Coconut Battery: Mac-App verrät Details über den iOS-Akku

Insbesondere der iPhone-Akku ist ein leidiges Thema, denn prinzipiell ist das Smartphone zu schnell leer. Ein paar Details über eurer Gerät verrät euch Coconut Battery.

Coconut Battery iPhoneEingefleischten Mac-Nutzern dürfte der Name Coconut Battery (Download-Webseite) bereits ein Begriff sein. Die kostenlose Applikation verrät nicht nur das Alter des Macs und der Batterie, sondern auch die bisherigen Ladezyklen und den aktuellen Zustand des Akkus. Damit soll die Frage beantwortet werden: Wie gut ist der integrierte Akku des MacBooks tatsächlich noch. Coconut Battery ist dabei sehr übersichtlich gestaltet und bietet sogar Graphen zur optischen Darstellung an.

In der neuen Version 3.2 bietet Coconut Battery auch eine Unterstützung für an den Mac angeschlossene iPhones oder iPads. Dort fallen die Daten zwar nicht ganz so umfangreich aus, aber immerhin werden Details wie Herstellungsdatum, Ladezyklen, Temperatur, aktueller Status sowie die noch mögliche Kapazität angezeigt. Das kann euch eventuell dabei helfen, defekte oder nur noch sehr schwache Akkus ausfindig zu machen.

Was tun bei schwacher Akku-Leistung?

Oftmals sind es aber Software-Probleme, die für Probleme und kurze Akkulaufzeit sorgen. Glücklicherweise misst Apple seit iOS 8 den Stromverbrauch von Apps und macht diese Information für euch gut sichtbar. In den iOS-Einstellungen und Allgemein – Benutzung – Batterienutzung könnt ihr genau einsehen, welche Apps in den letzten 24 Stunden sowie sieben Tagen prozentual am meisten Energie verbraucht haben. Sollten hier ungewünschte Gäste auftauchen, kann man das Akku-Problem meist schnell lösen. Wie die Statistiken bei anderen Nutzern aussehen, könnt ihr bei uns im Forum nachschauen.

Schwieriger wird es, wenn es bei der Batterienutzung keine auffälligen Apps gibt. Ob doch irgendwo ein Prozess im Hintergrund läuft, kann man ebenfalls in den Einstellungen herausfinden: Sind Nutzungs- und Standby-Dauer seit der letzten kompletten Ladung exakt gleich lang, ist irgendwo der Wurm drin. Normalerweise sollte die Nutzungsdauer deutlich kürzer ausfallen.

Das Problem genauer einzugrenzen, fällt von außerhalb sehr schwer. Wenn das Beenden von Apps und ein Soft-Reset keine Besserung bringen, muss man es auf die harte Tour versuchen: Das iPhone oder iPad auf Werkseinstellungen zurücksetzen und das zuvor gesicherte Backup nicht sofort zurückspielen. Gibt es danach keine Auffälligkeiten, lag es am System. Macht der Akku weiterhin zu schnell schlapp, sollte man sich direkt an Apple wenden – ein Hardware-Defekt ist wahrscheinlich.

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