Pinnacle Studio: App für Videoschnitt erreicht das iPhone

Bisher war die Videoschnitt-Applikation Pinnacle Studio nur für das iPad verfügbar. Ab sofort gibt es die App auch für das iPhone.

Pinnacle Studio for iPhoneEs ist fast zwei Jahre her, seitdem wir Pinnacle Studio (App Store-Link) in den News hatten. Damals wurde die App umbenannt, war für kurze Zeit kostenlos für das iPad erhältlich und eine tolle Alternative zu iMovie. Seit dem hat sich einiges getan, unter anderem wird Apples iMovie für neue iOS-Geräte kostenlos angeboten. Aber auch Pinnacle legt sich nicht auf die faule Haut und hat heute mit Pinnacle Studio for iPhone (App Store-Link) eine neue App veröffentlicht.

Wir finden es schade, dass man sich gegen eine Universal-App entschieden hat. Immerhin ist Pinnacle Studio für das iPad mit 11,99 Euro nicht unbedingt günstig. Auf dem iPhone werden gleich noch einmal 8,99 Euro fällig. Im Vergleich zu iMovie, das nur 4,49 Euro kostet und im besten Fall sogar einfach gratis geladen werden kann, ist das natürlich eine Hausnummer.

Allerdings hat man mit Pinnacle Studio deutlich mehr Möglichkeiten. Während iMovie die App ist, mit der man mal eben einen kleinen Film bastelt, kann man mit der Videoschnitt-App von Pinnacle problemlos größere Projekte mit mehreren Ton- und auch Video-Spuren anlegen. Man sollte sich allerdings die Frage stellen, ob man das auf dem iPad oder sogar dem iPhone überhaupt machen will und für solche Projekte nicht lieber den Computer vorzieht.

Neben der Veröffentlichung der iPhone-Version wurde auch gleich Pinnacle Studio für das iPad aktualisiert und optisch an iOS 7 angepasst. Zu den weiteren Neuerungen, die zum großen Teil auch in der iPhone-App verfügbar sind, zählen vereinfachte Bild-in-Bild-Optionen, ein neues Jog-Wheel zur Einzelbildweiterschaltung und eine Unterstützung für 64-Bit-Prozessoren zur Leistungssteigerung.

Ansonsten bietet Pinnacle Studio eigentlich alles, was man sich von einem mobilen Videoschnitt-Programm wünschen kann: Zeitlupen und Fast-Motion-Effekte sind genauso möglich wie mehrere Videospuren mit Übergängen, das Einfügen von Texten und Grafiken oder das Verwenden eigener Musik und integrierten Klangeffekten. Etwas schade finden wir lediglich, dass man für die Anbindung an Cloud-Dienste – zum Beispiel für den Import von Videos aus der Dropbox – einen In-App-Kauf in Höhe von 4,49 Euro tätigen muss.

Kommentare 5 Antworten

  1. „Man sollte sich allerdings die Frage stellen, ob man das auf dem iPad oder sogar dem iPhone überhaupt machen will und für solche Projekte nicht lieber den Computer vorzieht.“

    Seh ich genauso. Darum echt schade dass nicht stattdessen die Windows-Version für den Mac portiert wird, da wäre der Mehrwert größer als bei einer iPhone-Version

  2. Dazu erlaube ich mir an dieser Stelle mal eine Frage:
    Mit welcher Windows-Software kann man gut und einfach iPhone-Videos schneiden und ausgeben ?
    Danke !!! F.

  3. Die Displaygrösse ist nicht unbedingt das Problem bei der iphone-Variante. Mich stört vor allem, dass der Medienimport gegenüber der ipad-Variante sehr beschränkt ist. Support ist faktisch unmöglich.

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