Das Beste aus 2018: Tropico ist Freddys Spiel des Jahres

Spielt ihr es auch?

Ich bin ganz ehrlich: Bei der Wahl für das Spiel des Jahres sind mir natürlich eher die Titel der letzten Monate in Erinnerung geblieben. Und da hat mir vollem ein Titel sehr viel Spaß bereitet: Tropico (App Store-Link).

Die Wirtschaftssimulation ist seit geraumer Zeit auch für das iPad verfügbar und muss dort mit 12,99 Euro entlohnt werden. Dann gibt es ein Premium-Spiel ohne Werbung und In-App-Käufe. Tropico ist komplett in deutscher Sprache verfügbar, auch die gesprochenen Dialoge sind lokalisiert.

Ich habe Tropico zuvor nicht gespielt. Von daher kann man mich als absoluten Einsteiger bezeichnen, allerdings ist das überhaupt kein Problem, denn das Spiel bietet ein Tutorial an, das alle wichtigen Elemente auflistet. So gibt es in der Kampagne pro Insel unterschiedliche Aufgaben. Ihr müsst Güter exportieren, Touristen anlocken und mehr.

Zum Start könnt ihr immer einen Präsident auswählen, wobei die Eigenschaften nicht unwichtig für das Levelziel sind. Danach könnt ihr eure Insel aufbauen. Es gibt Belange der Bürger und der verschiedenen Interessengemeinden, auf die ihr eingehen müsst. So gilt es Gebäude zu erreichten, zum Beispiel Farmen, die bestimmte Rohstoffe herstellen, Straßen, Fischerhütten, Fabriken, Schulen, Polizeistationen, Gefängnisse, und mehr. Ebenso gibt es Hotels, Flughäfen, Bars, Souvenirläden, Restaurants und mehr.

Natürlich könnt ihr diese Gebäude nur dann bauen, wenn ihr genügend Geld habt. Dieses erhaltet ihr zum Beispiel durch den Export von Waren, Mieteinnahmen und Co. Als Präsident könnt ihr die Farmen, Baustellen und Einrichtungen besuchen, damit diese effizienter sind. Auch könnt ihr Erlasse ausgeben oder die Beziehungen mit anderen Inseln verbessern.

Dennoch solltet ihr euch immer auf das Ziel fokussieren. Natürlich sind die Bewohner nur dann glücklich und arbeitsroh, wenn sie in vernünftigen Schlafstätten hausen, Essen bekommen und mehr. Demnach müsst ihr immer gut kombinieren, welche Bedürfnisse ihr befriedigt und welche nicht.

Besonders loben muss man die Grafik und die Aufmachung. Per Geste könnt ihr die Karte verschieben, drehen und zoomen. Ihr könnt ganz nah heran zoomen und Bürger auswählen und dessen Interessen einsehen oder Baustellen begutachten. Natürlich gibt es in der Totalen einen besseren Überblick. Die Bedienung erfolgt über einfache Klicks und Wischgesten und geht einfach von der Hand.

Tropico ist definitiv kein Spiel für zwischendurch. Das Erfüllen der Aufgaben nimmt gerne mal mehrere Stunden in Anspruch – aber genau das macht Tropico ja aus. Ihr könnt die Zeit im Spiel beschleunigen, damit Gebäude schneller fertiggestellt werden oder ihr beim nächsten Export Geld scheffeln könnt.

Wenn ihr euch für komplexe und aufwendige Abenteuer und Wirtschaftssimulationen interessiert, seid ihr bei Tropico an der richtigen Adresse. Der Preis von 12,99 Euro mag zwar für App Store-Verhältnisse etwas och angesetzt sein, für mich ist das Spiel aber jeden Cent wert.

Hinweis: In den Bewertungen wird immer wieder von Spielabstürzen berichtet. Diese kann ich nicht bestätigen. Ich spiele auf dem 12,9″ iPad Pro. Werft vor dem Download auf jeden Fall einen Blick in die Beschreibung und Mindestanforderungen.

Tropico
Tropico
Preis: 12,99 €

(YouTube-Link, appgefahren bei YouTube)

Kommentare 3 Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de