myTaxi: Der Vorreiter im Test

27 Kommentare zu myTaxi: Der Vorreiter im Test

myTaxi ist viel mehr als nur eine App, um mobil ein Taxi zu bestellen. Wir wollen euch den kostenlosen Dienst in einem ausführlichen Test vorstellen.

Bisher ist myTaxi in sieben deutschen Großstädten verfügbar. Wer in Hamburg, Berlin, Köln, Bonn, München, Frankfurt oder Stuttgart wohnt oder weilt, kann mit der kostenlosen Universal-App für iPhone und iPad ganz bequem ein Taxi rufen. Ganz ohne Anruf, ganz ohne Stress – und ganz ohne Schwierigkeiten herauszufinden, wo man sich überhaupt befindet.


Bevor wir uns um myTaxi (App Store-Link) selbst kümmern, wollen wir euch das System dahinter kurz erläutern. Neben der App für den Fahrgast gibt es eine weitere App, die speziell für Taxifahrer zugeschnitten wurde. Hat der Taxifahrer sein iPhone scharf geschaltet, übermittelt ihm myTaxi Aufträge aus der Umgebung.

Bei einem Kurztrip nach Hamburg haben wir myTaxi natürlich gleich ausprobiert und waren erstaunt, wie schnell das ganze funktioniert. Ein Fingertipp auf das große T-Icon in der unteren Symbolleiste reicht aus, um den Standort zu ermitteln und individuelle Wünsche einzugeben. Auf besondere Wünsche, wie etwa eine genaue Anzahl an Personen oder eine bestimmte Bezahlart, wird ebenfalls Rücksicht genommen. Bevor man seine Anfrage sendet, müssen zudem Name und Telefonnummer angegeben werden.

Richtig klasse wird es, wenn ein Taxifahrer die Bestellung angenommen hat, was oft nur wenige Momente dauert. Auf der Karte wird das entsprechende Taxi farblich markiert und der Fahrgast kann verfolgen, wann der Fahrer das Ziel erreicht hat. Zusammen mit der geschätzten Ankunftszeit des Taxis steht man garantiert nicht mehr minutenlang im Regen, sondern weiß genau, wann das Taxi vorfährt.

In unserem Test hat die Anforderung des Taxis bis zu unserer Abfahrt am Startort keine fünf Minuten gedauert. Dazu muss allerdings gesagt sein, dass wir uns sehr zentral aufgehalten haben. Wenn man in einer der momentan sieben verfügbaren Städten etwas weiter außerhalb aufgegabelt werden will, kann es naturgemäß ein paar Minuten länger dauern – aber dafür kann die App ja nichts. Umso besser, dass man sieht, wann das Taxi ankommt.

Damit man sich ungefähr darauf einrichten kann, wie viel die Fahrt kostet, ist in myTaxi auch ein Fahrpreisrechner eingebaut. Nach Eingabe der Zieladresse berechnet die App den Taxipreis – bei unserer Fahrt vom Hamburger Gänsemarkt bis zu den Landungsbrücken übrigens auf 20 Cent genau.

Positiv hervorzuheben ist die einfache Bedienung und Aufmachung der App. Man findet sich sofort zurecht und kann eigentlich nicht viel falsch machen. Zusammen mit den gebotenen Extras sollte man sich myTaxi schon vorsorglich auf das iPhone oder iPad laden. Zudem sollen in Zukunft weitere große Städte hinzugefügt werden – im Ruhrgebiet ist der Service zum Beispiel noch gar nicht vorhanden. Laut Informationen der Entwickler wird es myTaxi ab Juli auch in Dortmund, Düsseldorf, Hannover, Leipzig und Nürnberg geben.

Ein kleines Manko hat der Verzicht auf die Telefonfunktion aber schon: Ohne Internetverbindung geht nichts. Gerade Nutzer, die nur über ein iPod Touch oder ein WLAN-iPad verfügen, müssen im Zweifel auf die Vorteile der myTaxi-App verzichten.

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Kommentare 27 Antworten

  1. Mich würde interessieren wieso es nicht D-weit funktioniert und wie das zusammenhängt. Also wieso hat der taxifahrer in mannheim oder kaiserslautern keine möglichkeit die taxifahrer app zu laden um aufträge anzunehmen?

    1. MyTaxi ist halt von Leuten, die nur am Taxi verdienen wollen.
      Denen (MyTaxi= Telekom) sind die Kunden letztlich egal. sie machen nur, was ihnen am meisten Geld bringt!!!
      es gibt aber eine App, mit der Du in GANZ DEUTSCHLAND Dein Taxi bestellen kannst: „DEIN TAXI“ kommt aus dem Taxigewerbe!!!
      gibts schon länger als MyTaxi. guckst Du hier:
      http://itunes.apple.com/de/app/dein-taxi/id362062865?mt=8
      da kann man überall mit der App ein Taxi direkt bestelllen oder es wird mindestens die örtliche Taxizentrale angezeigt!
      Denn ohne Taxizentrale geht es nämlich nicht – die leisten viel mehr als nur Taxis vermitteln!!

