FOCUS Online 2.0: Aktualisiertes News-Portal im Test

Wer eine seriöse Berichterstattung aus sämtlichen Ressorts benötigt, greift oft zu den einschlägigen News-Apps der großen deutschen Wochenmagazine.

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Mit FOCUS Online 2.0 (App Store-Link) wurde nun das herkömmliche FOCUS-Portal aktualisiert, und dafür als komplett neue Applikation für iPhone und iPod Touch im App Store bereit gestellt. Mit kleinen 1,2 MB an Größe ist die App selbst aus dem mobilen Datennetzwerk schnell geladen – und das alles zum Nulltarif, denn FOCUS Online 2.0 erhebt für den Download der App keinen Obolus.

Wir fragen uns natürlich, ob die aktualisierte Version einen echten Mehrwert gegenüber der „alten“ FOCUS-App bietet. Letztere wird im Durchschnitt von Nutzern des App Stores mit 3 von 5 Sternen bewertet, die neue FOCUS-App kommt hingegen schon auf sagenhafte 5 von 5 Sterne. Grund genug also, sich das neue Angebot des auch in Papierform wöchentlich erscheinenden Magazins einmal näher anzusehen.

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lieferando: Essen auf Rädern im Test

Italienisch, chinesisch, griechisch oder doch etwas anderes? Wer Zuhause auf dem Sofa speisen möchte, kann sich mit lieferando beliefern lassen.

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Mittlerweile gibt es im Web zahlreiche Lieferdienste, bei denen man mit wenigen Mausklicks eine Bestellung aufgeben kann. Zu den bekanntesten zählt ohne Zweifel lieferando, dafür sorgt auch eine dazugehörige iPhone-App. Die kostenlose und nur 8.0 MB große Applikation kann natürlich kostenlos geladen werden.

In lieferando (App Store-Link) kann man direkt nach dem Start mit der Bestellung starten. Dazu ist es natürlich notwendig der App mitzuteilen, wo man sich momentan befindet. Das funktioniert entweder über eine automatische Ortung oder die Eingabe der Postleitzahl. Direkt danach werden alle Lieferdienste angezeigt, die den aktuellen Standort mit Essen beliefern.

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VR-Bank: Kostenlose Multibanking-App im Test

Mit dem Update auf Version 1.55 ist die App der Volksbank Raiffeisenbank auch für Nutzer anderer Banken interessant.

VR-Bank: Kostenlose Multibanking-App im TestVR-Bank: Kostenlose Multibanking-App im TestVR-Bank: Kostenlose Multibanking-App im TestVR-Bank: Kostenlose Multibanking-App im Test

Mobiles Banking auf iPhone oder iPad – das ist natürlich schon länger kein Problem mehr. Als komplett kostenlose Banking-Möglichkeit kann man sich die Universal-App der Volksbank Raiffeisenbank auf sein Gerät laden. Seit dem letzten Update bietet „vr.de“ (App Store-Link) eine Multibank-Funktion an und ist damit für Kunden aller Banken interessant.

Praktischerweise lässt sich die Gratis-App auch mit dem Großteil der Funktionen nutzen, wenn man kein Kunde der VR-Bank ist. Im Gegensatz zur Konkurrenz muss man die App nicht erst durch ein eigenes Konto bei der Bank freischalten, sondern kann sie auf Anhieb auch einfach so nutzen.

Problemlos war es in meinem Test möglich, Konten anderer Banken hinzuzufügen. Sowohl Sparda Bank als auch Sparkasse waren in Sekundenschnelle mit den gewohnten Login-Daten angelegt, die vr.de-App wird zudem durch ein eigenes Passwort vor unbefugtem Zugriff geschützt.

Neben einer Umsatzanzeige mit den entsprechenden Details kann man natürlich auch Umbuchungen und Überweisungen tätigen. Hier konnten wir keine Probleme feststellen, alles hat reibungslos und im gewohnten Ablauf funktioniert. Nur die in der App-Beschreibung versprochenen Terminüberweisungen konnten wir mit Konten, die nicht zur VR-Bank gehören, nicht tätigen – der volle Funktionsumfang steht nur für Konten bei Volksbanken und Raiffeisenbanken zur Verfügung.

Auf Premium-Funktionen, wie etwa Daueraufträge, Lastschriften oder Offline-Konten muss man in der VR-Banking-App zwar verzichten, für den alltäglichen Gebrauch sollte das aber allemal reichen. Den Kontostand mehrerer Konten zu überprüfen und einzelne Überweisungen zu tätigen, ist überhaupt kein Problem.

Für Kunden der Volksbank Raiffeisenbank gibt es dafür noch ein paar nützliche Features. Neben Vorlagen für Überweisungen hat man außerdem Zugriff auf ein Kontaktsystem zur Bank, eine Geldautomatensuche und die Sperrhotline. Klasse hat uns gefallen, dass man auf die beiden letztgenannten Funktionen zugreifen kann, ohne das Anmeldepasswort einzutippen. Wenn man nur mal eben auf der Suche nach einem VR-Geldautomaten ist, spart man so etwas Zeit.

Nicht ganz so gut gefallen hat uns das Design der App, das sehr minimalistisch gehalten ist. Gerade im Vergleich zu Bezahl-Apps wie iOutBank oder Finanzblick macht die vr.de-App einen eher eintönigen Eindruck.

Zu guter Letzt noch ein genereller Hinweis für mobiles Banking mit dem iPhone: Aus Sicherheitsgründen ist mobileTAN für die VR-Banking-App nicht zugelassen. Das besondere Sicherheitsmerkmal der mobileTAN besteht darin, dass sie über einen zweiten Kanal, das Handy, bereitgestellt wird. Dies wäre im Falle der App aktuell nicht gewährleistet.

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MetroLecker: Rezepte-App aus dem Großmarkt

Immer mehr Unternehmen versuchen sich mit kostenlosen Apps. Auch die Metro mischt mit und schickt eine Rezepte-App ins Rennen.

