Retro-Telefonhörer: Verrücktes Spielzeug oder nützliches Gadget?

Im Internet treffen wir immer wieder auf verrückte Gadgets. So auch heute – mit einem Retro-Hörer für das iPhone.

Ein bisschen verrückt ist dieses Zubehör ja schon. Das Native Union POP Phone Handset versetzt iPhone-Nutzer in die gute alte Zeit, als es noch Telefone mit Kabel gab, an dem man während des Telefonats mit dem Finger herumspielen konnte. Oder was habt ihr mit dem aufgedrehten und elastischen Kabel immer gemacht?

Das etwa 80 Zentimeter lange Kabel wird einfach an den Kopfhöreranschluss des iPhones oder iPads gesteckt. Einkommende Anrufe können mit einer kleinen Taste am Kopfhörer abgenommen werden, danach klemmt man sich den Telefonhörer einfach zwischen Kopf und Schulter.

Wo genau wir dieses Gadget einordnen wollen, wissen wir auch nicht so ganz. Vermutlich irgendwo zwischen einem verrückten Spielzeug, einem Tool für Gesundheitsfanatiker (die Strahlenreduzierung am Kopf soll 95 Prozent betragen) oder einfach nur eine praktische Sache, da man beim Telefonieren das iPhone nicht am Kopf halten muss. Die Tendenz zeigt aber ganz stark in Richtung Spielzeug…

Das Native Union POP Phone Handset ist in sieben verschiedenen Farben erhältlich, die meisten davon gibt es für einen Preis von unter 30 Euro (Amazon-Link). Von den bisherigen Kunden gibt es derzeit 3,5 Sterne, wobei einige Nutzer das Fehlen von Adaptern bemängeln. Der Anschluss erfolgt über einen 3,5 mm Klingenstecker, am iPhone, iPad, iPod Touch oder einem Apple-Computer wie Macbook oder iMac sind damit keine Adapter notwendig.

Wer dann doch etwas mehr Funktionen braucht, sollte einen Blick auf das Moshi Moshi werfen. Hier wird die Verbindung zum Gerät per Bluetooth hergestellt. Gibt es entweder in der normalen Version für derzeit reduzierte 60 Euro, oder für 122,28 Euro inklusive einer Docking-Station zur gleichzeitigen Synchronisierung mit dem Computer.

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Blog: Zwei Monate mit angepassten Kopfhörern

Im appMagazin habe ich bereits über die In-Ear-Kopfhörer von Beyerdynamic mit individueller Anpassung berichtet. Aber wie fällt das Langzeit-Fazit aus?

Mittlerweile trage ich die Kopfhörer von Beyerdynamic, genauer gesagt das Modell MMX 100 iE seit fast zwei Monaten. Natürlich nicht immer, aber immer dann, wenn ich mit dem iPhone Musik höre oder mit dem Macbook unterwegs bin und mit Skype telefoniere. Das Fazit kann ich eigentlich schon jetzt nennen: Angepasste Kopfhörer würde ich mir immer wieder besorgen.

Einen richtigen Härtetest haben die Kopfhörer natürlich längst hinter sich – nämlich beim Joggen. Beim ersten Mal habe ich das Kabel ganz normal unter dem T-Shirt durchgeführt und nirgends befestigt, das war etwas suboptimal, weil die Kopfhörer dann doch sehr stark an den Ohren „zogen“, aber nicht herausgefallen sind. Perfekt läuft es beim Laufen, wenn man das Kabel mit dem mitgelieferten Klipp am Kragen befestigt.

Auch nach einer guten Stunde über meine Standardstrecke hielten die Kopfhörer noch perfekt im Ohr. Musik beim Joggen, das hat schon was. Durch die gute Abschirmung nach außen sollte man aber doppelt vorsichtig sein, wenn man mal eine Straße überquert. Von der Umgebung nimmt man kaum noch etwas wahr.

In meinem Langzeigtest hat sich das vor allem in der Straßen-, U- oder auch der normalen Bahn bemerkbar gemacht. Von den Gesprächen der Sitznachbarn und den manchmal doch recht spannenden Telefonaten bekommt man nicht mehr viel mit – leider auch nicht von manchmal wichtigen Durchsagen.

Besonders erstaunt war ich von der Tatsache, wie leise man Musik hört. Während ich zuvor, besonders bei den mitgelieferten Standard-Kopfhörern von Apple, die Lautstärke aufdrehen musste, wenn es in der Umgebung lauter wurde, kann man darauf bei den angepassten MMX 101 iE getrost verzichten. Gerade für die Ohren ist das auf lange Sicht bestimmt nicht die schlechteste Lösung.

Eine Frage, die mir von einigen Freunden gestellt wurden, will ich auch noch schnell beantworten. Wie bekommt man die Kopfhörer eigentlich ins Ohr? Einfach reindrücken ist hier nicht, man muss sie quasi von unten in den Gehörgang schieben. Das wurde mir bei der Anpassung der Otoplastiken in der nächstgelegenen KIND-Filiale (Partner von Beyerdynamic) recht gut erklärt. Mit etwas Übung ist das nun keine große Hürde mehr. Frage zwei: Drückt das nicht im Ohr? Ich würde es hier fast mit dem Gefühl im Flugzeug vergleichen – am Anfang spürt man einen leichten Druck im Ohr, der nach einer Zeit aber immer schwächer erscheint.