  2. Ich nutze schon seit einiger Zeit fairtaxi intl. und bin super zufrieden.
    Es funktioniert auch in Kleinstädten, sofern Taxibetriebe ins System eingebunden sind und auch im Ausland.
    Meine Rufnummer wird automatisch übermittelt und sofort nach meinem Anruf kommt eine SMS, wie lange das Taxi noch braucht. Geht meist fix, ca. 3-8 Minuten.

  3. Ich gebe es auf immer wieder zu sagen das hier die Apps die bei euch Werbung schalten in höchsten Tönen (nicht immer, aber fast ausschließlich) gelobt werden.
    Ist mir auch eigtl. egal, aber da bekomme ich Zweifel an eurer „Unabhängigkeit“ (wenn man sie als solche bezeichnen kann).
    Und: ja diese App war wirklich in eurer Werbung!

    (Keine harte vernichtende Kritik die mit schlimmen Dislike-Buttons bestraft werden müsste :))

    1. Vielleicht ist es ja auch anders herum. Man findet eine App gut und gewinnt dann den Hersteller als Werbepartner. Aber das währe ha zu einfach *fg*

      1. Erst die App-Werbung, dann der Artikel…
        So war die Reihenfolge, das war auch schon mehrmals so.
        Kann ja sein das die App ihnen gefällt allerdings – 4,5 Sterne?
        Womit wäre das zu vergleichen?
        Mit Angry Birds oder Tiny Wings?
        Oder einer Reisen-App der ihr auch satte 4,5 zugesprochen habt?
        Fällt mir ja auch nur immer auf, wie wäre es nächstes mal mit dieser „SYLT“-App (bewusst übertrieben :))?

    2. Hast du die App schon ausprobiert? Dann wirst du feststellen, dass sie wirklich sehr gut ist.

      Und: Bannerschaltungen haben keinen Einfluss auf die redaktionelle Qualität und Objektivität 🙂

      1. Gut ist immer so ne Sache über die man wohl endlos Diskutieren kann.
        Ich sage nur das was mir allgemein aufgefallen ist.

        Das sich eine (!) gewisse Abhängigkeit durch Werbe-Einnahmen ergibt, lässt sich jedoch denke ich kaum bestreiten.
        Ich will das Thema hier aber nicht ausarten lassen, zu mal sich diese App (nach kleinem persönlichen Test) wirklich als einigermaßen hilfreich erwiesen hat 🙂

        Das alles ist meine (subjektive) Wahrnehmung, nicht mehr und nicht weniger 😉

        1. Ich will hier niemanden in Schutz nehmen, das selbe ist mir auch schon aufgefallen aber dann habe ich in dem Artikel zu dem Lob und Kritiken Gewinnspiel gelesen das der werbeslot dem Entwickler der app gehört! Und da die appgefahren Jungs und Mädel ihn für die Entwicklung der apps bezahlen müssen sehe ich eig kaum noch einen Zusammenhang zwischen Artikel und werbebanner!

          Soviel meinerseits! 🙂

    3. Gut, okay, dann geh doch mal auf Appgefahren.de und such dort ganz oben den Link „Werbung“ und lies dir das mal durch: Das Appgefahren-Team bietet an, Apps vorzustellen (und das vermutlich gegen Bezahlung).

      Auch wenn, wie schon gesagt, die hier gezeigten Werbebanner dem Entwickler gehören. Es geht bei dem Angebot also nur um gekaufte Berichte.

      Nur mal so: was glaubst du, wie die ganzen Gewinnspiele, die Seite, die App-Entwicklung, etc. sonst finanzierbar wären?
      Glaubst du, dass das in Computerzeitschriften, usw. anders ist? Da werden auch Berichte gekauft.

      Allerdings heißt das trotzdem nicht, dass die objektive Meinung verfälscht werden muss. Ein sehr positiver Bericht über ein schlechtes Produkt würde dem eigenen Image und der Integrität schaden. Daher würde kein Redakteur wegen „ein-paar-Mark-fünfzig“ sein Image ruinieren.

      So don’t panic…

      1. Sicher muss es „irgendwie“ bezahlt werden.
        Aber dieses „Das machen doch alle so“-Argument wirkt langsam wirklich ausgewaschen.
        Wer nicht weiter weiß bringt dieses Argument, aber die (schlechte) Realität macht die Vorgänge nicht besser!
        Es geht hier ja nicht über ein „sehr positiven Bericht über ein schlechtes Produkt“.
        Da reicht auch weniger.
        Insgesamt ist die Aussage das „gekaufte Artikel“ die Objektivität nicht verändern geradezu lachhaft 🙂
        Sagen wir einfach es gibt ein „positiven Stich“ von 0,5 bei einer App…gerade soviel eben das es nicht sonderlich auffällt 🙂

