Nokē U-Lock: Das Fahrradschloss mit Bluetooth-Anbindung

Ich bin ein großer Fan von tollen Kickstarter-Projekten. Das Nokē U-Lock hat es mir definitiv angetan.

Noke U-Lock

Meinen Beitrag haben die Erfinder des Nokē U-Lock soeben über Kickstarter erhalten. Ein Jahr nachdem sie bereits ein Bluetooth-gestütztes Vorhängeschloss entwickelt haben, kann man sich jetzt eines der ersten Fahrradschlösser sichern. Das Bügelschloss wird ganz einfach mit dem iPhone oder einem anderen Smartphone entsperrt, es ist kein Schlüssel mehr notwendig.

Bei den meisten Fahrradschlössern gibt es ja eine Schwachstelle: Der Schließzylinder. Genau den gibt es beim Nokē U-Lock nicht, denn es ist gar kein Schlüssel notwendig. Stattdessen erkennt das Fahrradschloss das iPhone des Besitzers und öffnet sich automatisch, wenn man sich in unmittelbarer Nähe befindet. Die Verbindung wird dabei laut Herstellerangaben mit einer 128bit Verschlüsselung gesichert.

Das Nokē U-Lock wird zusammen mit einer intelligenten App ausgeliefert, unter anderem versprechen die Hersteller eine Unterstützung der Apple Watch. Zudem soll man anderen Personen, die die App ebenfalls installiert haben, dauerhaften oder zeitlichen begrenzten Zugriff auf das Nokē U-Lock und damit das Fahrrad geben können. Zudem merkt sich die App, wo man das Fahrrad zuletzt abgeschlossen hat – so findet man es später garantiert wieder.

Nokē U-Lock funktioniert auch ohne App

Noke U-Lock Apple WatchDas in verschiedenen Farben erhältliche Nokē U-Lock ist wasserfest und mit einer Lithium-Ion-Batterie ausgestattet, die mehrere Jahre halten soll und ausgetauscht werden kann. Sollte man den Bewegungsalarm aktivieren, reduziert sich die Laufzeit auf rund sechs Monate – dafür ertönt jedes Mal ein schrilles Signal, sobald jemand am Schloss wackelt.

Aber was passiert eigentlich, wenn man sein iPhone oder den optional erhältlichen Bluetooth-Dongle nicht dabei hat? Auch dann kann man das Nokē U-Lock entsperren: Dank der sogenannten Quick-Click-Technologie und einem Button am Schloss kann zum Aufschließen ein neunstelliger „Morsecode“ verwendet werden.

Ich finde die Idee jedenfalls richtig klasse und habe mir mein Nokē U-Lock soeben gesichert, auch wenn der Dollar-Kurs ja aus unserer Sicht momentan nicht sonderlich attraktiv ist. Einrechnen muss man mindestens 114 US-Dollar, das sind etwas mehr als 100 Euro. Hinzu kommt noch die Mehrwertsteuer, wenn das Nokē U-Lock im September ausgeliefert wird.

Kommentare 12 Antworten

  1. Hmmm, grundsätzlich mal eine witzige Idee – wenn man bedenkt, wie groß zum Teil die Schlüssel bei Schlössern sind. Nette Vorstellung, im tiefsten Winter am Bahnhof lauter „morsende“ Radfahrer zu sehen…

    Trotzdem würde ich eher auf Sicherheit gehen, und wenn ich soviel Geld ausgebe, finde ich ganz bestimmt was Besseres. Da nehme ich dann den Schlüssel.

    Wieviel BT verträgt so ein Smartphone eigentlich?

  2. Wenn ich am Bahnhof mein Fahrrad anschliesse und danach einen Blick auf das Smartphone werfe… ein Dieb sieht es und freut sich gleich mal über die doppelte Beute.

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