Habt ihr noch ein altes Apple-Gerät in der Schublade liegen, oder nutzen vielleicht die Eltern oder eure Kinder eure nicht mehr genutzten iPhones oder iPads? Auch wenn diese Exemplare schon längst keine Funktionsupdates von Apple mehr erhalten, hat der Konzern aus Cupertino nun jedoch einige Sicherheitsupdates auf den Weg gebracht, die den Nutzern und Nutzerinnen kompatibler Geräte empfohlen wird.
iCloud-Feature in den USA schon seit Ende 2022 verfügbar
Mit den wohl in dieser Woche erscheinenden Updates auf macOS 13.2 und iOS 16.3 wird Apple auch in Deutschland das angekündigte Feature des „Erweiterten Datenschutzes für iCloud“ bereitstellen. In den USA ist die Option bereits seit Ende des letzten Jahres verfügbar, auch Beta-User der oben erwähnten Betriebssystem-Versionen können die Funktion in den iCloud-Einstellungen ihrer Geräte bereits aktivieren.
Der in der Schweiz entwickelte Messenger Threema (App Store-Link) ist eine gute Alternative zu Apps wie WhatsApp oder Telegram. Die gegenwärtig für 5,99 Euro im deutschen App Store erhältliche Anwendung hat Ende des vergangenen Jahres ein größeres Update auf Version 4.9 erhalten, mit dem das Entwicklerteam vor allem neue Sicherheits- und Privatsphäre-Funktionen integriert hatte. Auch wir berichteten über die Aktualisierung.
Die nächste Generation von Apple CarPlay, dem Infotainment-System für Fahrzeuge, wurde schon in diesem Jahr während der WWDC 2022 im Juni zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Release der neuen Version soll im kommenden Jahr erfolgen und einige tiefer in das Fahrzeug integrierte Features wie FM Radio, eine Unterstützung für mehrere Displays der Konsole, Möglichkeiten der Personalisierung und mehr bieten.
In den vergangenen Wochen haben wir bereits mehrfach über die Sicherheitslücken beim Passwort-Manager LastPass (App Store-Link) berichtet. Nachdem man bereits im August dieses Jahres ein Datenleck entdeckte, musste das Entwicklerteam die Kundschaft Ende November über einen neuen Angriff informieren. Im zweiten Fall wurden auch Nutzerinformationen offengelegt, da Hacker auf einen Cloud-Speicherdienst eines Drittanbieters zugegriffen hatten, der von dem Passwort-Manager genutzt wird. Laut LastPass konnten die Hacker „Zugang zu bestimmten Elementen“ der „Kundeninformationen“ erlangen.
In den vergangenen Wochen sorgte Anker mit seiner Tochterfirma eufy und den damit verbundenen Sicherheitskameras für viele Schlagzeilen. Der Sicherheitsberater Paul Moore deckte eine Sicherheitslücke in den Kameras auf: Seine Eufy-Dual-Türklingel Vorschaubilder von Gesichtern sowie Nutzerinformationen in die Eufy-Cloud hoch, ohne ihn als Nutzenden darüber zu informieren. Der Upload geschah sogar auch dann, wenn die Cloud-Funktion deaktiviert war.
VPN-Dienste sind eine gute Sache, insbesondere, wenn es um länderspezifische Regularien zum Ansehen von Videos geht. Erst kürzlich war ich auf meinem Mac auf den schon länger installierten Dienst ZenMate VPN (https://zenmate.com/de/) angewiesen. Doch zu meinem Erstaunen konnte ich keine Verbindung herstellen, egal, mit welchem Server in welchem Land auch immer.
Am gestrigen Mittwoch hat Apple neue Betaversionen für iOS, iPadOS und macOS veröffentlicht, die auch eine Unterstützung für physische Sicherheitsschlüssel enthalten. Letztere können verwendet werden, um die Apple ID zu schützen. Apple hatte die Funktion bereits in der letzten Woche angekündigt und erklärt, dass man sie 2023 einführen werde.