MetroLecker: Rezepte-App aus dem GroßmarktMetroLecker: Rezepte-App aus dem GroßmarktMetroLecker: Rezepte-App aus dem GroßmarktMetroLecker: Rezepte-App aus dem Großmarkt

Die zuletzt am 10. September aktualisierte iPhone-Applikation MetroLecker (App Store-Link) kann kostenlos geladen werden. Dort kommt die aktuelle Version 1.1 bei momentan acht Bewertungen auf durchschnittlich fünf Sterne. Kein schlechter Wert, aber wie schneidet das Angebot wohl in unserer Testwerkstatt ab?

Der Download ist jedenfalls schnell getätigt: 10,0 MB sind schnell geladen. Doch schon auf dem Homescreen fällt auf: Das Icon der App liegt nicht in Retina-Auflösung vor. Auch in MetroLecker selbst fallen pixelige Icons auf, vor allem in der unteren Menüleiste stechen sie ins Auge.

Über eben diese Menüleiste kann man die verschiedenen Funktionen der App erreichen. Unter „Kategorie“ findet man alle Rezepte nach Frühstück, Hauptspeise oder Dessert geordnet, in „Kapitel“ sind alle Rezepte nach verschiedenen Kochmethoden sortiert. Die Menüpunkte Suche, Favoriten und Hilfe sollten sich von selbst erklären.

Die einzelnen Speisen reichen von gekochten Gambas auf Wildkräutersalat über Spaghetti mit Kräutersaitlingen bis hin zu Tiramisu oder Kaiserschmarrn. Hier sollte eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein. Die einzelnen Rezepte wiederum werden nach einer Auflistung der benötigten Zutaten Schritt für Schritt erklärt. Toll finden wir, dass jeder einzelne Schritt mit einem Bild erläutert wird.

Zu Beginn sieht man zwar, für wie viele Personen das Rezepte geeignet ist, anpassen kann man die Personenzahl aber nicht. Wer also für mehr oder weniger Esser kochen will, muss die Mengenangaben selbst ausrechnen. Auch eine Einkaufsliste sucht man vergeblich, wäre doch aber gerade aus Metro-Sicht sehr passend: Sein iPhone nimmt man eh mit in den Großmarkt, es könnte doch auch noch gleich anzeigen, in welchem Regal sich die benötigten Produkte befinden…

Wirklich klasse sind hingegen die in der App hinterlegten Videos. Denn wer weiß schon, wie man eine Dorade oder ein Huhn zerlegt? Das kann man zwar auch in einem Text beschreiben, aber verständlicher ist es wohl im Video. Insgesamt bietet MetroLecker zehn solcher kleinen Videos, die im Gegensatz zu allen anderen Inhalten der App aber eine aktive Internetverbindung benötigen.

Bei Rezepten stellt sich letztlich ja immer die Frage, wie schwer die Zubereitung ist. Am Wochenende habe ich es selbst mal mit einer Anleitung probiert und Ricotta-Spinat-Caramelle in Salbeibutter ausprobiert. In den angegebenen 25 Minuten habe ich es zwar nicht ganz geschafft, letztlich war es aber vor allem aufgrund der eingebetteten Bildern eine lösbare Aufgabe – und geschmeckt hat es zum Glück auch!

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Finanzen100: Börsenkurse in Echtzeit

Mit dem Tod von Steve Jobs rückt die Apple-Aktie für die Wirtschaft einmal mehr in den Vordergrund. Seit dem Börsenstart in Frankfurt ist die Aktie am heutigen Tag bereits um mehrere Prozent gefallen. Mit Finanzen100 haben wir uns eine App angesehen, die mehr Möglichkeiten bietet, als die Standard-App von Apple.

Finanzen100: Börsenkurse in EchtzeitFinanzen100: Börsenkurse in EchtzeitFinanzen100: Börsenkurse in EchtzeitFinanzen100: Börsenkurse in Echtzeit

Die kostenlose Applikation „Finanzen100 Börse“ kann sowohl auf dem iPhone (App Store-Link) als auch auf dem iPad (App Store-Link) installiert werden. Leider haben sich die Entwickler trotz Gratis-App gegen eine Universal-App entschieden und bieten zwei einzelne Versionen an. Wir widmen uns der kleineren Variante und nehmen diese genauer unter die Lupe.

Finanzen100 bietet dem Nutzer einen guten Überblick über Nachrichten, Daten, Kurse und Charts. Auf dem Startbildschirm sieht man auf einen Blick alle wichtigen Kurse wie Dax oder Dow Jones und dessen Veränderungen – sogar in Echtzeit. In recht kurzen Intervallen wird der aktuelle Kurs abgefragt und angezeigt. Ebenfalls auf der Übersichtsseite befindet sich ein einzelner Nachrichten-Eintrag, der als Top-News zu verstehen ist.

Wer weitere Nachrichten aus der Finanzwelt lesen möchte, kann direkt in den entsprechenden Bereich wechseln. Aus über 12.500 Quellen werden dort aktuelle Nachrichten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angezeigt. Dabei kann man zunächst den Artikel anlesen, möchte man den kompletten Bericht lesen, dann wird man zur Webseite der jeweiligen Quelle weitergeleitet. Je nach Anbieter gibt es dort eine iPhone-optimierte Ansicht, viele Seiten sind jedoch nicht optimiert, so dass man recht viel zoomen und scrollen muss.

Favoriten als Startseite
Des Weiteren kann der Nutzer Kurse und Aktien in die Watchlist eintragen, um einen besseren Überblick zu bekommen. Mit nur einem Klick sieht man wie sich die eingetragenen Kurse verhalten. Wenn man sich zusätzlich bei Finanzen100 registriert, hat man die Möglichkeit die Daten zwischen iPhone, iPad und PC zu synchronisieren, so dass man nicht an jedem Gerät alle Daten erneut eintragen muss.

Möchte man das Portfolio oder die Watschlist direkt beim Start der App sehen, muss man in den Einstellungen festlegen, welches der genannten Bereich als erstes angezeigt werden soll.