Zum Abschluss noch kurz ein paar technische Details. Die MMX 110 iE mit individueller Anpassung (in verschiedenen Farben) werden mit einem Gutschein für die Anpassung und normalen Standard-Aufsätzen geliefert. Am Kabel befindet sich ein Mikrophon mit einem Knopf. Dieser Knopf verhält sich die die mittlere Taste an der Kabelfernbedienung der Standard-Kopfhörer: Man kann Anrufe annehmen, Musikwiedergabe stoppen und zum vorherigen oder nächsten Lied wechseln.

Leider ist der Spaß nicht ganz billig. Die „Beyerdynamic MMX 110 iE individual“ sind bei Amazon für 219 Euro zu haben – direkt beim Hersteller zahlt man den selben Preis zuzüglich Versandkosten.

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Die iPhone-Hüllen der appgefahren-Redaktion

Natürlich kann man ein iPhone auch ohne Hülle verwenden, aber das liebste Smartphone wird von vielen Nutzern sicherheitshalber geschützt. Welche Hüllen verwendet die appgefahren-Redaktion?

Yvi: Für meinen geliebtes iPhone 4 habe ich mir das Case von dem Hersteller Sena, Modell Kutu Pouch, in glänzendem, schwarzen Leder besorgt. Nachdem meine alte Hülle, ein Filzcase, seinen Geist aufgegeben hatte, musste vor allem schnell ein Ersatz her. Also nichts wie hin in den Münchner Apple Storeie Auswahl dort fand ich nicht gerade berauschend. Mein iPhone verschwindet regelmäßig in den tiefen meiner Handtasche – Schlüssel, Geldbeute usw. wollen dann unschöne Kratzer hinterlassen. Also muss es auf jeden Fall ein Fullcase sein. Eigentlich standen somit nur zwei Modelle zur Auswahl und ich habe mich für die Variante von Sena mit rückseitiger Ziehlasche entschieden.

Bis jetzt hat sie einwandfrei funktioniert, das Leder sieht noch genauso aus wie am ersten Tag, doch langsam fängt die Festigkeit der Hülle an nachzulassen. Hält man das Case mit iPhone kopfüber und schüttelt ein wenig, rutscht es langsam heraus. Für die Handtasche und den alltäglichen Gebrauch aber auf alle Fälle noch ausreichend. Bin eigentlich sehr zufrieden damit, musste für die Hülle aber auch knappe 45 Euro da lassen. Es sei noch angemerkt, dass die Hülle auf der Rückseite kein Kleingeldfach hat, wie es fälschlicherweise im Online Apple Store beschrieben wird.
Sena Kutu Pouch, im Einsatz seit Februar 2011 – 39,95 Euro

Mel: Ich war schon immer ein Liebhaber von hochwertigen Naturstoffen. So war es für mich fast schon logisch, dass für das iPhone 4 auch eine solche Tasche ins Haus kommen würde. Ich musste nicht lange suchen: die Babuschka von Dekoop, die neben vielen knackigen Filz-Farben auch in mehreren Ledervarianten erhältlich ist, war meine erste Wahl. Ich entschied mich für die weiche Leder-Tasche in einem tollen Schokobraun.

Was ich an dieser Tasche sehr mag: das praktische schwarze Gummiband, welches verhindert, dass das iPhone aus dem Ledersleeve herausrutscht. Um die Griffigkeit des iPhones zu erhöhen, kommt bei mir zusätzlich ein schwarzes Case-Mate Barely There Click-On-Cover zum Einsatz, welches praktischerweise auch mit in meine Babuschka hineinpasst. Letztere ist zwar mittlerweile durch den täglichen Gebrauch schon arg abgewetzt, aber gerade dieser Used-Look, verbunden mit einem leicht herben Lederduft, gefällt mir persönlich sehr.
Dekoop Babuschka, im Einsatz seit April 2011 – ab 12,90 Euro

Freddy: Als ich doch recht spät auf das iPhone 4 umgestiegen bin, habe ich mich direkt nach einer passenden Hülle umgeschaut. Mir war von Anfang an klar, dass ich guten Schütz möchte, allerdings die Tasche nicht viel Platz einnehmen soll, so dass das iPhone problemlos in jeder Hosentasche Platz findet. Ich habe nicht lange gesucht und bin auf das Sena UltraSlim Case gestoßen. Optisch ist das Case kein Highlight, doch mir persönlich hat es gefallen und das „UltraSlim“ im Namen stimmt zu 100 Prozent.

