Hund löst Küchenbrand aus: HomePod rettet Leben einer Familie in den USA

Video der Feuerwehr bei Facebook geteilt

Weißer und schwarzer HomePod 2 vor schwarzem Hintergrund

Apples HomePod wird für die Rettung einer Familie in Colorado verantwortlich gemacht: Der smarte Lautsprecher warnte vor einem Hausbrand, der versehentlich vom Familienhund ausgelöst worden war. Das berichtet MacRumors.

Am 26. Juni dieses Jahres erhielt die Feuerwehr von Colorado Springs einen Anruf über einen Hausbrand und teilte die Details und ein Video auf Facebook. Die Hausbesitzer wurden von ihrem HomePod auf das Feuer aufmerksam gemacht, der sie in den frühen Morgenstunden aufweckte. Die Feuerwehr von Colorado Springs behauptet, dass die Schlafenden eine „große Hitze“-Benachrichtigung vom HomePod erhalten haben, die sie auf das Feuer aufmerksam machte. Der HomePod verfügt allerdings nicht über eine Funktion zum Senden von Warnungen über hohe Temperaturen.


Stattdessen verfügt der HomePod über eine Tonerkennung: Diese hatte offenbar den Ton eines Feueralarms erkannt und einen Alarm versendet. Es ist unklar, warum die Familie den Feueralarm nicht gehört hat, den der HomePod erkannt haben muss.

Die Tonerkennung des HomePod sendet einen Alarm an verbundene iPhones, iPads und Apple Watches, bietet aber keine Audio-Benachrichtigung. Die Tonerkennung kann in der Home-App aktiviert werden, indem man die Geräteeinstellungen öffnet und unter „Tonerkennung“ die Option „Rauch- und CO-Alarm“ aktiviert.

Das Feuer brach aus, weil der Hund der Familie versehentlich den Herd einschaltete. Die Hausbesitzer hatten mehrere Schachteln auf der Herdplatte stehen. Als der Hund sich auf die Hinterbeine stellte, um sie zu betrachten, wurde der Herdknopf gedreht, wodurch der Brenner aktiviert wurde. Auf dem Video ist zu sehen, dass das Feuer ausbrach, kurz nachdem der Hund den Knopf gedrückt hatte. Die Familie konnte das Feuer löschen, bevor die Feuerwehr eintraf. Verletzt wurde niemand, abgesehen von einer Behandlung wegen Rauchvergiftung.

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Kommentare 10 Antworten

      1. Die haben tatsächlich für Küchen, Klimaanlagen und co auch 240V „Doppelleitungen“ als „Starkstrom“. Nicht viele, aber mindestens 1 solche Leitung ist selbst bei alten Häusern drin. Kann man auf Wunsch nachrüsten.

        Die Hausleitung bei denen ist ja auch meistens 240V und wird erst im Haus auf 120V geteilt. Liegt einfach an obsolet alten Isolierungsstandards, wonach sich alle Geräte später orientierten.

  1. In der Küche ist normal kein Rauchmelder. Aber 2 HomePod mini.

    Induktion ist das beste mit dem ich je gekocht habe. Vor allem danach schnell sauber gemacht. Da wird ja der Topf heiß. Die Platte nur durch den warmen Topf.

    1. In der Küche können alternativ zum Rauchmelder, Flammen-, Temperatur- oder auch Gasmelder installiert werden.

      Schön, dass die Leutz einen Homepod aber keine gescheite Branderkennung haben. Aber hey: Der Hund ist schuld.

  2. Alle schreiben darüber, welches Land was für Spannungen oder Gasherde verfügt, und am liebsten nutzt, aber niemand schreibt darüber, wie DUMM UND FAHRLÄSSIG es einfach ist, leicht entflammbare Verpackungen mit Essensresten aufn Herd (ob an oder aus) stehen zu lassen, wenn ein Hund mit im Haushalt ist… 🙄🤷🏻‍♂️🤦🏻‍♂️

    1. Im Grunde Wurscht.
      Wenn es nicht der Hund ist, dann eben die/ der tapperte Omma/ Oppa, mit senilen Ausfällen oder das Kleinkind, das früher wach ist, als die Eltern und die Küche spannend findet.
      Mich wundert eher, dass der Hund nicht versucht hat durch bellen und winseln, kratzen an der Tür, die Familie zu wecken, Tiere (auch Katzen) haben da ganz gute Instinkte und ausgeprägten Fluchttrieb… 🤷‍♂️

      Auch Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner, TV-Gerät, etc. können spontan beschließen, dass jetzt ein richtig guter Zeitpunkt wäre, mal eben in Flammen aufzugehen, am Günstigsten dann, wenn alles pennt.

      Ich habe keine Ahnung, wie lange der Feuermelder bei mir Rabatz schlagen müsste – ich kriege im Schlaf das stärkste Gewitter nicht mit. Sowas gibt es halt. Ganz tiefer, unerschütterlicher Schlaf. Dafür immer wirklich ausgeschlafen. Pech für mich bei Blitzeinschlag. 🥵

      Gerade ist am WoE in der Nachbarschaft die Feuerwehr angerückt, um nen Herdbrand zu löschen.
      Der Wohnungsbesitzer war zu bekifft, um persönlich zu überwachen, dass er noch irgendwas aufwärmen und essen wollte, bevor er wegkippte.

  3. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass dies hierzulande passieren könnte: erst muss man drehen, dann drücken, um das Gasventil zu öffnen und die Zündung zu aktivieren. Dann muss man den Drehknopf halten bis das Thermoelement als Absicherung heiß genug ist, damit der Gasfluss nach Loslassen des Knopfes aufrecht erhalten wird. Bei Kartons oder Geschirrhandtücher reicht natürlich schon die erste Phase.

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