Der letzte Schrei: Sleep Talk Recorder

26 Kommentare zu Der letzte Schrei: Sleep Talk Recorder

Natürlich beobachten auch wir die Charts des App Stores. Wieder einmal gibt es einen Quer-Einsteiger.

Die Applikation Sleep Talk Recorder (App Store-Link) kam aus dem Nichts und hat sich direkt auf Platz acht der meistgekauften iPhone-Apps verankert.

Der Sleep Talk Recorder ist nicht neu, hat allerdings noch nicht viel Aufmerksamkeit bekommen. Der Name ist Programm, denn die App zeichnet alle Geräusche auf, die man im Schlaf von sich gibt. Ob man im Schlaf spricht, kann wohl nur der Ehepartner oder Freund/Freundin beantworten – wer alleine schläft, kann mit der App sein Gesprochenes aufzeichnen.

Dabei hat der Sleep Talk Recorder einen Vorteil zu einem normalen Rekorder. Die App startet die Aufnahme nur dann, wenn Geräusche vorhanden sind. In den Einstellungen kann man die Sensibilität einstellen, so dass nur ab einer gewissen Lautstärke etwas aufgezeichnet wird.

Den Rekorder haben wir im Schlaf noch nicht angeworfen, aber im Alltagstest funktioniert er wie beschrieben. Man kann seine Aufnahmen neben den bekannten sozialen Netzen sogar direkt in der App freigeben, um sie mit anderen Nutzern über die integrierte Topliste zu teilen.

Der Sleep Talk Recorder kostet preisgünstige 79 Cent und wird derzeit mit durchschnittlichen 4,5, von 5 Sternen bewertet. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euren Freund/Freundin/Ehemann/Ehefrau schon beim nächtlichen Gespräch erwischt?

Kommentare 26 Antworten

      1. Komisch. Dasselbe dachte ich auch. Habe mit Smartalarm schon tatsächlich unidentifizierbares aufnehmen müssen während ich geschlafen habe. Nicht geil!

        1. Einmalig oder mehrfach?
          Und was ist „unidentifizierbares“?
          Einfach hochladen (soundcloud.com etc.), wäre interessant zu hören…
          Knacken etc.? Das kann durch Wärmeausdehnung in Möbeln, Geräten, durch Mäuse (wenn die sich durch das Kellerfenster nagen wollen, weil sie nicht aus dem Kellerkasten raus kommen, ist das z.B. bei Ruhe deutlich zu hören) etc. kommen? Hat es einen stimmlichen Charakter?
          Dann würde Ich es weiter beobachten.
          Evtl. auch mal nach „Instrumentelle Transkommunikation“ googlen.
          Die Vereine (haben nichts mit Esoterik zu tun, oft sind es Naturwissenschaftler, Ingenieure etc.) ermuten sogar dazu es selbst bewusst zu versuchen. „Tonband“ laufen lassen, und um Kontakt mit bestimmten verstorbenen Personen (Verwandte, Bekannte, Prominente, auch Hitler und Stalin etc.) bitten.
          Es gab 1971 im Labor von Belling und Lee im britischen Enfield ein Versuch mit mindestens drei Wissenschaftlern inkl. Ingenieur die „Tonbandstimmen“ wiederlegen wollten. Inkl. einem der renommiertesten Abschirmexperten Englands zu der Zeit. Am Tonband stand der bekannte Tonbandstimmen(privat)forscher Konstantiv Raudive.
          Im abgeschirmten Raum (Faradayscher Käfig), wo unmöglich Radiosender oder andere Funkstrahlung etc. eindringen kann, zeichneten sie Stimmen auf.
          Sie kamen zum Schluss, das Phänomen ist real. Das wird ignoriert, ist der Wissenschaft zu phantastisch… Es gab auch schon aufgeklärte Morde, bei YouTube findet man auch einen Polizist der bei Gottschalk davon erzählte, dass eine Stimme ihm erzählte, dass seine Frau ihn umbrachte. Evtl. war es auch umgekehrt, aber das gab es wohl auch schon mal früher im Zusammenhang mit Friedrich Jürgenson, der das Phänomen entdeckte, als er Vogelstimmen aufnahm, und eine Stimme dazwischen seinen Namen nannte.
          Den Erfahrungen (Wörter, ganze Sätze, sogar einfache Dialoge, Informationen wie Namen und frühere Wohnadresse, nachprüfbar) aus rund 60 Jahren Forschung durch Vereine etc. nach sind es die Verstorbenen…
          Angeblich gibt es wohl Menschen die sind „besser hörbar“ (oder „sichtbar“) für „die“. Aber evtl. sind schlafende normale Menschen ja auch besser zu „sehen“.

          Im einfachsten Fall das Smartphone. Etwas besser mit externem Mikrofon.
          Noch besser mit Fieldrecorder ala Zoom H… Also H2, H2n etc..
          Oder was Größeres (trotzdem mobil, wie kleine Handtasche) gebrauchtes wie Fostex FR2-LE. Der hat immer noch ein geringes Grundrauschen, mit Glück aber gebraucht im mittleren zweistelligen Bereich zu kriegen. Manche mit FB, Tasche, Netzteil (normales 12V-NT) etc. enden auch an die €200, also €xx ist günstig.
          Er hat aber die heute nicht mehr üblichen CF-Karten, es gibt aber SD-Adapter.
          Das neuere Handgerät Zoom H2 und H2n etc. hat auch Geräuschaktivierung.
          Auch die mit externem Mikrofon. „Kondensatormikrofone“ sind sehr empfindlich, brauchen aber „Mic-In-Power“. H2 und H2n haben das z.B. Auch der FR2-LE.
          Man kann auch testen sich eine „Telephone Pick-Up Coil“ im Internet zu bestellen, und sie statt des Mikrofon anschließen. Die dienten früher mal dazu, um Telefonate aufzunehmen oder laut mitzuhäören. Haben einen Saugnapf, den setzte man auf den Hörer, und per Induktion gelangte der Ton in den Rekorder/Verstärker.
          Gedanke: Man empfängt das EM-Feld der Stimme, ohne den Schall im Raum.
          Denn es hat angeblich nie jemand so eine Stimme mit den Ohren gehört, das deutet stark darauf hin, dass es nur per EM-Feld rein kommt. Über die Magnetspule des Mikrofon.
          Dann ist allerdings fraglich, wieso Rauschen im Raum (Springbrunnen, Ventilator etc., gleich dazu mehr) es verbessern können soll. Widersprüchlich, aber es wäre auch beides denkbar.