Anfangs war die Hülle so eng, dass es ein halber Kraftakt war, das iPhone aus der Tasche wieder zu befreien, doch nach etwa einem Monat lässt sich das iPhone schnell herausnehmen, da sich die Tasche etwas geweitet hat – allerdings hat das iPhone immer noch einen festen Halt und fällt nicht von alleine heraus.
Sena UltraSlim, im Einsatz seit Januar 2011 – 29,95 Euro

Fabian: Nachdem mein iPhone 3GS mal aus einer zu weiten Hülle gerutscht ist, musste für das neue iPhone 4 eine ganz besonderer Schutz her. Ich habe mich für einen Carbon Tube von Gorilla Cases entschieden. Das Berliner Unternehmen stellt die Hüllen tatsächlich aus echter Kohlefaser her, das macht sich natürlich in der Festigkeit bemerkbar – ich würde fast davon ausgehen, dass ein Auto über die Hülle fahren könnte und dem iPhone nichts passieren würde.

Herausgezogen wird das iPhone über eine patentierte Schlaufe, die durch das Gehäuse gezogen ist. Das funktioniert wunderbar, von alleine fällt auch nichts heraus. Es kann lediglich vorkommen, dass der Gurt mit der Zeit etwas aufreißt, aber auch das ist kein Problem – die Hersteller bieten einen kostenlosen Austausch für Zugband und Innenauskleidung an.
Gorilla Cases Carbon Tube, im Einsatz seit November 2010 – 65 Euro

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Unsere iPad-Hülle: Das Belkin Pleated Neopren

Gestern wurden wir über unser Kontaktformular gefragt, welche iPad-Hülle wir nutzen. Die Antwort ist eigentlich recht einfach…

Frederick und ich nutzen beide die gleiche Hülle – das Belkin Pleated Nepreon. Es ist eine wirklich einfache, aber mindestens genau so praktische und robuste Tasche, die gar nicht einmal so teuer ist.

Ich selbst bin ja vor einigen Monaten auf das iPad 2 umgestiegen, konnte die Tasche aber weiter benutzen. Klar, das neue iPad ist ja auch um einiges schlanker. Selbst mit dem Smart Cover passt das iPad noch in die Belkin-Hülle – ein nicht zu unterschätzender Nachteil, gerade wenn es auf einer längeren Reise im Rucksack oder der Handtasche mal drunter und drüber gehen sollte.

Ebenfalls praktisch ist das eingearbeitete Fach an der Vorderseite, das sich durch einen zweiten Reißverschluss öffnen lässt. Hier findet so einiges an Zubehör platz. Selbst das originale iPad-Netzteil passt dort ohne Probleme hinein. Die Reißverschlüsse selbst sind übrigens so eingearbeitet, dass sie das iPad nicht zerkratzen können.

In Sachen Verarbeitung haben wir beide in mehr als einem Jahr Nutzung eigentlich keine großen Schwächen feststellen können. Ich bin zwar kein Hellseher, gehe aber zum jetzigen Zeitpunkt stark davon aus, dass ich auch das nächste iPad in die Belkin-Hülle stecken werde.

Bei Amazon gibt es die Hülle schon ab rund 12 Euro. Etwas günstiger ist hier die lila Hülle (Amazon-Link), die vor allem bei weiblichen Geschöpfen Anklang finden sollte. Freddy und ich nutzen die schwarze Hülle (Amazon-Link), für die man derzeit etwa 16 Euro ausgeben muss.

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Mobile Musik: Vier Mini-Lautsprecher im Vergleich

Mobile Musik mit iPhone, iPod Touch oder iPad, das ist eigentlich kein Problem. Nur ein wenig mehr Power könnten die drei Geräte vertragen…

Wir haben uns vier verschiedene Mini-Lautsprecher mit Preisen zwischen 11 und 33 Euro angesehen. Welche Vor- und Nachteile bieten die verschiedenen Modelle? Welche Hersteller bietet das beste Produkt an, wo bekommt man am meisten für sein Geld und taugen die günstigsten Produkte vielleicht auch etwas?

Wentronic Soundball: Den Soundball von Wentronic gibt es in sieben verschiedenen Farben, das günstige schwarze Modell gibt es bereits für rund 11 Euro. Er wird durch Aufdrehen der Verriegelung ausgefahren und bietet eine Ausgangsleistung von immerhin 2,4 Watt. Klein, leicht und günstig, klanglich aber nicht ganz in der ersten Liga. Der Soundball eignet sich perfekt zum Mitnehmen, sollte aber nur gekauft werden, wenn das Taschengeld fast aufgebraucht ist. (ab 11 Euro, Amazon-Link)

X-mini II Capsule: Dieser Mini-Lautsprecher ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich und wird ebenfalls ausgefahren, um Musik noch lauter wiedergeben zu können. Die integrierte Batterie reicht je nach Lautstärke rund sechs bis acht Stunden, für den nächsten Ausflug sollte das reichen. Die Besonderheit: Wer mit Freunden unterwegs ist, kann mehrere X-mini II Capsule in Reihe schalten und noch lauter Musik hören. Uns fehlen lediglich ein paar Höhen. (ab 17 Euro, Amazon-Link)

