Kickstarter-Kampagne CloudRain: Smarte Bewässerung im Garten durch lokale Wetterdaten

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Mel 23. März 2018, 16:36 Uhr

Da ist man im Urlaub, und währenddessen verbrennt im eigenen Garten der sonst sorgsam gepflegte Rasen in der sengenden Sonne. Mit CloudRain soll damit Schluss sein.

CloudRain Kickstarter 1

Welcher Aufwand dahinter steckt, einen Garten gerade im Sommer ausreichend zu bewässern, merke ich jedes Jahr wieder am Beispiel meiner Eltern. Mit dem neuen smarten Bewässerungs-System CloudRain soll sich diese Situation deutlich entspannter angehen lassen. Aktuell bittet das Produktentwickler-Team von CloudRain aus dem deutschen Düsseldorf beim Crowdfunding-Portal Kickstarter um Unterstützung: 28 Tage vor Ende der Kampagne wurden bereits mehr als 5.200 Euro vom 20.000 Euro-Finanzierungsziel von 21 Unterstützern eingesammelt.

Das intelligente CloudRain-System bewässert die eigenen Gartenpflanzen ausgehend von ihren speziellen Bedürfnissen anhand von lokalen Wetterdaten. Auf diese Weise wird zusätzlich Wasser gespart, da die Pflanzen nur dann bewässert werden, wenn es wirklich notwendig ist. „Die CloudRain-Ventile werden drahtlos gesteuert und werden mittels Solarenergie unabhängig betrieben“, heißt es bei Kickstarter. „Zusammen mit einer schnellen und einfachen Einrichtung und einem wettbewerbsfähigen Preis hilft Ihnen CloudRain, ein smarter Gärtner zu werden.“

Drei Hauptkomponenten für eine intelligente Bewässerung

CloudRain Kickstarter 2

Das Bewässerungssystem besteht aus insgesamt drei Komponenten: Einem CloudRain-Controller für den Indoor- und Outdoor-Einsatz, der als Hub dient und auch per App gesteuert werden kann, den solarbetriebenen CloudRain-Ventilen, die direkt am Wasserhahn im Garten angebracht werden und in bis zu 300 m Entfernung vom Controller platziert werden können, sowie der CloudRain-App, die zur Steuerung von Bewässerungsplänen und der Einrichtung von verschiedenen Gartenzonen dient.

Das CloudRain-Paket ist in der Kickstarter-Kampagne zum Early Bird-Preis von 199 Euro erhältlich, in dem bereits ein Controller, ein funkgesteuertes Ventil sowie ein Micro-Drip-Kit für bis zu 40 Pflanztöpfe enthalten ist. Wenn das Early Bird-Paket ausverkauft ist, gibt es immerhin noch ein Set für 229 Euro, indem der Controller und ein Funk-Ventil enthalten sind. Auch kostenintensivere Pakete mit mehr Inhalt sind verfügbar. Die Auslieferung für das CloudRain-System soll im Juni 2018 erfolgen - also pünktlich zum Start des Sommers und den heißen Temperaturen.

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Kommentare6 Antworten

  1. googie sagt:

    Na prima, wie toll die Wetterdaten sind,
    merke ich hier jedesmal… wäre sinnvoller, wenn man das anhand eines (mehrerer) Feuchtigkeitssensors macht. Auch gibt es Stellen im Garten, die feuchter sind wie andere. Und Solarbetrieben bringt mit in der Garage rein gar nichts. Alles nur halb durchdacht wie mir scheint

  2. Bob sagt:

    Hab schon öfters über solche Lösungen nachgedacht. Hauptproblem ist in meinen Augen das man immer die Kombination Gartenschlauch / Sprinkler rumstehen hat oder diese aufwendig eingraben / verlegen muss. Und falls man diese Kombination festinstalliert hat, ist es nicht sooo der Aufwand einmal Wasserhahn auf bzw. zu zu drehen.
    Hoffe trotzdem das die Jungs das Projekt bei Kickstarter finanziert kriegen. Ich vermisse aber ein wenig die Innovation bei diesem Projekt, da mir der Unterschied zu bestehenden Systemen großer Hersteller ( z.B. Gardena ) nicht deutlich wird.

  3. AndrewBiz sagt:

    Bringt nicht viel bei uns- die Wetterstation womit Apple seine Wetter-App füttert scheint nicht grad in unserer nähe zu stehen:
    Schliesslich zeigts oft verkehrte NICHT passende Werte.
    Somit würde eine Bewässerungsanlage mal laufen wenns unnötig ist und genauso andersrum..

  4. Arc-en-ciel sagt:

    Wir machen das schon jahrelang mit Gardena mit Feuchtigkeitssensor. Wenn wir zuhause sind, ist es bequem, wenn schon morgen um 6 gewässert wird und wärmend Abwesenheiten entlastet es unsere Nachbarn beim Hüten.

    • Arc-en-ciel sagt:

      Wetterdaten nützen bei uns nichts, Hügelzug hinter uns. Der Regen trifft uns oder zieht links oder rechts an uns vorbei. Wir beobachten öfters den Regenradar und sobald für die nächste(n) Stunde(n) simuliert wird, stimmt es oder eben nicht.
      Es ist schon so, die Schläuche liegen herum, aber wenn mal alles gewachsen ist, geht es einigermassen.

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