Merach S29R2: Neuer kabelloser Heimtrainer setzt auf Eigenstrom

Merach S29R2: Neuer kabelloser Heimtrainer setzt auf Eigenstrom

In die Pedale treten für die Stromversorgung

Eine Person trainiert auf dem Merach S29R2 in einem Wohnzimmer

Mit dem S29R2 bringt das Unternehmen Merach ein Heimtrainer-Bike auf den Markt, das sich von klassischen Fitnessgeräten abhebt: Es benötigt weder Steckdose noch Batterien. Stattdessen erzeugt ein integrierter Generator während des Trainings den nötigen Strom für Display und Elektronik. Das Konzept zielt auf maximale Flexibilität ab und ermöglicht so eine Nutzung sowohl im Wohnzimmer als auch auf der Terrasse.

Sobald sich die Pedale bewegen, erwacht das LCD-Display zum Leben und liefert alle relevanten Trainingsdaten wie Zeit, Distanz, Geschwindigkeit und Kalorienverbrauch. Das System arbeitet vollständig autark, während ein 10-Kilogramm-Schwungrad für eine gleichmäßige und realistische Fahrdynamik sorgt. Kabelsalat oder Standortzwänge entfallen damit komplett.


Statt eines klassischen Drehreglers setzt das S29R2 auf elektronische Widerstandssteuerung. Nutzer und Nutzerinnen können die Intensität per Knopfdruck anpassen oder auf eines von sieben Automatikprogrammen setzen. Besonders interessant: In Kombination mit Trainings-Apps reagiert das Bike dynamisch auf Streckenverläufe und simuliert Steigungen in weniger als drei Sekunden. Der mechanische Drehknopf bleibt als Sicherheitsbremse erhalten.

Vernetzt ohne Abo-Zwang

Merach S29R2 steht in einem leeren Raum
Die Stromerzeugung wird durch Pedalieren auf dem Bike erreicht. Fotos (c) Merach.

Das Bike integriert sich in die Merach-App sowie Drittanbieter wie Zwift und Kinomap. Auch Apple Health und Google Fit werden unterstützt. Während viele Fitnessgeräte auf kostenpflichtige Abos setzen, bleiben die Grundfunktionen der Merach-App kostenlos nutzbar. Erweiterte Inhalte sind optional, aber nicht zwingend erforderlich.

Neben der Technik richtet sich das S29R2 klar an den Heimgebrauch: Lenker und Sattel sind jeweils vierfach verstellbar, das Gerät trägt bis zu 159 Kilogramm und eignet sich für Personen zwischen 142 und 193 Zentimetern Körpergröße. Ergänzt wird das Setup durch Smartphone-Halterung, Flaschenhalter, Hantelablage und Transportrollen.

Das Merach S29R2 ist seit Ende April 2026 im Webshop des Herstellers erhältlich und liegt bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 659,99 Euro. Aktuell kann der kabellose Heimtrainer dort mit einem Rabatt von 60 Euro zum Preis von 599,99 Euro erworben werden.

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Mel
Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 6 Antworten

  1. Ist das wirklich neu? In den 90er Jahre hatte mein Vater schon einen Hometrainer wo das Display erst anging als man gefahren ist und entsprechend genügend Strom da war. Der Widerstand beim fahren wurde mechanisch geregelt und nicht elektrisch.

  2. Ich hätte gerne „MEHR“.
    (Im Museum gab es ein Fahrrad, was eine 100 Watt Lampe antrieb. Seid dem suche ich sowas.)

    Nicht nur um ein Display anzuschauen >, sondern um „die Pedale treten für die Stromversorgung“ > also eine Powerbank laden und diese dann anderswo nutzen können.

    Sowas dann auch als Rudergerät und Laufband. Am liebsten als Kombigerät.
    Aber als 3in1 wird wohl ein „energieerzeugendes Fahrradruderlaufband“ nicht gehen.

    Mein Interesse an sowas ist jedenfalls da.

    1. Haben sowas in Elektrotechnik mal gebaut, die 100 Watt gingen noch relativ gut aber den Mixer mit 1000 Watt hat keiner mehr zum laufen bekommen.

      1. Dies ist ja eine Apple Seite!

        > Mein Mac Mini M4 mit Monitor und Sound (D-Amp) und Musik läuft auch > 15 WATT !!!

        Sollte also schaffbar sein, das mit so einer Konstruktion hin zu bekommen.
        Aber mit Powerbank dazwischen, wenn man mal aufs Klo muss. 😉

        Und ich suche schon ewig.
        Deswegen auch meine Reaktion auf solche Themen.

  3. Ein Ergometer mit AppleHealth-Anbindung ausgesprochen schwer zu finden – und wenn dann unangemessen teuer. Von daher sehr schön, dass es nun eine Möglichkeit gibt.

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