Wavemaster MOBI Mobile: Auch dieses Modell kann für mehr Klangvolumen ausgefahren werden und kommt auf eine Leistung von rund 3,8 Watt. Das macht sich in einer vergleichsweise Hohen Lautstärke bemerkbar. In Sachen Design sieht dieses Modell vielleicht nicht ganz so futuristisch aus, ist aber ebenfalls in verschiedenen Farben zu haben. Auch bei diesem Modell kann der Akku über ein mitgeliefertes USB-Kabel aufgeladen werden. (ab 23 Euro, Amazon-Link)

RAIKKO Nano Vacuum Speaker: Durch den Buddy-Plug lässt sich auch dieser Mini-Lautsprecher mit weiteren Exemplaren verbinden und erzielt so eine höhere Lautstärke. Aber auch im Einzeleinsatz macht der RAIKKO Nano eine gute Figur. Großer Vorteil ist hier das 360-Grad-Design, der Sound wird so gleichmäßig in alle Richtungen verteilt. Zudem kann das Klinkenkabel zum Anschluss an das iPhone unter dem Gerät festgehakt werden, perfekt für den Transport. (ab 32 Euro, Amazon-Link)

Unser Fazit: Ganz vorne liegen der Wavemaster MOBI Mobile und der RAIKKO Nano Vacuum Speaker. Beide liefern eine tollen Klang und sind für ihre Baugröße relativ laut. Neben dem Preis sollte man sich hier vor allem in Sachen Optik für eines der beiden Modelle entschieden. Auf dem dritten Platz folgt der X-mini II Capsule – hier ist der Klang nicht ganz so gut, aber dafür zahlt man auch weniger. Knappes Schlusslicht ist der Wentronic Soundball, der vor allem mit seinem wirklich geringen Preis punktet.

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L5 Remote: iOS-Device wird zur Fernbedienung

Eine Universal-Fenrbedienung mit iPhone, iPod Touch oder iPad? Mit der L5 Remote ist das kein Problem.

Vor einiger Zeit haben wir euch schon eine externe Bluetooth-Lösung von Gear4 vorgestellt, den Testbericht gibt es hier. Bei der L5 Remote läuft die Kommunikation über einen kleinen Dongle ab, der einfach an den Dock-Anschluss gesteckt wird. Das funktioniert erstaunlich gut, aber immer der Reihe nach.

Neben dem Zubehör selbst muss man sich die passende Gratis-App laden. Seit rund zwei Wochen steht L5 Remote als Universal-App bereit und ist damit endlich für das große Display des iPads optimiert. Durchwachsen fallen die Bewertungen aller Versionen der App aus – nach einem iOS-Update gab es anscheinend kurzzeitige Kompabilitätsprobleme, die aber mittlerweile wieder behoben sind.

Der Einsatz als Fernbedienung ist denkbar einfach, auch wenn man etwas Zeit für die Erstinstallation mitbringen sollte. Denn leider gibt es viele Datensätze für Fernbedienungen nicht online, die L5 Remote muss jede Taste einzeln erlernen. Dafür lässt sich das Layout auf dem Bildschirm aber auch ganz nach den eigenen Wünschen anpassen. Durch die Cloud-Anbindung ist es immerhin möglich, seine erstellen Profile über das Internet zu synchronisieren – falls man mehrere Geräte besitzt.

Praktisch sind die Makros: Hier kann man mehrere Befehle auf eine Taste legen. So kann man mit einem „Knopfdruck“ gleich auf den richtigen TV-Eingang switchen, die Lautstärke anpassen und den DVD-Player starten – man bekommt also genau das, was man von einer normalen Universal-Fernbedienung erwartet.

Hat man die L5 Remote einmal eingerichtet, läuft eigentlich alles wie geschmiert. Auf Amazon kommen 18 Kunden so auf eine durchschnittliche Wertung von viereinhalb Sternen. Natürlich sollte man sich immer überlegen, ob man ein solches Produkt überhaupt braucht – Sinn macht es sicher nur, wenn man mehrere Geräte bedient. Man sollte sich auch im Klaren darüber sein, dass meist ein Blick auf das Display nötig ist, da das haptische Feedback einer normalen Fernbedienung natürlich ausbleibt.

Der Preis der L5 Remote kann sich absolut sehen lassen, gerade im Vergleich zu den meiner Meinung nach ebenfalls sehr empfehlenswerten Harmony-Fernbedienungen von Logitech. Statt der UVP von 49,95 Euro zahlt man bei Amazon derzeit nur 32,90 Euro, Versandkosten fallen keine an.

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Vorgestellt: Hüllen für den iPod Touch

Wir stellen immer mal wieder Hüllen für iPhone und iPad vor. Die iPod Touch-Nutzer sind bisher etwas zu kurz kommen, aber das holen wir nun nach.

Ein Nutzer hat uns gefragt, ob wir nicht ein paar iPod Touch-Hüllen vorstellen können. Dem Wunsch kommen wir natürliche gerne nach und listen euch einige Produkte auf. Dazu sei gesagt, dass wir keine der Hüllen selbst testen konnten, doch wir berufen uns auf die Hersteller sowie die Bewertungen auf Amazon. Eigentlich eine Schande, dass wir selbst keinen iPod Touch besitzen. Wo ist der Wunschzettel?