        Ich schieb hier keine Panik, nur Kritik (bzw. gebe meinen Eindruck wieder) und die sollte ja wohl erlaubt sein.
        Mir scheint du bist da etwas am Thema (siehe oben) am eigentlichen Thema vorbeigerauscht. Was soll’s?
        Ich wollte das jetzt auch nicht an die große Glocke hängen (siehe oben :)), habe bereits eine Rückmeldung vom Team erhalten und werde dafür wohl lieber in Zukunft den Mail-Weg wählen 🙂

        1. Also ich finds nicht schlimm, eine Bezahlung für einen Test ist doch in Ordnung! Wo sollen die Entwickler sonst Ihre App mal unter die Lupe nehmen lassen! Appgefahren lasst euch nicht entmutigen, ihr macht das spitze und ich bin auf die nächsten berichte schon gespannt, ich glaube computerbild pc welt und co..da laufen die richtig krummen dinge…

  4. Sehr schöne App nutze die in Hamburg sehr viel. Was sehr zusätzlich gut ist, das ich die Taxifahrer nach der Fahrt auch Bewerten kann.

    MyTaxi ist einfach die zukunft und ist soweit ich weiß auch schon für Android und Samsung verfügbar. Die Taxifahrer müssen halt nur die „Fahrer App“ Besitzen.

    Pro vermittelt fahrt kommt für die Fahrer eine Gebühr von 1€ zustande. Also billiger als jede Taxizentrale

  5. Es ist unglaublich, dass das größte Ballungszentrum Deutschlands, das Ruhrgebiet (!), immer noch aussen vor bleiben muss. Zwischen Duisburg und Dortmund fahren zig mal so viele Taxen wie in euren bisherigen Städten zusammen. Wacht mal auf 🙁

  6. warum man jetzt vom gänsemarkt zu landungsbrücken ein taxi nimmt ist mir unbegreiflich – das sind 3 stationen mit der ubahn, deR taxifahrer war über so eine fahrt sicher nicht froh 🙂

  7. Also ich nutze die App seid ca. sechs Monaten und ich kann nur sagen, daß sie mir das Leben erleichtert. Ich hänge nicht in irgendwelchen Warteschlangen der Taxenzentralen und muß mich mit dem schlechtgelaunten Personal dort rumärgern. Ein paar Klicks und schon wird mein Auftrag vermittelt. Sehr angenehm ist es auch, daß eine Minute vor Ankunft des Fahrers ein Signal erklingt und ich weiß, daß ich schon mal das Haus verlassen kann.

    Die Entwickler kommen nach meinem Wissensstand aus Hamburg und haben hier gestartet. Und nun räumen sie die Republik auf, da ist dann auch sicher bald das Ruhrgebiet dran, aber man muß wohl auch immer einige Taxen haben, die da mitmachen wollen und wie mir mal ein Fahrer gesagt, ist die App den klassischen Zentralen ein Dorn im Auge, da sie ja eine Konkurrenz darstellt, und „eigene“ Wagen bindet, die dann nicht zur Verfügung stehen. In Hamburg haben sich auch schon einigen Taxen von den Zentralen losgesagt und machen alles nur noch über das eigene Telefon und die App. Aber jeder Unternehmer muß auch erst einmal einen Vertrag mit myTaxi schließen, denn schließlich wollen die Jungs ja auch bezahlt werden. Also Eile mit Weile 🙂

  8. Ich nutze lieber taxibutton das ist in jeder Stadt verfuegbar . Die restlichen Futures dieses AppS hier brauche wer will , ich nicht

  9. Was nützt mir als Vielreisendem eine App, die nur in wenigen ausgwählten Städten funktioniert?!?
    MyTaxi ausprobieren – Ärgern – Löschen!!!

    Die App „DEIN TAXI“ kommt aus dem Taxigewerbe!!!
    gibts schon länger als MyTaxi. guckst Du hier:
    http://itunes.apple.com/de/app/dein-taxi/id362062865?mt=8
    da kann man überall mit der App ein Taxi direkt bestellen oder es wird mindestens die örtliche Taxizentrale angezeigt!
    Denn ohne Taxizentrale geht es nämlich nicht – die leisten viel mehr als nur Taxis vermitteln!!

  10. Blõder Test. Ich habe myTaxi gelegentlich selbst getetstet und komme zu einem niederschmetternden Ergebnis. Vorab: Wann funktioniert es gut? Wenn schnell ein Taxi kommt. In der Innenstadt von HH ist es etwas schneller als eine Zentrale. In weiten Teilen HHs fast gleich schnell, aber eben leider auch oft langsamer. In allen anderen Städten sind viel zu wenige Taxis angeschlossen. In Frankfurt hâtte ich 15 Min. warten mûssen und habe die Buchung storniert. Wer schnell ein Taxi braucht, ist mit der App „eigenes Gehirn“ am besten bedient: In fast allen Stâdten muss man nur die 19410 anrufen. Wem das zu kompliziert ist, kann bundesweit DeinTaxi nutzen, wo die Rufnummern hinterlegt sind. Nur wer der Freundin mit dem iPhone imponieren will, braucht die Anfahrtanzeige bei myTaxi.

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