Zusätzlich steht noch eine integrierte Suche zur Verfügung, mit der man nicht nur Wertpapiere findet, sondern auch passende News aus der Finanzwelt.

Die Bedienung der App ist intuitiv und recht simpel. Das Design ist minimalistisch, aber gut. Wer die App schon länger installiert hat, wird gemerkt haben, dass es regelmäßige Updates gibt, die die App noch besser machen. Da es sich allerdings um ein kostenloses Angebot handelt, muss man damit Vorlieb nehmen, dass sich in der Börsenübersicht einige Werbebanner befinden.

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Computerwoche: News rund um Computer & Business

Die Computerwoche ist seit Anfang August mit einem kostenlosen News-Angebot im App Store vertreten. Wir haben uns die iPhone-Applikation mal genauer angesehen.

Computerwoche: News rund um Computer & BusinessComputerwoche: News rund um Computer & BusinessComputerwoche: News rund um Computer & BusinessComputerwoche: News rund um Computer & Business

Die Computerwoche verspricht, eine Pflichtlektüre für Entscheider und Experten aus Business und IT zu sein. Mit der mobilen App für das iPhone soll man keine Meldung aus der Redaktion verpassten, auch wenn keine Push-Benachrichtigungen mit an Bord sind. Bei so vielen Meldungen am Tag macht das aber auch wenig Sinn – neben Umfang verspricht die Redaktion aber auch höchste Qualität.

Zunächst wollen wir aber einen Blick auf die Technik der Computerwoche (App Store-Link) werfen – stimmt die Qualität auch hier? Positiv anzumerken ist auf jeden Fall der Offline-Modus: Startet man die App, werden aktuelle Meldungen gespeichert und können auch ohne aktive Internetverbindung aufgerufen werden – das ist auf jeden Fall ein klarer Pluspunkt.

Auch in Sachen Navigation und Übersicht macht die Computerwoche nicht viel verkehrt. Im Gegensatz zur mobilen Webseite ist das Design der App viel übersichtlicher gestaltet. Ganz oben gibt es einen kleinen News-Ticker und eine Topstory mit Bild, darunter sind Nachrichten in einzelne Kategorien wie Technologie, Management oder Mobile eingeordnet.

Mit einem Klick können Nachrichten aufgerufen werden, danach kann man auf die Pfeile an oberen Bildschirmrand klicken oder über den Bildschirm wischen, um den nächsten Artikel zu wechseln. Was uns wundert: Öffnet man einen Artikel aus dem Hauptmenü, wird einige Sekunden lang ein schwarzer Ladebildschirm angezeigt – wechselt man dagegen zum nächsten oder vorherigen Artikel, wird deutlich schneller geladen.

Es gibt aber auch Dinge, die deutlich mehr stören. Zum Beispiel die Tatsache, dass die Computerwoche-App kein Multitasking beherrscht – über ein Jahr nach dem Release von iOS 4 darf das nun wirklich nicht mehr vorkommen. Auch die Tatsache, dass man im Offline-Modus keinen Zugriff auf seine zuvor angelegten Lesezeichen hat, ist nicht gerade hilfreich. Zudem werden auf einigen Seiten teilweise drei Werbebanner angezeigt, was dann schon recht viel ist.

Aber kommen wir zum Inhalt der Computerwoche. Die Redaktion testet neue Tablet-Rechner und konzentriert sich nicht nur auf die Marke mit dem Apfel. Es gibt sogar ein Gadget des Tages, mal ein Bilderrahmen, Kameras oder Netbooks, hier ist sicher für jeden etwas dabei. Die einzelnen Artikel sind dabei sehr ausführlich und detailreich geschrieben, hier stimmt die Qualität auf jeden Fall.

Nicht zu übersehen ist die Business-Note, welche die Computerwoche vor allem durch ihre beiden Kategorien Karriere und Management bekommt. Hier wird erläutert, wie man es selbst als IT-Manager noch zum Familienglück schafft oder ob man bei einem Streit ums Zeugnis einen Einblick in die Personalakte wagen darf.

Nett anzusehen sind auch die zahlreichen Bilderserien zu den unterschiedlichsten Themen. Entdeckt haben wir etwas eine Übersicht der Google-Logos seit 2005 oder die zehn skurrilsten IT-Klagen.

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Notfall-App: Wichtige Kontakte immer zur Hand

Die Gelben Seiten sind bekannt wie ein bunter Hund. Seit Anfang August hat das Unternehmen eine Notfall-App für das iPhone auf den Markt gebracht, die wir gleich getestet haben.

Notfall-App: Wichtige Kontakte immer zur HandNotfall-App: Wichtige Kontakte immer zur HandNotfall-App: Wichtige Kontakte immer zur HandNotfall-App: Wichtige Kontakte immer zur Hand

Die „Notfall-App von Gelbe Seiten“ (App Store-Link) ist gerade einmal 3,8 MB groß und kann kostenlos auf das iPhone geladen werden. Laut der Beschreibung soll man bei kleinen und großen Notfällen blitzschnell den passenden Helfer aus verschiedenen Bereichen finden können. Auch ohne einen entsprechenden Notfall wollten wir wissen, wie sich die App im Ernstfall schlagen würde…

Klar, 110 oder 112, diese beiden Notrufe kennt eigentlich jeder. Aber wie sieht es beispielsweise mit dem Giftnotruf aus? Hier gibt es noch keine einheitliche Kurzwahl, zudem sind die Rufnummern für jedes Bundesland anders. Vom Start der App bis zum Anruf bei der passenden Notrufzentrale vergehen in der Notfall-App wenige Sekunde und vier Klicks auf den Bildschirm.

Die App der Gelben Seiten hat natürlich noch einiges mehr zu bieten. Auf dem Home-Bildschirm findet man neben den drei schon erwähnten Notrufen beliebig viele frei wählbare Schnellwahl, auf die man zum Beispiel den Kontakt zum Hausarzt legen kann. Über einen großen SOS-Button können zuvor gespeicherte Kontakte per Mail oder SMS mit einem voreingestellten Text benachrichtigt werden.