Zum einen stellen wir euch eine Liste für den iPod Touch der zweiten und dritten Generation zur Verfügung, sowie eine separate Auflistung für die vierte Generation.

iPod Touch 2G & 3G
Wer seinen iPod Touch mit Silikon schützen möchte, könnte sich die igadgitz Silikon Hülle (Amazon-Link, 9,99 Euro) anschaffen. Das Case ist aus Silikon gefertigt und auf der Rückseite befindet sich ein Reifenabdruck, was die Hülle sicher aufwertet. Auf Amazon berichten die Käufer, dass die Hülle perfekt passt und einen guten Schutz bietet.

Ebenfalls zu empfehlen sind die Produkte von Artwizz. Hier gibt es zum Beispiel eine einfache Silikon-Hülle (Amazon-Link) für etwa 15 Euro, welche von Amazon-Käufern durchschnittlich mit vier von fünf Sternen bewertet wurde. Außerdem gibt es Hüllen aus Leder, hier bietet Artwizz einmal das Leather Pouch Exquo (Amazon-Link, ca. 20 Euro), zudem gibt es das Leather Pouch (Amazon-Link) in verschiedenen Farben.

iPod Touch 4G
Der iPod Touch 4G hat sich im Design nicht viel verändert, jedoch ist auf der Rückseite eine Kamera hinzu gekommen. Die Plastikhülle von Belkin (Amazon-Link) kostet gerade einmal 10 Euro, bietet einen guten Schutz und besitzt eine Aussparung für die Kamera. Die 55 Käufer bewerten die Grip Vue Schutzhülle (schwarz oder durchsichtig) mit 4,5 von 5 Sternen.

Ebenfalls zu empfehlen ist die Variante SeeJacket Silicon (Amazon-Link) von Artwizz für den iPod Touch 4G. Mit einem Preis von knapp 10 Euro bekommt man ein einfach verarbeitet, aber gutes Produkt.

Wer etwas mehr Wert auf die Optik legt, könnte eine Hülle von CoolBanans kaufen. Hier gibt es eine Klapp-Ledertasche, genannt SmartGuy Flap (Amazon-Link) für ca. 30 Euro, oder den SmartGuy Pouch (Amazon-Link) für ca. 19  Euro, außerdem steht das Case namens TimeLess (Amazon-Link) ab 8 Euro zur Verfügung. Alle Ausfertigungen sind in verschiedenen Farben erhältlich.

Natürlich gibt es noch viele weitere Hüllen für den iPod Touch. Falls ihr schon eine in Gebrauch habt, könnt ihr gerne in den Kommentaren den Link posten und eventuell übernehmen wir das Produkt in den Text.

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BookBook-Hülle bald auch für das iPhone

Mit dem BookBook hat sich Twelve South etwas ganz besonderes einfallen lassen. Demnächst gibt es die außergewöhnliche Hülle auch für das iPhone 4.

Das oben eingebettete Promo-Video (Youtube-Link) verschafft einen guten Eindruck von der Optik und der Handhabung der Buch-Hülle. Neben dem iPhone findet auch problemlos Visiten- oder EC-Karten einen Platz, auch Geldscheine sollte man im Zweifel noch untergekommen – nur mit dem Kleingeld, da sieht es schlecht aus.

Auch das BookBook für das iPhone 4 wird aus echtem Leder handgefertigt. In Deutschland ist das Modell leider noch nicht verfügbar, der Preis wird vermutlich zwischen 50-60 Euro liegen. Sobald wir nähere Informationen zur Verfügbarkeit haben, melden wir uns noch einmal.

Falls der Stil gefallen sollte, kann man schon jetzt Hüllen für das iPad (beide Modelle) und die verschiedenen MacBooks von 13 bis 17 Zoll bestellen. Mit Preisen über 50 Euro sicher nicht ganz billig, aber auf jeden Fall etwas außergewöhnlicher – zudem stimmt die Verarbeitung. Eine Übersicht über die verschiedenen Modelle und Bestellmöglichkeiten gibt es direkt hier auf Amazon.

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Besondere iPhone-Hülle: Mitch hat Leben gerettet

Über ausgefallenes Zubehör freuen wir uns immer wieder. Sehr gerne haben wir daher die neue iPhone-Hülle von Feuerwear getestet.

Einige von euch haben vielleicht schon den Artikel über die Feuerwear-Produkte im aktuellen appMagazin gelesen. Kurz nach Redaktionsschluss erreichte uns Mitch, die neue iPhone-Hülle aus Feuerwehrschlauch. Ja, richtig gelesen: Es gibt Hüllen aus dem Material, das vermutlich schon einige Leben gerettet hat – oder zumindest dabei half.

