Lens Blur: Einfach & schnell realistische Blur-Effekte am Mac erzeugen

Bei der Mac-App Lens Blur handelt es sich um eine kleine Foto-App, die besonders realistisches Weichzeichnen von Bildern bietet.

Lens BlurSpätestens seit iOS 7 wird man immer mehr mit sogenannten Blur-Effekten konfrontiert. Unter diesem Effekt versteht man, dass bei Bildern der Kontrast auf eine bestimmte Art und Weise verändert wird. Dadurch wirkt das jeweilige Bild verwischt oder einfach nicht mehr so scharf. Wobei die Unschärfe ausschließlich ein Maß zur Qualitätsbeurteilung von Bildern ist, spricht man bei Blur-Effekten oder Weichzeichnen von einem Mittel zur Veränderung der Bildaussage. Diesen Effekt kann man während der Aufnahme eines Fotos durch das Einstellen des Objektivs oder im Nachhinein durch Apps wie Lens Blur (Mac Store-Link) erreichen.

Lens Blur kostet aktuell 8,99 Euro und liegt komplett in englischer Sprache vor. Es wird mindestens Mac OS X 10.7 benötigt. Laut Entwickler handelt es sich bei Lens Blur um den genauesten Objektiv-Simulator auf dem Markt. Hier werden auch keine Vergleiche zu bekannten Programmen wie Adobe Photoshop gescheut. Natürlich handelt es sich bei Lens Blur um eine sehr spezialisierte App, während man mit Adobe Photoshop doch ein wenig mehr geboten bekommt. Insgesamt stehen bei Lens Blur fünf unterschiedliche Objektive zur Verfügung. Für jedes Objektiv lassen sich dann noch weitere Einstellungen treffen, die auf das jeweilige Bild angewendet werden können.

Um ein Bild mit Lens Blur zu bearbeiten, kann man es über einfaches Drag&Drop öffnen. Das Bild wird dann im einem fast komplett rahmenlosen Fenster präsentiert. Die Übersicht der Einstellungen wird in einem separaten Fenster angezeigt. Sobald man hier eine Veränderung vornimmt, beginnt Lens Blur mit den Berechnungen und man sieht das Ergebnis der jeweiligen Einstellung wenige Sekunden später. Hier spielt sicherlich auch die Rechenleistung des verwendeten Macs eine kleine Rolle. Ohne einen Vergleich mit einem echten Objektiv zu haben, können sich die erzielten Ergebnisse mit Lens Blur wirklich sehen lassen.

Die bearbeiteten Bilder lassen sich direkt nach iPhoto, Aperture, Photoshop oder Lightroom exportieren. Eine weitere nette Idee in Lens Blur ist, dass man sich das Bild in einem Kontext als Vorschau zeigen lassen kann. So ist es möglich zu sehen, wie das Foto auf einer Facebook-Seite wirken würde oder auf dem Home-Screen eine iPhones. Lens Blur bietet eine einfache Nutzerführung und man erzielt tolle Ergebnisse – zudem fällt die Bearbeitung umfangreicher und einfacher aus als mit gleichwertigen iOS-Apps. Allerdings zahlt man für Mac-Apps gewöhnlich etwas mehr, 8,99 Euro sind sicherlich eine Hausnummer. Bei Interesse könnt ihr natürlich sofort zuschlagen – wenn ihr es nicht ganz eilig habt, könntet ihr auf eine Preisreduzierung warten und hoffen.

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