Auf Wunsch wird bei dieser Funktion auch die aktuelle Position gesendet, die man im Menüpunkt „Wo bin ich“ auch manuell abrufen kann. Während dort auch die genaue Adresse angezeigt wird, werden über die SOS-Taste nur Positionsdaten versendet – der Kontaktperson sollte man vorher zumindest einmal kurz erklärt haben, wie man diese Daten entschlüsselt.

Über den Home-Bildschirm hat man auch Zugriff auf vier verschiedene „Notruf Themen“. Wählt man zum Beispiel den Punkt Gesundheit aus, findet man ganz oben erneut vier Schnellwahl-Notrufe – hier kann man Kontaktdaten zu Zahnarzt, Hausarzt, Kinderarzt oder der nächsten Apotheke hinterlegen – entweder manuell oder über die integrierte Suche.

Die Suche ist auch in den einzelnen Kategorien vorhanden. Man sucht entweder in einem bestimmten Ort oder in der Nähe der aktuellen Position. Aus der Liste der Suchergebnisse kann man sich seinen Favoriten heraussuchen und mit einem Klick weitere Informationen aufrufen, zum Beispiel Adresse, Telefonnummer oder Webseite – schmerzlich vermisst wird von uns eine Anzeige den Öffnungszeiten oder Sprechstunden, die leider nur bei sehr, sehr wenigen Suchergebnissen angezeigt werden. Dafür kann man bestimmte Ärzte, Anwälte oder Suchergebnisse aus anderen Branchen einfach zur Kurzwahl oder dem Merkzettel hinzufügen.

Ein großes Manko hat die App allerdings. Während man auf Schnellwahlen oder SOS-SMS auch ohne Internetverbindung zugreifen kann, funktioniert die Branchensuche nur bei aktiver Datenverbindung, alle Daten werden aus dem Internet abgerufen. Im Notfall ist das natürlich nicht gerade hilfreich, wünschenswert wäre hier zumindest ein manueller Datenspeicher für eine zuvor ausgewählte Stadt.

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Im Video: Das Galileo Videolexikon

Wir wurden von einem appgefahren-Nutzer auf das Galileo Videolexikon aufmerksam gemacht und präsentieren euch nun ein Video.

Die Bewertungen im App Store sprechen für sich: Von 402 abgegebenen Wertungen sind 301 mit einem Stern versehen. Doch das Problem ist schnell erklärt: Das Videolexikon ist direkt nach dem Start abgestürzt.

Nun gibt es auch eine entsprechene Meldung der Entwickler, dass die App erst ab iOS 4.2 oder neuer läuft und nicht wie angegeben unter iOS 3.2 oder neuer. Doch wir haben uns die App vorgestern heruntergeladen mit iOS 4.3.x und konnten kein einziges Video sehen.

Heute morgen habe ich das Galileo Videolexikon (App Store-Link) erneut gestartet und siehe da – es funktioniert, warum auch immer… Insgesamt kann man stolze 5.000 Video durchsuchen und natürlich auch ansehen. Die Suche kann mit verschiedenen Schlagwörtern versehen werden und schon spuckt die App eine Ergebnisliste aus. Mit einem Klick wird das komplette Video abgespielt.

Leider gibt es zu Beginn immer einen Werbeclip, den man nicht wegklicken kann. Wenn die App funktioniert, macht sie genau das was sie soll. Nun aber unser Video (YouTube-Link):

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myTaxi: Der Vorreiter im Test

myTaxi ist viel mehr als nur eine App, um mobil ein Taxi zu bestellen. Wir wollen euch den kostenlosen Dienst in einem ausführlichen Test vorstellen.

myTaxi: Der Vorreiter im TestmyTaxi: Der Vorreiter im TestmyTaxi: Der Vorreiter im TestmyTaxi: Der Vorreiter im Test

Bisher ist myTaxi in sieben deutschen Großstädten verfügbar. Wer in Hamburg, Berlin, Köln, Bonn, München, Frankfurt oder Stuttgart wohnt oder weilt, kann mit der kostenlosen Universal-App für iPhone und iPad ganz bequem ein Taxi rufen. Ganz ohne Anruf, ganz ohne Stress – und ganz ohne Schwierigkeiten herauszufinden, wo man sich überhaupt befindet.

Bevor wir uns um myTaxi (App Store-Link) selbst kümmern, wollen wir euch das System dahinter kurz erläutern. Neben der App für den Fahrgast gibt es eine weitere App, die speziell für Taxifahrer zugeschnitten wurde. Hat der Taxifahrer sein iPhone scharf geschaltet, übermittelt ihm myTaxi Aufträge aus der Umgebung.

Bei einem Kurztrip nach Hamburg haben wir myTaxi natürlich gleich ausprobiert und waren erstaunt, wie schnell das ganze funktioniert. Ein Fingertipp auf das große T-Icon in der unteren Symbolleiste reicht aus, um den Standort zu ermitteln und individuelle Wünsche einzugeben. Auf besondere Wünsche, wie etwa eine genaue Anzahl an Personen oder eine bestimmte Bezahlart, wird ebenfalls Rücksicht genommen. Bevor man seine Anfrage sendet, müssen zudem Name und Telefonnummer angegeben werden.

Richtig klasse wird es, wenn ein Taxifahrer die Bestellung angenommen hat, was oft nur wenige Momente dauert. Auf der Karte wird das entsprechende Taxi farblich markiert und der Fahrgast kann verfolgen, wann der Fahrer das Ziel erreicht hat. Zusammen mit der geschätzten Ankunftszeit des Taxis steht man garantiert nicht mehr minutenlang im Regen, sondern weiß genau, wann das Taxi vorfährt.

In unserem Test hat die Anforderung des Taxis bis zu unserer Abfahrt am Startort keine fünf Minuten gedauert. Dazu muss allerdings gesagt sein, dass wir uns sehr zentral aufgehalten haben. Wenn man in einer der momentan sieben verfügbaren Städten etwas weiter außerhalb aufgegabelt werden will, kann es naturgemäß ein paar Minuten länger dauern – aber dafür kann die App ja nichts. Umso besser, dass man sieht, wann das Taxi ankommt.