Wie allen anderen Produkte von Feuerwear ist jeder Mitch ein Unikat. Gefertigt aus Feuerwehrschlauch, der zuvor von den Lebensrettern genutzt wurde. Für den zweiten Einsatz wird der Schlauch von den Zubehör-Herstellern gereinigt, auf die richtigen Maße geschnitten und dann verarbeitet.

Mitch ist in drei verschiedenen Farben erhältlich, aber dazu später mehr. Das iPhone oder der iPod Touch (alle Versionen passen) wird einfach von oben in die Hülle geschoben. Mit einem Klettverschluss wird das ganze verschlossen, aber auch ohne diesen Klettverschluss ist unser iPhone 4 kopfüber nicht aus der Hülle gefallen. Um das iPhone wieder aus der Hülle zu bekommen, öffnet man einfach den Verschluss und zieht daran.

Die Verarbeitung des Materials ist wirklich gelungen: Alle Nähte sind gleichmäßig und franzen nicht, Schwachstellen konnten wir nicht erkennen. Und die Macher haben sich sogar etwas bei ihrer Sache gedacht: Mitch verfügt über eine Gürtelschlaufe, falls er nicht in der Hand- oder Hosentasche landen sollte. Zudem ist der Schlauch innen mit Microfaser bezogen, das hat zumindest eine leicht reinigende Wirkung.

Da sind wir auch schon beim Problem. Die Hülle ist durch die dicke Naht natürlich etwas breiter: Von 6 Zentimetern geht es auf 8,5 Zentimeter. Auch Dicke und Höhe sind etwas vergrößert, was mich persönlich aber nicht so sehr gestört hat.

Eines ist klar: Das ausgefallene Design muss man mögen oder eben nicht. In Sachen Optik haben die Hersteller übrigens noch ein Ass im Ärmel, denn auf der Produkt-Webseite kann man genau das Modell auswählen, das man haben möchte. Jeder Mitch, egal ob in weiß, schwarz oder rot, ist ein Unikat. Im hauseigenen Online-Shop kann man sich sein Unikat selbst auswählen – der Preis dafür: 39 Euro. Wer mit Vorauskasse, Bankeinzug oder Paypal zahlt, muss keine Versandetsten tragen.

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The Glif: iPhone 4 mit Stativ verwenden

Ein ausgeklügeltes Zubehörprodukt, recht klein und handlich, außerdem ziemlich nützlich. All diese Punkte treffen auf die iPhone 4-Halterung „Glif“ zu. Der Glif wird aus recycelten und gummierten Kunststoff hergestellt und passt in jede kleine Handtasche – aber was hat er drauf?

Der Glif wurde von zwei Designern namens Tom Gerhardt und Dan Provost entwickelt, die beide aus New York stammen. Anfangs gab es nur die Idee, dass ein Produkt entwickelt werden soll, damit das iPhone in verschiedenen Positionen stehen kann, zudem sollte der Glif aber als iPhone-Halterung für ein Stativ dienen.

Der Glif ist, wie schon erwähnt, wirklich sehr klein und handlich. Mit gerade einmal knapp 7,5cm Länge und 1,5cm Breite passt der Glif sogar in die Hosentasche. An der Verarbeitung kann man nichts negatives aussetzen, das Material ist griffig und schaut nicht billig aus. Der Glif vereint gleich zwei Funktionen: Eine Standfunktionen und ein Aufsatz für ein Stativ.

Der Glif kann nur ohne iPhone-Case verwendet werden, da die Aussparung ansonsten nicht passt. Das iPhone steckt man vorsichtig in die passende Öffnung, danach kann es sowohl senkrecht als auch waagerecht aufgestellt werden. Je nachdem wie der Glif angebracht wurde, ist eine andere Positionen möglich. Da der Glif nur ohne Hülle verwendbar ist, ist auch das iPhone ungeschützt. Stellt man es allerdings auf den Tisch oder in die Küche, sollte dem hochwertigen Gerät nichts passieren. Mit nur einem Handgriff ist der Glif wieder entfernt und ein passendes Case kann gegebenenfalls wieder angebracht werden.

Eigentlich verfügt jede Kamera am unteren Boden über ein Gewinde, dass auf einem Stativ befestigt werden kann. Beim iPhone fehlt ein solches Extra natürlich, doch mit dem Glif kann auch das iPhone auf einem Stativ befestigt werden. Sein iPhone schiebt man waagerecht in die dafür vorgesehene Halterung und befestigt den Glif samt iPhone an einem Stativ. Das iPhone sitzt gut in der Halterung und kann mit dem Stativ in fast jede Position gedreht werden.

So kann man kinderleicht einen kleinen Film oder ein Foto aufnehmen, ohne dass die Aufnahme verwackelt. Wer ebenfalls ein Stativ für unterwegs besitzt, hat so eine gute Kombination. Das iPhone 4 macht zwar nicht die besten Bilder und Videos, doch für ein paar Momentaufnahmen ist es aber geeignet. Auf Reisen nimmt der Glif kaum Platz weg, ein Reise-Stativ ebenfalls nicht.

