Spark: Alternative Mail-App bekommt erstes großes Update mit neuen Funktionen

Die alternative Mail-Anwendung Spark aus der Schmiede von Readdle ist mit einem Update noch ein wenig besser geworden.

Spark

Wer frischen Wind auf seinem iPhone wünscht und damit am liebsten direkt bei der Mail-App anfangen möchte, sollte einen Blick auf Spark (App Store-Link) werfen. Die kostenlose iPhone-Anwendung mit Apple Watch Anbindung bietet ein neuartiges Konzept im Umgang mit E-Mails. Heute hat das Entwickler-Team von Readdle ein erstes großes Update veröffentlicht und Spark mit zahlreichen neuen Funktionen ausgestattet, die wir euch natürlich vorstellen wollen.

So lassen sich nun direkt in der App Signaturen mit HTML-Code erstellen, in denen man so auch Bilder und Links einfügen kann. Apple selbst erlaubt in seiner Mail-Anwendung ja nur einfachen Text. Auch der Umgang mit den Gesten, die Spark so besonders machen, bietet nun mehr Optionen: In den Einstellungen von Spark kann festgelegt werden, was bei einem Wisch über eine E-Mail passieren soll. Wichtige Post wird so beispielsweise direkt in die Dropbox oder zu Evernote verschoben.

Ebenfalls praktisch: Es können mehrere E-Mails auf einmal zwischen verschiedenen Konten bewegt werden, außerdem können in der neuen Version von Spark mehrere Dokumente und Fotos gleichzeitig ausgewählt und als Anhang verwendet werden.

Spark weiterhin ohne deutsche Übersetzung

Neben der gewohnten chronologischen Auflistung aller Mails bietet Spark eine smarte Inbox. Hier werden neue, von euch markierte und nicht so wichtige Mails automatisch in Stapeln abgelegt und sollen so einfacher überschaubar sein. Unter anderem erkennt Spark Konversationen, Newsletter und handgeschriebene Mails und sortiert sie entsprechend.

Ebenfalls spannend: Spark kann E-Mails intelligent durchsuchen. Wer etwa „Anhänge von Frederick“ in die Suche eingibt, bekommt kurz danach alle Mails von Frederick angezeigt, die über einen Anfang verfügen. Diesen kann man danach mit einem Klick in der Dropbox oder im Google Drive speichern.

In Sachen Benachrichtigungen hat Spark ebenfalls etwas auf dem Kasten: So kann man die Mitteilungen im Lockscreen oder in der Mitteilungszentrale auf bestimmte Personen beschränken und wird so nicht ständig von Hinweisen auf unwichtige Mails genervt. Dank den interaktiven Benachrichtigungen kann man mit vorgefertigten Textbausteinen auf E-Mails antworten – das funktioniert sogar auf der Apple Watch.

Leider müssen wir auch etwas Kritik an Spark üben. So fehlt weiterhin eine deutsche Lokalisierung, wie man es von den meisten anderen Readdle-Apps gewohnt ist. Außerdem sollte man bedenken, dass auch Login-Daten und Mails über die Server der Entwickler wandern – das ist für zahlreiche Funktionen der App notwendig.

Kommentare 20 Antworten

  1. Die App ist wirklich praktisch. Immer wenn recht viele Mails anfallen, nutze ich sie lieber als die Standardanwendung, da es doch schon schneller von der Hand geht.

    1. Oh, ein Suckerberg, der einfach so alle seine E-Mails anderen anvertraut (auch wenn sie unverschlüsselt übertragen werden und z.B. die NSA bei in DE viel genutzten Backbones diese Daten auslesen können – aber Nadel im Heuhaufen …).

      1. Alle meine E-Mails? Woher willst du das wissen? Und seit wann bist du für meine Privatkorrespondenz zuständig?

        Außerdem bringt dir das Verunglimpfen des Namens von Herr Zuckerberg genau gar nichts ;).

  2. Solange mir keine App ein komplettes Outlook (auf dem iPhone mit Telefon Unterstützung) bietet, also Mails, Kontakte, Kalender, Aufgaben usw. Und zwar richtig mit allen Kalender und Kontakt Funktionen.
    Solange brauche ich keine Alternative die auch nur Stückwerk ist.

    1. Das sehe ich ähnlich, die vorhandene Mailfunktionen sind vollkommen ausreichend. Solange ich für diverse Funktionen dennoch unterschiedliche Apps benötige, ist ein weiteres Programm, dass mir ein paar Features mehr bringt aber kein Komplettpaket bietet, unnötiger Ballast.

    1. Dafür kann InBox von Google sicherlich noch viel andere schöne Dinge, auf die ich lieber verzichten möchte. Wie das bei Spark aussieht ist natürlich auch unklar.

  3. Bestes Mailprogramm was es für iOs gibt.

    Wenn man mehrere Konten verwalten will gibt es nichts intuitiveres. Absolut schön flaches Design ohne überladene Funktionen.

    Pin-Funktion ist einmalig gut.

    Gefällt mir absolut.

  4. Man verdoppelt mit Spark die Chance, Opfer von Datenklau zu werden. Nicht nur der Mail-Provider, sondern auch Readdle muss die eigenen E-Mails vor unberechtigtem Zugriff schützen. Es ist faszinierend, wie viele solch ein Sicherheitsrisiko eingehen für ein bisschen mehr Komfort.

  5. Das mit Signaturen stimmt nicht ganz so. Man kann jedenfalls bei Apple Mail (iOS) Links und dementsprechend online Bilder (Firmenlogos etc.) benutzen.

  6. wieso können die das umsonst anbieten? wo ist der haken? lesen sie meine emails mit? zugriff auf kontakte? ich versteh nicht, wie man als unternehmer kostenfrei etwas anbieten kann.

  7. Ich denke mal dass die app noch kostenpflichtig wird. Sie ist noch im Entwicklungastadium. Da ist es taktisch nicht so schlau, sie seinen betatester zu verkaufen. Wenn sie ausgereift- und an Beliebtheit zu genommen hat, kann man mit dieser app bestimmt Geld verdienen.

  8. Man muss bei Spark die Mail Accounts direkt angeben und Readdle greift direkt auf den Server zu. Faktisch können Sie die Mails lesen. Alleine dieses gewähren des Zugriffs verbietet aus meiner Sicht die Nutzung.
    Schade. Spark macht ansonsten einen guten Eindruck.

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