Nach der Ankündigung vor gut einem Monat, steht „Reigns: The Witcher“ (App Store-Link) für iPhone und iPad zum Download bereit. Während Freemium-Spiele den App Store fluten, bleibt Reigns seiner Linie treu, denn auch die Neuerscheinung steht als Premium-Spiel zum Einmalkauf bereit. Der Kaufpreis im App Store liegt bei 6,99 Euro, während der Download 216 MB groß ist.
Das erwartet euch in „Reigns: The Witcher“
Am grundlegenden Spielprinzip von Reigns ändert sich auch im neuen Ableger zunächst wenig, denn ihr arbeitet euch weiterhin Karte für Karte durch ein Ereignisdeck und trefft Entscheidungen per Wischgeste. Dabei wischt ihr nach links oder rechts, wodurch sich das Gameplay fast wie bei einer Dating-App anfühlt, allerdings mit deutlich größeren Konsequenzen.
Denn jede Entscheidung beeinflusst unmittelbar den weiteren Spielverlauf, sodass ihr einerseits Ruhm bei Adligen gewinnen, andererseits Magier gegen euch aufbringen oder sogar tragische Ereignisse auslösen könnt. Dadurch entstehen ständig neue Situationen, weshalb sich jede Partie anders entwickelt.

Zusätzlich lockern kleine Kampf-Minispiele das Geschehen auf, weil ihr euch regelmäßig Ghulen, Aasfressern und weiteren Gegnern stellen müsst. Dadurch entsteht mehr Abwechslung, während das bekannte Kartenprinzip erhalten bleibt.
Da Reigns: The Witcher stark auf Texte setzt, ist die deutsche Lokalisierung besonders willkommen, denn so lassen sich Entscheidungen deutlich besser nachvollziehen.
Das Entwicklerteam beschreibt ihr Spiel so:
In dieser neuen Wendung der Legende des Weißen Wolfs schlüpfen Spieler in die matschigen Stiefel des berühmten Monsterjägers Geralt von Riva. Doch anstatt seine Reise mit Knurren und Schwerthieben zu erzählen, wird die Geschichte in Reigns: The Witcher durch die blumige Zunge von Geralts ältestem Freund, Rittersporn dem Barden, gesponnen. Jede Entscheidung ist ein Vers, jeder Fehltritt eine Strophe – und jedes Bad eine Gelegenheit für eine Ballade.

Wie sagte Pisconaltu einst: „Die Verworrenen werden Stetigkeit ernten!“.
Dieser Grundsatz trifft hier überhaupt nicht zu. Wie kann man hier einer stetigen Gesellschaft nacheifern, ohne den Machenschaften am heimischen Boden zu frönen? Gelinde gesagt: Ist das zuviel verlangt?