Der Glif ist ein Multitalent und vereint mehrere Funktionen in einem Produkt. Besonders die Stativ-Funktion gefällt uns gut, da man das iPhone sonst nicht in Verbindung mit einem Stativ nutzen kann. Hobby-Fotografen werden sich sicher über das Produkt freuen und einige nette Aufnahmen machen können. Bei Amazon ist das Original für rund 17 Euro zu haben, um Versandkosten zu sparen, sollte man das Arktis-Angebot wählen.

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Für mehr Ordnung: Kurze Dock-Kabel

Einige von euch haben in den letzten Tagen vielleicht für Ordnung auf dem Schreibtisch gesorgt. Wir hätte da noch etwas…

Im aktuellen Gewinnspiel bin ich selbst auf der Suche nach Inspirationen für meinen neuen Schreibtisch. Viele von euch haben ihr Schmuckstück schon fotografiert, manchmal ordentlich, manchmal weniger ordentlich. Für ein wenig mehr Ordnung kann man mit den kurzen Dock-Kabeln von CableJive sorgen.

Insbesondere Nutzer, die über USB-Anschlüsse an ihrer Tastatur verfügen oder ein Notebook verwenden, brauchen eigentlich kein langes Kabel zum Synchronisieren des iPhones oder iPads. Mit dem iStubz von CableJive kann man dieses Problem lösen, denn die Kabel sind gerade einmal sieben Zentimeter lang.

Das kurze Kabel ist in schwarz oder weiß verfügbar und kostet mit einer direkten Lieferung von Amazon knapp 12 Euro (weiß/schwarz). Vorsicht ist bei Verwendung eines iPhones mit Bumper geboten – ich kann es zwecks fehlendem Bumper leider nicht ausprobieren, aber anscheinend passt der verbaute Dock-Connector nicht durch die Aussparung.

Wer die Versandkosten in Höhe von drei Euro umgehen will, bestellt entweder ein billiges Taschenbuch für 1,10 Euro – oder greift gleich zum Cartoon-Buch iVolution von Michael Holtschulte. Für 7,95 Euro gibt es knapp 50 lustige Apple-Zeichnungen, eine kleine Story dazu gibt es auch in der nächsten Ausgabe unseres appMagazins. Foto: CableJive

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50 Euro sparen: Gute Soundanlage von Logitech

Als Amazon-Wochenangebot gibt es diesmal etwas für iPhone- und iPod-Besitzer: Eine Soundanlage von Logitech.

Fangen wir erst einmal mit den harten Fakten an. Beim Logitech S715i handelt es sich um mobile Lautsprecher für iPhone oder iPod. Der Hersteller selbst verlangt für sein Produkt 149 Euro, im Preisvergleich kommen die Lautsprecher auf knapp 140 Euro. Der Amazon-Preis von 99,97 Euro inklusive Versand kann sich daher wirklich sehen lassen.

Was bekommt man für sein Geld? Eine Soundanlage mit Dock-Anschluss mit leistungsstarken Lautsprechern. Acht speziell abgestimmte Antriebsspulen sollen für kristallklare Höhen, volle Mitteltöne und tiefe Bässe sorgen. Eine Besonderheit: Dank dem eingebauten Akku soll man unterwegs bis zu acht Stunden Musik hören können. Bei normaler Lautstärke sollte man hier sicher auf fünf Stunden kommen.

Was sagen die Kunden? Bei Amazon kommt der S715i von Logitech auf eine durchschnittliche Wertung von 4,5 Sternen. Man lobt das Design und die kompakte Bauweise. Im Vergleich zu einer ähnlich kleinen JBL-Anlage soll es deutlich mehr Bass geben, zumindest im Netzbetrieb. Wenn man den Akku nutzt, soll die Anlage voll ein, zwei Gänge zurückschalten, um Strom zu sparen.

Was sagen wir? Wer eine kleine und gut verarbeitete Soundanlage für ein iPhone sucht, kommt hier sicher auf seine Kosten. Im Netzbetrieb kann der Logitech S715i voll überzeugen, nur im Akkubetrieb muss man ein paar kleine Abstriche machen. Für den reduzierten Preis sicher eine Überlegung wert.

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Mobiles DVB-T: Tivizen nach Update stark verbessert

Eine heutige Aktualisierung der Elgato-Software ruft einmal mehr das Thema mobiles Fernsehen auf den Plan.

Wir haben schon mehrfach über den Tizi von Equinux berichtet. Nun steht sein baugleicher Bruder vom Konkurrenzunternehmen Elgato im Fokus: Die Tivizen-App hat dank dem Update auf Version 1.2 (App Store-Link) neue interessante Funktionen erhalten.

Besonders interessant ist der Heimnetz-Modus, schließlich musste man sich bisher immer zu einem eigens vom Gerät aufgebauten WLAN verbinden und konnte die normale WiFi-Verbindung in Richtung Internet danach nicht mehr benutzen. Mit dem neuen Modus speist der Tivizen seine Daten direkt in ein bereits vorhandenes WLAN ein. Damit kann man einfach an Mac, PC, iPhone oder auch iPad Fernsehen, ohne ständig das Netz wechseln zu müssen.

