De Motu: Faszinierende musikalische Reise durch den menschlichen Körper

Ein toller Name für eine großartige App: De Motu heißt übersetzt „Über die Bewegung“.

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De Motu, so lautet der Titel eines Essays von George Berkeley von 1721, das auch unter dem Namen „The Principle and Nature of Motion and the Cause of the Communication of Motions“ bekannt ist. Das Projekt De Motu (App Store-Link), das nun im App Store als kostenlose Universal-App erschienen ist, wurde unter anderem von der Filmstudentin Iris Fegerl von der Filmakademie Baden-Württemberg initiiert und behandelt ebenfalls das Thema Bewegung – allerdings in Bezug auf den Körper, auf künstlerische Art und Weise, unterlegt mit Animationen und einem aufwändig produzierten Soundtrack.


Die 450 MB große Anwendung steht bisher nur in englischer Sprache bereit und sollte aufgrund ihrer Größe primär aus einem WLAN-Netzwerk geladen werden. Für die Installation ist zudem mindestens iOS 7.1 oder neuer erforderlich. Dank einer Förderung durch die MFG Stiftung Baden-Württemberg kann De Motu kostenlos aus dem App Store heruntergeladen werden.

Herz, Gehirn, Lunge und Nieren spielerisch entdecken

Neben der Filmstudentin Iris Fegler, die sich für Idee und Konzept verantwortlich zeigt, waren auch ihre Kollegen Jan Roth (Audio-Konzept und Musikaufnahme), Paul Brenner (visuelles Design, Interaktionen und Animationen) und Jan Freymann (Coding) an De Motu beteiligt. In der App begibt man sich auf eine faszinierende Reise durch den menschlichen Körper, genauer gesagt durch verschiedene Organe. So entdeckt man nicht nur Herz und Gehirn, sondern auch die Lunge und Nieren und erfährt wissenswerte medizinische Fakten.

Untermalt wird De Motu mit großartigen Grafiken, Sounds und Animationen, in denen laut eigener Aussage der Entwickler „die Grenze zwischen Anatomie und Fantasie verschwimmt“. Ausgehend vom eingangs eingerichteten Alter und Geschlecht werden Töne abgespielt, zudem gibt es Interaktionen, die an kleine Mini-Spiele erinnern. So kann mit Fingertipps auf die Herzklappen die Herzfrequenz erhöht oder verlangsamt werden, um so beispielsweise Bluthochdruck darzustellen.

Die Entwickler legen Wert auf die Tatsache, dass alle Interaktionen auf echten physiologischen oder medizinischen Parametern beruhen – bei der Aufnahme des De Motu-Soundtracks kamen sogar Geräusche von medizinischen Apparaturen, wie etwa einem Ultraschall-Diagnosegerät, zum Einsatz. De Motu verbindet auf diesem Weg interessantes Wissen über den menschlichen Körper mit einer spielerischen, leicht zugänglichen Atmosphäre. Wir sagen: Unbedingt ausprobieren!

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