Damit man sich ungefähr darauf einrichten kann, wie viel die Fahrt kostet, ist in myTaxi auch ein Fahrpreisrechner eingebaut. Nach Eingabe der Zieladresse berechnet die App den Taxipreis – bei unserer Fahrt vom Hamburger Gänsemarkt bis zu den Landungsbrücken übrigens auf 20 Cent genau.

Positiv hervorzuheben ist die einfache Bedienung und Aufmachung der App. Man findet sich sofort zurecht und kann eigentlich nicht viel falsch machen. Zusammen mit den gebotenen Extras sollte man sich myTaxi schon vorsorglich auf das iPhone oder iPad laden. Zudem sollen in Zukunft weitere große Städte hinzugefügt werden – im Ruhrgebiet ist der Service zum Beispiel noch gar nicht vorhanden. Laut Informationen der Entwickler wird es myTaxi ab Juli auch in Dortmund, Düsseldorf, Hannover, Leipzig und Nürnberg geben.

Ein kleines Manko hat der Verzicht auf die Telefonfunktion aber schon: Ohne Internetverbindung geht nichts. Gerade Nutzer, die nur über ein iPod Touch oder ein WLAN-iPad verfügen, müssen im Zweifel auf die Vorteile der myTaxi-App verzichten.

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Soforthilfe: Kostenlose iPhone-App hilft nach Unfällen

Irgendwann erwischt es jeden von uns. Aber was ist bei einem Kfz-Unfall überhaupt zu tun?

Soforthilfe: Kostenlose iPhone-App hilft nach UnfällenSoforthilfe: Kostenlose iPhone-App hilft nach UnfällenSoforthilfe: Kostenlose iPhone-App hilft nach UnfällenSoforthilfe: Kostenlose iPhone-App hilft nach Unfällen

In der Fahrschule hat man alles gelernt. Im Fernsehen wird man immer wieder an richtiges Verhalten erinnert. Aber wenn es dann einmal so weit ist, man wirklich in einen Unfall verwickelt wird oder zu einer Unfallstelle kommt, ist es mit der Einfachheit oft schnell vorbei. Kunden der Sparkassen-Versicherung Sachsen können nun von einer kostenlosen iPhone-App profitieren, die ihr Anbieter zum Download im App Store bereit stellt.

Soforthilfe (App Store-Link) – so lautet der einfache Titel der Applikation. In unserem Test wollten wir herausfinden, wie nützlich das Programm für Kunden der Versicherung ist und ob sich die App vielleicht auch für Otto-Normal-Verbraucher lohnt, die nicht aus Sachsen stammen. Da der Download kostenlos ist, sollte man eigentlich nicht viel falsch machen können.

Nach dem Start präsentiert sich die App aufgeräumt und schlank, auf dem iPhone 4 stechen aber sofort Logos und Icons ins Auge, die nicht für das Retina-Display optimiert sind. Gerade, wenn man die App häufiger nutzt, fällt das fehlen der optimierten Grafiken auf. Praktisch ist dagegen, dass man mit einem Klick zu den wichtigsten Notrufnummern und der Schadensmeldung gelangt.

Diese Menüpunkte richten sich natürlich hauptsächlich an die Kunden der Sparkassen-Versicherung Sachsen, auch wenn die meisten Notrufnummern von allen iPhone-Besitzern genutzt werden können (wobei 110 und 112 ja hinlänglich bekannt sein dürften). Hier können Daten der Unfallbeteiligten, Hergang und Fotos abgelegt – und danach direkt an den Versicherer gesendet werden. Auf Wunsch werden die eigenen persönlichen Daten vorab gespeichert und müssen dann nicht mehr eingetragen werden. Besonders praktisch ist, dass man den ausgefüllten Bogen nicht unbedingt an die Versicherung senden muss, sondern auch einen alternativen E-Mail-Empfänger auswählen kann.

Kleine Tool-Box mit zusätzlichen Extras
Alle iPhone-Besitzer können dagegen von den Informationen unter dem Menüpunkt Unfallhilfe profitieren. Wer nicht mehr genau weiß, wie weit entfernt man ein Warndreieck aufstellen muss oder was bei einer Kollision mit Tieren zu tun ist, kann hier die richtigen Verhaltensweisen nachlesen.

Unter dem Punkt Pannenhilfe, der eigentlich selbsterklärend sein sollte, soll es schnelle Hilfe für Versicherungskunden geben – von uns natürlich noch nicht getestet. Alle anderen finden hier eine SMS-Funktion, mit der der aktuelle Standort per Kurznachricht übermittelt werden kann.

In der Tool-Box finden sich dagegen zwei kleine Helfer wieder, die uneingeschränkt von allen iPhone-Besitzern genutzt werden können. Neben einem Parkplatzmerker, der die aktuelle Position auf einer Karte speichern kann, gibt es auch einen Bußgeldrechner – falls man mal zu schnell unterwegs war.

Die in der Gratis-App gebotenen Funktionen sollten sich nicht nur nach einem Unfall als nützlich erweisen, in eine solche Situation will man schließlich ungern kommen. Der schnelle Versand einer Schadensmeldung ist eine tolle Sache und spart im Zweifel das Ausfüllen unliebsamer Dokumente. Parkplatzmerker und Bußgeldrechner runden das Angebot an – beide Tools hat der App Store zwar schon zuvor gesehen, die zusätzlichen Apps kann man sich so aber sparen.

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HolidayCheck: Die neue iPhone-App im Test

Jeder, der schon einmal im Internet nach Hotels gesucht hat oder wissen wollte, wie das im Reisebüro ausgewählte Hotel wirklich von Urlaubern bewertet wird, kennt HolidayCheck. Heute gibt es neben der mobilen Webseite auch eine eigene iPhone-Applikation.

