selbst leider noch nicht ganz verstanden habe. Die Zeichnungen lassen sich jedenfalls auf Facebook hochladen, vielleicht hat es jemand von euch schon ausprobiert und klärt uns kurz in den Kommentaren auf?
Der Publisher Chillingo hat praktischerweise gleiche beide App-Versionen von Cut the Rope aktualisiert. Neueinsteiger finden Cut the Rope für das iPhone (App Store-Link) für 79 Cent, die HD-Version für das iPad (App Store-Link) ist mit 1,59 Euro etwas teurer.
In der Nacht auf Samstag hat Apple ein neues Update-System mit der iOS 5 Beta-Version (ab Herbst für die breite Masse) ausprobiert.
Viele von euch werden das Problem kennen, nicht zuletzt durch das Sicherheitsupdate 4.3.4: Immer wenn es ein neue Version des iOS-Betriebssystems gibt, muss man sein iPhone oder iPad an den Computer anschließen, das Update laden und langwierig installieren. Das dauert lange und ist nicht gerade komfortabel, einfacher wird es mit iOS 5 laufen.
Nach drei normalen Beta-Versionen bietet Apple nun zum ersten Mal die Möglichkeit eines sogenannten Delta-Updates. Anstatt das Betriebssystem komplett neu zu installieren, werden nur die veränderten Dateien ausgetauscht. Das geht sogar ohne Anschluss des Geräts an einen iTunes-Computer.
Um das Betriebssystem zu aktualisieren, wird es zukünftig ausreichen, die Systemeinstellungen zu öffnen und die Softwareaktualisierung zu starten. Im aktuellen Fall mussten statt 700 MB nur rund 100 MB Daten geladen werden.
In meinem Fall lief das ganze noch nicht ganz rund, der Ladevorgang der letzten Minute zog sich über Ewigkeiten hin. Nach einer Weile startete das iPhone neu und die neueste Beta-Version von iOS 5 wurde automatisch installiert. Sehr entspannt! Jetzt wünsche ich mir die Delta-Updates nur noch für Apps, gerade bei größeren Programmen wie Navigon & Co nervt es, immer wieder den gesamten Datenbestand zu laden…
Vor genau zwei Tagen wurden zwei Apps auf den neusten Stand gebracht: SoundHound (App Store-Link) und Pinball HD (App Store-Link).
Pinball HD ist eine der Apps, die mich lange an mein iPad gefesselt hat. Nun gibt es ein weiteres Update, das endlich eine Game Center-Anbindung mit Herausforderungen und Highscores mit sich bringt. Außerdem gibt es nun eine TV Out Option, mit der das Bild auf einen Fernseher übertragen werden kann – natürlich in Full HD mit dem iPad 2. Hierzu ist allerdings der AV Adapter erforderlich.
Pinball HD kostet schlanke 79 Cent, ist aber leider keine Universal-App. Die separat erhältliche iPhone-Version für den gleichen Preis bringt die neue TV-Ausgabe leider noch nicht mit, ist aber trotzdem eine sehr gelungene Flipper-App.
Des weiteren wurde die Musikerkennungs-App SoundHound aktualisiert. In Version 4.0 gibt es nun LiveLyrics, die bisher allerdings nur in Kanada und den USA verfügbar sind. Die Idee ist richtig gut, denn möchte man einen neuen Song taggen, wird zudem der Songtext angezeigt – und das in Echtzeit. Derzeit werden über 500.000 Songs mit LiveLyrics erkannt.
Wann diese Funktion auch in Deutschland verfügbar sein wird, können wir euch nicht sagen, da uns hier keine weiteren Informationen vorliegen. Mit der neuen Funktion macht SoundHound im Kampf gegen die Konkurrenz (Video-Vergleich) aber wieder etwas Boden gut.
Beide Updates können wie immer kostenlos aus dem App Store geladen werden, wenn man die App bereits besitzt.
Die Sängerin Börjk hat passend zu ihrem Album eine außergewöhnliche App herausgebracht: Biophilia.
Apple hat die kostenlose Universal-App gleich zur iPad-App der Woche gekürt, auf dem iPhone lässt sie sich natürlich ebenso gut nutzen. Doch werd denkt, er würde einfach auf ein paar Musikstücke und Informationen zum Alben kommen, der irrt gewaltig.
Biophilia (App Store-Link) startet mit einer dreidimensionalen Galaxie, in der es verschiedene Sterne zu erforschen gilt. Die Navigation kann durch Fingergesten, aber auch durch die Gyroskop-Steuerung in iPhone 4 oder iPad 2 erfolgen. Wenn man auf einen einzelnen Stern tippt, erhält man Zugang zu umfangreichen Unterpunkten, in denen Informationen und Lieder versteckt sind.
Das galaktische Interface ist durchaus gelungen und definitiv mal etwas anderes, aber man muss sich schon ein paar Minuten Zeit nehmen, um überhaupt einmal durchzublicken. Wer das schafft, findet sogar Musiknoten mit Karaoke-Funktion, Songanimationen und Songtexte.
Im App Store wird Biophilia derzeit mit dreieinhalb von fünf möglichen Sternen bewertet, was neben dem gewöhnungsbedürftigen Design auch an der Tatsache liegen dürfte, dass man zu zwei In-App-Käufen verlockt wird, die unter anderem weitere Musik enthalten – aber dazu wird ja niemand gezwungen.
Die weiteren Apps der Woche sind: Schneller lesen (App Store-Link, Newsartikel), Reckless Getaway (App Store-Link) und Sid Meier’s Pirates! for iPad (App Store-Link). Über diese drei Apps werden wir vermutlich noch am Wochenende berichten.
Kiwi Brown ist seit ziemlich genau einem Monat im App Store vertreten und wird nun als „Neu uns beachtenswert“ eingestuft.
Spiele, in denen man es so weit wie möglich nach oben schaffen muss oder mit einem Geschoss bestimmte Objekte zum Einsturz bringen muss, gibt es mittlerweile viele im App Store. Umso erfrischender ist das etwas andere Spielprinzip in Kiwi Brown (App Store-Link).
In dem von iChromo entwickelten 79-Cent-Titel muss man mit einem Kiwi – nein, keine Frucht, sondern der Laufvogel – von links nach rechts rennen und Luftblasen zerschiessen. Das klingt nicht nur komisch, ist es sogar auch.
Ziel des Spiels ist es natürlich, eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Mit dem rechten Daumen steuert man die Bewegung des Vogels, während man mit links abdrückt und die langsam heruntersinkenden Luftblasen zerstört. Abzüge gibt es, wenn die Blasen bis auf den Boden sinken oder gar auf den Kopf des Kiwi fallen.
Nett gemacht ist der Tag-Nacht-Wechsel, viel wichtiger sind allerdings die Power-Ups. Sie verstecken sich immer wieder in den Luftblasen, halten die Zeit an oder lassen alle Blasen auf einmal explodieren. Die Highscores können selbstverständlich über das Game Center oder OpenFeint geteilt werden.
Wir finden: Wer genug vom Einheitsbrei im App Store hat, kann Kiwi Brown durchaus eine Chance geben. Es ist erfrischend anders, auch wenn ein wenig abgedreht. Wünschenswert wäre ein zweiter Spielmodus, aber der Titel ist ja auch erst vor vier Wochen erschienen…