An den Mac oder PC kann der Tivizen nun auch über USB angeschlossen werden. Bisher konnte er so nur geladen werden, nun kann man das Fernsehprogramm auch über Kabel auf den Computer bringen. Außerdem hat Elgato Benutzeroberfläche und Stabilität verbessert sowie die Leistung gesteigert.

Leider konnten wir die Funktionen nicht testen. Seit dem nun vorletzten Update verbindet sich die Tivizen-App nicht mehr mit unserem Tizi. Aufgrund der neuen Funktionen scheint es aber, als hätte Elgato nun die Nase vorn.

Zunächst solltet ihr auf der Webseite ueberallfernsehen.de überprüfen, wie es um euren DVB-T-Empfang steht. Den Tivizen selbst findet ihr bei Amazon für 101,89 Euro (Amazon-Link), der Preis des Tizi liegt im selben Rahmen.

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iZel: Praktischer & günstiger iPhone-Ständer (Update)

Kleine Gadgets unter zehn Euro kommen immer gut an. Heute wollen wir euch den iZel vorstellen.

Die Mac-Autokorrektur wollte sich zunächst nicht wirklich mit dem iZel anfreunden – „Ziel“, so lautete stets die verbesserte Eingabe. Wie dem auch sei: Für gerade einmal 9,90 Euro plus drei Euro Versand kann man den praktischen Ständer für das iPhone auf Amazon bestellen. Unterstützt werden alle verschiedenen Modelle, auch der iPod Touch passt problemlos in die Halterung.

iZel fühlt sich nicht nur auf dem heimischen Schreibtisch wohl. Die Halterung ist zusammenklappbar und passt damit einfach in Rucksack oder Handtasche. Wer ab und an mit dem Zug unterwegs ist, wird den Komfort einer mobilen Halterung schätzen, um das iPhone beim Videos schauen nicht ständig in der Hand halten zu müssen, sondern abstellen zu können.

Praktisch ist auch, dass das iPhone entweder quer oder hoch in die Halterung gestellt werden kann. Außerdem ist es möglich, den Winkel des Ständers anzupassen, um immer eine angenehme Sicht auf das Display zu haben.

Zusammen mit den Versandkosten gibt es den iZel für 12,90 Euro (Amazon-Link), der Normalpreis beträgt 29,90 Euro. Leider ist uns der Lagerbestand nicht bekannt.

Update: Mittlerweile ausverkauft.

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xGear Liquid Shield: Das iPhone auf Tauchstation

Vor einiger Zeit haben wir euch das Aquapac vorgestellt. Auch xGear bietet nun eine wasserdichte iPhone-Hülle an.

Das xGear Liquid Shield (bereitgestellt von soular.de) ist erst vor wenigen Wochen auf den Markt gekommen und perfekt auf das iPhone 4 zugeschnitten. Der Hersteller verspricht eine bis 2,7 Meter Wassertiefe wasserfeste Hülle. Unser Badewannentest hat gestern Abend gezeigt: Kein Wasser eingetreten.

Bis es soweit ist, hat man allerdings einiges zu tun. Die wasserdichte iPhone-Hülle besteht aus mehreren Schichten, die man zunächst auseinander bauen muss, um das iPhone dann hinein zu setzen. Danach geht das ganze Kommenda zurück – bis wieder alle Anbauteile angelegt sind.

Den Anfang macht ein einfaches Plastik-Case, über das eine Silikon-Hülle gezogen wird. Darüber wird der Dichtungsring und ein Verschluss gelegt, der mit zwei großen Schrauben festgezogen wird. Gerade dieser Punkte raubte uns im Test einige Nerven, denn es ist gar nicht so einfach, die Gummidichtung passend zu platzieren.

Mal eben wasserdicht verpacken, das ist mit dem xGear Liquid Shield zumindest ohne ein wenig Übung unmöglich. Im Vergleich zum Aquapac hat man dagegen den großen Vorteil der genauen Passform, die Hülle kann so ohne Probleme den ganzen Tag benutzt werden und bei Outdoor-Trips auch problemlos in der Hosentasche verstaut werden – Schmutz, Staub und Sand haben schließlich auch keine Chance.

Alle Bedienelemente des iPhones bleiben natürlich erreichbar. Die Kamera auf der Rückseite hat freie Sicht, während die vordere Kamera durch die Silikon-Hülle etwas milchig wirkt. Etwas störend sind nur die Blasen-Effekte, die sich auf dem Display des iPhones einstellen.

Das xGear Liquid Shield für das iPhone 4 ist bei Amazon für 42,90 Euro erhältlich, bei arktis.de zahlt man 39,90 Euro – hier lässt sich eine Bestellung eventuell mit den Sonderangeboten kombinieren. Zum Vergleich: Das von uns ebenfalls getestete Aquapac ist für alle iPhone-Modelle ab 25 Euro erhältlich. Die iPad-Version kostet rund 40 Euro, unser Testvideo könnt ihr in diesem Artikel finden.

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