          Ich glaube es war Raudive, als der im Krankenhaus starb, soll ein Freund bei ihm gewesen sein, und mit Gerätschaften (Funkempfänger…) darauf gewartet haben, dass er sich direkt nach dem Tod meldet, noch vor dem Übergang ins Jenseits (aus dem er sich später auch wieder gemeldet haben soll, Aufnahmen kann man suchen).
          Er soll direkt nach dem Tod durch die Geräte gesagt haben dass er sich von oben sieht…

          Man hat also auch nichts zu verlieren, wenn man sich selbst vornimmt, sich durch Geräte zu melden, oder eben Angehörige wie Eltern etc. darum zu bitten.
          Auch wenn es Makaber klingt, besonders, wenn deren Tod langsam wahrscheinlicher wird. Natürlich auch so, denn es kann ja jederzeit vorbei sein.
          Wenn man nur meint was zu hören, bittet man andere sich das anzuhören, ohne denen zu sagen, was man da meint zu hören. Denn man kann sich bei den schlechten „Geräuschen“ auch was einbilden. „Pareidolie“…

          Angeblich hilft es ein Rauschen mitlaufen zu lassen.
          Daher auch der Begriff „White Noise“ in dem Bereich.
          Weißes Rauschen bedeutet, dass alle Frequenzen enthalten sind. Übertragen von weißem Licht, welches im natürlichen Fall alle Wellenlängen (Farben) enthält.
          Eine Stimme soll gesagt haben, gerne kommen Sie über Wind und Wasser (Rauschen).
          Manche setzen also z.B. Zimmerspringbrunnen einige Meter entfernt ein, evtl. im Nebenraum. Diese Spielereien kann man ja einsetzen, wenn sonst nichts reinkommt.
          Man findet online auch Weißes Rauschen als mp3. Dient wohl auch dazu um Kinder zu beruhigen…

          Ach ja, es soll auch noch funktionieren wenn man die Technik in einen faradayschen Käfig packt. Egal ob Käfig, oder Beutel (aus Metallgewebe).

          Gedanke:
          Man müsste ein Gerät in der Wand verstecken (Hammer, Meißel, Gips, Tapete vorher mit Wasser anlösen und hinterher wieder drüberkleben), ein Mikrofonverstärker an Dauerstrom, evtl. mit der Spule…..
          Dann kann man dem Erben oder Nachbesitzer etc. noch mal per Sprache „erscheinen“.
          Kleiner Spuk 😉 .

    1. Erinnert mich an Example #22: „Was sind paranormale Tonbandstimmen? Es sind Stimmen unbekannter Herkunft!“ (Laurie Anderson, United States, Part 3)

  1. Also ich rede enttäuschenderweise ned viel im schlaf und habs irgendwann aufgegeben, aber bei meiner schwester klappts echt saugut. Von demher „Glückssache“.

  2. Dafür nutze ich den Smart Alarm, der zeichnet auch Geräusche während der Nacht auf und weckt mich morgens zuverlässig – was man ja vom Apple Wecker ja nicht behaupten kann!

  3. Ich rede häufig im Schlaf und mein Mann sagt morgens immer, dass er mit mir geredet hat.

    Einmal muss ich wohl über ne ‚kackablage‘ bei Toiletten gesprochen haben. Weiß einer was das ist? 

    Zu der App, ich benutze sleep talk hin und wieder, man hört echt jeden Furz, morgens sich das anzuhören ist echt witzig!

  4. *hihi*
    Da vertraue ich mal den super Bewertungen und kaufs gleich mal. Mal sehen, ob bei mir am nächsten Morgen was auf dem Band ist… 🙂

  5. @ Melli: ich glaube mit kackablage meintest du ein flachspüler-WC, wie sie früher Standard und heute eher selten anzutreffen sind. 

  6. Hab heute erst festgestellt, dass das mein Schlafzyklen Wecker auch macht 
    Echt ne witzige Sache das alles zu hören, und irgendwelches dämonisches geprabbel hab ich nun noch net gehört! 

  7. So ein Schwachsinn, wer will wöchig beim schlafen hören ?! Mir währen 79 Cent zu schade, würde das Geld lieber an obdachlose Spenden…

  8. Ich habe hier noch einen besonderen Anwendungsfall für mich. Ich muss mit meinem Hund das alleine bleiben trainieren. Ich muss hierzu aktuell für 45 Minuten das Haus verlassen und nehme daher diesen Zeitraum mit Audio Memos auf. Um zu überprüfen ob er Laute von sich gegeben hat, muss ich die gesamte Aufnahme durchgehen. Dies geht zwar mit Audio Memos ganz gut, aber das hier macht deutlich mehr Sinn. Ich werde es später mal laden und auch bewerten.

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