Der Passwort-Manager LastPass muss sich mit einem weiteren Datenleck auseinandersetzen. Dieses Mal sind dabei auch Nutzerinformationen offengelegt worden, wie LastPass-CEO Karim Toubba in einem Blogeintrag erklärt. Hacker hatten auf einen Cloud-Speicherdienst eines Drittanbieters zugegriffen, der von dem Passwort-Manager genutzt wird. So konnten sie „Zugang zu bestimmten Elementen“ der „Kundeninformationen“ erlangen.
Update am 2. Dezember – das Statement von Eufy:eufy Security weist die gegen das Unternehmen erhobenen Vorwürfe bezüglich der Sicherheit unserer Produkte entschieden zurück. Wir verstehen jedoch, dass die jüngsten Ereignisse bei einigen NutzerInnen Besorgnis ausgelöst haben könnten. Wir überprüfen und testen unsere Sicherheitsfunktionen regelmäßig und bitten die Sicherheitsbranche um Feedback, um sicherzustellen, dass wir alle glaubwürdigen Sicherheitslücken schließen. Wenn eine glaubwürdige Sicherheitslücke festgestellt wird, ergreifen wir die notwendigen Maßnahmen, um sie zu beheben. Darüber hinaus halten wir uns an alle zuständigen Aufsichtsbehörden in den Märkten, in denen unsere Produkte verkauft werden. Bei Fragen können sich NutzerInnen jederzeit an unser engagiertes Kundensupport-Team wenden.
Original-Artikel: Die Eufy-Produktfamilie von Anker hält eine Reihe von Sicherheitskameras für den privaten Gebrauch bereit. Nun ist bekanntgeworden, dass die Kameras auch ohne Einwilligung des Nutzers bzw. der Nutzerin Daten in die Cloud hochgeladen haben – und das sogar, wenn die Cloud-Speicherung deaktiviert war und nur eine lokale Speicherung ausgewählt wurde. So berichtet MacRumors und bezieht sich auf den Sicherheitsberater Paul Moore, der in der letzten Woche ein Video veröffentlichte, in dem er den Vorfall genauer schilderte.
Auch in deutschen Kinderzimmern halten immer mehr interaktive und smarte Gadgets Einzug. Nicht nur im Bereich von intelligentem (Lern-)Spielzeug können die Kleinen sich beschäftigen, auch Sicherheits- und Überwachungs-Produkte lassen Eltern ruhiger schlafen und ihren Nachwuchs besser im Blick behalten.
Der bekannte Passwort-Manager 1Password (App Store-Link) hat auf der eigenen Website bekanntgegeben, dass man ab dem kommenden Jahr auch die Möglichkeit, sich mit Passkeys anzumelden, unterstützen wird. Dazu heißt es bei 1Password:
Mit der neuen Bounce hat Garmin das eigene Portfolio an Wearables für Kinder erweitert und will mit der Neuerscheinung sowohl bei den Kleinen als auch ihren Eltern für mehr Sicherheit sorgen. Auf dem Spielplatz, in der Natur oder auf dem Weg zur Schule – die neue Kindersmartwatch mit LTE-Konnektivität ermöglicht es Erziehungsberechtigten und Familienmitgliedern, mit dem Nachwuchs in Kontakt zu bleiben, Nachrichten auszutauschen und ihren Aufenthaltsort im Blick zu behalten. Befindet sich ein Kind in einer Notlage, kann es dank der Hilfefunktion mit der Bounce Hilfe rufen.
Apple hat heute bekannt gegeben, dass der Sicherheitsdienst Notruf SOS über Satellit ab sofort in den USA und Kanada verfügbar ist. Die Technologie, die für alle iPhone 14 Modelle verfügbar ist, ermöglicht es Nutzern und Nutzerinnen, auch außerhalb der Mobilfunk- und WLAN-Abdeckung Nachrichten an Notdienste zu senden. Darüber hinaus kann man ab sofort die App „Wo ist?“ öffnen und den Standort per Satellit mitteilen.
Anzeige.Was waren das früher noch für Zeiten, als man sich seine paar Standard-Passwörter für zwei oder drei Webdienste gemerkt hat. Mittlerweile sollte man ein wenig mehr Zeit in das Thema Account-Sicherheit investieren. Dazu gehören auch sichere Passwörter, die man sich aber oftmals nicht merken kann.