HolidayCheck: Die neue iPhone-App im TestHolidayCheck: Die neue iPhone-App im TestHolidayCheck: Die neue iPhone-App im TestHolidayCheck: Die neue iPhone-App im Test

Ein Teil dieser Zeilen ist auf dem Münchner Flughafen entstanden. Die gerade einmal 5.8 MB große und kostenlos angebotene App ist schnell geladen und ebenso schnell geöffnet. Nach dem eigentlichen Download kann man sich noch eine Hotelliste auf sein Gerät laden, dazu aber später mehr. Eines können wir allerdings schon jetzt ganz sicher sagen: Wenn man auf dem Weg nach Hause am Flughafen sitzt und sich ein paar Urlaubshotels ansieht, kommt schon Fernweh auf.

HolidayCheck (App Store-Link) kann schon nach wenigen Sekunden mit ihrem einfachen Aufbau überzeugen. In Sachen Nutzeroberfläche kann man hier kaum etwas falsch machen. Mit dem Button „Hotels suchen“ findet man schnell sein gewünschtes Hotel. Die Suche aktualisiert sich dabei nach jedem eingegebenen Buchstaben, meinst muss man gar nicht den kompletten Namen des Hotels eingeben.

Bereits in den Suchergebnissen wird die Wiederempfehlungsrate des Hotels angezeigt, weitere Informationen erhält man in der Detailübersicht. Neben Fotos und Videos, natürlich alle aufgenommen von Urlaubern, erhält man einen guten Eindruck vom Hotel. Dafür ist natürlich eine Internetverbindung notwendig, das gleiche gilt für die oft umfangreichen Bewertungen der anderen Nutzer. Für mich persönliche mittlerweile eine unverzichtbare Hilfe auf der Suche nach dem richtigen Hotel…

Im Hauptmenü und in der Hotel-Detailansicht stößt man auf einen neuen Punkt, den man als Nutzer von HolidayCheck bisher nicht kannte – den QuickCheck. Hierbei handelt es sich um eine neue Funktion der iPhone-Applikation, entsprechend wenige Einträge sind bisher zu finden.

Soziale Note: Der QuickCheck
Durch einen vorherigen Download einer umfangreichen Datenbank, die über 250.000 Hotelnamen beinhaltet, funktioniert das Anfertigen eines QuickChecks direkt im Urlaub, auch im Ausland. Zunächst wählt man ein Hotel aus der Liste, was aufgrund der GPS-Lokalisierung recht schnell funktioniert. In wenigen Sätzen beschreibt man seine ersten Eindrücke, zusätzlich können Videos oder Fotos angefügt werden.

Ohne teures Daten-Roaming funktioniert der Upload der Daten natürlich nicht. Die eigenen QuickChecks werden solange lokal auf dem iPhone gespeichert, bis wieder eine Internetverbindung verfügbar ist, danach können sie abgeschickt werden. Direkt nach dem Upload sind die Daten online für andere Nutzer einsehbar, zusätzlich kann man seine Einträge mit seinen eigenen Freunden teilen – also ganz persönlich empfehlen. Das funktioniert momentan leider noch nicht automatisiert, eine entsprechende Funktion wollen die Entwickler aber später nachreichen.

Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich meine Urlaubsreisen weiterhin lieber im Reisebüro oder über die normale Webseite von HolidayCheck buche, die angezeigten und meist günstigeren Internet-Preise verschaffen einem als Kunden dort aber meist eine sehr gute Verhandlungsposition.

Ansonsten macht die neue HolidayCheck-App schon einen richtig guten Eindruck, insbesondere das schnelle und übersichtliche Interface kann überzeugen, hier sollte sich jeder Nutzer schnell zurechtfinden. Einen kleinen Wunsch wollen wir aber dennoch loswerden: Wir vermissen eine Art Suchhistorie, in der man seine zuletzt angesehenen Hotels aufgelistet bekommt.

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PickMeUp: Taxi ohne Anruf bestellen

Taxi fahren ist teuer – die meisten von uns werden sich daher wohl eher selten durch die Stadt kutschieren lassen. Ab und zu muss es aber doch sein.

PickMeUp: Taxi ohne Anruf bestellenPickMeUp: Taxi ohne Anruf bestellenPickMeUp: Taxi ohne Anruf bestellenPickMeUp: Taxi ohne Anruf bestellen

Gerade in fremden Städten ist man oft dankbar, wenn man mit einem Taxi schnell und einfach von A nach B gebracht wird. Doch oft steht man vor dem Problem, dass kein Taxi in der Nähe ist, wenn man gerade eines braucht. Die Gratis-Applikation PickMeUp für das iPhone verspricht, dass man mit wenigen Klicks an ein Taxi kommt.

Das wollten wir natürlich ausprobieren. In der App-Beschreibung versprechen die Entwickler, dass es mit nur zwei Klicks möglich ist, sich ein Wunsch-Taxi zu besorgen. Schnell mussten wir feststellen, dass zumindest beim ersten Start mehr Klicks notwendig sind.

Hat man die App zum ersten Mal gestartet, muss man zunächst Name, Mailadresse und Telefonnummer angeben – diese Daten werden benötigt, wenn man ein Taxi ohne Telefonat ordern will. Das kann ab und an wirklich praktisch sein, etwa wenn in einer lauten Umgebung kein Telefonat möglich ist. Ein Filter für die Taxi-Anbieter, die diesen Dienst unterstützen, wäre allerdings wünschenswert.

In der Version 1.4 sind 50 Großstädte und deren Taxi-Dienste integriert, leider gibt es momentan noch keine Liste, die man vor einem Download der App einsehen kann. Kein großes Thema, solange die App kostenlos angeboten wird. Die Entwickler wollen mit dem nächsten kostenpflichtigen Update 150 Städte hinzufügen – spätestens dann will der Entwickler eine Liste aber vorab zur Verfügung stellen.

Wir haben immer noch kein Taxi gerufen. Hierfür muss zunächst die aktuelle Stadt ausgewählt werden, danach ein Taxi-Dienst. Jetzt kann man sich mit einem Klick auf „Sofort bestellen“ ein Taxi rufen lassen, die aktuelle Position kann per Ortungsdienst abgefragt oder aber manuell eingeben werden. Wenn der Anbieter keinen telefonlosen Taxiruf anbietet, besteht eine Anruf-Option.

200 Städte mit dem nächsten Update
Was wir etwas schade finden: Der aktuelle Standort wird zwar ausgelesen, allerdings nur für den Taxiruf, nicht für die Auswahl der Stadt. Wer viel unterwegs ist, muss oft in die Einstellungen zurück – um dort seine aktuelle Stadt zu ändern. Mit dem angesprochen Update soll das nachgereicht werden.

Positiv zu bewerten ist hingehen die Auswahl der Anbieter – wer hier gute oder schlechte Erfahrungen gemacht hat, kann seinen Favoriten manuell auswählen und erlebt keine bösen Überraschungen.

Sehr praktisch ist auch die Vorbestellung. Weiß man, dass man an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit ein Taxi benötigt, kann mit wenigen Klicks eine Auswahl getroffen und abgeschickt werden. Das Taxi steht dann – hoffentlich pünktlich – zum vereinbarten Termin vor der Tür, besser geht es kaum.

Leider umfasst die Datenbank des Entwicklers keine aktuellen Preise. Einige andere Apps, wie etwa der Taxometer, können vor Fahrtbeginn einen ungefähren Preis für die Taxifahrt berechnen. Das ist zwar nicht immer so genau, aber immerhin ein Anhaltspunkt. PickMeUp verspricht: Auch hier soll das kostenpflichtige Update eine solche Funktion mitbringen.

Eine solche Funktion wünschen wir uns auch in PickMeUp, besonders um böse Überraschungen in fremden Städten zu vermeiden – wer weiß da schon so genau, wie weit es bis zum Ziel ist. Auf exklusive Features, wie etwa die Taxiverfolgung von myTaxi in vier großen deutschen Städten, kann aber im Notfall auch verzichtet werden. Letztlich kann festgehalten werden: Wenn man sich nach dem letzten Start der App nicht in einer anderen Stadt aufhält, kann man mit PickMeUp tatsächlich ein Taxi mit nur zwei Klicks auf dem iPhone bestellen.

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iManage Migraine: Tagebuch für Migränegeplagte

Etwa 10 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet unter Migräne, einer äußerst unangenehmen Kopfschmerzart, die häufig mit Schwindel, Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit einhergeht. iManage Migraine bietet weitreichende Informationen sowie einen Ansatz zur Kontrolle von Migräneattacken.

iManage Migraine: Tagebuch für MigränegeplagteiManage Migraine: Tagebuch für MigränegeplagteiManage Migraine: Tagebuch für MigränegeplagteiManage Migraine: Tagebuch für Migränegeplagte

Die gratis erhältliche iManage Migraine-Universal-App ist nur eine von mittlerweile vielen Migräne-Management-Applikationen – was zeigt, daß diese Kopfschmerzart nicht nur verbreitet ist, sondern sich vermehrt um allgemeine Vorbeugung und Überwachung der Attacken Gedanken gemacht wird. Weitere Apps in diesem Stil sind die allerdings kostspieligeren „Kopfschmerz-Tagebuch“ (momentan 2,99 Euro) oder „Schmerz Kalender“ (4,99 Euro).

Aufgrund der Tatsache, dass iManage Migraine kostenlos verfügbar ist, haben wir nun der 26,5 MB-App eine Chance gegeben und uns ausführlich mit ihr beschäftigt. Die Tatsache, daß keine deutsche Sprachversion verfügbar ist, sollte jedem, der in der Schule zumindest ansatzweise im Englischunterricht aufgepasst hat, jedoch bei der Nutzung nicht stören.

Gleich nach dem Startbildschirm wird man in ein übersichtliches Menü geführt, welches im Stil einer Stadtkarte aufgebaut ist. Dort finden sich verschiedene Häuser und Straßennamen, die jeweils thematisch strukturiert sind und Wissenswertes rund um die Migräne bereithalten, so zum Beispiel die „Migraine Street“, die „Treatment Alley“ oder die „Management Lane“. Unter anderem erfährt man hier einiges über die Geschichte der Migräne, den Zusammenhang zwischen Übelkeit und einer Migräneattacke oder auch potentielle Auslöser eines Migräneanfalls.

Wichtige Funktionen: Tagebuch und Auswertung
Eine der wertvollsten Eigenschaften dieser App ist auf jeden Fall die Möglichkeit, anhand eines Tagebuches Migräneattacken aufzuzeichnen, Beobachtungen zu notieren und diese anhand von Balkendiagrammen nachträglich auszuwerten. Um einen Anfall ins Tagebuch aufzunehmen, genügt ein Fingertipp auf den Button „Journal“ im Hauptmenü der App. Fortan wird man durch einen Fragebogen geleitet, der verschiedenste Fragen zur Migräneattacke bereithält, unter anderem welche Medikamente vor, während oder nach dem Anfall zum Einsatz gekommen sind, welche Symptome man bemerkt hat oder auch Fragen zur Intensität oder Lokalisation des Schmerzes. Zum Schluss kann man noch eigene Notizen, zum Beispiel bei Auffälligkeiten, hinzufügen.

Weiterhin bietet die App eine langfristige Überwachung und Auswertung der einzelnen Migräneanfälle. In Form mehrerer Balkendiagramme wird übersichtlich dargestellt, welche Auslösefaktoren eine Rolle spielen, wie oft welche Medikamente eingenommen worden sind, ob es migränebedingt Auswirkungen auf das tägliche Leben gegeben hat etc. Diese Diagramme lassen sich zur persönlichen Archivierung oder zum Vorlegen beim behandelnden Arzt auch ausdrucken oder per E-Mail versenden.

Kritikpunkt: Mangelnde Zusammenfassung
Was der ansonsten sehr gelungenen App zweifelsohne noch fehlt, ist eine Möglichkeit, die Migräneattacken einzeln mit allen eingegebenen Werten und Auffälligkeiten kurz und knapp einzusehen. Dies ist zwar über ein Kalenderblatt möglich, in dem Migränetage rot markiert sind, jedoch gibt es keine zusammenfassende Karteikarte, die schnell eine kurze Übersicht verschafft. Dies ist nur möglich, indem man im Kalender den jeweiligen Migränetag auswählt und sich erneut den kompletten Fragebogen ansieht. Weiterhin ist Vorsicht geboten bei einer Wiederherstellung des iOS – hier haben wir die schmerzhafte Erfahrung machen müssen, dass die Daten, die über Monate hinweg in der App gesammelt wurden, komplett verschwunden waren. Ein vorheriges Sichern der Informationen per Ausdruck oder E-Mail-Weiterleitung ist deswegen auf jeden Fall ratsam.

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radio.de-App: Kostenloser und guter Musikgenuss?

Welche Radio-App ist euer persönlicher Favorit? Wir haben das kostenlose radio.de einem Test unterzogen.

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Da das iPhone keinen Radioempfänger hat, muss man sich nach anderen Alternativen umsehen. In Zeiten von WLANs und mobilen Datenverträgen (bitte achtet darauf, dass ihr Flatrates habt, wenn ihr Streaming-Dienste nutzt) ist es kein Problem, Internetradios auf sein Gerät zu streamen. Eine kostenlose App, mit der das problemlos möglich ist, ist radio.de.

Nach dem Start der App wird man zunächst mit einigen Listen überhäuft, in welche die einzelnen Radiosender eingeordnet sind. Über 4.000 Radiosender sind es insgesamt, die sich dank der Sortierung und der integrierten Suche schnell finden lassen.

Hat man den gewünschten Sender gefunden, reicht ein einfacher Klick, um die Wiedergabe zu starten. Der laufende Sender wird auf einer „Sie hören“-Seite angezeigt, inklusive Logo, Musikrichtung und einer Anzeige „Jetzt läuft“. Diese bleibt leider oft leer, was sehr schade. Wenn die Musikinformation verfügbar ist, wird zudem ein Link in den iTunes Store eingeblendet, damit man sich den Song bei Gefallen direkt laden kann.

Die meisten Streams haben eine Bitrate von 128 kb/s. Die Qualität ist somit ausreichend, wenn auch nicht berauschend – ein FM-Radio würde es aber auch nicht viel besser hinbekommen. Leider stockte die Übertragung von einigen Senden in unserem Test immer wieder, was sehr störend ist. Für die Übertragung sollte es übrigens mindestens eine gute EDGE-Verbindung sein – im GPRS-Netz geht so gut wie gar nichts.

Natürlich läuft die App unter iOS 4.0 oder höher auch im Hintergrund. Das ist natürlich sehr praktisch, belastet den Akku allerdings auch – uns kam es so vor, als sei das auch der Fall, wenn gar keine Musik übertragen wird.

Einige weitere Funktionen, wie etwa das Speichern von Favoriten, funktioniert leider nur nach einer unverbindlichen Registrierung, was wir etwas schade finden. Da die radio.de-App kostenlos angeboten wird, kann man über diesen Fakt durchaus hinwegsehen. Beim nächsten Update könnten zudem Retina-Icons für die Menüs nachgeliefert werden.

Am Ende bleibt eine Frage: Nutzt ihr die radio.de-App, findet ihr das Angebot interessant oder seid ihr bereits mit einer anderen App glücklich?

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Zen Bound: Kostenloser Puzzle-Spaß im Test

Am 16. November erscheint Zen Bound 2 für Mac und PC. Unser User Sascha hat sich die derzeit kostenlose iPhone-Version des Spiels angesehen.

Zen Bound: Kostenloser Puzzle-Spaß im TestZen Bound: Kostenloser Puzzle-Spaß im TestZen Bound: Kostenloser Puzzle-Spaß im TestZen Bound: Kostenloser Puzzle-Spaß im Test

Bei Zen Bound handelt es sich um ein relativ ungewöhnliches Puzzlespiel, in welchem es darum geht, Holzfiguren mit einem Seil zu umwickeln. Was erst einmal wenig spektakulär klingt, hat aber natürlich auch ein paar Haken. Für jede Figur steht nur eine gewisse Seillänge zur Verfügung, welche mittels Fingerstreichen und Neigung um die teilweise verrücktesten Figuren gewickelt wird. Das Seil hinterlässt auf den Figuren in kleinem Umkreis Farbe. Jedes Level fordert, dass die jeweilige Figur zu einem vorgegebenen Prozentsatz mit Farbe bedeckt wird.

Man muss also mit seinem Seil gut haushalten, damit letztlich genug Fläche eingefärbt werden kann. Liegt man mit der einfärbten Fläche über dem Minimum, so erhält man Bonuspunkte, welche für spätere Level benötigt werden.

Level gibt es aktuell insgesamt satte 76 Stück, aufgeteilt in 3 Welten, welche optish allesamt Bäume darstellen. Weltabschnitte werden durch Laternen symbolisiert. Insgesamt erinnert die Optik sehr an Origami. Die Gesamtathmosphäre ist stimmig, beruhigend und wird durch einen sanften, andauernden (22 Minuten langen) Soundtrack zusätzlich unterstrichen.

Die Benutzeropberfläche ist simpel und eingängig. Durch die deutschen Bildschirmtexte findet man sich sofort zurecht und kann direkt in einer der 3 Welten loslegen. Das Baummenü ist mit vielen Details schön anzusehen und ebenfalls wortwörtlich einleuchtend.

Die App bietet ein völlig eigenes Spielkonzept und ist für Leute mit einer ruhigen Hand und Spaß an Geschicklichkeitsaufgaben, besonders durch die sehr schicke Aufmachung, ein klarer Tipp. Der Umfang ist relativ groß, besonders, wenn man alle Level mit maximaler Punktzahl beenden möchte.

Ein paar Negativpunkte gibt es allerdings auch. Die Grafik ist zwar sehr schön und stimmig, allerdings teils doch etwas pixelig. Auch die Steuerung des Seils ist durch die Möglichkeit, es in absolut jede Richtung frei im Raum zu bewegen, anfangs etwas gewöhnungsbedürftig.

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